Sämtliche Werke 13

Part 39

Chapter 392,793 wordsPublic domain

„Na, wie wollen Sie uns dann bis nach Asien bringen, wenn wir Faulenzer sind? Und wer wird denn von uns hingehen, selbst wenn man es so sicher wie zweimal zwei beweisen könnte, daß dort unser Glück liegt?“

„In Europa waren wir aus Gnade und Barmherzigkeit aufgenommen, waren wir Sklaven; nach Asien aber kommen wir als Herren. In Europa waren wir Tataren, in Asien aber sind auch wir Europäer. Unsere Mission, unsere zivilisatorische Mission in Asien, wird unseren Geist verlocken und uns dorthin ziehen, wenn nur erst einmal die Bewegung angefangen hat. Baut nur zwei Eisenbahnen, beginnt nur mit dem Bau, – eine nach Sibirien und die andere nach Mittelasien, und ihr werdet euch von den Folgen überzeugen können.“

„Haha, Sie wollen wirklich wenig!“ ist die Antwort, und man lacht mich aus. „Woher die Mittel dazu nehmen, und was bringt uns das ein: Unkosten und Verlust und weiter nichts.“

„Wenn wir in den letzten fünfundzwanzig Jahren im ganzen nur drei Millionen jährlich für diese Bahnen zurückgelegt hätten – und drei Millionen jährlich gleiten uns so manches Mal für nichts und wieder nichts aus den Fingern –, so wäre jetzt schon für fünfundsiebzig Millionen Eisenbahn in Asien gebaut, also ungefähr tausend Werst – mindestens! Sie sprechen von Verlust. Oh, wenn in Rußland an unserer Stelle Engländer oder Amerikaner lebten: die würden Ihnen diesen ‚Verlust‘ schon beweisen! Die hätten schon längst unser Amerika entdeckt! Wissen Sie auch, daß es dort Länder gibt, die uns weniger bekannt sind als das Innere Afrikas? Und wissen wir denn, was für Reichtümer im Schoße dieser unermeßlichen Länder verborgen liegen? Oh, die Engländer und Amerikaner, die würden schon alles hervorkratzen, Metalle und Mineralien und unzählige Steinkohlenlager, – alles würden sie finden, alles aufsuchen! Und die würden auch schon wissen, wie das Material zu gebrauchen ist, und wozu es sich verwenden läßt. Sie würden die Wissenschaft hinrufen und die Erde zwingen, fünfzigmal zu gebären, – diese selbe Erde, von der wir hier glauben, daß sie eine wie unsere Handfläche nackte Steppe sei. Zu dem erworbenen Brote würden die Menschen hinziehen und Gewerbe und Industrie mitbringen. Und um Abnehmer und den Weg zu ihnen braucht man sich nicht zu beunruhigen! – die würden sie auch dort in den Eingeweiden Asiens, wo sie jetzt noch zu Millionen schlafen, finden – und sie würden neue Wege zu ihnen bauen!“

„Wie, Sie singen das Lob der Wissenschaft und bereden uns doch zur Abwendung von der Wissenschaft und Bildung, indem Sie uns auffordern, Asiaten zu werden!?“

