Category: Novels

Sämtliche Werke 21

Zu der Übersetzung einige Bemerkungen. Im russischen Original kommen Brocken von verschiedenen Sprachen vor, die beibehalten wurden, da sie zur Charakterisierung russischer Westler dienen und dem ganzen „Spieler“-Milieu den internationalen Anstrich geben. Ferner wurden einige...

Chapters

1. Part 1

Zu der Übersetzung einige Bemerkungen. Im russischen Original kommen Brocken von verschiedenen Sprachen vor, die beibehalten wurden, da sie zur Charakterisierung russischer West...

2. Part 2

Damit wandte sie sich von mir ab, rief Nadenjka und ging mit ihr zum Kurhaus, wo sie sich den Unsrigen anschloß. Ich aber bog in den ersten Seitenpfad nach links ein, noch ganz...

3. Part 3

Gestern wurde viel von einem Telegramm gesprochen, das schon vor vier Tagen nach Petersburg abgegangen und auf welches seltsamerweise noch keine Antwort eingetroffen war. Dies r...

4. Part 4

So nach fünfzig oder siebzig Jahren hat dann der Enkel jenes ersten Vaters schon ein ganz ansehnliches Vermögen, das er wieder seinem ältesten Sohne vermacht, dieser hinterläßt...

5. Part 5

„Sehen Sie diese dicke Baronin?“ rief sie lachend. „Das ist die Baronin Wurmerhelm. Sie ist erst vor drei Tagen angekommen. Und sehen Sie ihren Mann, den langen, hageren Preußen...

6. Part 6

Er trat liebenswürdig ein, sah sich flüchtig ringsum und sagte mir etwas Angenehmes über mein Zimmer. Als er bemerkte, daß ich meinen Hut in der Hand hielt, erkundigte er sich,...

7. Part 7

„Was meinen Sie, weshalb wurde der General gestern so ängstlich, als er meine Drohung hörte? Weshalb wird aus meinem dümmsten Jungenstreich eine solche Staatsaktion gemacht? – e...

8. Part 8

„Na, da bin ich selbst! Anstatt der erwarteten Depesche!“ entlud sich endlich die alte Dame und machte damit der Spannung ein Ende. „Was, darauf wart Ihr wohl nicht ganz vorbere...

9. Part 9

Potapytsch und Marfa gingen hinter dem Fahrstuhl: Potapytsch in seinem Frack mit weißer Krawatte, doch auf dem Kopf eine Mütze mit einem Schirm, und Marfa – ein vierzigjähriges,...

10. Part 10

Diesmal war es ein Greis mit silberweißem Haar, einem Stelzfuß, einem altmodischen Stock in der Hand und in einem dunkelblauen langen Rock. Er sah aus wie ein alter Soldat. Als...

11. Part 11

„Das sehe ich, daß sie gegangen sind,“ sagte sie, gewissermaßen wie in starrer Raserei, wenn man sich so ausdrücken darf, „das sehe ich, Väterchen, das sehe ich,“ murmelte sie,...

12. Part 12

Nun ist fast schon ein ganzer Monat vergangen, seitdem ich diese meine Aufzeichnungen, die ich unter dem Einfluß zwar wirrer, doch starker Eindrücke begonnen, nicht mehr angerüh...

13. Part 13

„Der ist schon fort!“ sagte er. „Alles, was ich habe, habe ich ihm verpfändet, mir bleibt nichts! Jenes Geld, das Sie uns brachten ... jenes Geld – ich weiß nicht, wieviel davon...

14. Part 14

Ich aber begann, als ich neben mir sagen hörte, daß Rot schon siebenmal nach der Reihe gewonnen habe, aus Eigensinn gerade auf Rot zu setzen. Doch bin ich überzeugt, daß wenigst...

15. Part 15

„Wie! Das wundert dich? Ah, ^vil esclave^! Weißt du auch, daß ein einziger Monat eines solchen Lebens mehr wert ist als dein ganzes Dasein! Ein Monat – ^et après le déluge! Mais...

16. Part 16

Als ich aber einmal auf Polina zu sprechen kam, rief er fast jähzornig: „Dieses undankbare Frauenzimmer!“ und er schien aufrichtig empört zu sein. „Boshaft ist sie und undankbar...

