Category: Humour

Sämtliche Werke 16

Seite Humor in Rußland. Von Moeller van den Bruck V Vorbemerkung. Von E. K. R. XVI 1. Kapitel. Stepantschikowo 1 2. „ Herr Bachtschejeff 37 3. „ Mein Onkel 65 4. „ Beim Tee 92 5. „ Jeshowikin 111 6. „ Vom weißen Ochsen und der Kamarinskaja 135 7. „ Foma Fomitsch 148 8. „ Die L...

Chapters

1. Part 1

Seite Humor in Rußland. Von Moeller van den Bruck V Vorbemerkung. Von E. K. R. XVI 1. Kapitel. Stepantschikowo 1 2. „ Herr Bachtschejeff 37 3. „ Mein Onkel 65 4. „ Beim Tee 92 5...

2. Part 2

Er war ein eigentümlicher Mensch: war halbgebildet und durchaus nicht dumm, aber er verachtete entschieden alle und jeden, befolgte keinerlei Regeln, spottete über sämtliche Leb...

3. Part 3

Man denke sich einen der niedrigsten, kleinmütigsten Menschen, einen Auswurf der Gesellschaft, für den niemand eine Verwendung hat, einen vollkommen nutzlosen, erbärmlichen Wich...

4. Part 4

Zum Schlusse dieses Kapitels muß ich noch einiges von meinen persönlichen Beziehungen zu meinem Onkel sagen und vor allem erklären, wie es kam, daß ich plötzlich Auge in Auge Fo...

5. Part 5

„Ach Gott! Gestehen und gestehen, etwas anderes hört man von Ihnen nicht! Was gestehen Sie denn ewig? Fragen Sie mich doch rundweg, was Sie fragen wollen! ... Und Jegor Iljitsch...

6. Part 6

Mit genauer Not komm ich ihm noch einige beruhigende Worte sagen. Endlich besänftigte er sich; aber es dauerte doch noch ziemlich lange, bis er sich entschloß, seinen Zorn wiede...

7. Part 7

„Später, später, mein Freund, davon später! Das wird sich später erklären! Alles, alles! Was du aber für ein prächtiger Bursche geworden bist! Mein lieber Junge! Und wie ich dic...

8. Part 8

Der eine der beiden anwesenden Herren, ein noch junger Mann von etwa fünfundzwanzig Jahren, war jener Obnoskin, dessen Verstand und strenge Moral mein Onkel noch kurz vorher ger...

9. Part 9

„Warten Sie, warten Sie!“ rief sie mir zu, sich eilig von ihrer Vertrauten wieder abwendend, als hätte sie gefürchtet, ich könnte fortgehen, „hören Sie, wissen Sie, was ich Ihne...

10. Part 10

„Pawel Ssemjonytsch, ums Himmels willen, Pawel Ssemjonytsch! Glauben Sie denn wirklich, daß ich sozusagen ein gefühlloser Pfosten bin? Sehe ich doch, begreife ich doch – mit weh...

11. Part 11

„Ich frage dich, wer war dieser Martyn?“ bestand Foma auf seiner Frage. „Ich will ihn sehen, will seine Bekanntschaft machen. Nun, wer ist er? Ein Registrator, ein Astronom, ein...

12. Part 12

„Ich wundere mich, Pawel Ssemjonytsch,“ fuhr er fort, „ich wundere mich nur über eines: was tun denn eigentlich unsere zeitgenössischen Literaten, die Dichter, die Gelehrten, di...

13. Part 13

„Ich werde jetzt einmal alles sagen,“ fuhr Gawrila fort, in den plötzlich irgendein Geist gefahren zu sein schien, – „alles sagen und nichts beschönigen! Und wenn man mir auch d...

14. Part 14

„Nein, nein, mein Freund, ich bereue nichts!“ rief er mit doppelter Lebhaftigkeit aus. „Jetzt fürchte ich nichts mehr. Ich habe entscheidende Maßregeln getroffen, die entscheide...

15. Part 15

„Das ist wahr, Foma, ich fühle es selbst,“ bestätigte mein Onkel gerührt. „Aber schließlich ist doch nicht alles nur meine Schuld! Ich bin so erzogen worden, habe unter Soldaten...

16. Part 16

„Übrigens ist hier fast nichts zu erzählen. Sehen Sie mal: ich habe augenblicklich nur Schulden und dementsprechend keine Kopeke in der Tasche. Außerdem habe ich noch eine Schwe...

17. Part 17

„Ach Freund, es wird ja ohnehin schon laut genug geklagt und geschrien, daß ich mich um die Sittlichkeit meiner Leute nicht kümmere! Da könnte er sich ja morgen über mich beschw...

18. Part 18

„Es ist doch unmöglich! Du mußt, du mußt sie heiraten! Wozu habe ich dich denn aus Petersburg hergebeten? Du mußt sie glücklich machen! Jetzt will man sie von hier fortschicken,...

19. Part 19

„Eine phantasmagorische Person, in der Tat! Wirklich, eine phantasmagorische Person!“ rief er aus. „Die Arme! Man will ihre Naivität ausnutzen! Und war es wirklich Obnoskin? Abe...

20. Part 20

Es war über neun, als wir in Mischino anlangten. Das Gut lag drei Werst abseits von der großen Landstraße. Es war dort nur ein kleines Gutshaus mit ein paar ärmlichen Nebengebäu...

21. Part 21

„Nein, sie ist in ihrem Zimmer,“ antwortete Misintschikoff trocken. „Sie erholt sich und weint. Vielleicht schämt sie sich auch. Bei ihr befindet sich, glaube ich, diese ... Erz...

22. Part 22

„Ich will Ihr Haus verlassen, Oberst,“ fuhr Foma mit der ruhigsten Stimme fort. „Ich habe beschlossen, zu gehen, wohin der Weg mich führt, und deshalb habe ich mir für mein Geld...

23. Part 23

„Sofort den Polkan!“ befahl der Oberst und stürzte aus dem Zimmer. Das Pferd wurde im Augenblick vorgeführt. Mein Onkel schwang sich, wie es nur ein Husar fertigbringt, auf das...

24. Part 24

Sofort beeilten sich alle, den vernünftigen Rat zu befolgen. Alles lief kreuz und quer. Zuerst mußte das Licht angezündet werden. Herr Bachtschejeff zog einen Stuhl herbei, stel...

25. Part 25

Fomas Sieg war unwiderruflich – war größer noch, als man sich denken kann. Es ist ja wahr: ohne ihn wäre es nie zu dieser Verlobung gekommen – die Tatsache, vor der man mit eine...

26. Part 26

Die Trauung des glücklichen Brautpaares fand in der sechsten Woche nach ihrer Verlobung statt. Die Hochzeit wurde sehr still gefeiert, nur im Familienkreise, ohne jeden Pomp und...