„Aber dort wird ja noch mehr Wissenschaft nötig sein! – Was sind wir jetzt in der Wissenschaft anderes als Laien und Dilettanten? Dort aber werden wir Schöpfer sein. Die Not wird uns zwingen zu schaffen und wird uns zu allem geschickt machen, sobald sich erst nur ein wenig selbständiger, unternehmender Geist erhebt! – So werden wir auch in der Wissenschaft Meister sein und nicht nur ewig verehrende Jünger, wie wir es bis jetzt sind. Doch das Wichtigste: unsere zivilisatorische Mission in Asien wird – das unterliegt keinem Zweifel – vom ersten Schritte an von uns verstanden werden, und sie wird uns begeistern. Sie wird unseren Mut erheben, sie wird uns Würde und Selbstbewußtsein geben – die aber hat jetzt keiner von uns, oder höchstens wenige nur ein wenig. Der Zug nach Asien würde außerdem, wenn er bei uns erst einmal anfangen wollte, für unzählige unruhige Geister ein Ausweg sein, für alle Sehnsüchtigen, alle Gelangweilten, alle grundlos Faulen, alle grundlos Müden. Baut nur einen Abzug für das Wasser, und der Schimmel und Gestank werden von selbst verschwinden. Ist aber die Sache erst einmal im Gange, dann wird sich schon niemand mehr langweilen, alle werden sich verändern. Sogar mancher Unfähige mit verwundetem, quälendem Stolz würde dort seine Erlösung finden. Wie oft haben wir es erlebt – besonders in den europäischen Kolonien –, daß Menschen, die an einem Ort die Unfähigkeit selber waren, am anderen sich womöglich als Genies erwiesen ... Rußland wird deshalb nicht zur Wüste werden, das braucht ihr wahrlich nicht zu fürchten. Zuerst werden nur wenige hingehen, doch bald werden Nachrichten von ihnen zurückkommen und wieder neue Menschen hinziehen. Und doch wird es in dem russischen Meere unbemerkbar sein. Zieht die Fliege auf dem Honigseim und richtet ihr ein wenig die Flügel zurecht! Es wird ja nur ein ganz geringer Prozentsatz der Bevölkerung hinziehen; man wird es hier nicht einmal merken, daß wir Asien bevölkern. Dort aber, – Gott, wie man es dort merken wird! Wo sich in Asien ein Russe niederläßt, dort wird auch das Land gleich russisch. Es würde ein neues Rußland entstehen, ein Rußland, das mit der Zeit das alte erneuen und ihm seinen Weg weisen und erklären könnte. Zu all dem gehört aber ein neues Prinzip und der Entschluß zur Umkehr. Und am allerwenigsten braucht es dazu großen Lärmes und großer Erschütterungen. Möge man nur ein wenig begreifen – aber auch wirklich begreifen –, daß in Zukunft Asien unser Ausweg sein wird, daß dort unsere Reichtümer liegen, daß wir dort den Ozean haben. Wenn in Europa der erniedrigende Kommunismus eingeführt sein wird, wenn sie sich dort alle zuhauf um einen Herd versammeln und mit der Zeit die einzelnen Haushaltungen auflösen und alle in Kommunen leben, wenn dort die Kinder in Erziehungsanstalten aufwachsen – drei Viertel von ihnen als Ausgesetzte –, dann wird bei uns noch überall Weite und Licht sein, Wiesen und Wälder und weiter Horizont; und unsere Kinder werden von den eigenen Vätern erzogen werden, nicht in steinernen Massen, sondern zwischen Gärten und Saatfeldern, und werden über sich noch den klaren Himmel schauen. Ja, viele unserer Hoffnungen liegen dort, und unbegrenzte Möglichkeiten, von denen wir uns hier überhaupt noch keinen Begriff machen können! Nicht nur Gold allein liegt dort verborgen. Doch zuerst tut ein neues Prinzip not! Haben wir erst das, dann werden wir auch das zur Sache nötige Geld haben. Wozu sollen wir, und besonders jetzt, in Europa, sagen wir, so viel Gesandtschaften mit so teuerem Aufwand, mit ihrem feinen Esprit und ihren noch feineren Diners, mit so zahlreichem, überflüssigem Personal unterhalten? Und was gehen uns denn – besonders jetzt – alle Gambettas an und der Papst samt dem ihn erwartenden Schicksal, und ob er auch noch so sehr von Bismarck bedrängt wird!? Wäre es nicht besser, zeitweilig sich diesem Europa ärmer zu zeigen, sich an den Weg zu setzen und die Kopeken in die Mütze zu sammeln? – ‚_La Russie se recueille_‘ würde es dann heißen – und währenddessen sich zu Hause zu sammeln, sich innerlich vorzubereiten? ...“

„Wozu sich denn erniedrigen?“ wird man fragen.

„Das täten wir ja gar nicht, ich habe das mit der Mütze doch nur allegorisch gemeint. Nein, wir würden uns nicht erniedrigen, sondern uns mit einem Schlage erhöhen, ja, so würde es sein! Europa ist schlau und klug und würde uns sofort durchschauen und, glaubt mir, würde uns sofort auch achten! Unsere Selbständigkeit würde zuerst natürlich stutzig machen, doch würde sie teilweise auch gefallen. Wenn Europa jedoch sieht, daß wir uns entschlossen haben, uns nach der Decke zu strecken, und daß auch wir sparsam zu sein verstehen und unseren Rubel selbst hüten und schätzen und ihn nicht mehr aus Papier machen, so wird auch Europa unseren Rubel auf seinen Märkten sofort höher bewerten. Und wenn die Europäer gar sehen, daß wir selbst Defizite und Bankerotte nicht fürchten, vielmehr unentwegt auf unser festes Ziel zuschreiten, so werden sie von selbst zu uns kommen, um uns ihr Geld anzubieten, – und sie werden es dann wie ernsten Menschen anbieten, wie Leuten, die ihre Sache gelernt haben und schon wissen, wie man etwas anfassen muß ...“

