Chemistry -- History

Entstehung und Ausbreitung der Alchemie, mit einem Anhange

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1919 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr verwendete Schreibweisen bleiben gegenüber dem Original unverändert.

Chapters

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1919 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnli...

2. Part 2

Zu S. 2, 5, 8, 9, 20, 21 auf S. 659 24, 26, 32, 35 „ „ 660 46 „ „ 661 47, 48, 50, 58, 60 „ „ 663 63, 64, 68, 71 „ „ 664 71, 73, 74, 78, 81, 86, 88 „ „ 665 101, 109, 112, 116, 12...

3. Part 3

Von den etwa hundert Rezepten des Leidener Papyrus behandelt nicht weniger als etwa der vierte Teil allein die Darstellung von Asem, die ποίησις oder κρᾶσις ἀσήμου[35], die also...

4. Part 4

b) +Perlen und Edelsteine.+ Um echten (ἀληθινόν) +Perlen+ den verloren gegangenen Glanz wieder zu verschaffen, bedienen sich die Indier gewisser Verfahren der „Weißung und Glätt...

5. Part 5

Zur +Auflösung+ (λύσις, ἄνεσις)[278] von Orseille (φῦκος) bedient man sich einer wäßrigen Abkochung von Bohnenschrot (ὕδωρ ἐρεγμοῦ)[279], zu jener von +Alkanna+ (ἄγχουσα) der Ab...

6. Part 6

Ganz abgesehen von den unvereinbaren chronologischen Verhältnissen, -- der +Philosoph+ ~Demokritos~ starb um 350 v. Chr., und der Charakter jener Schriften ist ausgesprochen spä...

7. Part 7

~Demokritos von Abdera~, so erzählt der ~Philosophus Anonymus~, war an Kenntnissen allen seinen Vorgängern weit überlegen und ist der Verfasser der vier Bücher der Wissenschaft...

8. Part 8

Als Schüler, die zu Memphis den Unterricht des ~Ostanes~ gleichzeitig mit ~Demokritos~ genossen, ja nach manchen Quellen diesen sogar ihrerseits schon mit belehren konnten, werd...

9. Part 9

Die Bedeutung des ~Ptah~ beruhte im alten ägyptischen Reiche (beginnend um 3000 v. Chr.) darauf, daß er der Gott der Reichshauptstadt Memphis war und als solcher Besitzer der ih...

10. Part 10

„Buchstaben zähle ich neun; viersilbig bin ich. Nun rate! Merk’: von den ersten drei Silben hat zwei der Buchstaben jede, Aber die vierte hat drei. Fünf Buchstaben sind Konsonan...

11. Part 11

Der Verlauf des großen Werkes, wie ihn ~Demokritos~ auf die Säulen der Tempel niederschreiben ließ[766], ist nach ~Johannes~ abhängig von der Gunst der Jahreszeit, von Wind und...

12. Part 12

Die Umwandlung, μεταβολή (Metabolé), oder ἀλλοίωσις (Alloíosis) der σώματα [Somata = Körper, Metalle], also der Magnesia, des Molybdochalkos, sowie ihrer Bestandteile, des Kupfe...

13. Part 13

Einige bemerkenswerte +Zitate+ aus ~Zosimos~, die zum Teil verlorenen Werken zu entstammen scheinen, finden sich bei ~Pelagios~, ~Olympiodoros~, dem ~Philosophus Anonymus~ und e...

14. Part 14

~Heliodoros~, der nicht näher bekannte, christliche Verfasser eines dem Kaiser ~Theodosios~ gewidmeten Gedichtes „Über die mystische Kunst der Philosophen“, soll im 4. Jahrhunde...

15. Part 15

~Usener~ ist der Ansicht, daß ~Stephanos~ die Vorlesungen über Astrologie und Chemie nicht wirklich gehalten haben könne; betreff der Astrologie[1168] widerstreiten der üblichen...

