Category: Adventure

Reise durch den Stillen Ozean

Einschiffung und Abschied. Die Elbe hinab. Zänkereien und trübe Auspizien. Gefahr einer Kollision. Sturm und Orkan. Todesangst im Zwischendeck. Alles kaput geschlagen. Hannes, der seekranke Kajütsjunge. Gefahr zu scheitern. Der Nordsee glücklich entronnen.

Chapters

2. Part 2

So lange wir guten Wind von hinten hatten, waren wir mit jener Bark um die Wette gesegelt. Sie war tief geladen, die Euphrosyne jedoch, nur Ballast und wenig Ladung sowie Passag...

24. Part 24

»Sa yandre, sa yandre« tönte es mir freundlich entgegen, als ich landete, die Jolle aufs Trockene zog und durch das Dorf ging. In der Kirche war noch Niemand versammelt. Auf dem...

26. Part 26

Auch der Häuptling von Go Kandavu liess uns zu Ehren Kawa bereiten. Diesmal waren wieder nur Knaben und Jünglinge zum Kauen kommandirt, die Dunkelheit verhinderte, die Details d...

28. Part 28

Eine Menge Gesindel, darunter auch der Missionär des nächsten Dorfes, der uns gleich im Anfang mit seinem Taro hatte anschwindeln wollen, trieb sich in gewinnsüchtiger Absicht u...

36. Part 36

Nur selten erschien der Mond in den Lücken des Gewölks und beleuchtete auf kurze Augenblicke die gigantischen Massen Hawaiis, unter denen wir, getrieben von dem frischen Hauch d...

13. Part 13

Die unterirdische Hitze wird von den Bewohnern in dreifacher Weise ausgebeutet. Grosse Steinfliesen bedecken hie und da vor und in den Hütten den Boden, durch unter ihnen emport...

18. Part 18

Wie sehr erstaunte ich zu vernehmen, dass es auf der Nordinsel Neuseelands noch immer einen Distrikt giebt, King Country genannt, in welchem etwa 10000 Eingeborene unter einem e...

3. Part 3

Aber so ganz glatt sollten wir dennoch nicht der tückischen Nordsee entrinnen. Es dunkelte bereits, als vorne ein Licht gemeldet wurde. Es rückte näher und nahm einen grünlichen...

25. Part 25

Wenn wir des Abends so beisammen sassen, drehten sich unsere Gespräche gewöhnlich um die ferne Heimath, und da der Mensch sich immer am meisten nach jenen Dingen sehnt, die er n...

41. Part 41

Ein kleiner Springbrunnen, der sich in dem imponirenden Raum erbärmlich ausnimmt, mit vier schmächtigen, schlecht modellirten steinernen Löwen bezeichnet die Mitte. Von der gewö...

35. Part 35

Unsere Mittagsstation war das Dorf Kalapama. Welch köstliche Wohlthat, als plötzlich die knirschende Lava aufhörte und ein weicher Grasboden die Hufe verstummen machte, als wir...

5. Part 5

Hinter mir stehen ein halb Dutzend Matrosen, um das Tau einzuholen, sobald der Hai angebissen hat. Plötzlich dreht das Ungeheuer sich auf den Rücken, die helle Bauchseite zeigen...

16. Part 16

Wenn die Strasse um Ecken bog und glatt abgeschnittene Wände ihre eine Seite bildeten, fehlte es niemals an eingekratzten Zeichnungen und Maorinamen, wozu sich das Gestein, ein...

29. Part 29

Nach dem Frühstück begab ich mich an den Strand um noch schnell den Bukelevu zu zeichnen, ehe wir abreisten. Da versammelte sich natürlich wieder das ganze Gesindel der Jungen u...

15. Part 15

Von Wairoa aus kann man den Tarawerasee noch nicht sehen. Er liegt etwa 30 Meter tiefer, und erst mehrere hundert Schritt weiter gegen Nord fällt das Land plötzlich zu ihm hinab...

8. Part 8

Mehr als zwei Stunden verstrichen, bis die Böte zu Wasser waren, und ich hatte nun Musse, vom Achterdeck aus die neue Umgebung zu betrachten. Dunkle graue Wolken flogen eilig üb...

14. Part 14

Enger wurde der Weg, sumpfige Stellen hemmten die Schritte, links und rechts drängte sich das Gestrüpp immer dichter zusammen und riss immer unverschämter an den Kleidern. Auf e...

4. Part 4

Wir besassen leider kein Arrestlokal und überhaupt keinen hierzu verwendbaren Raum im ganzen Schiff, und so willigte ich denn einmal mit Widerstreben ein, dass der Kapitän einem...

23. Part 23

Ein solch schmaler Kahn aus einem einzigen Baum wäre nun ein sehr schwankes Fahrzeug und kaum tauglich zum Segeln, wenn das labile Gleichgewicht nicht durch eine sinnreiche Vorr...

33. Part 33

Es wurde rasch dunkel, und wie wir nach einer besseren Nacht als der vorhergehenden erwachten und um uns blickten, hatten wir die bald schroffe, bald anmuthige, stets aber gross...

34. Part 34

Wir merkten nicht, dass wir höher stiegen. Der Krater Kilauea ist kein Berg im gewöhnlichen Sinne des Wortes, er liegt blos 4000 englische Fuss oder 1200 Meter über dem Meere, u...

