Category: Essays, Letters & Speeches

Sämtliche Werke 13

Erster Teil. Westeuropäisches Gedanken über Europa Republik oder Monarchie 3 Parteimenschen 15 Frankreich und Deutschland 24 Frankreich und die Kultur 26 Deutschland und Rom 32 Frankreich, die Republik und der Sozialismus 39 Katholizismus und Sozialismus 47 Drei Ideen 55 Die d...

Chapters

1. Part 1

Erster Teil. Westeuropäisches Gedanken über Europa Republik oder Monarchie 3 Parteimenschen 15 Frankreich und Deutschland 24 Frankreich und die Kultur 26 Deutschland und Rom 32...

2. Part 2

Dafür haben freilich diese zwei Jahrhunderte das russische Volk in die unmittelbare Nachbarschaft und unter die nachhaltende Einwirkung des europäischen Westens gebracht, dessen...

3. Part 3

Worin liegt nun eigentlich die Kraft des Bauern Marei, der vor dem „Wolf“, dem Tier-Antichrist beschützen kann? In der heiligen Erde Gottes liegt sie, in der feuchten Muttererde...

4. Part 4

„Glaubt mir, wir haben nicht nur einen absoluten Staat überhaupt noch nicht gesehen, sondern nicht einmal einen mehr oder weniger vollendeten. Alle blieben sie Embryos!“ Diese r...

5. Part 5

Oh, umsonst werden die aufgeklärten Legitimisten diese Idee ableugnen! Umsonst wird der Graf versichern, so wie er bis jetzt versichert hat, daß er des Papstes wegen keinen Krie...

6. Part 6

In Deutschland wird die Nachricht von den gescheiterten Hoffnungen der französischen Legitimisten[6] fast von der ganzen Presse, sogar einschließlich der offiziösen preußischen...

7. Part 7

Diese Idee zu entwickeln, würde zu weit führen; lassen wir es genug sein, daß wir sie ausgesprochen haben. Ich wollte im übrigen bloß sagen, daß Graf Bismarck, wenn er den Katho...

8. Part 8

„Ja, aber was geht das uns an? Das ist ja alles dort in Europa und nicht bei uns in Rußland!“ Nun, bei uns wird Europa dann anklopfen und uns anflehen, es zu retten, wenn die le...

9. Part 9

Was hat nun das alles in diesen ganzen zweitausend Jahren mit Deutschland und den Deutschen zu tun gehabt? Der charakteristischste, wesentlichste Zug dieses großen, stolzen und...

10. Part 10

In Frankreich bildete sich in den letzten Jahren die parlamentarische Mehrheit aus Republikanern: und sie führten ihre Sachen ziemlich gut, ehrlich, ruhig, ohne Aufregungen durc...

11. Part 11

All das begreift man in Deutschland nur zu gut. Wenigstens halten alle offiziösen Organe der Presse, die vom Fürsten Bismarck beeinflußt werden, den Krieg für unvermeidlich. Wer...

12. Part 12

Über die Legionen, als die neue Kraft, die da emporsteigt, um Frankreich noch einmal zu einem ersten Platz in Europa zu verhelfen, habe ich schon früher geschrieben, lange vor d...

13. Part 13

Sie haben es bewunderungswürdig gewandt begonnen: schon allein, daß sie eine Zeit gewählt, in der alles zu ihrem Vorteil wie vorherbestimmt zusammentraf. Beginnen mußten sie unb...

14. Part 14

2. Dieser vom Schicksal bestimmte Kampf spitzt sich im gegenwärtigen Augenblick schon zu, und die Notwendigkeit, die letzte Schlacht zu schlagen, naht mit furchtbarer Schnelligk...

15. Part 15

Diese Frage und das richtige Verständnis derselben ist für uns jetzt das Wichtigste: von ihr hängt unsere ganze, auch die praktische Zukunft ab. Aber das Volk ist für uns alle n...

16. Part 16

„Warten Sie, gerade hiermit fange ich Sie! Die Wissenschaft und die Kunst entwickeln sich immer und gerade in der ersten Periode nach dem Kriege. Der Krieg erneut sie, erfrischt...

17. Part 17

Ich wiederhole nochmals, daß dieses ungemein sonderbar vor sich gegangen ist: gerade unsere feurigsten Westler, gerade unsere Kämpfer für die Reform wurden zu gleicher Zeit zu V...

18. Part 18

Jetzt ist Rußland schon in Europa gewesen und ist nicht mehr so unwissend wie damals. Die Hauptsache aber – es hat seine ganze Kraft erkannt und ist wirklich stark geworden; und...

19. Part 19

Ich behaupte, daß es so mit allen großen Völkern der Erde war, mit den ältesten, wie mit den jüngsten, daß nur dieser Glaube allein sie zu der Möglichkeit, jedes zu seiner Zeit...

