Category: Biographies

Th. M. Dostojewsky: Eine biographische Studie

Wie an dem Tag, der dich der Welt verliehen, Die Sonne stand zum Grusse der Planeten, Bist alsobald und fort und fort gediehen Nach dem Gesetz, wonach du angetreten. So musst du sein, dir kannst du nicht entfliehen, So sagten schon Sibyllen, so Propheten; Und keine Zeit und ke...

Chapters

12. Part 12

»Mein teurer Freund, mein lieber Bruder Mischa!« -- heisst es darin -- »da ist nun schon eine sehr lange Zeit vergangen, und es ist auch nicht ein Zeilchen von Dir da, und ich b...

31. Part 31

Da ertönte das dritte Glockenzeichen. In einem Augenblick ging nun etwas Seltsames mit den Beiden vor sich; es war, als wären Beide in ihr Gegenteil umgewandelt. Etwas zuckte un...

22. Part 22

»Ja, wie habe ich denn gemordet? Mordet man denn so, geht man denn so hin, um jemanden zu ermorden, wie ich hinging? Habe ich denn die Alte umgebracht? Mich habe ich umgebracht...

26. Part 26

In Deutschland begegnete mir ein Russe, der ständig im Auslande lebt, alljährlich auf drei Wochen nach Russland reist, seine Einkünfte einstreicht und wieder nach Deutschland zu...

29. Part 29

Im nächsten Briefe an Strachow vom 18. April 1869 sind einige Stellen litterarischer Kritik bemerkenswert. Da heisst es: »Ein für allemal -- schweigen Sie doch und reden Sie nic...

4. Part 4

Am Abend desselben Tages nun, da ich die Handschrift abgegeben hatte, ging ich irgendwo hin, weit fort, zu einem ehemaligen Kameraden; wir sprachen die ganze Nacht durch über di...

25. Part 25

Er will nun ernstlich Nastassja heiraten, sie vor sich selbst retten. Sie entflieht ihm mit Rogoschin, da sie dieses Opfer des Erbarmens nicht annehmen will. Nach vielen höchst...

32. Part 32

Aus allem, was hier der Dichter über den Plan seines »letzten Romans« [der ja wirklich sein letzter geworden ist] seinem Freund Maikow »beichtet«, in Verbindung mit seinen frühe...

21. Part 21

Ein langer Brief Dostojewskys an Baron Wrangel, welcher in dieser Zeit als Sekretär der russischen Gesandtschaft in Kopenhagen lebte, erzählt im Detail die Widerwärtigkeiten der...

7. Part 7

Über seine Excentrizitäten und Absonderlichkeiten sprechen viele, fast alle, welche ihn kennen oder von ihm gehört haben, und beurteilen ihn sogar danach. Ich habe mehreremale d...

3. Part 3

Es tauchte dieses sanfte, mütterliche Lächeln des armen leibeigenen Bauern in mir auf; seine Kreuze, sein Kopfschütteln, sein »Geh schon, bist erschrocken, Kleiner!« Und besonde...

20. Part 20

In seiner Erläuterung jenes Artikels sagt Strachow unter anderem: »Der polnische Aristokratismus ist an und für sich sowohl, als auch im Verhältnis zu den russischen Provinzen f...

37. Part 37

Als er ein Kind von neun Jahren gewesen, erzählt er, da sei sein einziger um zehn Jahre älterer Bruder an galoppierender Lungenschwindsucht gestorben. Dieser sei früher ganz ung...

23. Part 23

Im Herbste des Jahres 1866 sollte eine Gesamtausgabe von des Dichters bis dahin erschienenen Werken veranstaltet werden. Der Herausgeber, Stellowsky, ein Mensch, welcher das Tal...

14. Part 14

In einem Briefe vom 9. Mai 1859 legt er dem Bruder einen Plan vor, wie seine bis dahin geschriebenen Werke in eine Ausgabe vereinigt werden könnten, um wieder einiges Geld herei...

36. Part 36

Wir setzen bei deutschen Lesern die Bekanntschaft mit dem Buche voraus. Sowohl die Fabel, als auch die Richtung -- welche im Kapitel vom Starez angezeigt ist -- liegen klar zu T...

28. Part 28

Zum Schluss abermals ein Anfall von Misstrauen, das, wie immer, auf ein Gefühl von Schuld zurückzuführen ist: »Jetzt will ich Ihnen, als einem alten Freund und Mitarbeiter, im V...

2. Part 2

Die Anhänger der westlichen Einflüsse bejahen den ersten Teil dieser Frage, die Slavophilen den zweiten. Einige Slavophilen, darunter J. Kirejewsky, erwarten von einer Synthese...