16. Part 16

+Eisen+ härtet man durch Abschrecken in Wasser oder Öl und versteht es auch zu „färben“, u. a. zu „indischem“ [sog. damasciertem?] Stahl[1255]; die Namen hierbei angewandter Zus...

17. Part 17

Von ~Thales~ von Milet, dessen Blütezeit gegen oder um 600 v. Chr. fallen dürfte, wird berichtet, er habe als erster eines der Elemente selbst, und zwar das Wasser, für den Urst...

18. Part 18

~Empedokles~ von Akragas = Agrigent (490 bis 444 oder 430)[1461] ist der eigentliche Vater des Begriffes (+nicht+ des Wortes) „Elemente“[1462] sowie der „Systematik der vier Ele...

19. Part 19

Da sich nicht verkennen läßt, daß ~Platon~ die Lehre von den vier Elementen schon in recht dogmatischem Gewande vorträgt[1540], so erhebt sich die Frage, aus welchen Quellen er...

20. Part 20

Nach der naturwissenschaftlichen Lehre der Stoïker, die, wie erwähnt, keineswegs als eine klare und widerspruchsfreie zu bezeichnen ist, gibt es zwei gestaltlose, ungewordene un...

21. Part 21

Schon zur Zeit der ersten Ptolemäer, des ~Ptolemaeus Lagi~ (331-283), ~Philadelphos~ (283-246) und ~Euergetes~ (246-221), bildeten in Ägypten, besonders aber in Alexandria, eine...

22. Part 22

Sinnbild der Sonne ist auf diesen Darstellungen nicht, wie man früher annahm, die geflügelte Scheibe (obwohl sie nicht erst im 9. Jahrhundert unter ägyptischem Einflusse in Aufn...

23. Part 23

Die Kultur der Iranier, die sich, ebenso wie die der Inder, seit dem Ende des dritten Jahrtausends selbständig, namentlich ganz unabhängig und unbeeinflußt von der babylonischen...

24. Part 24

Hinsichtlich des +Mondes+, des „Stieres unter den Sternen“, ist zu bemerken, daß sein Gott „~Thot~, der Ibis“ war, vielleicht so benannt, weil die Sichel des Halbmondes einige Ä...

25. Part 25

Die neue Residenz, Alexandria, hatte dank ihrer vorzüglichen geographischen Lage gleich von der Begründung an ungewöhnlich raschen und ununterbrochenen Aufschwung genommen, und...

26. Part 26

Aus der Mannigfaltigkeit dieser Anschauungen über das Pneuma erklärt sich auch die der Auffassungen bei den verschiedenen seitens der Stoa beeinflußten philosophischen und relig...

27. Part 27

Im weiteren Verlaufe der Kaiserzeit nahm die Astrologie, die zwar, wie ~Tacitus~ hervorhebt[2267], offiziell stets verboten, zugleich aber unter der Hand geduldet, ja gefördert...

28. Part 28

Grundlage aller dieser Zusammenstellungen ist eine, jedenfalls schon den Chaldäern geläufige Anschauung, auf die bereits ~Philo~, ~Plinius~[2355] und ~Artemidoros~ (135-200)[235...

29. Part 29

Die Grundschriften, jedenfalls aber die jetzt vorliegenden Redaktionen der angeblich von ~Clemens Romanus~ herrührenden (Pseudo-)Clementinen und Homilien sind nicht schon gegen...

30. Part 30

Zumeist jüngere, in einigem aber auch ältere Gedanken als der „Poimandres“ dürfte die, aus verschiedenen, bisher nicht genügend trennbaren Quellen entflossene Abhandlung „Κόρη κ...

31. Part 31

Infolge der ungeheuren Wichtigkeit, die dem „dicere et facere mysterium“, d. h. dem Reden und Tun beim Geheimdienste, zugemessen wurde, steigerte sich in gleichem Maße auch die...

