Category: Novels

Eine Mutter Roman im Anschluß an »die Colonie«

Seite Fürchtegott Pfeffer 1 Unter den Buden 17 Das Rendezvous 30 Die gräfliche Familie 42 Paradies und Hölle 57 Jeremias 68 Die erste Begegnung 81 Fräulein Bassini 95 Hinter den Coulissen 111 Graf Rottack bei Pfeffers 125 Am alten Wartthurm 137 Das Wiedersehen 157 Verschiedene...

Chapters

14. Part 14

Das war eine schwere Nacht für Jeremias gewesen, eine ruhelosere wenigstens, wie er seit langen, langen Jahren gehabt, und rastlos warf er sich auf seinem Lager umher, bis sich...

36. Part 36

Des Ober-Medicinalraths Famulus war indessen von der Gärtnerwohnuug herüber gekommen, um Bericht abzustatten und den Arzt zu bitten, sich den Verwundeten dort oben selber einmal...

26. Part 26

Er selber stand hier vollständig gedeckt mit seiner dunkeln Kleidung im Schatten der Bäume; ihn konnte Niemand sehen, das wußte er gut genug, so lange er sich wenigstens nicht v...

13. Part 13

»Mein liebes Mädchen,« flüsterte Handor, »beruhige Dich doch, ich bin ja bei Dir, ich halte Dich ja wieder einmal in den Armen! -- Was ist Dir denn nur, Deine ganze Gestalt zitt...

25. Part 25

In der zweiten Scene erregte der neugeworbene Güldenstern mit seinem dicken Backen einige Heiterkeit, denn der Regisseur hatte ihn nicht mit angemeldet; aber das Publikum beruhi...

19. Part 19

Gräfin Monford war draußen in ihren Wagen gestiegen und hatte sich nur mit dem einen kleinen Wort »Nach Hause!« zu dem Bedienten, der den Schlag für sie offen hielt, in die Ecke...

39. Part 39

Das war nicht abzuschlagen, und Jeremias brachte später den kleinen fidelen Souffleur -- der glücklicher Weise heut Abend nicht zu souffliren hatte, oder es wäre um das Stück ge...

27. Part 27

Der Arzt nickte, ohne etwas weiter zu fragen oder den Puls des Kranken loszulassen. Er hielt einen Aderlaß für nothwendig, aber ehe er ihn anwenden konnte, schlug der Kranke die...

17. Part 17

»Daß ich Herrn Pfeffer's Haus nicht wieder betreten möge, nicht wahr, Herr Stelzhammer?« sagte Rebe bitter -- »aber seien Sie unbesorgt, es hätte deshalb Ihres Besuches nicht be...

32. Part 32

Der alte Graf sah ihn rasch und streng an, strich sich aber dann mit der Hand über die Stirn und sagte: »Es ist gut so, ich habe es gern, ich bin gern allein. Aber wo hast Du de...

40. Part 40

Sie lag wieder still und ruhig. Helene suchte sie zu trösten, aber sie antwortete nicht mehr, bis ihr Geist auf's Neue an zu wandern begann und wilde, erschreckende Bilder vor d...

30. Part 30

»Bitte,« sagte Strohwisch, sich mit spöttischer Höflichkeit von seinem Stuhl erhebend, aber doch nicht gewillt weiter zu gehen, denn Rebe war von sehniger Statur und muskulös ge...

31. Part 31

»Also nun erst anstoßen auf das Wohl unseres ersten jugendlichen Liebhabers,« rief Jeremias und ließ in dem nämlichen Augenblick einen Pfropfen knallen, als ein scharfer Schrei...

33. Part 33

»Ich habe keine Furcht, Herr Director,« sagte Rebe ruhig und entschlossen. »Mit solchen schmutzigen Waffen kann ich allerdings nicht kämpfen und werde es nicht, aber wir können...

23. Part 23

»Keine Aufregung heut Abend, liebes Kind,« fuhr die Mutter fort, indem sie den in der That schon etwas derangirten Kragen vor dem Spiegel wieder in Ordnung brachte; »morgen früh...

18. Part 18

»Mama,« sagte George, der ihr schweigend nachgesehen hatte, während die Mutter an den Tisch gegangen war, auf dem ein paar illustrirte Journale lagen, »wenn ich nur eine Ahnung...

12. Part 12

»Und jetzt überlasse ich Sie sich selber,« rief Rottack, »und wenn Sie mir erlauben, komme ich später noch einmal mit Freund Jeremias her, um zu sehen, wie es Ihnen geht, und --...

11. Part 11

Pfeffer antwortete nichts. Er stand am Fenster, blies Ringe hinaus und klopfte dabei mit der Fußspitze den Boden, als die Thür plötzlich aufgerissen wurde, Fräulein Bassini den...

6. Part 6

Es ist mit Einem Wort ein frohes, glückliches Völkchen, und wer in ihrer Mitte nicht warm wird und seinen im gewöhnlichen Leben noch ängstlich gepflegten Zopf auf kurze Zeit ver...

24. Part 24

Weiter wollte der Wilderer nichts; er ließ sie ruhig gewähren, bis seine Zeit gekommen war, und den heutigen Abend hielt er dazu passend. Der Förster saß oben bei der Flasche, d...