„Erlauben Sie ...“ unterbricht mich eine Stimme, „Sie sprachen da von Gambetta. Wir können doch unmöglich dort alles im Stich lassen! Nehmen wir allein die Orientfrage: die bleibt doch bestehen, und wie sollen wir sie denn nun plötzlich aufgeben?“

„In betreff der Orientfrage würde ich jetzt, in unserer Zeit, folgendes sagen: so, wie die Dinge heute nun einmal liegen, findet sich in den politischen Sphären vielleicht kein einziger, der es als selbstverständlich zugeben würde, daß Konstantinopel unser werden muß – außer vielleicht in ferner, dunkler Zukunft einmal. Worauf sollen wir also noch warten? Das ganze Wesen der Orientfrage ist augenblicklich im Bündnis Deutschlands mit Österreich enthalten, und außerdem noch in der türkischen Beute, die Österreich mit Bismarcks Genehmigung einstecken will. Wir können und werden natürlich dagegen protestieren, in irgendeinem, sagen wir, äußersten Fall; doch so lange, wie diese beiden Nationen zusammen sind, – was können wir da ohne große Gefahr für uns tun? Und eines nicht zu vergessen: die Verbündeten warten vielleicht nur darauf, daß wir endlich in Zorn geraten. Die slawischen Völker können wir wie immer beschützen und lieben, und wenn es nottut, können wir ihnen auch, so viel wie in unseren Kräften steht, helfen. Zudem werden sie in nächster Zeit wohl nicht allzu große Gefahr laufen, unterzugehen. Und wer weiß, ob diesem Zustande nicht sowieso bald ein Ende bereitet wird? Wenn wir zeigen, daß wir nicht mehr Lust haben, uns wie früher in Europa einzumischen, so werden sie sich dort, ohne uns, alle wahrscheinlich noch früher in den Haaren liegen. Denn nie und nimmer wird Österreich glauben, daß Deutschland es einzig wegen seiner schönen Augen dermaßen liebgewonnen habe. Es weiß sogar ganz genau, daß Deutschland zu guter Letzt doch die österreichischen Deutschen sich einstecken will. Österreich jedoch wird um nichts in der Welt auf seine Deutschen verzichten wollen, bewahre! – selbst dann nicht, wenn man ihm als Ersatz für sie Konstantinopel geben würde, – dermaßen hoch schätzt es sie! Somit wäre Grund zum Streit bereits genügend vorhanden. Und dann haben unsere Nachbarn immer noch diese unentschiedene französische Frage zu bewältigen, die jetzt für Deutschland vielleicht schon zur ‚ewigen‘ geworden ist. Und dann kann es noch geschehen, daß sich plötzlich selbst die ganze Einigung Deutschlands als nicht nur unvollendet erweist, sondern tatsächlich ins Wanken gerät. Und dann könnte es sich womöglich noch erweisen, daß der europäische Sozialismus immer drohender wird. Kurz, wir brauchen nur abzuwarten und uns nicht einzumischen, auch nicht, wenn sie uns rufen, und dann – wenn dort der Streit ausbricht und ihr ‚politisches Gleichgewicht‘ erzittert – dann mit einem Schlage auch unsere ganze Orientfrage erledigen, den richtigen Augenblick wählen und einfach erklären: ‚Wir wollen die österreichischen Aneignungen in der Türkei nicht anerkennen‘, und die Aneignungen werden verschwinden, vielleicht sogar mit Österreich zusammen ...

Nun, und dann werden wir schon wieder einholen, was wir zeitweilig scheinbar versäumt haben ...“

„Aber England? Sie vergessen England? Unser Zug nach Asien würde es fraglos sofort beunruhigen.“

„‚Wer England fürchtet, – der bleibe zu Haus‘ könnte auch ein Sprichwort sein. Und was würde denn England so besonders beunruhigen? Was unsere Absichten für die Zukunft betrifft, so erwartet es von uns doch sowieso das Allerschlimmste. Wenn es dagegen den wahren Charakter unserer Absichten in Asien begriffe, würde es wahrscheinlich viele seiner Befürchtungen aufgeben ... Übrigens, ich gebe zu, daß es sie nicht aufgeben würde. Doch wie gesagt: ‚wer England fürchtet, – der bleibe zu Haus!‘ Und darum nochmals: Es lebe der Sieg von Geok-Tepe! Hoch Skobeleff und seine Soldaten! Und ewiger Ruhm den Helden, die dort gefallen sind!“

Fußnoten

[1] Tag des Attentats auf den Zaren Alexander II. E. K. R.