32. Part 32

Die älteste Form des Mithrasdienstes, über die wir bisher Kunde besitzen, scheint aus einer „Mithras-Liturgie“ ersichtlich zu sein, die ~Dieterich~ als Bestandteil des „Pariser...

33. Part 33

Von ~Hermes~ heißt es, daß er gleichzeitig Prophet, Philosoph (oder Astronom) und König war[2823], und zwar nach den einen König von Persien[2824], nach den anderen aber von Obe...

34. Part 34

Wie weit Kunstfertigkeiten solcher Art zurückreichen, zeigt die Überlieferung, daß der Gott ~Ptah~ selbst die ersten Statuen der Götter angefertigt und sie mit Gold, Blaustein u...

35. Part 35

Ohne auf die Äußerungen der älteren Autoren einzugehen, unter denen auf das rühmlichste ~Salmasius~ (~Saumaise~) hervorragt, der die Manuskripte der Pariser Bibliothek von 1610...

36. Part 36

In Wirklichkeit verrät aber, von ~Homer~ ganz zu geschweigen, kein klassischer Schriftsteller griechischer oder lateinischer Zunge die geringste Kenntnis der Alchemie, und alle...

37. Part 37

Indessen ist in dieser Hinsicht noch ein Umstand in Betracht zu ziehen, dessen Bedeutung bisher anscheinend niemand genügend gewürdigt hat, nämlich die Beziehung ~Diokletians~ z...

38. Part 38

Unter den älteren arabischen Autoren, die übrigens vielfach nur arabisch schreibende Syrer oder Perser waren, erwähnt ~Abu Jussuf~ (gest. 789) die Chemie schon als etwas Wohlbek...

39. Part 39

Mit diesem Namen ihrer +Kunst+ brachten nach ~Hoffmann~ die Chemiker erst nachträglich den anklingenden des +Landes+, niederägyptisch Chêmi, zusammen, um hiernach Chemie auch al...

40. Part 40

Durch Alloíosis kann bei ~Heraklit~ das Feuer zu allem Sonstigen werden, bei den jonischen Philosophen und bei ~Zenon~ von ~Elea~ jedes der Elemente zu einem der drei übrigen; b...

41. Part 41

Die nahe Verbindung, in der die Alchemie von Anfang an mit der Magie, Dämonologie und Astrologie steht[3349], gibt Aufschluß über verschiedene auffällige Zusammenhänge. Da z. B....

42. Part 42

Erst in der Periode neu einsetzender und alsbald mächtig fortschreitender Entfaltung des Zauberwesens und der Magie, also wohl frühestens im letzten Drittel des 1. nachchristlic...

43. Part 43

Zwischen der Schrift des ~Pibêchios~ und einem Buche des ~Ostanes~, das nur in arabischer Übersetzung und Überarbeitung erhalten ist (s. unten), besteht nach ~Reitzenstein~[3476...

44. Part 44

Im synkretistischen Zeitalter erfolgte, wohl zusammen mit der Einführung anderer zugehöriger orientalischer Bräuche und Gewohnheiten, auch die des Zeichens [Symbol] in Ägypten;...

45. Part 45

Eingehendes Interesse für Alchemie soll zuerst der omajjadische Prinz ~Khalid ibn Jazid ibn Muʿawijah~ (635-704) bekundet haben[3651], der bei seinen fruchtlosen Bemühungen, das...

46. Part 46

Vor allem hat man sich klar zu machen, daß das „Ei der Philosophen“ [hier = Silber und Gold] durch Eindringen des „Geistes“ in den „Körper“ entsteht; der „Geist“ ist das aus sei...

47. Part 47

Bewirkt werden alle die erwähnten Übergänge und Umwandlungen durch die +Planeten+, „und wer deren Einfluß leugnet, mit dem ist überhaupt nicht zu streiten“[3879], denn daß von d...

48. Part 48

Die Entstehung der so merkwürdigen und vom rein chemischen Standpunkte aus ganz unbegreiflichen, ja völlig widersinnigen Theorie vom Schwefel und Quecksilber als den Grundlagen...