5. Part 5

Aber ein Kind will nicht allein Pflege -- die kann ihm jeder gemiethete und gute Dienstbote geben -- es will auch Liebe, und wenn ihm die entzogen wird, so wächst es auch wohl o...

41. Part 41

»Glauben -- was soll ich glauben?« sagte der junge Graf. »Die Sache ist außer aller Frage. Sie erwerben sich dadurch ein Recht, für die Frau, der Sie einst ewige Treue versproch...

21. Part 21

»Na, wenn's auch gerade keine Fasanen sind,« erwiderte gleichgültig der alte schlaue Bursche, der nicht auf solche Weise zu fangen war, »so ist's doch wenigstens ein gesundes St...

10. Part 10

»Es -- ist eine Familien-Angelegenheit,« stotterte er endlich nach einer Pause, und hatte sich in seinem ganzen Leben noch nicht so unbehaglich gefühlt, wie hier, wo er nicht ge...

8. Part 8

»Na, dann brauchen wir über die Sache kein Wort mehr zu verlieren,« nickte der Alte und lachte still vergnügt vor sich hin, fuhr aber dabei in seinem Selbstgespräch, ohne sein K...

28. Part 28

George schüttelte finster mit dem Kopf. »In die Nacht bin ich hinein geritten,« sagte er, »was mein Pferd laufen konnte; hätte ich zufällig den rechten Weg getroffen, so mußte i...

22. Part 22

»Das war nicht _meine_ Schuld, Herr Director, und zum Theil auch nicht Ihre, sondern eher Herrn Handor's, der mich nicht leiden kann und mit Gewalt unterdrücken will. Hätten Sie...

38. Part 38

»Sie sollen nichts thun, Jeremias,« rief Helene bittend, »als den Thatbestand erforschen -- nur uns Gewisses über dort berichten, denn wir kennen keinen Menschen, auf den wir un...

29. Part 29

»Mein liebes, liebes Jettchen,« sagte Jeremias gerührt, »aber so weine doch nicht, Schatz! Das ist doch keine Ursache zum Weinen, nicht wahr, Fürchtegott? Das ist doch eher Ursa...

34. Part 34

»Haben Sie keine Sorge -- bitte, bemühen Sie sich nicht, ich finde schon meinen Weg!« Und während der Director oben in seinem Zimmer, sich vergnügt die Hände reibend, auf und ab...

37. Part 37

»Das ist eigentlich Alles,« sagte der Kranke nach einer Pause. »Du kanntest mich nicht wieder; hübscher war ich auch nicht geworden, und mir machte es Spaß, so incognito gerade...

2. Part 2

»Ja -- vielleicht. -- So lange sie allein stehen und gesund bleiben, schlagen sie sich durch, und der Leichtsinn, der ein glückliches Erbe dieses Standes ist, hilft ihnen über m...

7. Part 7

»Doch -- im vorigen Jahr war er wieder in der Colonie und wohnte ein paar Wochen beim Herrn Director; er war lange krank gewesen und sah recht elend aus. Jetzt ging's ihm aber w...

35. Part 35

»Na, aber dann zur Gesellschaft. -- Heh, Kellner, Couvert für den Herrn!« rief Peters, der sich alle gesellschaftlichen Formen angeeignet hatte. »Die Herren kennen sich wohl noc...

20. Part 20

Der Jugend blieb aber nicht lange Zeit, sich mit dem Studium der verschiedenen Charaktere zu befassen, denn Einer rief es in diesem Augenblick dem Andern zu, daß die Thierbude a...

4. Part 4

»Sieh, sieh, sieh, Comtesse Paula, auch schon auf der Jagd, und noch dazu, wie es scheint, auf verbotenem Wilddiebstahl -- was man doch nicht Alles erlebt, wenn man alt wird! Un...

9. Part 9

»Beruhige Dich darüber, Helene,« sagte Felix freundlich; »Anderes konnten wir für diese erste Zusammenkunft kaum erwarten. Die Ueberraschung war zu groß -- ich sah ihr an, daß s...

15. Part 15

»Aber daß das Jettchen einen schlechten Schauspieler heirathet,« rief Pfeffer, »dazu gebe ich meine Einwilligung nicht -- lieber, bei Gott, einen Tagelöhner, denn da wissen sie...

16. Part 16

»Gehen Sie mir weg; mich haben sie auch einmal mit hineingeschleppt, um mich bei einer Tasse heißem Zimmtwasser, das die Dame vom Hause Thee nannte, und bei drei unsichtbaren Bu...

3. Part 3

Und nun kamen die Buden selber mit ihren zahmen Ponies und kreischenden Papageien, mit ekelhaft fetten Menschen, die sich für Geld sehen ließen, mit angestrichenen Indianern und...

1. Part 1

Seite Fürchtegott Pfeffer 1 Unter den Buden 17 Das Rendezvous 30 Die gräfliche Familie 42 Paradies und Hölle 57 Jeremias 68 Die erste Begegnung 81 Fräulein Bassini 95 Hinter den...

42. Part 42

Die Gräfin sprach kein Wort. Schweigend drückte sie die Thür hinter sich in's Schloß und trat dem Tisch näher. Dort blieb sie stehen; aber jede Spur von Stolz war aus den bleich...