Category: Novels

Sämmtliche Werke 1: Die Abenteuer Tschitschikows oder Die toten Seelen I

Von diesem Buche wurden 100 Exemplare auf van Geldern abgezogen, in der Presse nummeriert und in Ganzleder gebunden. Der Preis eines solchen Exemplares beträgt 16 Mark. Den Druck besorgten _Mänicke_ und _Jahn_ in Rudolstadt. Titel und Einband zeichnete _E. R. Weiß_.

Chapters

1. Part 1

Von diesem Buche wurden 100 Exemplare auf van Geldern abgezogen, in der Presse nummeriert und in Ganzleder gebunden. Der Preis eines solchen Exemplares beträgt 16 Mark. Den Druc...

2. Part 2

Eine dieser Novellen die »Gutsbesitzer aus der guten alten Zeit« ist ein schlichtes Idyll, die Geschichte zweier zur Neige gehender Menschenleben: ein psychologisches Essay, von...

3. Part 3

So verschmolz für Gogol die schriftstellerische Aufgabe mit der eigensten Sache seines Herzens. Seine Dichtung wurde für ihn zu einem reinigenden Opfer. Die Sünden, von denen er...

4. Part 4

Während die Diener mit der Einrichtung beschäftigt waren, begab sich der Herr in den Salon des Gasthofes. Jeder Reisende weiß aus Erfahrung, wie so ein Salon beschaffen zu sein...

5. Part 5

Am folgenden Tag war Tschitschikow zum Mittagessen und zu einer Abendgesellschaft beim Polizeimeister geladen. Um drei Uhr, nach dem Mittagessen setzte man sich an den Tisch zum...

6. Part 6

Nur Gott allein hätte vielleicht sagen können, was Manilow für einen Charakter hatte. Es gibt eine Gattung von Menschen, die man folgendermaßen zu bezeichnen pflegt: nicht Fisch...

7. Part 7

Bald darauf erschien der Verwalter. Das war ein Mann von etwa vierzig Jahren; er hatte ein glattrasiertes Kinn und einen Gehrock an, offenbar führte er ein sehr ruhiges Leben, d...

8. Part 8

»Nicht doch, gnädiger Herr, wie können Sie denken, daß ich Sie umwerfe,« sagte Seliphan. »Das wäre schlecht von mir, wenn ich das täte, das weiß ich selbst; o nein, das tue ich...

9. Part 9

Tschitschikow merkte, daß die Alte übers Ziel hinausgeschossen hatte, und hielt es daher für notwendig ihr klar zu machen, worum es sich handele. Er erklärte ihr mit wenigen Wor...

10. Part 10

Als man sich dem Wirtshause näherte, ließ Tschitschikow anhalten und zwar aus zwei Gründen. Einmal wollte er die Pferde ausruhen lassen, und dann wünschte er auch selbst etwas z...

11. Part 11

Nosdrjows Gesicht ist dem Leser wahrscheinlich schon ein wenig bekannt. Ein jeder von uns wird Leuten dieses Schlages sicherlich mehr als einmal begegnet sein. Man nennt sie for...

12. Part 12

Tschitschikow mußte sich selbst gestehen, daß er nicht gerade geschickt gelogen hatte, und die ersonnene Ausflucht eigentlich recht schwach war. »Nun gut, dann will ich dir die...

13. Part 13

Unser Held hatte übrigens gehörige Angst bekommen. Obwohl der Wagen in wildem Galopp dahinjagte und Nosdrjows Gut hinter Hügeln, Feldern und Anhöhen verschwunden war, blickte er...

14. Part 14

»Bitte,« sagte Sabakewitsch und schritt auf den Anrichtetisch zu; Wirt und Gast tranken zuerst nach altem gutem Brauch einen Schnaps und ließen sich's gut schmecken, wie das im...

15. Part 15

»Hat dich aber der liebe Gott verschwenderisch ausgestattet, da kann man wirklich sagen, schlecht zugeschnitten aber gut genäht, wie es im Sprichwort heißt. Bist du _gleich_ als...

16. Part 16

Er betrat den großen dunklen Flur, aus dem ihn Grabeskälte wie aus einem Keller anwehte. Aus dem Flur gelangte er in ein dunkles Zimmer, in das nur wenig Licht aus einer breiten...

17. Part 17

Tschitschikow versuchte ihm zu erklären, daß seine Teilnahme ganz anderer Art als die des Hauptmanns, und daß er bereit sei, sie nicht allein mit Worten sondern auch durch die T...

18. Part 18

Aber unser Held war auch ohne Uhr in höchst vergnügter Stimmung. Eine so unerwartete Akquisition war eine wahre Gottesgabe. In der Tat, dagegen ließ sich nichts einwenden: nicht...

