Category: Biographies

Meine Erinnerungen aus Ostafrika

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1920 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr verwendete Schreibweisen bleiben gegenüber dem Original unverändert; fremdsp...

Chapters

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1920 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnlic...

2. Part 2

Es war zu überlegen, daß sich feindliche Truppen nur dann fesseln lassen würden, wenn wir den Feind wirklich an einer für ihn empfindlichen Stelle angriffen oder zum mindesten b...

3. Part 3

Die weiteren Reisen zeigten mir, daß das so überaus fruchtbare Gebiet um Langenburg und Ssongea, wo sich viele Weizenfelder befinden und dessen dichte Besiedlung sich auf der Ka...

4. Part 4

So waren wir im Feldlager Pugu in voller Tätigkeit, als am 8. August vormittags von Daressalam her schweres Artilleriefeuer ertönte. Nach bald eingehenden Meldungen stammte es v...

5. Part 5

Wir fuhren dann weiter auf Ras Kasone zu, ließen im deutschen Gouvernementshospital unsere Räder stehen und gingen zu Fuß an den Strand, an dem dicht vor uns ein englischer Kreu...

6. Part 6

Ich selbst begab mich im Auto -- wir hatten uns nämlich auch bis zum Longido hin eine Autostraße gebaut -- nach dem zwischen Longido und Kilimandjaro gelegenen Engare-Nairobi (k...

7. Part 7

Das Kommando hatte sich wieder an die Straße Totohowu-Jassini begeben. Auf dieser lag eine leichte Pflanzungsbahn, deren Wagen unausgesetzt Verwundete nach Totohowu fuhren, in d...

8. Part 8

Der für den Verkehr von Ochsenwagen und Automobilen so wichtige Wegebau zwang zur Anlage stehender Brücken. Ingenieur Rentell, zur Truppe eingezogen, baute westlich Neumoschi üb...

9. Part 9

Bei der Unzulänglichkeit der Verkehrsmittel der Kolonie war es nicht möglich, gegen diese verschiedenen, längs der Grenze aufmarschierten feindlichen Abteilungen schnell unsere...

10. Part 10

Am 19. Oktober hatte der Feind bei einem Zusammenstoß mit der 14. Reservekompagnie trotz doppelter Überlegenheit 20 Askari verloren; bei uns fielen 3 Askari, 12 wurden verwundet...

11. Part 11

Die Tätigkeit des Feindes steigerte sich, und der Gegner zeigte bei den vielen kleinen Zusammenstößen eine gute Ausbildung. Er hatte auch zahlreiche neue Askaritruppenteile aufg...

12. Part 12

Die Fliegererkundung dürfte bei dem dichten Busch und dem mächtigen Hochwald, in deren Schutz sich unsere Lager befanden, dem Feinde kaum etwas genutzt haben. Die von den Fliege...

13. Part 13

Beim Weitermarsch, der im strömenden Regen die ganze Nacht hindurch dauerte, hatten wir mehrfach stundenweit bis zum Sattel durch Wasser zu reiten oder bis zum Hals durch Wasser...

14. Part 14

Ein Versuch, mit einer stärkeren Abteilung unter Umgehung des feindlichen Lagers dieses von rückwärts her anzugreifen, führte des außerordentlich dichten Busches wegen zu keinem...

15. Part 15

Ein Lichtblick war es, daß unsere großen Viehbestände, die östlich Mpapua geweidet hatten, von dort rechtzeitig weggeführt wurden. Mehrere tausend Stück, meist schönes Rindvieh,...

16. Part 16

Während sich das Kommando in Makima aufhielt, traf im Oktober eine Nachricht ein, die vermuten ließ, daß die feindliche starke Truppenlandung bei Kilwa sowie das Erscheinen fein...

17. Part 17

Im Etappengebiet war außer den Trägermassen, die zum Abtransport der Kriegsbestände nach Süden nötig waren, noch eine Menge Personal gehalten worden, das zum Wegebau, zum Bau vo...

18. Part 18

Mitte Juli 1916 gelang den Engländern die überraschende Landung etwa einer Brigade in der Gegend von Muansa. Auch dort kam es zu einigen für uns günstigen Teilgefechten, dann ab...

19. Part 19

Bei Lindi hatte sich der Feind mehr und mehr verstärkt, und es wurde festgestellt, daß Truppenteile, die bisher in Gebieten westlich von Kilwa gestanden hatten, mit Schiffen nac...

20. Part 20

Aber unser umfassender Angriff gegen den feindlichen rechten Flügel führte nur zu einem Zurückdrängen desselben; der Busch war gar zu dicht für Angriffsbewegungen, die sich auf...

21. Part 21

Ich hielt es damals für möglich, daß der Abmarsch des Feindes von Lukuledi nach Norden hervorgerufen war durch Bewegungen unserer Truppen, die unter Hauptmann Tafel von Mahenge...

22. Part 22

Der Weitermarsch den Rowuma aufwärts ging sehr langsam vonstatten. Einem großen Teil der Truppe waren andauernde Märsche in größeren Verbänden unbekannt. Endlos lang waren die K...

23. Part 23

Der Gouverneur war auch nach Verlassen des Schutzgebietes bei der Truppe geblieben; nach den Bestimmungen -- die allerdings den Fall eines Krieges mit einer europäischen Macht n...

24. Part 24

Das Einsetzen der Regenzeit stimmte nicht genau mit dem Vorhersagen der Eingeborenen überein; es gab zwar tüchtige Güsse, aber das Wasser lief in dem hügeligen Gelände schnell a...

25. Part 25

Bei dieser Einschließung des Feindes unterstützten uns mehrere Kompagnien und Patrouillen des Hauptmanns Koehl. Auch dieser hatte sich mit seinen Hauptkräften gegen den neuen in...

26. Part 26

Munition war hier und da auch erbeutet worden, sogar ein kleines portugiesisches Geschütz war in unsere Hände gefallen, aber die erhoffte und angestrebte große Beute an Patronen...

27. Part 27

Die Meldungen unserer Patrouillen und die von Eingeborenen erhaltenen Nachrichten zeigten, daß der Marsch der feindlichen Kolonnen in südwestlicher Richtung doch nicht so weit v...

28. Part 28

Am 24. August morgens überschritten wir den Likungofluß und marschierten weiter in Richtung auf Numarroe. Schon meilenweit sahen wir den Berg und die Gebäude der Boma Numarroe....

29. Part 29

Unser Weitermarsch wurde durch den Feind nicht belästigt. Hauptmann Koehl war mit seiner Kompagnie westlich von Mpuera zurückgeblieben, um von rückwärts her gegen den Feind und...

30. Part 30

Am 8. November hatte Abteilung Spangenberg mehrere Patrouillengefechte nördlich Kasama, am 9. November nahm sie Kasama, dessen aus einer halben Kompagnie bestehende Besatzung na...

31. Part 31

Wir waren schon auf der Eisenbahnfahrt überrascht gewesen, fast auf jeder Station mehr englische Europäer anzutreffen, als wir in der ganzen Schutztruppe hatten; hier in Daressa...