49. Part 49

Von den Metallen findet sich, neben Alchemistischem in üblicher Darstellung, auch allerlei Technologisches berichtet. Gold prüft man auf Feinheit und Gehalt durch eine Art Zemen...

50. Part 50

In seinem Kapitel über Alchemie berichtet der „Fihrist“[4187], daß zwar einige die Erfindung dieser Kunst den Griechen, Persern, Indern oder Chinesen zuschreiben, daß sie aber i...

51. Part 51

14. ~Ibn Sina~, ~Avicenna~ (980-1037), der berühmteste der arabischen Ärzte, der Verfasser hervorragender medizinischer und philosophischer Schriften, war ein ausgesprochener Ge...

52. Part 52

Eine Anzahl weiterer zugehöriger Angaben ~Alqazwinis~ ist einem von ~Ruska~ übersetzten, den Mineralien gewidmeten Abschnitte seiner „Kosmographie“ zu entnehmen[4374]: unter dem...

53. Part 53

Die +Alchemie+ geht aus von den vier Elementen und vier Säften, denn aus Wärme, Kälte, Feuchte und Trockenheit schuf Allah zunächst Feuer, Luft, Wasser und Erde, die heiß und tr...

54. Part 54

Im Laufe der Periode zwischen etwa 1000 und 500 v. Chr., jener der „Upanischaden“ (= „Verehrungen“, d. s. im wesentlichen Erläuterungen und Erklärungen der vedischen Texte)[4576...

55. Part 55

Den Höhepunkt seiner Bedeutung als Mittel zur Lebensverlängerung und zugleich zur Metallverwandlung erlangt das Quecksilber indes erst während der um 1300 einsetzenden Oberherrs...

56. Part 56

Auf derartigen, etwa seit dem 8. Jahrhundert einsetzenden Vermittlungen beruht nach ~Jolly~ das Aufkommen des „Tötens“ der Metalle und des Röstens mit Schwefel (schon in jüngere...

57. Part 57

Zu den erwähnten verwertbaren Zügen einheimischer Herkunft gehören in erster Linie die mit der Erlangung von Gold und langem Leben zusammenhängenden. Das schon weiter oben angef...

58. Part 58

Was die erwähnte Übermittlung chemischer und vor allem chemisch-technologischer Traditionen durch die Araber betrifft, -- die schon seit Beginn des 8. Jahrhunderts ihre Herrscha...

59. Part 59

Das Werk „Von den Farben und Künsten der Römer“[5014], überliefert als das des ~Heraklius~, -- in welchem Namen aber einige nur eine Anspielung auf den „herakleïschen Stein“ = P...

60. Part 60

Dieses letztere schreibt vor[5145]: man löse „in una quarta“ [in einer Quart, nicht in einem viertel Pfund, wie ~Berthelot~ meint] alten dichten Rotweines 2 Skrupel feinstgepulv...

61. Part 61

Reich wie an wertvollen einzelnen Tatsachen erweisen sich die ~Geber~schen Schriften auch an wichtigen allgemeinen Betrachtungen; die besondere Originalität, die man für diese i...

62. Part 62

Endlich stehen zwar, dank den angeführten und vielen anderen Schriften, Richtung und Verlauf der +Gesamt+entwicklung im allgemeinen genügend fest, was dagegen den +besonderen+ A...

63. Part 63

In ~England~ war die Alchemie im 13. und 14. Jahrhundert nicht minder verbreitet als in Frankreich; während der andauernden Kämpfe zwischen diesen beiden Ländern, die die englis...

64. Part 64

Aber auch für den Osten wurden jene „hellenistischen Typen“ maßgebend, allerdings in „orientalisierter Gestalt“; verraten doch die islamischen Darstellungen der Planeten[5416],...