[2] Peter der Große. Ausdruck Puschkins. E. K. R.

[3] Von Dostojewski veröffentlicht im September 1873. E. K. R.

[4] Henri von Bourbon, Graf von Chambord, letzter Sproß der älteren bourbonischen Linie, geb. 1820, gest. 1883, Prätendent auf den französischen Thron nach dem Sturz Napoleons III. E. K. R.

[5] Französischer klerikaler Schriftsteller, seit 1848 Chefredakteur des „Univers“, dem obiges Zitat entnommen ist. E. K. R.

[6] Der Graf von Chambord hatte dadurch, daß er die Gewährleistung einer Verfassung ablehnte, selbst seine Thronbesteigung unmöglich gemacht. E. K. R.

[7] Auf das Schreiben Pius’ IX. an Wilhelm I., in dem der erstere in den Kulturkampf eingreifen wollte und die ganze Christenheit für sich in Anspruch nahm, hatte letzterer bekanntlich geantwortet, er lehne als Protestant im Namen seiner Vorfahren und dem des größten Teiles seiner Untertanen jegliche Einmischung des Papstes als Anmaßung ab. E. K. R.

[8] Von Dostojewski veröffentlicht im März 1876. E. K. R.

[9] Von Dostojewski veröffentlicht im Januar 1877. E. K. R.

[10] Gemeint sind die Kämpfe der Balkanslawen gegen die Türkei im Jahre 1876, die unter begeisterter Anteilnahme des ganzen russischen Volkes geschahen und im Jahre 1877 dann auch um Eingreifen Rußlands und zum Ausbruch des Russisch-Türkischen Krieges führten. E. K. R.

[11] Von Dostojewski veröffentlicht im Mai 1877. E. K. R.

[12] Im Original gesperrt gedruckt. E. K. R.

[13] Von Dostojewski veröffentlicht im September 1877. E. K. R.

[14] Von Dostojewski veröffentlicht im September 1877. E. K. R.

[15] vgl. S. 88 Forts. „Das schwarze Heer.“ E. K. R.

[16] Von Dostojewski veröffentlicht im September 1877. E. K. R.

[17] Von Dostojewski veröffentlicht im Februar 1876. E. K. R.

[18] Russischer Mönch, lebte im 12. Jahrhundert in Kiew, Begründer des russischen Mönchtums, Verfasser von Predigten. E. K. R.

[19] Russischer Bischof, Zeitgenosse Peters des Großen, dessen Reformen er billigte, gleichfalls Verfasser von Predigten, die im russischen Volke sehr beliebt sind. E. K. R.

[20] Von Dostojewski im April 1876 veröffentlicht, als die Möglichkeit eines neuen russisch-türkischen Krieges zum ersten Male festere Gestalt annahm. E. K. R.

[21] Von Dostojewski veröffentlicht im Juni 1876. E. K. R.

[22] Kritiker (1811 bis 1848). Bahnbrecher einer westeuropäisch, atheistisch und sozialistisch gefärbten russischen Literatur- und Gesellschaftsauffassung. E. K. R.

[23] Großfürst von Moskau (von 1462 bis 1505), heiratete 1472 Sophie Paläolog, die letzte byzantinische Prinzessin. E. K. R.

[24] Von Dostojewski veröffentlicht im Januar 1877. E. K. R.

[25] Russischer General, kämpfte 1876 mit den Serben unglücklich gegen die Türken. E. K. R.

[26] 1675–1826, Historiker und Schriftsteller. E. K. R.

[27] Held eines sehr bekannten Romanes von Turgenjeff. E. K. R.

[28] Von Dostojewski veröffentlicht im Februar 1877. E. K. R.

[29] Gestalt in einem Gedicht von Nekrassoff. E. K. R.

[30] Von Dostojewski veröffentlicht im Mai 1877. E. K. R.

[31] Karamsin schrieb damals seine „Briefe eines russischen Reisenden“. E. K. R.

[32] Von Dostojewski veröffentlicht im Oktober 1877. E. K. R.

[33] Von Dostojewski veröffentlicht im Januar 1881. E. K. R.