17. Part 17

„Sehen Sie, da hat es nun auch Ihr Interesse geweckt. Aber: das ist ein langes Thema, Mister Astley. Und es sind auch einige Vorkenntnisse vonnöten. Übrigens ist es ein sehr bed...

18. Part 18

Anfangs waren es übrigens mehr unangenehme, sogar peinliche Erlebnisse, die ihm seine Erinnerung wieder ins Gedächtnis rief, wie zum Beispiel gesellschaftliche Mißerfolge, Blöße...

19. Part 19

Die Frage, wie der ganze Anruf waren natürlich sehr dumm, doch Weltschaninoff sah das erst ein, als es schon zu spät war. Der Herr war zusammengezuckt und stehen geblieben, hatt...

20. Part 20

Indes hörte er seinem Gast mit einer äußerst seltsamen Empfindung zu, die sich in ihrer Art immer deutlicher fühlbar machte, und je aufmerksamer er ihn betrachtete, um so seltsa...

21. Part 21

„Ihre Naivität sich selbst gegenüber, ihre Unwissenheit in diesen Beziehungen ist sicher echt,“ hatte Weltschaninoff schon damals in T. von ihr gedacht (während er, nebenbei bem...

22. Part 22

„Natalja Wassiljewna wollte es ihr nicht beibringen, einen Knix zu machen, sondern so ... ihr gefiel diese englische Manier mehr – nur eine leichte Verbeugung – und die Hand ger...

23. Part 23

„Nicht erzählt, sondern gebeichtet, und nur Ihnen, nur Ihnen allein! Ich habe Ihnen aber niemals den Namen jener Frau genannt. Es war – Frau Trussozkij, die Frau dieses selben T...

24. Part 24

„Ich bin nämlich ganz auf Abwege geraten seit dem März, Alexei Iwanowitsch, und das ist, wie gesagt, eine sehr eigentümliche Krankheit. In der Regel stirbt der Kranke, ohne es v...

25. Part 25

„In nichts, in nichts fühle ich mich jetzt noch ihm gegenüber schuldig!“ sagte er beim Abschied zu Klawdia Iwanowna. „Ich leugne alles, was ich da gestern an Sentimentalitäten g...

26. Part 26

Das waren kummervolle, qualvolle Tage für Weltschaninoff. Den größten Teil dieser schweren Zeit verbrachte er bei Pogorjelzeffs, die sich wirklich ernste Sorgen um ihn machten....

27. Part 27

Er schien bedeutend aufgeräumter zu sein, als er am Abend auf der Straße gewesen war, doch gleichzeitig verriet alles, daß er ängstlich zu vermeiden suchte, irgendwie zu mißfall...

28. Part 28

Nadeschda Fedossejewna, die sechste Tochter, die noch die Schule besuchende „Erwählte“ Pawel Pawlowitschs, ließ auf sich warten. Weltschaninoff sah mit wachsender Ungeduld ihrem...

29. Part 29

Pawel Pawlowitsch wurde bis zum Zaun geführt und dort mußte er stehen bleiben; damit er sich aber nicht etwa umsah, mußte die kleine Rothaarige ihn bewachen. Pawel Pawlowitsch,...

30. Part 30

„Doch übrigens, worüber wollten Sie denn mit mir abrechnen?“ wandte er sich nach längerem Schweigen mit finsterer Stirn wieder an Pawel Pawlowitsch, dessen Augen ihm während der...

31. Part 31

„Ach ja richtig, er heißt ja Pawel Pawlowitsch!“ bemerkte der Jüngling, „wie kam es nur, daß es mir die ganze Zeit schien, er heiße Wassilij Petrowitsch? Also,“ wandte er sich w...

32. Part 32

Zweifellos schlief Weltschaninoff wirklich ein, und sogar sehr bald, nachdem die Kerze ausgelöscht war – dessen entsann er sich später noch ganz genau. Doch während der ganzen Z...

33. Part 33

„Ja, er war dumm genug, mich zu seiner Braut zu führen, – Gott! Seine Braut! Wahrlich, nur in einem solchen Menschen konnte der Gedanke entstehen, durch die Unschuld einer Madem...

34. Part 34

Doch mit Mitinka war nichts mehr anzufangen. Übrigens verlief die Sache noch ganz gut. Olympiada Ssemjonowna schickte Pawel Pawlowitsch zum Buffet, damit er ihnen Kaffee und Bou...