DE Prosa

Durch Wüste und Harem Gesammelte Reiseromane, Band I

Selbst ein treuer Leser von #Dr.# Karl May, erging es mir stets wie allen Andern, welche seine Reisewerke kennen: ich konnte das Erscheinen einer von ihm angekündigten neuen Arbeit immer kaum erwarten. Die Gründe dieser Ungeduld, welche ich bei der Lektüre keines andern Schrif...

Chapters

16. Chapter 16

»Passen Sie auf! Sobald Sie den Sattel berühren, geht das Hedjihn in die Höhe, und zwar vorn zuerst, so daß Sie nach hinten geworfen werden. Dann erhebt es sich hinten, und Sie...

36. Chapter 36

Unsere Unterhaltung verlief keineswegs ungestört, denn in fast regelmäßigen Zwischenräumen von einigen Minuten ertönte das widerliche, markdurchdringende Geschrei des Esels, wel...

14. Chapter 14

Bis gegen Mittag blieb ich an Deck, ohne etwas Ungewöhnliches bemerken zu können. Dann aber ließ mich Abu Seïf zu sich kommen. Er befand sich nicht an Deck, sondern in seiner Ka...

17. Chapter 17

»Deine Religion ist lieblich; wir aber sind keine Christen und werden den Feind bestrafen, weil er beim Richter Schutz finden würde. Du hast mir den Ort beschrieben, und ich wer...

9. Chapter 9

»So hört mich! In das Haus führen zwei Thüren, welche aber von innen verriegelt sind; durch sie können wir nicht eindringen. Aber es giebt noch einen zweiten Weg, wenn er auch s...

24. Chapter 24

Meine Aufgabe, die ein so schwieriges Aussehen gehabt hatte, war auf eine so leichte und einfache Weise gelöst worden, daß ich mich fast schämen mußte, es zu erzählen. Der Rappe...

22. Chapter 22

»Du wirst ihn vielleicht bald zu sehen bekommen. Er wird von dem Scheik Malek abgesandt, um die Schammar zu fragen, ob er mit den Seinen unter ihrem Schutze wohnen könne.«

30. Chapter 30

Sie ging, und auch ich begab mich wieder hinaus. Man war mit dem Abzählen der Tiere beinahe fertig geworden. Ich suchte Halef auf. Er kam, als ich ihm winkte, auf mich zugeritten.

4. Chapter 4

Da, da endlich hatte ich festen Boden unter den Füßen, festen, breiten Boden, zwar auch nur Salz, aber es trug mich sicher. Zwei Schüsse krachten – Gott wollte, daß ich noch leb...

5. Chapter 5

Zwanzig Hände mit gerade hundert braunen, schmutzigen Fingern streckten sich von hinten und vorn, von rechts und links nach mir aus und faßten mich am Burnus. Die Sache war zu k...

31. Chapter 31

»Du weißt, der Kuran lehrt, daß es nur vier Erzengel giebt, nämlich Dschebraïl[171], welcher der Ruh el Kuds[172] ist und mit Allah und Mohammed dreieinig ist, grad wie bei den...

7. Chapter 7

»Wir glauben an einen Gott, welcher derselbe Gott ist, den ihr Allah nennt. Du heißest mich von deinem Standpunkte aus einen Ungläubigen; mit demselben Rechte könnte ich dich vo...

8. Chapter 8

»Dieser Mensch ist ein Schelm, der alle Sprachen gehört hat und doch von keiner sehr viel lernte. Er raucht, pfeift und singt den ganzen Tag und giebt, wenn man ihn fragt, Antwo...

2. Chapter 2

Durch diese Worte aufmerksam gemacht, bemerkte ich in einer Entfernung von uns allerdings einige mit den Händen zusammengeballte und wohl als unnütz weggeworfene Papierstücke. S...

37. Chapter 37

»Der Flüchtigen? Wir werden nicht fliehen; aber ich habe dem Bey erzählt, wie listig du die Feinde der Schammar nach jenem Thale locktest, in welchem ihr sie gefangen nahmt, und...

13. Chapter 13

Von den drei Türken, welche wieder an Bord gekommen waren, lagen zwei schlafend am Boden; der dritte hatte sich niedergekauert und – schlief jedenfalls auch. Es war denkbar, daß...

19. Chapter 19

Ich steckte die Flasche zu mir und trat zwischen den Säulen hindurch. Ich befand mich in der Nähe der Kanzel und zog meine Schuhe aus. Nun betrachtete ich mir das Innere des hei...

18. Chapter 18

»Dafür gebe ich ihr eine Morgengabe von einer Stute, fünf Reitkamelen, zehn Lastkamelen und fünfzig Schafen. Eure Weisheit wird da einsehen, daß es ganz unnötig ist, bei so tref...

33. Chapter 33

»Schweig, sage ich dir! Deine Tapferkeit wächst in den Füßen deines Esels, den Allah verbrennen möge; denn diese Kreatur hat die armselige Angewohnheit, des Tages durchzugehen u...