65. Part 65

An das erste Bekanntwerden der +Griechen+ mit dem Golde hat die Sage noch eine Erinnerung bewahrt, indem sie es nach Überlieferungen, die uns durch ~Plinius~[5530], ~Hyginus~ (2...

66. Part 66

Das Wort „Elektron“ hängt nach ~Usener~ zusammen mit Ἠλέκτωρ (~Elektor~) = dem Strahl, dem Namen eines besonderen Gottes der Sonne, der sich noch im „~Helios Elektor~“ der episc...

67. Part 67

Für die sehr alte Bekanntschaft der +Sumerer+ mit dem Kupfer spricht schon der Umstand, daß bei ihnen unter den Namen der Metalle +allein+ der des Kupfers, urudu, mit keinem zus...

68. Part 68

Die Geschichte der Bronze, der Legierung von Kupfer und Zinn, ist auf das Innigste mit jener dieses letzteren Metalls verknüpft, auf die jedoch aus verschiedenen Gründen erst we...

69. Part 69

In +Indien+ besaß man Bronze schon in der älteren vedischen Zeit, aus der zahlreiche Funde vorliegen sollen, die bemerkenswerterweise sehr zinnarm sind[5986]; da die Indogermane...

70. Part 70

Was nun die angebliche Erfindung des campanischen Bischofs ~Paulinus~ von ~Nola~ anbelangt, so handelt es sich hierbei offenbar um eine Sage, wie schon die Tatsache zeigt, daß b...

71. Part 71

Die +Griechen+ lernten das Blei anfänglich in Kleinasien kennen, worauf noch die Sage hinweist, daß König ~Midas~ von Phrygien es zuerst aufgefunden habe[6161]; reichlicher sche...

72. Part 72

Das Zinn, dem die Phönizier zu Tartessos, vermutlich in Form von Schmuck u. dgl., zuerst begegneten, gelangte dahin zunächst wohl durch Landhandel oder Küstenschiffahrt aus Lusi...

73. Part 73

Wenn nun auch nicht das Zink selbst, so waren aber den Alten doch gewisse zinkhaltige Mineralien bekannt, und sie verwendeten diese, oder einige aus ihnen gewonnene Produkte, zu...

74. Part 74

Als ältester Fund von Quecksilber ist der durch ~Schliemann~ während seiner ägyptischen Reisen zu Kurna gemachte anzusehen, woselbst aus Gräbern, die dem 16. oder 15. Jahrhunder...

75. Part 75

Sehr beachtenswert ist in den berührten Beziehungen das Verhalten der afrikanischen Stämme, bei denen, wie bereits erwähnt, eine der Eisenzeit vorausgehende Kupfer- und Bronzepe...

76. Part 76

Wann die Griechen selbst mit der Eisengewinnung begannen, läßt sich nicht genau angeben, doch dürfte es kaum vor 1000 geschehen sein[6653], und zwar zunächst auf den erzreichen...

77. Part 77

In +Mitteleuropa+ beginnt die eigentliche Eisenzeit um 1000 v. Chr., wenn auch vereinzelte Gegenstände schon einige Jahrhunderte vorher bekannt gewesen sein mögen[6764], und umf...

78. Part 78

Die Quellen, aus denen das „Steinbuch des ~Aristoteles~“ schöpft, verstehen unter dem bei den Krankheiten der Augen, aber auch bei vielerlei anderen, so wohltätigen Itmid bald A...

79. Part 79

Verschiedene Abschnitte des vorliegenden Werkes machten es erforderlich, auf erhebliche Mängel der ~Berthelot~schen geschichtlichen Arbeiten und Auffassungen hinzuweisen, was vi...

80. Part 80

Bezüglich der arabischen Alchemie sagt ~Berthelot~: Die wahre Alchemie der Araber war bis auf den heutigen Tag unbekannt[7158]; +ich+ entdeckte ihren Zusammenhang mit jener der...

81. Part 81

+Gleich- und Einswerdung.+ Formeln wie die zwischen ~Horos~ und dem durch ~Amnael~ vorgestellten ~Chnum~ gebrauchte sind in der Mystik des Zeitalters weitverbreitet (~Reitzenste...

