Category: Adventure

Im Sattel durch Zentralasien: 6000 Kilometer in 176 Tagen

Hiermit übergebe ich mein kleines Buch der Öffentlichkeit. Es soll kein Forschungswerk sein, sondern nur das erzählen, was ich im fernen Osten und auf dem Wege ins Innere Asiens gesehen und erlebt habe. Es soll weitere Aufklärung darüber bringen, was Mann und Pferd in 176 tägi...

Chapters

16. Part 16

Gegen 8½ Uhr suchte ich mein hartes Lager auf und schlief wie ein Toter, wahrscheinlich infolge des ungewohnten Weingenusses. Der 13. März war ein Ruhetag; der Schneider kam, um...

14. Part 14

Entlang dem Ping fan Ho ging es am nächsten Tage weiter; es ist staubig und die Gegend ziemlich flach. In der Ferne sah man hohe, schneebedeckte Berge erscheinen, es werden wohl...

15. Part 15

Im Schneesturm zogen große Mengen von Wildgänsen südwestwärts. Im Liang-Tale pirschte ich mich vergeblich an Enten heran, des Schneetreibens wegen war mir der Schuß zu unsicher....

18. Part 18

Wir hatten mittlerweile bei unbedecktem Himmel Sandsturm aus Nordwesten bekommen, so daß der Weitermarsch mehr als ungemütlich, wurde. Ich trabte voraus und machte in Ta tschuan...

17. Part 17

Beim Rückwege fing es an zu schneien, und als sich gegen 7 Uhr abends der Wind legte, blieb der Schnee liegen. Ich beschäftigte mich am Abend damit, einem jungen Chinesen meiner...

20. Part 20

Bei empfindlicher Kälte ritten wir am 29. April morgens 4 Uhr ab, zuerst durch steinige Ebene bis an einen Gebirgszug, der den Weg kreuzt. Ich trabte mit meinem Yamenbegleiter u...

22. Part 22

In einem kleinen Gasthause rasteten wir eine Stunde, dann zogen wir weiter in die Steppe und um 8 Uhr morgens waren wir nach 90 Kilometer Marsch in Chrotsy, wo wir gute Unterkun...

2. Part 2

Zuerst sah ich nach meinen Ponies. Der eine, eigentlich meine Hoffnung für zukünftige Rennen, stand bedenklich im "Rührt euch", ihm taten die Hufe sehr weh, er schien auch schle...

3. Part 3

Ich wußte, daß in Kalgan eine Art deutsches Hotel existierte und fragte daher sofort danach. Es dauerte eine Zeit lang, bis endlich ein Chimbo -- Polizist -- der nach Shanghaier...

12. Part 12

Nepomuk eingespannt, ging es über zwei hohe Pässe nach Kingtschau, wo ein Nebenzweig der großen Mauer über die Berge geht, und von dort marschierten wir zum Kin Ho hinab und in...

24. Part 24

Bei einem einzelnen Gehöft machten wir Halt und saßen ab. Es gehört einem wohlhabenden Schantu, Namens Togda Mehrab, eine Art Vertrauensperson des Yamens. Ich lernte in ihm eine...

9. Part 9

In Tsing-hsing ließ ich mir vom Yamenbeamten ein Maultier zum Gepäckschleppen besorgen. Der Weitermarsch war äußerst anstrengend, und als wir am Abend in Ho-tau-yüen, einem klei...

4. Part 4

Zum Abmarsch am 9. Oktober war wiederum die ganze Stadt versammelt, die Leute benahmen sich aber anständig. Es ging weiter in die Berge hinein. Gleich am Nordtor mußten wir absi...

13. Part 13

Am 22. Februar waren wir wieder in Lößbergen mit ihrem terrassenförmigen Anbau. Das Gebirge hieß Ta-lang-tsue-schan, der große Wolfsrachenberg, auf deren Spitzen mehrfach kleine...

23. Part 23

Zuerst ging es zur Karre, um meine Leute zu benachrichtigen, dann führten uns die Kavalleristen zu einem nicht sehr weit entfernten Dorf, bei dessen Ortsvorsteher wir uns einqua...

21. Part 21

Die Pferde waren am 8. Mai morgens von dem gestrigen Marsch in der Hitze und über die felsigen Wege derartig ermüdet, daß ich beschloß, erst am Abend aufzubrechen, um so mehr, d...

6. Part 6

Am 11. Dezember machte ich meinen militärischen Vorgesetzten, ohne deren Einwilligung es selbstredend nicht ging, Meldung über mein Vorhaben. Hierzu begab ich mich zum ersten Ge...

7. Part 7

Nun noch einiges vom Rennpony; ich meine denjenigen Pony in europäischen Händen, der zu Rennzwecken, wie in Europa ein Rennpferd, ausgenutzt wird. Die Tauglichkeit zum Rennpony...

26. Part 26

Ich war trotz meiner Pelzsachen total durchgefroren, und es schien mir recht lange zu dauern, bis mein in die Station vorausgeschickter Diener zurückkam; endlich erschien er in...

27. Part 27

Gleich hinter dem Orte ging es über den Syr darya, der recht unangenehm aussah. Am jenseitigen Ufer standen Reiter, die herüber wollten. Ich dachte: lassen wir die andern die Ka...

19. Part 19

In jedem dieser Höfe, in denen die Pferde gewechselt werden, befindet sich stets noch ein Mann, der die Telegraphenlinien in Ordnung halten _soll_! Wie alle in Turkestan befindl...

11. Part 11

Während des mohammedanischen Aufstandes von 1871 bis 1875 durch welchen alle Dörfer auf einer Strecke von Tausenden von Kilometern verwüstet wurden -- man sieht sie noch jetzt ü...

8. Part 8

Neben dem von Engländern gegründeten und von der gesamten Fremden-Kolonie unterhaltenen Verein, dem "Tientsin Race Club", gab es noch einen "Deutschen Reiter-Verein", der jährli...

5. Part 5

Am 21. Oktober ging es ganz früh weiter. "Franz" war etwas besser, er lahmte zwar noch, aber nicht mehr so schlimm wie gestern. Die Straße wurde immer ausgefahrener, der Verkehr...

1. Part 1

Hiermit übergebe ich mein kleines Buch der Öffentlichkeit. Es soll kein Forschungswerk sein, sondern nur das erzählen, was ich im fernen Osten und auf dem Wege ins Innere Asiens...

10. Part 10

Es wurde heute ziemlich spät, ehe wir eine geeignete Unterkunft fanden. Wir hatten ungefähr 70 Kilometer zurückgelegt. Meine Stube war ohne Tür; ich konstruierte einen Vorhang a...

25. Part 25

Ein entgegengesandter Mann vom Taotai-Yamen übernahm nun die Führung und brachte uns nach einem Serail nicht weit vom russischen Generalkonsulat. Es war nur ein ganz kleiner Rau...

28. Part 28

Gegen 11 Uhr vormittags, nach einer ziemlich stürmischen Fahrt, kamen wir in dem großen Hafen Odessas, in dem viele Schiffe aller Nationen liegen, an. Wir fuhren zum Hotel Brist...