29. Chapter 29

Ich hatte zum Glück die Büchse vorgenommen und konnte mit ihrem Kolben den Wurf parieren; aber die Lanzen sämtlicher Knaben waren auf mich gerichtet. Ich machte mir nicht sehr v...

25. Chapter 25

»Du irrst. Du bist tapfer und mutig; aber der Mut zählt doppelt, wenn er vorsichtig ist. Hältst du es nicht für möglich, daß die Alabeïde und Abu Mohammed zu spät eintreffen?«

15. Chapter 15

Nicht weit von der Kaserne, welche in der Nähe des Bab el Medina liegt, befindet sich der Kirchhof, auf welchem das Grab unserer Stammmutter gezeigt wird. Dieses ist sechzig Met...

27. Chapter 27

Dort lag Zelt an Zelt, aber ich sah, daß man bereits im Begriffe stand, sie abzubrechen. Das waren die Abu Hammed und die Dschowari. Dort hatten wohl auch die Scharen von Sardan...

10. Chapter 10

Mittlerweile war der Sandal in gleiche Linie mit uns gekommen. Der Kapitän desselben, ein alter langer, sehr hagerer Mann mit einer Reiherfeder auf dem Tarbusch, trat an die Bor...

11. Chapter 11

Die Khawassen trieben die Zuschauer mit Stockschlägen hinaus; sodann wurde Abrahim-Mamur mit der Mannschaft des Sandal gefangen abgeführt, und schließlich schaffte man auch uns...

28. Chapter 28

»Dem ist es schlimmer ergangen. Er wurde so fest eingeschlossen, daß er sich nicht zu rühren vermochte. Unsere Schützen trafen gut und konnten doch nicht selbst getroffen werden...

32. Chapter 32

Jetzt trat der Mann ein, den er vorhin mit dem Auftrage fortgeschickt hatte, einen mit Zahnschmerzen Behafteten ausfindig zu machen. Ich suchte ihm das Ergebnis seiner Forschung...

38. Chapter 38

Draußen vor den Mauern hatte sich ein förmlicher Jahrmarkt entfaltet. Alle möglichen Arten von Geweben und Zeugen hingen zum Verkaufe von den Ästen der Bäume nieder; alle möglic...

35. Chapter 35

»Euer Kitab ist größer als der Kuran. Aber höre! Ich wohnte in Mirkan, am Fuße des Dschebel Sindschar, als die Türken über uns hereinbrachen. Ich flüchtete mit meinem Weibe und...

12. Chapter 12

»Aber wenn er achtzehn Misri bezahlt, dann darfst du! Grade weil dein Sambuk dem Großherrn gehört, wirst du mich aufnehmen müssen. Blicke noch einmal hier in das Bjuruldu! Hier...

26. Chapter 26

»Ja. Aber da kam ein Löwe in das Lager, und der Fremde sagte, er wolle ihn ganz allein erlegen, wenn man ihm seine Büchse gebe. Man gab sie ihm, und er ging in die dunkle Nacht...

21. Chapter 21

»Meinst du? Ihr wißt, daß diese vier Pferde den Franken gehören, welche dort mit dem Schiffe angekommen sind. Wie könnt ihr denken, daß Franken sich ungestraft bestehlen lassen,...

20. Chapter 20

»Vernimm meine Worte, o Scheik, und Allah öffne dir das Herz, damit sie Eingang in die Gnade deines Willens finden. Ich bin Kara Ben Nemsi, ein Emir unter den Talebs und Helden...

6. Chapter 6

»Sie ist der Wekil und er die Wekila, und wir stehen uns hier besser am Giölgeda wekilanün, im Schatten der Statthalterin, als wenn wir ein Bu-Djeruldu hätten und der Giölgeda p...

23. Chapter 23

Ich sprang auf – der Hengst schoß wie ein Pfeil davon. Die Araber folgten ihm hart auf den Hufen. Es war ein Prachtpferd. Noch hatte ich die Hälfte der angegebenen Entfernung ni...

1. Chapter 1

Selbst ein treuer Leser von #Dr.# Karl May, erging es mir stets wie allen Andern, welche seine Reisewerke kennen: ich konnte das Erscheinen einer von ihm angekündigten neuen Arb...

3. Chapter 3

Bereits eine Viertelstunde später hatten wir uns restauriert und folgten dem Reitwege, welcher von Seddada nach Kris führt. Zu unserer Linken glänzte die Fläche des Schott Dsche...

34. Chapter 34

»Wer weiß es! Allah ist unerforschlich; er führt den Gläubigen dahin und dorthin, nach rechts und nach links, wie es ihm gefällt, denn die Wege des Menschen sind im Kitab takdir...

39. Chapter 39

»Hundert Türkenflinten!« rief der Häuptling begeistert. Er fuhr mit größter Eile in den Honig und steckte sich ein solches Stück davon in den Mund, daß ich glaubte, es müsse ihn...