Category: History - Other

Die Sitten der Völker, Dritter Band Liebe, Ehe, Heirat, Geburt, Religion, Aberglaube, Lebensgewohnheiten, Kultureigentümlichkeiten, Tod und Bestattung bei allen Völkern der Erde

Der vorliegende Text wurde anhand der 1916 erschienenen Buchausgabe so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr gebräuchliche Schreibweisen sowie Schreibvarianten bleiben gegenübe...

Chapters

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der 1916 erschienenen Buchausgabe so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Un...

2. Part 2

Es fällt sehr schwer, sich über die sehr verwickelten religiösen Verhältnisse der westafrikanischen Neger Klarheit zu verschaffen. Dadurch, daß sie alles, was sie umgibt, für be...

3. Part 3

Nach Ablauf ihrer Probezeit werden die jungen Bundumädchen „fortgerissen“ und medizinisch „gewaschen“, wie man es zu nennen pflegt (Abb. 57). Dieser Austritt aus dem Busch endet...

4. Part 4

Die jungen Eltern setzen ein solches Paar zunächst von dem Erscheinen der Zwillinge in Kenntnis. Die Eingeladenen finden sich ein und lassen zunächst die neuen Zwillingseltern s...

5. Part 5

An der Goldküste führt man ein Mädchen, wenn es das Reifealter erreicht hat, an den Strand; dort wird es von anderen Mädchen gewaschen. An den Ufern des Stromes bringen Familien...

6. Part 6

Bei den Aschanti wurden früher aus Anlaß des Begräbnisses eines Königs Menschenopfer dargebracht. Es bestand bei diesem Volke nämlich die Sitte, daß, sobald ein König auf den go...

7. Part 7

Die +Schilluk+ dagegen stehen unter einem König. Er, seine Kinder, Enkelkinder und Urenkel stellen die Aristokratie dar; über vier Menschenalter hinaus wird königliche Abstammun...

8. Part 8

Ebensowenig ist uns etwas Näheres über die +Kindheit+ und Erziehung dieser Stämme bekannt. Bei den Dinka geht die Namengebung ohne besondere Förmlichkeiten vor sich. Der erste K...

9. Part 9

Die +Fetische+ (Abb. 125, 132, 133, 134 und 140) sind von mancherlei Gestalt. Jeder Medizinmann oder Hexendoktor besitzt ein Bündel mit Zaubermitteln, von denen er annimmt, daß...

10. Part 10

Im ganzen Kongogebiet treiben die +heranwachsenden Kinder+ allerlei +Spiele+, wobei sie den Großen nachäffen; sie gehen im Scherz auf die Jagd, treiben Handel, kochen, kämpfen m...

11. Part 11

Den hauptsächlichsten +Lebensunterhalt+ liefert den Eskimo die +Jagd+ (Abb. 156 und 157) auf Robben, Walfische und andere Seesäugetiere, auch auf Landtiere, wie Moschusochsen, R...

12. Part 12

Die nordamerikanischen Indianer +glauben+, sofern sie nicht zum Christentum übergetreten sind (Abb. 178 und 179), +an eine Welt von Geistern+, die der durch die fünf Sinne sich...

13. Part 13

Die kurze Skizze, die im vorstehenden von den religiösen Ansichten der nordamerikanischen Indianer entworfen wurde, gibt bei weitem keine erschöpfende Darstellung dieser Verhält...

14. Part 14

Die +angehenden Jünglinge+ der Indianer sind oder waren wenigstens früher +Mutproben+ unterworfen, wenn sie in den Kreis der Krieger aufgenommen werden wollten; zu diesem Zweck...

15. Part 15

Die Zeichen der +Trauer+ waren von Stamm zu Stamm verschieden. Weitverbreitet als Ausdruck der Trauer war das Weinen und Wehklagen der Angehörigen, das Zerreißen der Kleider und...

16. Part 16

Den bösen Einfluß des Duppy nachdrücklich zu bekämpfen, ist Aufgabe des Obeahmann, dem man den Besitz besonderer Kenntnisse und Fähigkeiten zutraut. Bei der Ausübung seiner Kuns...

17. Part 17

Über die +religiösen Vorstellungen+ der südamerikanischen Indianer sind wir nur mangelhaft unterrichtet. So viel scheint indessen aus den bisherigen Beobachtungen hervorzugehen,...

18. Part 18

Sobald das +Reifealter+ eintritt, werden Knaben und Mädchen gewissen Förmlichkeiten unterworfen, um ihren Mut und ihren Gehorsam zu erproben. Diese fallen im allgemeinen ziemlic...

19. Part 19

Um den Toten möglichst an der Wiederkehr zu verhindern, werden eine Reihe Vorkehrungen getroffen. Oft versucht man seinen Geist durch Drohungen, Geschrei, den Lärm von Musikinst...