11. Part 11

»Zur zweiten Kategorie von Strafarbeitern, in welcher sich Dostojewsky befand, gehörten Arrestanten« -- fährt O. Miller fort --, »welche unter kriegsrechtlicher Aufsicht standen...

33. Part 33

Es wäre viel zu erzählen. Unter anderem folgende Beobachtung: Anfangs wurde die Wacht am Rhein sehr oft auf der Strasse in der Menge gesungen -- jetzt gar nicht mehr. Am allerme...

9. Part 9

Die Fourieristen sind während der ganzen Zeit der Februar-Revolution nicht ein einziges Mal auf die Gasse herabgestiegen, sie sind in der Redaktion ihres Journals geblieben, wo...

18. Part 18

»Ich weiss wirklich nicht, wie die Bewohner Lissabons ihren Merkur aufnehmen würden, aber mir scheint, ihren Poeten würden sie öffentlich auf dem Marktplatze justifizieren. Durc...

30. Part 30

Hier setzt das russische Thema ein. Die Hypochondrie plagt den Mann nicht mit Krankheitsbildern, wie sie uns etwa damit belagert, sondern es fallen ihm gewisse kleine Dinge aus...

6. Part 6

Verschiedene Zeugen dieser Zeit schildern Dostojewsky sehr lebendig als einen, »dessen ganzes Wesen sich zum Verschwörer geeignet habe; still, einsilbig, nicht mitteilsam, nur f...

17. Part 17

Wir haben nur die leitenden Hauptgedanken unserer Zeitschrift ausgesprochen, haben den Charakter, den Geist ihrer künftigen Thätigkeit angedeutet. -- Allein wir haben noch einen...

19. Part 19

Auch seinen Mitarbeiter Strachow, der sich anfangs gleichfalls vornehm vom Journalismus fernehielt, hatte Dostojewsky zu bekämpfen. N. Strachow erzählt uns darüber folgendes: »I...

34. Part 34

Dies alles fordert grosse und lange Auseinandersetzungen, allein, was ich im besonderen sagen will, ist dieses: Wenn Belinsky, Granowsky und diese ganze .... jetzt zusähen, so w...

27. Part 27

Es wäre sehr wünschenswert, dass die Zeitschrift unbedingt im russischen Geiste gehalten sei -- so wie Sie und ich das verstehen --, wenn auch, sagen wir, nicht im rein slavophi...

10. Part 10

Dies ist vollkommen richtig, namentlich sie wenden sich ab, ja und sie haben (die Mehrzahl wenigstens) gar nichts mit Euch zu schaffen. Allein es giebt Leute, und derer nicht we...

24. Part 24

Nachdem die Reisegefährten angekommen sind, bietet Rogoschin dem Fürsten seine Gastfreundschaft und Hilfe an. Dieser will sich vorerst an den General Epantschin wenden, dessen G...

35. Part 35

Von Raskolnikow, dem »Napoleon«, bis zum Bürschlein Kolja Krassotkin, der -- im Epilog der »Karamasow« -- »für die Wahrheit sterben möchte, mögen auch unsere Namen vergehen«, zi...

5. Part 5

Des Dichters äussere Verhältnisse zeigen in dieser Zeit immer dasselbe Bild grösster Veränderlichkeit und Unordnung, dem immer auch ein Wechsel in der Stimmung entspricht. Eines...

16. Part 16

Dieselbe Studenten-Affäre, welche offenbar eine sehr grosse Rolle in der Geschichte der russischen Reformjahre spielt, ist wohl oft genug auch von der gegnerischen Seite aus bes...

1. Part 1

Wie an dem Tag, der dich der Welt verliehen, Die Sonne stand zum Grusse der Planeten, Bist alsobald und fort und fort gediehen Nach dem Gesetz, wonach du angetreten. So musst du...

15. Part 15

In Bezug darauf, wie sich Theodor Michailowitsch zu den Erlebnissen in Sibirien verhielt, bemerkt Miljukow, dass er »sich niemals über sein eigenes Schicksal beklagte ... freili...

13. Part 13

Wir kehren jedoch zu den Erlebnissen des Dichters zurück, die noch vor seiner gänzlichen Befreiung aus Sibirien (1859) von Bedeutung waren. Das, was den Dichter in der Zeit zwis...

8. Part 8

Man klagt mich an, dass ich an einem der Abende bei Petraschewsky den Artikel »Korrespondenz Belinskys mit Gogol« vorgelesen habe. Ja, ich habe diesen Artikel gelesen, kann aber...

38. Part 38

Strachow, 15. 42. 43. 52. 60. 168. 175. 178. 184. 191. 205. 214. 222. 223. 224. 225. 229. 230. 232. 233. 234. 236. 238. 239. 240. 242. 244. 246. 251. 252. 270. 271. 276. 277. 28...