[34] Anspielung auf die russischen Westler und einen ihrer damaligen Lieblingsaufenthaltsorte. E. K. R.

[35] Stundisten = lutheranisierende Sekte im Süden Rußlands, wo die protestantischen Pastoren der deutschen Kolonisten für die russischen Bauern „Bibelstunden“ eingeführt hatten. Daher die Benennung „Stundisten“. E. K. R.

[36] Von Dostojewski veröffentlicht im Januar 1881. E. K. R.

[37] Von Dostojewski veröffentlicht im März 1877. E. K. R.

[38] Die Grundidee der Bourgeoisie, die am Ende des vorigen Jahrhunderts die frühere Weltanschauung ersetzt hat und jetzt zur Hauptidee unseres Jahrhunderts in der ganzen europäischen Welt geworden ist. Anmerkung von F. M. Dostojewski.

[39] In Rußland wird das zu einem Dorf gehörige Land von der Dorfbewohnerschaft gemeinsam zu gemeinsamem Nutzen bearbeitet. E. K. R.

[40] Von Dostojewski veröffentlicht im Juli 1876. E. K. R.

[41] Von Dostojewski veröffentlicht im März 1877. E. K. R.

[42] Siehe den Aufsatz „Utopische Geschichtsauffassung“. Seite 191. E. K. R.

[43] Im Jahre 1483 durch Iwan III., Großfürsten von Moskau. E. K. R.

[44] Die Lichtgestalt unter den Helden der russischen Volkssagen. E. K. R.

[45] Gemeint ist der Krimkrieg (1853–1856), dessen Veranlassung die Weigerung des Sultans war, Rußland als Protektor der griechischen Kirche in der Türkei anzuerkennen. E. K. R.

[46] Von Dostojewski veröffentlicht im April 1877. E. K. R.

[47] Von Dostojewski veröffentlicht im September 1877. E. K. R.

[48] Von Dostojewski veröffentlicht im September 1877. E. K. R.

[49] 1822–1885. Slawophiler Schriftsteller. E. K. R.

[50] Von Dostojewski veröffentlicht im Januar 1881 gelegentlich der Siege Skobeleffs in Mittelasien. E. K. R.

Anmerkungen zur Transkription

Die „Sämtlichen Werke“ erschienen in der hier verwendeten ursprünglichen Fassung der Übersetzung von E. K. Rahsin in mehreren Auflagen und Ausgaben 1906–1922 im Piper-Verlag. Dieses Buch wurde transkribiert nach:

F. M. Dostojewski: Sämtliche Werke. Zweite Abteilung: Dreizehnter Band Politische Schriften R. Piper & Co. Verlag, München, 1917. Zweite Auflage 3. bis 5. Tausend

Die Anordnung der Titelinformationen wurde innerhalb der „Sämtlichen Werke“ vereinheitlicht und entspricht nicht der Anordnung in den ursprünglichen Ausgaben. Alle editionsspezifischen Angaben wie Jahr, Copyright, Auflage usw. sind aber erhalten und wurden gesammelt direkt nach der Titelseite eingefügt.

Fußnoten wurden am Ende des Buches gesammelt.

Das Inhaltsverzeichnis wurde an den Anfang des Bandes verschoben. Inhaltsverzeichnis und Überschriften im Text wurden harmonisiert.

Zu den Anführungszeichen: Gespräche wurden in doppelte Anführungszeichen („“) eingeschlossen. Die Wiedergabe von Äußerungen anderer innerhalb von Gesprächen wurde in einfache Anführungszeichen (‚‘) eingeschlossen.

Besonderheiten der Transliteration russischer Begriffe und Namen: Der Buchstabe „ä“ (oder auch „jä“) steht für den kyrillischen Buchstaben „ja“. Die Schreibweise häufig vorkommender Namen wurde vereinheitlicht (nicht verwendete Varianten in Klammern):

Mac-Mahon (Mac Mahon)

Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Weitere Änderungen, teilweise unter Zuhilfenahme anderer Auflagen oder des russischen Originaltextes, sind hier aufgeführt (vorher/nachher):

[S. 435]: ... in diesem Gegenstand eurer Liebe ein Lüge, irgend ... ... in diesem Gegenstand eurer Liebe eine Lüge, irgend ...

[S. 451]: ... Blick, lächte darauf ein wenig ironisch, zuckte die ... ... Blick, lächelte darauf ein wenig ironisch, zuckte die ...