20. Part 20

In England feiert man das Weihnachtsfest nicht nach deutscher Art als ein Familienfest mit Tannenbaum und Geschenken, sondern begibt sich aufs Land und begeht das Fest hier mögl...

21. Part 21

Das +Umherziehen der Schuljugend+ im Dorfe, oft genug in spaßiger Vermummung, und das Absingen von Liedern unter Musikbegleitung, um sich damit ein kleines Geldgeschenk, Obst, N...

22. Part 22

Feuers auf die Äcker zu streuen oder unter das Futter beziehungsweise die Saat zu mischen, um Gedeihen für Tiere und Pflanzen zu erzielen. In der Altmark malt man mit Kohle das...

23. Part 23

Bevor wir die Pfingstbräuche verlassen, über die sich noch sehr vieles sagen ließe, wollen wir noch einer ganz allein in dem Städtchen Echternach im Luxemburgischen heimischen P...

24. Part 24

Die +Wöchnerin+ gilt sechs Wochen lang als unrein und während dieser Zeit auch dem Einflusse böser Geister ausgesetzt. Daher pflegt man in der Gemeinde Buchberg bei Kufstein zu...

25. Part 25

+Verlobte+ haben manche abergläubische Vorsichtsmaßregeln zu beachten, denn sie sind vielen schädlichen Einflüssen ausgesetzt. Sie dürfen sich gegenseitig keine Schuhe, ebensowe...

26. Part 26

Naht die +Todesstunde+, dann wird der Geistliche geholt, um bei den Evangelischen dem Sterbenden das Heilige Abendmahl darzureichen, bei den Katholischen ihn mit der Letzten Ölu...

27. Part 27

Sobald ein Mord begangen ist, flüchtet der Mörder in den nächsten Wald oder ins Gebirge; seine Freunde sorgen dafür, daß er unentdeckt bleibt, und bringen ihm Nahrung. Dagegen m...

28. Part 28

Himmelfahrtstag und Fronleichnam (Korpus-Christi-Tag) werden in allen spanischen Städten gleichfalls aufs festlichste begangen. Der 1. und 2. November sind die Tage, an denen je...

29. Part 29

Besonders Kinder glaubt das Volk am leichtesten dem Einfluß der bösen Mächte ausgesetzt; um diesen abzuwehren oder wieder unschädlich zu machen, kennt es zahlreiche Mittel. Am b...

30. Part 30

Die Slawen sind ein +tanz-, gesang- und liederfrohes Volk+ (Abb. 420). Verschiedentlich, besonders in Bosnien, durchziehen noch heutzutage Sänger das Land, um nach Art der alten...

31. Part 31

Auch der böse Blick wird von den Slawen für kleine Kinder sehr gefürchtet. Als bestes Schutzmittel dagegen gelten Kohlen. In der Ukraine achtet man darauf, daß kein Besucher und...

32. Part 32

Man versteht unter den nichtslawischen Balkanvölkern die +Türken oder Osmanli+ einerseits und die +Griechen, Rumänen und Albanier+ anderseits. Die ersteren gehören der finnisch-...

33. Part 33

Die +Werbe- und Hochzeitsgebräuche+ sind bei allen Balkanvölkern ziemlich dieselben, was nicht wundernehmen wird, da sie alle jahrhundertelang unter der gemeinsamen Herrschaft d...

34. Part 34

Bevor der Lappe eine +Ehe+ eingeht, erkundigt er sich ganz genau nach der Höhe der Mitgift seiner Zukünftigen, da er in diesen Dingen sehr nüchtern denkt. Bei der +Hochzeit+ sin...

35. Part 35

Über die +Totengebräuche+ nur wenige Worte. Wenn bei den Permiern der Tod eingetreten ist, dann werden die Verwandten oder auch Fremde eingeladen, um die Leiche zu waschen und d...

36. Part 36

Verläßt die +Wöchnerin+ ihr Lager, so muß sie, falls sie einen Sohn geboren hat, zwischen einem entzweigeschnittenen Hahn, wenn eine Tochter, zwischen einer entzweigeschnittenen...

37. Part 37

+Germanischer+ Kulturkreis III 227-320: Allerseelen, Allerheiligen 278; Begräbnis 318; Brautführer, Brautjungfern 301; Dreikönigstag 242; Fastenzeit, Fastnacht 250; Feste 230; F...

38. Part 38

Perser II 265-285: Aberglaube 282; Begräbnis 284; Feste 269; Geburt 274; Hochzeit 276; Kleidung 268; Körperbeschaffenheit 266; Krankenbehandlung 283; Nahrung 268; Rechtsprechung...