Category: Novels

Die Klerisei

Die Leute, deren Leben und Treiben diese Erzählung schildern soll, sind die Bewohner der Dompfarrei von Stargorod: der Propst Sawelij Tuberozow, der Pfarrer Zacharia Benefaktow und der Diakon Achilla Desnitzyn. Ihre Jugendjahre, sowie auch ihre Kindheit lassen wir unberührt. W...

Chapters

23. Part 23

Und Hand in Hand gingen sie aus dem Zimmer, durchschritten den ganzen Hof und blieben schließlich in der Mitte des mit glänzendem frischen Schnee bedeckten Gemüsegartens stehen....

4. Part 4

Gewissermaßen als Belohnung für mein aufrichtiges Wort über das Glück, nicht bloß für die eigenen, sondern auch für fremde Kinder sorgen zu können, hat der Allgegenwärtige und A...

22. Part 22

Die Sache endete damit, daß man den Vater Sawelij, um ihn endlich einmal los zu sein, ziehen ließ, weil aber sein ergebenstes Gesuch zugleich als »befohlenes« bezeichnet worden...

21. Part 21

Die Petersburger Dame verabschiedete sich, und Prepotenskij, der alle Ein- und Ausgänge im Hause des Postmeisters sehr gut kannte, benutzte diesen Augenblick, um in den Korridor...

10. Part 10

»Gewiß, gut ist er schon. Ich will auch nichts Böses von ihm sagen. Ich war seine glückliche Mutter, und er war früher so gut gegen mich, bis er in die Philosophieklasse kam. Da...

5. Part 5

Sie: »Du liebst sie? Ja, aber du liebst sie mit dem Herzen, und mit den Gedanken deiner Seele bist du doch einsam. Bedaure mich nicht, daß ich so einsam bin: jeder, der in seine...

9. Part 9

Der Friedhof war frei von dem Staube, der in dicker Schicht alle Straßen und Plätze der Stadt bedeckte. Hier wuchs schönes grünes Gras, und zwei Hühner, die sich im weichen Stau...

12. Part 12

»Ja, ja, ich bin doch ein ganz unbedeutendes Wesen, aber sie war immer besorgt um mich und schenkte mir ihr Vertrauen; sogar ihren Kummer teilte sie mir mit, besonders als die T...

16. Part 16

Warnawa fühlte sich wieder. Er glaubte durch seinen Witz mit dem Abgrund seine Chancen bedeutend gebessert zu haben, und das gab ihm den Mut, dem Propst ganz unvermittelt nachzu...

15. Part 15

»Recht so. Sie sind ein Prachtkerl, Prepotenskij!« lobte ihn Termosesow, und da in diesem Augenblick die Hausfrau wieder eintrat, wandte er sich an sie: »Hören Sie, er gefällt m...

18. Part 18

Die verschwundenen Brillanten der Biziukina, das Blachdnublach, die Niederlage Achillas und Prepotenskijs, die Liebelei mit Daria Nikolajewna und die Eroberung der Postmeisterin...

7. Part 7

»17. Februar. Prepotenskij bringt mich ganz aus der Fassung. Ich kann ihn nach dem, was er sich jetzt wieder erlaubt hat, kaum noch für einen Menschen halten, und habe darüber n...

8. Part 8

Alle drei legen die Hände über die Augen und blicken hinüber. Drüben sehen sie etwas Großes, Dickes zum Wasser herabschreiten. Es ist ganz in ein weißes schleppendes Gewand gehü...

14. Part 14

Zu den Ohren der verliebten Biziukina war aus dem Kabinett längst schon bald ein sanftes Entenplätschern, bald ein wildes Spritzen und seltsames Gurgeln gedrungen. Plötzlich jed...

20. Part 20

Die Dame langweilte sich in ihrer Einsamkeit und nahm daher die Einladung der Postmeisterin dankend an. Die giftige Frau Postmeisterin triumphierte. Sie zweifelte nun nicht mehr...

11. Part 11

»Aber nicht mit Ladenjungen vor dem Tor!« rief Tuberozow und schlug mit dem rechten Zeigefinger drohend gegen die linke Handfläche. »Geh jetzt deines Weges und hab' Acht auf dic...

2. Part 2

Der Diakon brannte förmlich vor Neugier und wußte nicht, was er ersinnen sollte, um das Gespräch auf die Stäbe zu bringen. Aber die Sache kam bald von selbst zur Erledigung. Am...

25. Part 25

In einsamen und abgelegenen Gassen der Stadt begann sich, ohne sichtliche Veranlassung, allerlei Teufelsspuk zu zeigen. Ein solcher Teufel, in voller höllischer Ausrüstung, mit...

6. Part 6

»5. Dezember. Der neue Stadthauptmann ist angekommen. Er nennt sich Hauptmann Mratschkowskij. Der Name kommt vom Worte »~mrak~« -- die Finsternis. O Herr, Du allein weißt, wann...

19. Part 19

Die Nacht, welche diesem Abend im Hause Sawelijs folgte, erinnert uns an jene, da wir den Alten über seinem Tagebuche sahen: er war ebenso allein in seiner Stube, ging ebenso au...

1. Part 1

Die Leute, deren Leben und Treiben diese Erzählung schildern soll, sind die Bewohner der Dompfarrei von Stargorod: der Propst Sawelij Tuberozow, der Pfarrer Zacharia Benefaktow...

13. Part 13

Der Diakon, der schon alle fünf Finger der linken Hand eingebogen hatte, sann einen Augenblick nach, indem er den Vater Zacharia scharf ansah, dann öffnete er die linke Faust, u...

17. Part 17

»Nicht doch, ich bin dir dankbar dafür, und wenn ich im Rauchen auch nichts besonders Schlechtes sehe und diese Gewohnheit gehabt habe, so habe ich doch heute, um dem Gerede ein...

3. Part 3

Die Pröpstin erhebt sich, zündet zwei Kerzen an und blickt bei ihrem Scheine den eintretenden Gatten scharf an. Der Propst küßt die Frau leise auf die Stirn, nimmt die Kutte ab,...

24. Part 24

Und Zacharia ging in der Hoffnung, der Diakon werde allgemach des Rekelns müde werden und von selber wieder herauskommen; jedoch es verging noch eine ganze Woche und Achilla zei...

26. Part 26

Achillas Zustand war jener des seligen Vergessens, in den das Fieber den Menschen versetzt. Er vernahm die Worte, wie »Unfug«, »Protokoll«, »Schlag«, fühlte, daß man ihn berührt...