Category: Travel Writing

Unter Kopfjägern in Central-Celebes

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1913 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr verwendete Schreibweisen bleiben gegenüber dem Original unverändert.

Chapters

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1913 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnli...

2. Part 2

Am Morgen des 30. August bei Sonnenaufgang lagen wir vor Paloppo, der Residenz des luwuresischen Königreichs, die Ausgangspunkt aller meiner Celebes-Inlandreisen wurde. Ein gewa...

3. Part 3

Um 11 Uhr setzte ich die Reise auf jetzt sehr schlecht werdendem Wege fort, vorüber an den unter Fruchtbäumen verborgen liegenden Hütten. Die Umzäunung einer Maispflanzung überk...

4. Part 4

Nachmittags besuchte ich das aus 26 Wohnhütten verschiedener Bauart bestehende Dörfchen, wozu noch eine bedeutende Zahl von Reisvorratshäuschen kam. Erstere standen mit wenig Au...

5. Part 5

In Sokóyo erwartete uns bereits eine Schar von mehr als 20 Tambe-É-Leuten, die durch vorausgesandte Boten hierhergerufen worden waren, um mich nach ihrem weit im Gebirge liegend...

6. Part 6

In zwei langen Reihen ziehen sich die Hütten des Dorfes das kiesige Seeufer entlang, und eine sauber gehaltene Dorfstraße führt dazwischen hin, mehrere kleine Bachläufe überbrüc...

7. Part 7

In Sése begegneten mir zum dritten Male die Sándo, welche wiederum vor uns angekommen waren, hier aber wohl nicht allzuviel Arbeit vorgefunden hatten. -- Im Laufe des Nachmittag...

8. Part 8

Das saubere und einen freundlichen Eindruck machende Dörfchen Tokolímbu ist die Neugründung einer vor kurzem hier zugewanderten Tolambátu-Gemeinde, die ihren bisherigen Wohnsitz...

9. Part 9

Unser Bild zeigt vier Gestelle für ebensoviele Urnen, die früher alle mit weißen Tüchern verhängt waren, von denen noch Reste zu sehen sind. Links steht das tragbahrenähnliche H...

10. Part 10

Der heutige Tag war ein Ruhetag für meine Leute, von mir zu Aufzeichnungen, Besuchen und Erkundigungen über Land und Bewohner benutzt. Die Gesamtziffer der zur Gemeinde gehörige...

11. Part 11

In nervöser Stimmung ließ ich die Leute um 7 Uhr morgens den Rückweg nach Tokolímbu antreten. Auf demselben Wege, den wir gekommen waren, und unter gleichen Strapazen zogen wir...

12. Part 12

Meine Sammlungen konnte ich in Pongkeru nur um einige wenige Stücke vermehren. Das Beste darunter war eine sehr hübsch gearbeitete Ketjápi. Es ist dies eine in buginesischer Pra...

13. Part 13

Eine geringe Wegestrecke hinter dem Dörfchen Latúpa begann sekundärer Urwald. Die Kulturzone hatte ihr Ende erreicht. Der Fußpfad wurde schmaler und schlechter. An dieser Stelle...

14. Part 14

Das Kulturtal von Simbuang-Mápak bildete die Eingangspforte zum Herzen der Toradja-Lande, und es drängte mich, rasch ins Dorf zu kommen. In hastender Eile wurde die letzte kurze...

15. Part 15

Es traf sich glücklich, daß ich in Tondong-Dandelólo ein im Entstehen begriffenes Felsenmausoleum besichtigen konnte. Die in Arbeit befindliche Gruft lag in einer Höhe von ca. 1...

16. Part 16

Die Fortifikationen von Néneng waren mit bewundernswertem Geschick und einem für Eingeborene enormen Arbeitsaufwande angelegt. Nach allen Seiten steil aufragend, war die Festung...

17. Part 17

Wir wollten heut das große Toradjadorf Tóndong, den am weitesten westlich gelegenen Punkt meiner Reisen in den Toradja-Landen, erreichen. Kurz nach 6 Uhr morgens verließen wir d...

18. Part 18

Der Kampong Tóndong bestand aus einer bedeutenden Anzahl von Hütten und Häusern, die auf dem hügeligen Gelände zerstreut lagen. Unter ihnen befanden sich ganz prachtvolle, reich...

19. Part 19

Kalámbi ist der bedeutendste Pásarplatz des Landes. Da hier von weit und breit alles zusammenströmt, so gewinnt man einen ziemlich vollständigen Überblick über das Produktionsge...

20. Part 20

Das Kissen mit den Reichskleinodien wurde nun, immer mit dem Baldachin darüber, auf den Tisch niedergelegt, und die Königin sowie die vornehmsten der Anwesenden traten heran und...

