Category: Plays/Films/Dramas

Sämmtliche Werke 5: Dramatische Werke

Antón Antónowitsch Skwósnik-Dmuchánowski, Polizeimeister. Anna Andréjewna, seine Frau. Márja Antónowna, seine Tochter. Lúka Lúkitsch Chlópoff, Schulinspektor. Frau Chlópoff. Ammós Fjódorowitsch Ljápkin-Tjápkin, Kreisrichter. Artémij Filíppowitsch Semljaníka, Hospitalverwalter....

Chapters

1. Part 1

Antón Antónowitsch Skwósnik-Dmuchánowski, Polizeimeister. Anna Andréjewna, seine Frau. Márja Antónowna, seine Tochter. Lúka Lúkitsch Chlópoff, Schulinspektor. Frau Chlópoff. Amm...

2. Part 2

Bóbtschinski. Von hübschem Äußeren, apart gekleidet, so -- ft -- ins Zimmer tritt, entschlossener Ausdruck, Physiognomie, Benehmen und hier (fährt mit der Hand um die Stirne) vi...

3. Part 3

Chlestakóff. Der Teufel mag wissen was, aber Braten ist's nicht. Eine geschmorte Axt vielleicht, aber kein Rindfleisch. (Ißt.) Gauner, Kanaillen, damit wollen Sie einen füttern?...

4. Part 4

Míschka. Nee, Kamerad, für euch is noch nichts fertig; unsre Hauskost werd't Ihr ja nich anrühren, aber wenn sich dein Herr erst zu Tisch setzt, kriegst du auch dein Teil ab.

5. Part 5

Polizeimeister. Pst! (Hält ihm den Mund zu.) Wie das Rabenvieh krächzt! (schüttelt ihn.) »Wir kamen auf Befehl!« Brüllt wie aus einer Tonne! (Zu Ossip.) Geh, Freundchen, besorge...

6. Part 6

Chlestakóff (nimmt durchs Fenster Bittschriften entgegen, faltet eine auseinander und liest). »Seiner hochwohlgeborenen Erlauchtheit dem Herrn Finanziell vom Kaufmann Awdúljin ....

7. Part 7

Polizeimeister. Ei sieh doch, wie hoch sie hinauswill! Auch das rote ist ganz nett. Sieh, warum wünscht man sich General zu sein? Deshalb, weil, wenn man irgendwo hinreist, imme...

8. Part 8

Polizeimeister (zornig). Verlobt! Der Fuchs mit der Gans! Nette Verlobung! ... Kommt mir noch mit Verlobung! (In fassungslosem Erstaunen.) Seht her, seht her, Welt und alle Chri...

9. Part 9

Vor allem muß man sich davor hüten, in eine Karikatur zu verfallen. Nichts darf karikiert erscheinen. Je mehr Einfachheit im Spiel, desto ..... Je weniger es der Schauspieler da...

10. Part 10

Chlestakóff. Eine ähnliche Geschichte passierte einem meiner Bekannten, einem Beamten in recht einträglicher Stellung. Wie der eines Tages im Schlafrock dasitzt und seine Pfeife...

11. Part 11

Pjotr Pjetrowitsch. Dagegen habe ich ganz und gar nichts einzuwenden. Nikolai Nikolajewitsch hat weise gesprochen, und Michailo Sjemjonowitsch hat es noch weiter ausgeführt. Jed...

12. Part 12

Michailo Michailowitsch. Ist das Lachen etwa keine Peitsche? Oder meinen Sie, es wäre uns umsonst geschenkt, während doch selbst der verworfenste Mensch sich davor fürchtet? Für...

13. Part 13

Kotschkarjow. Nein, hör mal, schämst du dich denn nicht? Nein, ich sehe wirklich, mit dir muß man ernst reden! Also, ich will ganz aufrichtig gegen dich sein, wie ein Vater zu s...

14. Part 14

Schewakin. Darüber kann ich Ihnen leider keine Auskunft geben. Ob sie auch pflügen oder nicht, das hab' ich gar nicht beobachtet. Aber was das Tabakschnupfen anbelangt, so kann...

15. Part 15

Kotschkarjow. Das ist doch kein Unglück, wenn sie böse werden. Wenn's noch irgendwelche Folgen hätte, dann wär's was anderes. Das Schlimmste, was Ihnen passieren kann, ist, daß...

16. Part 16

Kotschkarjow (zu ihm). Das schadet nichts. (Leise zu ihr.) Seien Sie nur recht keck zu ihm; er ist noch etwas schüchtern. Sie müssen ziemlich herausfordernd sein. Klappern Sie n...

17. Part 17

Arina Panteleimonowna (auf Kotschkarjow zugehend). Wie, mein Herr, wollen Sie uns verhöhnen? Wollen Sie Ihren Spott mit uns treiben? ... Uns an den Pranger stellen? ... Bald sec...

18. Part 18

Uteschitelny. Ja so, die Geschichte war auch nicht schlecht gemacht. Ich weiß nicht, ob's Ihnen bekannt ist, es gibt einen Gutsbesitzer Arkádij Antónowitsch Dergunów, ein furcht...

19. Part 19

Uteschitelny. So, bravo! Kellner, Champagner! Bemerken Sie, meine Herren, wie er schon heute etwas vom Husaren an sich hat. Nein, dein Vater, gestatte bitte das harte Wort, ist...

20. Part 20

Icharew (allein). Was für eine Wendung doch die Umstände genommen haben, was? Noch heute morgen bloß achtzigtausend, und gegen abend schon zweihunderttausend, wie? Für manchen b...

21. Part 21

Proletew (ein Sekretär, sitzt allein im Sessel und hat fortwährend den Schlucken). Was ist denn mit mir los? Grad als wenn's mir aufstößt. Das Mittagessen von gestern steckt mir...

22. Part 22

Der Hausmeister (bleibt allein). Darin besteht eben die Ordnung, daß jeder Mensch seine Pflicht kennt. Wenn du ein Diener bist -- so mußt du auch ein Diener sein, bist du ein Ed...

23. Part 23

Sobatschkin. Nun ja, aber es ging nun einmal nicht, Maria Alexandrowna, wirklich, es ging nicht ... Sie verstehen, da hätte man gesagt: »Aha, weiß der Teufel, wen er geheiratet...

24. Part 24

Der andere. Ja ist denn das nicht ihre wahre und wirkliche Bedeutung? Schon von Beginn an war die Komödie eine öffentliche Angelegenheit des Volkes. Zumindest stellte sie sich s...

25. Part 25

Die zweite Pekesche. Bei den Franzosen ist das eine andere Sache! Dort machts die _societé, mon cher_! Bei uns ist so etwas unmöglich. Bei uns sind die Autoren ohne jede Bildung...

26. Part 26

Der unansehnliche kleine Herr von boshaftem Charakter. Das, daß jeder die Sittlichkeit mit seinem eigenen Maßstabe mißt. Der eine nennt es sittlich, wenn man den Hut vor ihm auf...

27. Part 27

_Abriß aus einem Brief, den der Autor bald nach der ersten Aufführung an einen Schriftsteller richtete._ Der erste Entwurf stammt aus dem April des Jahres 1836. Die endgültige A...

28. Part 28