Category: Novels

Alle guten Geister...: Roman

Es sind allerlei Leute, die sich in diese Geschichte hereindrängen. Es ist eine ganze Versammlung von Leuten, alten und jungen, und es ist gar nicht leicht, sie alle an den richtigen Platz zu stellen. Da sind wohl solche darunter, die warten könnten, bis die Reihe an sie käme....

Chapters

27. Part 27

Ich habe etwas angefangen, das, wovon ich dir einst sagte, im Wald, an jenem Tag, etwas unsäglich Schönes. Die ganze Welt ist drin. Ich höre es im Wachen und im Traum. Das #muß#...

30. Part 30

Ich darf ihr nicht zürnen, Gertrud. Sie konnte nicht anders. Franz, der ist ja mein Bruder, der hätte eigentlich --, nun, es hat wohl so sein müssen. Was ist eine Liebe, die kei...

21. Part 21

»Ich will hingehen und sie für mich gewinnen. Es ist ein Wunder, daß ich es kann. Sie ist für mich gewachsen, ich weiß es seit dieser Stunde. Und wenn ich sie habe, dann habe ic...

2. Part 2

»Komm mit, Lore,« sagte Gertrud, die eine besondere Vorliebe für alles Feine, Zarte und Schwache hatte und die »die Affenlore« schon öfters mit Mut gegen die Angriffe der Schulk...

19. Part 19

Als er sich ein Weib genommen hatte, da hatte er geglaubt, nun mit ihr so recht ins helle, heitere, behagliche Leben zu treten. Er sah es gern, daß sie praktisch und sparsam und...

4. Part 4

Da, als er eines Tages lange ausgewesen war, fand er, als er heim kam, die Wände seines Hauses eingeschlagen. Das hatte sein Feind getan. Der hatte ihm einen rechten Schabernack...

15. Part 15

Das Kind schien eben erst aus dem Schlaf gekommen zu sein und blinzelte, das Köpfchen gegen die Wange der Mutter lehnend, mit aufwachenden blauen Augen aus dem rosig angeschlafe...

24. Part 24

Die gaben das Tagewerk des stillen, feinen Mädchens. Jetzt ruhten ihre Hände. Es war halb dunkel in der Stube, nur das weiße Gesicht mit den dunkeln Augen hob sich, da es dicht...

10. Part 10

Da stand eine Wanne voll Wecken, hochaufgetürmt, die waren bräunlich und glänzend und dufteten so lieblich, als wollten sie den Reisenden noch in letzter Stunde an der Nase fest...

17. Part 17

Er wußte wohl, wie es da unten zuging; er hatte fast allen Wiblingern im Lauf der Jahre die Hosen geflickt und die Hosen nicht allein. Frau Judith wußte es: er hatte manchen Bra...

26. Part 26

Frühling, kurz nach Ostern. Er war in einer Hauptprobe gewesen, Bach, ein Orgelstück, dann eine Kantate: »Liebster Gott, wann werd' ich sterben.« Er war voll davon. Den Klaviera...

8. Part 8

Es war ein wunderbares Zimmer. In allen Ecken saßen gute Geister, in den Büchern, hinter den Bildern, in dem alten, hohen Schrank, der in einem besonderen Fach, in ein grünes Tu...

3. Part 3

»Ja,« sagte er, »das ist es auch, warum ich so viel an ihn dachte in der Welt draußen. Wenn die Leute so alles wußten, und sich stritten um das Wahre, und dabei so unruhig wurde...

22. Part 22

Und er erzählte ihr die Geschichte von dem Geiger, der das schönste Lied suchte, und einen Ton davon in allem Geschaffenen fand, da einen und dort einen, und der es nie zur voll...

6. Part 6

Darum habe ich beschlossen, nach Tübingen zu ziehen. Madam Cabisius müssen nicht denken, daß es um meinetwillen sei. O nein, mir ist alles recht, mir ist's auch in dieser kleine...

7. Part 7

Die gingen nun auch an das Weinspalier. »Seht ihr, seht ihr,« riefen die Krakehler unter den Spatzen. »Die nehmen sich, was unser ist. Das ist Raub, das gehört in die Chronik.«...

29. Part 29

»Ach, das gefällt allen. Es ist ja so schön.« Er war aber doch ein bißchen bedenklich. So viele Musik war? Wo denn nur? War die Welt so reich? Und würden die andern einmal eine...

18. Part 18

In die Stille hinein sagte der Rektor: »Man muß auch nicht mit Gewalt verstanden sein wollen. Man muß zuweilen den Mut fassen, sich in sich selbst zu bergen, bis etwas Sicheres...

23. Part 23

Der Mann schalt und polterte eine Zeitlang und ging dann seiner Wege; die Frau aber, die immer noch nach dem Lichten, Hellen ausgesehen hatte, -- ihre Kinder an der Hand, da der...

5. Part 5

Der Bäcker Ehrensperger hatte nicht nur die schwarzen Hosen an, die dem Lude solchen Eindruck gemacht hatten, sondern auch die Weste und den Rock. Er sah unbehaglich und hilflos...

14. Part 14

Sollte man es glauben? Sie ritten ja wahrhaftig noch auf dem Treppengeländer: wer es besser konnte. Und sie stiegen miteinander auf den Turm und ließen sich von Frau Judith Märc...

25. Part 25

»Und mit dem hellen Licht, das er in die Nacht hineinwirft mit seiner Hand, -- es fährt durch die ganze Welt, schneller als Wind und Wolken, viel schneller, -- da, habt ihr's ge...

12. Part 12

Töne, du alter, hochbeiniger Klimperkasten von Klavier, du bist zu dieser Stunde voll Wohllaut und Fülle. Georg Ehrensperger hat dich aus dem Schlaf geweckt, in dem du lagest, s...

28. Part 28

»Großvater, du bekommst Besuch,« sagte Gertrud. Und da kamen auch schon hinter ihren raschen, festen Tritten die etwas schlurfenden, von Stockstößen begleiteten des Meisters Nös...

20. Part 20

Da knarrte es auf der Stiege und gleich nachher kam der, von dem sie sprachen, ebenfalls in die Kammer herein. Er war schon vor längerer Zeit einmal dagewesen. Nein, wie verände...

16. Part 16

»Die Schwägerin schläft bei der Frau,« sagte der Meister. »Ich bin ausquartiert. Da oben, in der Kammer nebenan ist mein Bett. Ich mag aber noch nicht hinein. Es ist doch etwas...

9. Part 9

Konnte er den Kameraden, wenn sie ihn fragten: was willst du werden, Ehrensperger? -- konnte er ihnen sagen, was er sich nächtlicher Weile unter der Bettdecke ausgedacht, oder w...

13. Part 13

Und der Lehrer konnte ihm dann mitteilen, daß auf diesen Gedanken schon einige Zeit vorher auch rechte Leute gekommen seien und daß sie ihn auch ausgeführt haben, aber daß es ih...

11. Part 11

Das hatte sie nun schon oft gesagt. Aber noch war sie nicht dahin gekommen. Der Rheumatismus dauerte schon eine ganze Weile und die Beine versagten den Dienst. Da war nichts zu...

1. Part 1

Es sind allerlei Leute, die sich in diese Geschichte hereindrängen. Es ist eine ganze Versammlung von Leuten, alten und jungen, und es ist gar nicht leicht, sie alle an den rich...

31. Part 31

Immer dasselbe -- »ewig -- ewig -- ewig.« Immer lauter, immer staunender wurde der Ton. »Ewig -- ewig -- ewig.« Sonst nichts. Sie versuchten ihn anzureden. Aber für den leisen L...