82. Part 82

+Chamäleon+ als Namen einer Muschel hat nichts mit dem ägyptischen Chamäleon zu tun, sondern ist eine Entstellung des persischen und arabischen Kalamûn, das selbst wieder vom gr...

83. Part 83

+Galmei.+ Die „Augenheilkunde“ des ~Ibn Masawaih~ (777-857) erwähnt häufig Galmei oder Cadmia (~Prüfer~ und ~Meyerhof~, „Der Islam“ 6, 249, 250, 252, 254, 256), auch solche aus...

84. Part 84

~Aristoteles~ 3, 4, 6, 11, 30, 35-37, 77, 90, 98, 105, 106, 119, 123, 132, 135, =139=, 145, 147, 150, 154, 158, 160, 161, 188, 189, 193, 196, 197, 201, 214-216, 239, 253, 274, 2...

85. Part 85

~Hoops~ =522=, 525, 535, 537, 539, 544, 545, 546, 548, 550, 552, 554, 556-558, 560, 561, 565, 566, 569, 573, 576, 577, 581, 615, 616, 618, 621, 627, 628, 629, 681.

86. Part 86

~Ruska~ =213=, =214=-216, 264, 272, 296-298, =358=, 361, 370, 378, =382=, 386, 397, 399, 407, 408, 412, 414, 448, 474, 478, 489, 532, 570, 605, 636, 638, 642, 645, 646, 650, 658...

87. Part 87

Hermes 105, 149, 154, 157, 159, 194, 195, 198, 206, 218, =224=, 225, 238, 244, 245, 248, 250, 253, 257-259, 282, 289, 302-304, 309, 317, 320, 323, 325, 334-336, 343, 352, 371, 4...

88. Part 88

Astrologie 57, 66, 95, 103, 120, =151=, 153, 159, 165-167, 173, 174, 181-183, 188, 193, 195, =202=, 209, 212, 221, 239, 255, 258, 279, 290, 310, 312, 313, 321, 322, 329, 332, 34...

89. Part 89

Kupfer 4-7, 11-13, 17, 19, 32-45, 53, 58-61, 66, 75, 78-86, 90-95, 99, 105, 108, 111, 131, 136, 137, 142, 148, 160, 170, 189, 212-221, 230, 242, 255, 256, 267, 268, 273-277, 280...

90. Part 90

Pneuma 38-40, 52, 55, 57, 70, 78-80, 83, 84, 87, 94, 97, 101, 113, 122, 127, 128, 137, =142=, 144, =145=, 147-150, 154-158, 196, =197=, 198, 224-227, 232, 234, 238, 245-247, 251...

91. Part 91

Zinn 3-7, 12, 13, 32, 34-38, 43-45, 56, 59, 61, 69, 78, 79, 81, 83, 86, 88, 91, 92, 95, 112, 131, 142, 143, 148, 160, 170, 189, 213, 216-221, 250, 255, 264, 280, 287, 290, 291,...

92. Part 92

[396] Arsen ist, wie Asbest, Amethyst, Smaragd, .... ein ursprünglich orientalisches Wort; bei der Entnahme wurden solche Ausdrücke meist volksetymologisch umgedeutet, und zwar...

93. Part 93

[1067] Beitr. 158, 361; Or. 168; Coll. I, 9. Einen großen Magier ~Pibêchios~ kennt auch der zuerst 1888 von ~Wessely~ herausgegebene Pariser Zauberpapyrus (~Dieterich~, „Abraxas...

94. Part 94

[1548] Zu diesem ganzen Absatze vgl. meine ausführliche Abhandlung „Chemisches und Alchemisches aus ~Aristoteles~“ („Abh. u. Vortr.“ 2, 64); bemerkt sei, daß nach ~Diels~ („~Her...

