Category: Science-Fiction & Fantasy

Auf silbernen Gefilden: Ein Mond-Roman

Fast fünfzig Jahre sind seit jenen beiden Expeditionen verstrichen, den wahnsinnigsten, die je von Menschen unternommen und ausgeführt wurden. Die ganze Sache war der Vergessenheit anheimgefallen, als eines schönen Tages, in einer Zeitung in K.... ein Artikel des Assistenten a...

Chapters

26. Part 26

Welch eine Lästerung habe ich niedergeschrieben! Noch gestern wollte ich sterben, und heute will ich leben, muß ich leben, noch einige Mondtage, dann mag geschehen, was will! Es...

23. Part 23

Ich trat aus der Ecke, von der aus ich der ganzen Unterredung zuhörte, hervor, machte Ada abermals Vorwürfe und begab mich zu Jans Haus, um ihm den Dienst zu erweisen, von dem e...

19. Part 19

In der Tat verriet Tom schon damals, als kleiner sechsjähriger Knabe, ungewöhnlichen Scharfsinn und bewundernswerte Energie. Er entwickelte sich schnell und auf eine seltsame Ar...

21. Part 21

Peter ließ den Kopf sinken. Es schien mir, daß ich in seinem gelben, verdorrten Gesicht eine dunkle Röte aufsteigen sah, die sich bis in die gefurchte Stirne ergoß. Dies mußte a...

17. Part 17

Ihre Augen irrten in stummer Verzweiflung umher wie zitternde Vögel. Es schien mir, daß sie einen Augenblick, einen kurzen Augenblick, mit einem flehenden Ausdruck oder Zögern o...

25. Part 25

Langsam wird alles Traum für mich, mein vergangenes Leben und diese Menschen, die ich dort am Meere zurückgelassen habe; alles das zerrinnt in einen schillernden Traumnebel, dur...

24. Part 24

Nicht gerne denke ich an das weitere Zusammenleben Toms mit den Schwestern. Er war nicht gut zu ihnen, obwohl sie ihn unveränderlich bis zum letzten Atemzug liebten. Er verlangt...

20. Part 20

Ich erinnere mich an diesen Augenblick wie heute. Die Sonne berührte schon den Horizont, und die Welt begann sich aus dem Gold in Purpur zu färben. Ein leichter Wind trug uns vo...

13. Part 13

Wir befanden uns also auf dem Nordpol des Mondes. Ein seltsames Land! Ein Land, zugleich des ewigen Lichtes und der Dämmerung, wo es keine Himmelsrichtungen gibt, weder Osten no...

22. Part 22

Ich war in der Gesellschaft von Menschen, mit denen ich über die Angelegenheiten des Staates, der Völker, des Fortschritts sprach. Man sagte mir, daß sich die Grenzen einiger Lä...

10. Part 10

Unsere Hoffnung Woodbell am Leben zu erhalten wird immer geringer. Wir fahren so schnell es das Terrain nur erlaubt, aber der Pol ist noch weit und Tomas stirbt uns indessen unt...

14. Part 14

Bald begann sich denn auch der Nebel zu heben. In nicht ganz einer halben Stunde öffnete sich der Blick auf das Tal; nur noch die Gipfel höherer Berge waren in Wolken getaucht,...

16. Part 16

In der Tat mußten sich in der Nähe heiße Quellen befinden, da das Wasser, das im Strome abfloß und sich in den Bassins ausbreitete, zwanzig und einige Grad Celsius hatte. Es war...

7. Part 7

Ich hatte plötzlich den Eindruck, daß wir durch ein mächtiges Tor jagen, das gegen die Ebene des Todes weit geöffnet war. Wieder erfaßte mich eine grenzenlose, würgende Angst. I...

12. Part 12

Die Nacht war gerade zu Ende und wir hofften jeden Augenblick, daß der Gipfel des Berges, der im Lichte der Erde vor uns emporstieg, in den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne...

11. Part 11

-- Auf der Erde ist blaue Luft und über sie dahin wandeln die Wolken. Auf der Erde ist viel, viel Wasser, ganze mächtige Meere. Am Strande der Meere ist Sand, und verschiedenfar...

6. Part 6

Ja, man muß sich überwinden. Wovon schrieb ich? Aha! Diese Berge ... Das seltsame Amphitheater, zirka vier Kilometer breit, nach Süden geöffnet. Über ihm hängt, wie eine Lampe,...

15. Part 15

-- Jetzt umkehren, sagte er, hieße uns zu einem ewigen Aufenthalt in dem Polarlande verurteilen. Überlegt, daß wir gegenwärtig die Akkumulatoren noch geladen haben und diese Fül...

18. Part 18

Jedesfalls bedurften diese Kinder vieler Sorgfalt und nahmen, vor allem in den ersten Monaten, Marthas ganze Zeit in Anspruch; auf diese Weise war Tom meist unter meiner Obhut....

5. Part 5

Hundertneun Stunden nach Sonnenaufgang begannen wir den steilen Abhang des _Eratosthenes_ hinabzufahren, um zum _Mare Imbrium_ zu gelangen. Fast drei ganze Erdentage dauerte das...

2. Part 2

Die Reisenden hatten übrigens die Absicht, diese ungastliche Halbkugel so schnell wie möglich zu durchdringen und auf die andere Seite des Mondes zu gelangen, die von der Erde a...

9. Part 9

Martha schweigt und weicht nicht einen Augenblick von seinem Lager. Von Müdigkeit überwältigt, schläft sie manchmal so sitzend ein. Aber das dauert nur ganz kurze Zeit; sie wach...

3. Part 3

Die Sonne flammt wie eine strahlenlose Kugel, die auf den Bergen wie auf einem mächtigen schwarzen Kissen ruht. Es gibt hier nur zwei Farben, die durch ihren scharfen Kontrast d...

8. Part 8

Martha sagte auf der Erde, als sie uns bat, sie mit auf den Mond zu nehmen: »Ich werde eure Sklavin sein.« Und in Wirklichkeit sind wir ihre Sklaven, obwohl sie uns niemals etwa...

4. Part 4

Die Landschaft ähnelt in keiner Beziehung den Alpenlandschaften auf der Erde! Dort breiten sich zwischen Gebirgskämmen, die die Gipfel miteinander verbinden, üppige Täler, die d...

1. Part 1

Fast fünfzig Jahre sind seit jenen beiden Expeditionen verstrichen, den wahnsinnigsten, die je von Menschen unternommen und ausgeführt wurden. Die ganze Sache war der Vergessenh...

27. Part 27

Sie warfen sich mir mit erhobenen Händen zu Füßen; ich fühlte ängstlich fragende, flehende Blicke Jans und seiner Brüder auf mich gerichtet, nur Ada war unbeweglich und scheinba...