20. Part 20

Über den Roman selbst will ich nur das Notwendigste sagen. Wie wir alle, las auch ich vor langer Zeit den Roman im „Russischen Boten“. Zuerst gefiel er mir sehr; dann, als Ganze...

21. Part 21

In Europa gab es einmal einen Feudalismus und gab es Ritter. Aber in reichlich tausend Jahren erstarkte das Bürgertum, nahm schließlich den Kampf mit den Rittern auf, besiegte s...

22. Part 22

Einstweilen aber spazieren unsere ehemaligen Gutsbesitzer im Auslande umher, in allen Städten und Kurorten Europas, machen die Preise der Restaurants steigen, und schleppen wie...

23. Part 23

Und welch ein ernstes Thema! Denn was heißt jetzt: unsere Zeit? Alle, die mit Verstand begabt sind, sagen, daß unsere Zeit im wahrsten Sinne des Wortes eine diplomatische Zeit s...

24. Part 24

Die „Neue Zeit“ schrieb darauf am folgenden Tage, übrigens nur ganz flüchtig, daß die „Moskauer Nachrichten“ wohl ein wenig zu weit gegriffen hätten, und daß der „Regierungsanze...

25. Part 25

Ruhe haben wir wenig, besonders geistige Ruhe fehlt uns, und gerade diese wäre die Hauptsache, denn ohne geistige Ruhe wird nichts. Dem schenkt man aber bei uns gar keine Aufmer...

26. Part 26

Verschiedene ungewöhnliche Gerüchte dringen ins Volk, man spricht von Veränderungen, Anweisungen eines Landanteils, von einer goldenen Urkunde! Unlängst las man ihm in den Kirch...

27. Part 27

Doch genug! Ich habe gesprochen, wie ich es verstanden habe. Wenn man nicht alles versteht, wenn ich mich unzureichend ausgedrückt, so nehme ich die Schuld auf mich – aber das,...

28. Part 28

Dieser Auszug dürfte genügen. Bevor ich jedoch etwas zu meiner Verteidigung sage – denn solche Anschuldigungen kann ich nicht ruhig hinnehmen – möchte ich noch auf die Wut des A...

29. Part 29

Haben aber die Juden wirklich solch ein besonderes inneres, strenges Gesetz, das sie zu etwas Ganzem und Besonderem zusammenbindet, so kann man ja noch über die Frage, ob man ih...

30. Part 30

Die Stadt M. ist eine große Gouvernementsstadt im Westen, und es gibt dort sehr viele Juden, Deutsche, Russen natürlich, Polen und Litauer, und alle diese Nationalitäten liebten...

31. Part 31

Sollte es auch seltsam klingen, so ist es doch wahr, daß die vierhundertjährige Bedrückung des Balkans durch die Türken dem Christentum und der Rechtgläubigkeit der Slawen einer...

32. Part 32

„Krieg!! der Krieg ist erklärt!“ rief man bei uns vor zwei Wochen.[46] „Wird es auch zum Kriege kommen?“ fragten sofort die Zweifler. „Er ist schon erklärt, ist erklärt!!“ antwo...

33. Part 33

„Aber es wird doch Blut dabei vergossen! – Menschenblut!“ rufen unsere Klugen entsetzt, und wieder beginnen sie ihr altes Lied. Alle diese Rumpelkammerphrasen von vergossenem Bl...

34. Part 34

Als Don Quijote, der allbekannte Ritter von der traurigen Gestalt, der hochherzigste aller Edlen, die je in der Welt gelebt, sich einst mit seinem treuen Waffenträger Sancho auf...

35. Part 35

Die Lösung des Orientproblems ist eine Aufgabe, die das moskowitische Zarentum fast schon am Tage seiner Entstehung auf sich nahm, und die Peter der Große durchaus anerkannte un...

36. Part 36

Und welch ein Lakaientum im Grunde, statt wirklichen Zartgefühls! Und welch eine Komik! Es ist schlechthin die komischste aller Entschädigungen „bei uns zu Haus“ für die unbeque...

37. Part 37

Nach vielen durchaus richtigen Bemerkungen – wie zum Beispiel, daß Konstantinopel nach der Vertreibung der Türken nicht eine freie Stadt werden kann, wie es etwa Krakau einmal w...

38. Part 38

Man muß den Augenblick benutzen. Diese Vereinigung der beiden Feinde wird zweifellos stattfinden, sobald Frankreich politisch gefallen ist, denn diese beiden Feinde haben in Fra...

39. Part 39

„Na, wie wollen Sie uns dann bis nach Asien bringen, wenn wir Faulenzer sind? Und wer wird denn von uns hingehen, selbst wenn man es so sicher wie zweimal zwei beweisen könnte,...