27. Part 27

Nun folgten einige recht langweilige Stunden, die wir mit vergeblichem Hoffen auf Wind und kurzen Ruderanstrengungen zubrachten, was aber bei der Schwerfälligkeit des Kutters un...

7. Part 7

Als wir eines Tages hart beim Winde segelten, flogen sie zuweilen hoch oben quer über das Schiff, etliche Sekunden schweben bleibend um das Deck zu rekognosziren. Trotz der spöt...

17. Part 17

Europäische Staare, Finken und Spatzen, Rehe, Fasanen und Rebhühner werden dort nach überstandener Seereise eine Zeit lang gepflegt und dann schubweise in Freiheit versetzt, auf...

12. Part 12

Sechs oder sieben Soldaten, aus welchen ungefähr die ganze bewaffnete Macht bestehen mochte, schlenderten von ihrer Pallisadenkaserne drüben herbei, etwa eben so viele junge Mao...

11. Part 11

Noch eine Biegung, eine hochbeinige hölzerne Brücke erscheint, wir poltern donnernd im Gallop über sie hinweg. Die gefährliche Gorge ist hinter uns, aber auch die schöne romanti...

38. Part 38

Wir waren nahe den Farrallones Inseln, und Alles lag voll von Fischern. Am Morgen hatten wir einen solchen passirt, als er eben beschäftigt war, einen erbeuteten Walfisch zu zer...

21. Part 21

Ganz Kandavu besteht aus Bergzügen von etwa 200 Meter durchschnittlicher Höhe ohne bestimmte allgemeine Richtung und ist 50 bis 60 Kilometer lang und durchschnittlich etwa 5 Kil...

30. Part 30

Wir hatten Viti unter Regen und drückender Treibhausschwüle verlassen, dann waren einige schöne, lachende Passattage gekommen, und jetzt unter der Linie litten wir abermals an u...

32. Part 32

Die Waaren, die unter einer gedeckten Halle und in mehreren Budenreihen feilgeboten werden, entstammen grösstentheils der salzigen Fluth des Meeres, und ihre Mannichfaltigkeit w...

19. Part 19

Die Viti- oder, wie man gebräuchlicher, aber weniger richtig sagt, Fidschi-Gruppe, die ausgedehnteste der Südsee, besteht aus über 200 Inseln.[7] Diese Inseln, deren Gesammtfläc...

20. Part 20

Für den Augenblick war das Wichtigste an ihnen, dass sie kein Geld hatten, um ihren Rausch zu bezahlen, weshalb der Wirth sie noch in der Nacht aus dem Hause schmiss. Der Rausch...

6. Part 6

Zwar besassen wir entsprechend den englischen Vorschriften einen Kondenser zum Destilliren von Meerwasser, jedoch war dieser so schlecht ausgerüstet, dass wir mit ihm nur beim a...

22. Part 22

Die Vitis sind wie gesagt schöne, schlanke, muskulöse Menschen. Sie sind wohl im Durchschnitt länger und kräftiger als die Europäer, mehr gleichlang und mehr gleichentwickelt, o...

9. Part 9

An Gelegenheit zur Wasserjagd fehlte es niemals. Auf den Klippen ringsherum wimmelte es von Möven verschiedener Arten. Kormorane trieben sich dazwischen herum, waren aber nur sc...

40. Part 40

Von Cliff House bis zur Stadt paradirt auf den Plänen bereits ein ansehnliches grünes Rechteck als »Golden Gate Park«. In der Wirklichkeit ist das meiste davon noch Sand und Wüs...

31. Part 31

Die Sprachen beider haben trotz der 4000 Seemeilen Entfernung so viel Gemeinsames, dass ein Maori und ein Kanaka sich noch verständigen können. Auch dem Hawaiischen fehlen alle...

10. Part 10

Mit dem Hospital sollte ich noch eine intimere Bekanntschaft machen als mir lieb war. Schon während ich die Akten des Immigrationsamtes für meine Mortalitätsstatistik durchmuste...

42. Part 42

Endlich kam ein kleines Excitement, die Dale Creek Schlucht nämlich, über die eine äusserst verdächtige Brücke, 40 Meter hoch, 200 Meter lang und aus Holzfachwerk, führt. Der Zu...

37. Part 37

Mister Gleghorn hatte die Güte, uns bei seinem königlichen Schwager einzuführen. Wir warfen uns in schwarzen Anzug, obwohl dies eigentlich gar nicht nothwendig gewesen wäre, und...

39. Part 39

Im »Yu Henn Choy« sah ich einmal verschiedene Pantomimen und gymnastische Künste. Ein Policeman des Chinesenviertels hatte mir am Morgen mitgetheilt, dass dort heute Abend um ne...

43. Part 43

Lange noch blickte ich zurück nach jenem winkenden Taschentuch, welches aus dem Menschengewühl des Piers mir Grüsse nachsandte, während das Schiff vorsichtig die Mitte des Strom...

1. Part 1

Einschiffung und Abschied. Die Elbe hinab. Zänkereien und trübe Auspizien. Gefahr einer Kollision. Sturm und Orkan. Todesangst im Zwischendeck. Alles kaput geschlagen. Hannes, d...

44. Part 44