21. Part 21

Über diese alte bedeutende Siedelung herrschte ein Radja mit dem Titel Mákole, dem ein Kapala Kampong (Dorfvorsteher), auch Orang tuah genannt, zur Seite stand. Die durchwegs gr...

22. Part 22

Wir marschierten im Anfange durch dünnen Busch. An den Seiten des Pfades wucherte eine reizende Strauchpflanze, deren blutrote Samen den Blattrispen aufsaßen. Ihr Purpur leuchte...

23. Part 23

Eine letzte Anstrengung brachte uns von hier aus nach genau 4½ Stunden zum letzten und höchsten Gipfel des Takálla in rund 2000 m Höhe. Eine Märchenlandschaft umgab uns daselbst...

24. Part 24

Mein nächtliches Abenteuer war mir nicht weiter übelgenommen worden; denn schon um 7 Uhr früh kam Pieters mit dem Häuptling zu uns herüber, um mir mitzuteilen, daß man im Dorfe...

25. Part 25

Die aus starkem Bohlenwerk errichteten Dorfhäuser waren durchgehends mit Holzschindeln gedeckt und bewandet. Steil und hoch ragten die Dächer empor. Es waren zwei verschiedene,...

26. Part 26

Es war mir unmöglich, einen Satz dieser in Rampi »gála« genannten Armreifen zu erwerben. Erstlich sind dieselben, wie ich bereits erwähnte, nicht mehr abzulegen, man müßte denn...

27. Part 27

Seltsamerweise war der Lobo von einem aus baumstarken Pfosten hergestellten Kral umfriedet, welcher überklettert werden mußte, sofern man zu den Aufstiegen gelangen wollte. Auf...

28. Part 28

Auf einer unbedeutenden Waldblöße nahe dem Flusse hatte nämlich vorhin mein Führer Anstalten gemacht, sich zu einer abermaligen Siesta niederzulassen. Erst hatte ich angenommen,...

29. Part 29

Unser Ziel war das in einer geschützten Bucht liegende Dörfchen Binowoi, das wir nach 3 Ruderstunden erreichten. In dem gegen 400 Köpfe zählenden Dorfe, das nur der Büffelhörner...

30. Part 30

Prächtige schattige Alleen durchziehen, sternförmig ausstrahlend, die weit hingedehnte Station. Reizende Parkanpflanzungen und als Clou eine hochgelegene Uferpromenade mit maler...

31. Part 31

Das vermaledeite, in ganz widersinniger Weise gewundene Flüßchen kreuzte alle Augenblicke meinen Weg, und ich war erhitzt und dampfend zu x-maligem Durchwaten desselben gezwunge...

32. Part 32

Gegen 4 Uhr nachmittags kamen endlich meine Träger an und mit ihnen mein Koch Rámang. Das war eine festliche Stunde, und ein den Umständen angemessenes lukullisches Mahl machte...

33. Part 33

Kaum in Doda angekommen, verabschiedete sich Herr t. K. von mir, um zu meinem Befremden in der engen Hütte des Guru zu nächtigen. Ich fürchte, er hat mir die entführten Lobo-Sch...

34. Part 34

Die Nacht war angebrochen, und ich saß eben friedlich beim Mahle, als mein Dolmetsch No mit allen Anzeichen hoher Aufregung angekeucht kam, um im bescheidenen Lichte meiner Damm...

35. Part 35

Durch feucht-schwülen Waldgrund, in dem Riesen-Exemplare von Sagopalmen vorkamen, kletterten wir früh 6 Uhr zur Koro-Schlucht hinab. Eine Rotangbrücke von einer etwas abweichend...

36. Part 36

In Begleitung des Inlandsassistenten brachen wir zeitig auf, um eine Exkursion nach dem im östlichen Gebirge liegenden Lindu-See anzutreten. 9 Mann Militär nebst 22 Trägern mit...

37. Part 37

Nach abermals zweistündigem Marsche langten wir in Sidóndo an, einer großen betriebsamen Ortschaft am Palu-Flusse. Ein freundlicher Zufall fügte es, daß ich in Sidóndo mit dem C...

38. Part 38

+------------+-------------+--------------+------------+ Deutsch | Luwu | Tobela | Toradja | Tolampu | ==============+============+=============+==============+============+ Zau...

39. Part 39

+-------------+-------------+----------- Deutsch | Tonapu | Tobada | Tokulawi ==============+=============+=============+=========== Zauberer, | | | Medizinmann | | | | | | Geis...

40. Part 40

41. Part 41

Häuser-Bauart (Wohnungen) 24, 27, 42, 63, 71, 78, 93, 98, 116, 123, 144, 194, 226, 233, 267, 318, 374, 378, 388, 399, 407, 470, 498, 527, 536, 542, 544, 552, 560.