Category: Poetry

Die Jobsiade: Ein komisches Heldengedicht in drei Teilen

Fast ein Jahrhundert ist verflossen, seitdem die _Jobsiade_, natürlich nur der erste, abgerundete und abgeschlossene Theil, 1784 im Druck erschien; in vielen Tausenden von Exemplaren ist das »komische Heldengedicht« verbreitet, mehr als drei Generationen haben sich an dem grob...

Chapters

3. Part 3

12. Und ob die Bilder gleich nicht sind die feinsten, So sind die Verse ja auch nicht die reinsten; Und darum ist's ja löblich und gut, Daß eins mit dem andern harmoniren thut.

7. Part 7

2. Wo der Mann, als das Haupt des Weibes, Fehlt, da steht es um die Pflege des Leibes Und um die ganze Haushaltung schlecht, Und nicht das Geringste geht zurecht.

9. Part 9

9. So erwarb er sich ein ziemliches Vermögen; Was andern ein Fluch war, war ihm ein Segen, Und wenn andre gezankt und gekriegt, Zog er den Vortheil und war vergnügt.

5. Part 5

29. Ich traue also zu euern milden Händen, Daß sie mir Alles, nebst den 30 Ducaten senden, Sobald als euch es möglich wird sein. Noch fällt mir eine Kleinigkeit ein:

14. Part 14

3. Denn er erinnerte sich mit erneuerten Schmerzen, Wie sehr ihm das Exil damals gegangen zu Herzen, Und was er alles seit seiner Flucht Sonst noch erfahren hatt' und versucht.

13. Part 13

5. Gleichwie nun gemeinlich die Landpfarrer haben Wenig Bücher und Geld, aber viel Mädchen und Knaben; So traf auch dies bei ihren Eltern ein, Denn sie war das Kind an der Numer...

1. Part 1

Fast ein Jahrhundert ist verflossen, seitdem die _Jobsiade_, natürlich nur der erste, abgerundete und abgeschlossene Theil, 1784 im Druck erschien; in vielen Tausenden von Exemp...

21. Part 21

10. »O mein Engel! Mein Seraph! Meine Stehre! Vormals schwamm ich in 'nem Wonnemeere, Und ein Blick aus den blauen Augen von Dir War mehr als Gold und Seligkeit mir.

22. Part 22

10. Mir däucht, ich hör' hier den Leser mich fragen: »Herr Autor, wie kann Er doch so etwas sagen? Er meint gar, Er hätte ein Kind vor, Daß Er uns da macht solchen Wind vor!

17. Part 17

7. Wollten manche Autoren sich dies wol merken Und eben so thun mit ihren frühern Werken; So handelten sie wahrlich weislich und klug, Denn man hat der elenden Bücher genug.

4. Part 4

23. _Ich darf es für dieses Mal nicht wagen, Dir ein mehrers von deinem Geschicke zu sagen, Es ist auch dieses dermalen genug, Nun gehe hin, mein Sohn, und sei klug._«

18. Part 18

3. Er war auch zu Hause kein heimlicher Prasser, Trunk wie Timotheus nur wenig Wein, doch mit Wasser, Bei der Tafel und sonsten nur für Den Durst ein leichtes Hausmannsbier.

20. Part 20

23. Wie lang das Rendezvous in der Laube gewähret, Drüber bin ich so genau nicht belehret; Es kann dieses, lieber Leser mein, Dir und mir auch wol gleiche viel sein.

2. Part 2

In das medicinisch-pädagogische Gebiet fällt Kortums »_Märtyrer der Mode_«; derselbe erschien 1778 _anonym_ zu Wesel bei F. J. Röder. Es ist dies eine kleine, durch den weiten D...

15. Part 15

68. Er kann lange nicht so gut wie du ehmals blasen, Singet auch etwas undeutlich durch die Nasen, Deswegen spricht man durchgehends hier Noch immer mit allem Ruhme von dir.

19. Part 19

17. Es waren aber im District von rund um einigen Meilen Viele mannbare sehr artige Freiinnen und Fräulen, Welche wol eine schier baldige Heirath Gleichfalls gehalten hätten für...

8. Part 8

25. So hart und empfindlich nun diese Strafe Sonst demjenigen war, den sie trafe, So trugen die Kinder doch gern und mit Lust Den Eselskopf an ihrem Hals und Brust.

10. Part 10

8. Er hat bei der Hand tausend und mehr Sachen, Welche ein End' mit uns können machen; Bald gibt ein Eisen, bald die Pest, Bald eine Weinbeere uns den Rest.

12. Part 12

32. Es fanden sich ^salva venia^ in seiner Apotheke Noch mehr Büchsen mit ähnlichem Drecke, Von dem ich die Bereitung, nebst dem Preis, Nicht so genau mehr kenne noch weiß.

6. Part 6

Wie der Autor gar demüthiglich um Vergebung bittet, daß das vorige Kapitel so lang gewesen und wie er verspricht, daß das gegenwärtige Kapitel desto kürzer sein sollte. Ein Kapi...

16. Part 16

4. Zwar war die Wittwe ein herzensgutes Weibchen, Noch jung und liebevoll wie ein Turteltäubchen; Hatt' nur ein einzigs Kind, dies aber gab, Weil's kränkelte, Hoffnung zu sterbe...

11. Part 11

10. Der armen Wittwe ihr Leid schien am größten Und man vermochte sie kaum zu trösten; Obgleich sie noch war gesund, frisch und jung Und allenfalls zur dritten Ehe gut genung.

23. Part 23

16. Herr Anselm ließ, ohne sich zu geniren, Von seiner Frau in allem sich leiten und führen, Und aus dieser Ehe kam ein Sohn herfür, Den nannte man in der Taufe _Kasimir_.

24. Part 24

4. Denn es ist durchaus den Verlobten so eigen, Zu sehen den Himmel voll Flöten und Geigen, Und als wäre in dieser argen Welt Alles für sie aufs beste bestellt.