19. Part 19

»Herrjeh! Schon zwölf Uhr!« rief Tschitschikow plötzlich aus, indem er auf die Uhr blickte. »Was säume ich bloß so lange? Wenn ich noch etwas Vernünftiges getan hätte, aber da r...

20. Part 20

Während die Unterhaltung noch ihren Fortgang nahm, erschienen allmählich die Zeugen: der Staatsanwalt, den der Leser schon kennt und der ewig mit dem linken Augenlide zuckte, de...

21. Part 21

Mit einem Wort, es ging dort sehr familiär zu. Viele waren nicht ganz ohne Bildung: der Gerichtspräsident kannte sogar die »Ludmilla« von Shukowski auswendig, welche damals noch...

22. Part 22

»Da haben wir die Provinz!« murmelte Tschitschikow, indem er zurückwich. Aber als sich dann die Damen auf ihre Plätze begaben, fing er wieder an, auszuschauen, ob er nicht nach...

23. Part 23

Aber der Staatsanwalt und Tschitschikow waren so verlegen und verwirrt, daß sie gar keine Antwort fanden; unterdessen aber fuhr Nosdrjow, der ein wenig angeheitert war, ohne auf...

24. Part 24

»Ja ein sehr heller lebhafter Stoff! Praskowja Fjodorowna findet aber, daß es hübscher aussehen würde, wenn die Karos noch etwas kleiner und die Pünktchen nicht braun, sondern b...

25. Part 25

Während unsere beiden Damen eine so höchst verworrene und komplizierte Sache so glücklich und mit soviel Scharfsinn geklärt und entwirrt hatten, trat der Staatsanwalt mit seinem...

26. Part 26

Aber so sehr sich auch die Männer wappnen, so großen Widerstand sie auch leisten mochten, es fehlte in ihrer Partei schließlich doch an jener Ordnung und Disziplin, welche die F...

27. Part 27

Nach dem Feldzuge vom Jahre 1812, verehrter Herr,« hub der Postmeister an, trotzdem nicht _ein einzelner_ Herr, sondern ganze sechs im Zimmer saßen, »nach dem Feldzug vom Jahre...

28. Part 28

Höchst seltsame Leute, diese Herren Beamten, und mit ihnen die Vertreter aller anderen Berufe: sie wußten doch ganz genau, daß Nosdrjow ein Lügner sei, daß man ihm kein Wort gla...

29. Part 29

Er suchte sich Nosdrjow möglichst schnell vom Halse zu schaffen, ließ sofort Seliphan rufen und befahl ihm, sich bei Sonnenaufgang bereit zu halten, weil er am nächsten Morgen u...

30. Part 30

Ich bin sehr im Zweifel, ob der Held meiner Dichtung dem Leser gefallen wird. Den Damen wird er ganz sicher nicht gefallen, das läßt sich schon im Voraus mit Bestimmtheit behaup...

31. Part 31

Dies war das schwierigste Hindernis, das aber nun genommen war. Von da ab ging es leichter und mit noch größerem Erfolge vorwärts. Man fing an, ihn zu beachten. Besaß er doch al...

32. Part 32

»Was tun!« sprach Tschitschikow: »ich hab eingehakt, raufgezogen, und das Ding ist mir doch wieder abgeschnappt -- da ist kein Wort zu verlieren. Durch Geheul und Gegrein macht...

33. Part 33

Er schlug nach russischer Sitte ein Kreuz und ging an die Ausführung seines großen Planes. Indem er vorschützte, er suche sich ein Plätzchen, wo er sich niederlassen könne, und...

34. Part 34

Wie schön wäre es zum Beispiel, wenn auch nur _einer_ von jenen Leuten, deren Kenntnisse so groß, deren Lebenserfahrung so reich ist, und die den Kreis von Menschen, die ich bes...

35. Part 35

»Er hat mir gesagt, ich sei ein unnützer Mensch und tauge nicht für meinen Posten: und doch habe ich meine Kollegen noch nie denunziert. Andere Staatsanwälte schreiben jede Woch...

36. Part 36

»Nach dem Feldzuge vom Jahre 1812, werter Herr,« hub der Postmeister an, obwohl nicht ein einzelner Herr, sondern ganze sechs im Zimmer anwesend waren, »nach dem Feldzuge von 18...

37. Part 37

»Nach dem Feldzuge vom Jahre 1812, verehrter Herr,« hub der Postmeister an, trotzdem nicht _ein einzelner_ Herr, sondern ganze sechs im Zimmer saßen, »nach dem Feldzug vom Jahre...

38. Part 38