95. Part 95

[1943] ~Jeremias~ 240; ~Lenormant~, „Mag.“ 72; von der späteren Bezeichnung der beschwörenden Sprüche als „carmen“ kommt nach ~Lenormant~ das französische „charme“; s. ~Maigne d...

96. Part 96

[2340] Üb. ~Greve~ (Leipzig 1908) 3, 379; über die Farben der 7 in den 7 Sphären kreisenden Planeten, über Seide in den 7 Farben u. dgl. s. ebd. 5, 297 u. 7, 86; 5, 219; 10, 304.

97. Part 97

[2636] ~Iamblichos~, ed. ~Parthey~ 178, 157, 238, 256 ff.; ~Reitzenstein~, „Mysterien-Religionen“ 36; ~Anrich~ 96. -- Ein Verzeichnis solcher Namen s. bei ~Wessely~, „Ephesia Gr...

98. Part 98

[3037] „Tarif des ~Diokletian~“ 48, 177; ~Blümner~ 4, 126 ff., 131. Nach ~Willers~ bedeutet obrussus „über und über gerötet (russus)“, also dem Feuer an Farbe ähnlich, demnach e...

99. Part 99

[3376] Bei ~Hippokrates~ (um 430 v. Chr.) ist Chrysokolla = Malachit (üb. ~Fuchs~ 3, 311, 447), d. i. ein Kupfercarbonat, dessen man sich tatsächlich zum Löten des Goldes bedien...

100. Part 100

[3822] ~Dieterici~, „Schriften der lauteren Brüder“ (Berlin 1858 ff.) 4, Vorr. 1. Die Übersetzung umfaßt acht Teile: a) Philosophie, Makrokosmos (1876), b) Mikrokosmos (1879); c...

101. Part 101

[4350] Vgl. 8, 165. ~De Sacy~ vermutete, der Name Taliqûn gehe auf ein „[Ka]tholikon“ der spätgriechischen oder byzantinischen Metallarbeiter zurück, d. i. eine „allgemeine“, au...

102. Part 102

[4778] Als Beispiel, wie wenig folgerichtig ~Rây~ zuweilen verfährt, sei noch angeführt, daß er zwar zugesteht, die Inder hätten Mineralsäuren erst im 16. oder 17. Jahrhundert k...

103. Part 103

[5220] ebd. 3, 54; wie es sich hiernach mit den Vermutungen verhält, die ~Stapelton~ (M. G. M. 6, 420; „~Kahlbaum~-Gedenkschrift“ 236, 243) auf Handschriften und Abbildungen grü...

104. Part 104

[5564] Fragmente der „Indika“, cap. 3 und 13; vgl. ~Aelian~, „Tiergeschichten“ lib. 4, cap. 27. -- Ein metallurgisches Werk über die Abscheidung und Verarbeitung des Goldes stam...

105. Part 105

[5915] ~Ed. Meyer~, a. a. O.; ~Forrer~, „R. L.“ 163. Nach ~Hoernes~ ist Bronze in Cypern seit mindestens 3000 bekannt und bleibt lange Zeit hindurch auffällig zinnarm („Urzeit“...

106. Part 106

[6214] ~Lenormant~, „Anf.“ 1, 97; ~Bapst~ 9 ff.; ~Ed. Meyer~, „Alt.“ 1, 151, 745; 2, 156 ff.; warum gerade Iran nicht mit in Betracht kommen sollte (ebd. 1, 744), ist nicht rech...

107. Part 107

[6642] Odyssee, Ges. 1, V. 184; Temese (auf Cypern) vom phönizischen temes = zerfließen, schmelzen, also Schmelzhütte (~Schrader~, „R. L.“ 69), wie Tänaron von tannur = Schmelzo...

108. Part 108

[6990] Wismut ist aber fraglos deutschen Ursprunges, tritt in der Bergmannssprache ursprünglich in der Gestalt Wismât auf und bedeutet nichts weiter als „wis mât“ = „weiße Masse...