Category: Historical Novels

Der kleine Ritter (Herr Wolodyjowski): Historischer Roman

1. Kapitel 9 2. Kapitel 38 3. Kapitel 62 4. Kapitel 94 5. Kapitel 123 6. Kapitel 136 7. Kapitel 164 8. Kapitel 199 9. Kapitel 241 10. Kapitel 283 11. Kapitel 295 12. Kapitel 338 13. Kapitel 373 14. Kapitel 392 15. Kapitel 428 16. Kapitel 448 17. Kapitel 477 18. Kapitel 531 19....

Chapters

15. Part 15

»Hör',« sagte er nach einer kleinen Pause, »sprich noch mit Christine, stelle ihr dein Leiden vor, deinen unerträglichen Schmerz, -- sie müßte ein Herz von Stein haben, wenn sie...

25. Part 25

»Der hiesige Kommandant! Glaubst du, er würde dich in irgend jemands Hände ausliefern, auch wenn du nicht Tuhaj-Beys Sohn wärest? Und sie, die Herrin! Ich habe doch gehört, was...

7. Part 7

»Ich will mit dir nicht sprechen wie mit einem Untergebenen, sondern wie mit einem Freunde, ja, wie ein Vater mit seinem Sohne. Noch in jenen Zeiten, als wir im Feuer standen be...

19. Part 19

In der Jugend erbte ich in der Ukraine, nicht weit von Taraschtsch, ein bedeutendes Besitztum; ich hatte auch zwei Dörfchen, ein Erbteil der Mutter in ruhigen Landen, nicht weit...

10. Part 10

Sie fielen sich um den Hals, und in dieser Zeit bemühte sich das Mädchen, zu sich zu kommen und zugleich zwei-, dreimal auf den jungen Ritter hinzublicken. Er hielt Herrn Saglob...

24. Part 24

Der anwesende Kommandant sprang wieder hinzu und umarmte den kleinen Ritter; Frau und Fräulein Boska falteten nur die Hände und dankten Gott, daß er ihnen gewährt habe, zu so he...

35. Part 35

Es war etwas sehr einfaches geschehen. Bärbchen hatte zwar den Zaum des Schimmels an die Satteldecke gebunden auf der sie saß, aber ihre erstarrten Hände hatten den Dienst versa...

4. Part 4

»Ich will dich nicht davon abbringen, im Gegenteil, ich lobe deinen Entschluß, obwohl ich mich erinnere, daß, als Skrzetuski zu jener Zeit die Absicht hatte, Mönch zu werden, er...

37. Part 37

»Je nun, wenn dir der Befehl lieber ist als Bärbchen, so lade sie auf den Wagen und fahre davon. Ich weiß wohl, du könntest ihr um des Befehls willen mit einer Heugabel auf den...

32. Part 32

Sie ritten eine Zeitlang schweigend nebeneinander. Asya blickte immer wieder in Bärbchens rosiges Gesichtchen, das durch den aufgeschlagenen Kragen des Waffenröckleins und den K...

20. Part 20

Aller Augen waren auf ihn gerichtet, wie auf ein gemeinsames Ziel. Er aber verneigte sich vor dem kleinen Ritter ziemlich tief, vor dem Rest der Gesellschaft aber mit einem gewi...

8. Part 8

»Gebe Gott, daß ich mich irrte, gebe Gott, daß es sich um meinen kleinen Heiducken handelte! Michael, gute Nacht! Nimm den kleinen Heiducken; der kleine Heiduck ist noch hübsche...

11. Part 11

»Ich habe mir das Knie zerschunden, und Ketling ist sterblich in dich verliebt!« rief sie gleich an der Schwelle. »Ich habe nicht bemerkt, daß aus dem Wagenschuppen eine Deichse...

13. Part 13

»Gibt es auch nur einen, auf den sich alle Stimmen vereinigen würden? Wo ist jemand, der dem Adel so gefiele, daß niemand gegen seine Wahl murren sollte? Einen hat es gegeben, d...

34. Part 34

Inzwischen war die Nacht hereingebrochen, und mit ihr die Kühle und Dämmerung, die Unsicherheit des Weges und erneute Unruhe. Die Gegenstände begannen zu verschwimmen, sich glei...

12. Part 12

Und sie fuhren leise in ihrem Gebete fort; aber Ketling bemerkte, daß ihre ganze Gestalt vom Weinen erschüttert wurde. Sie konnte sich lange Zeit nicht beruhigen, und dann, als...

22. Part 22

»Weil das Schilf sie verdeckt, obwohl ein geübtes Auge sie erreicht. Sieh' dorthin: zwei, drei, vier, eine ganze Anzahl von Pferden sieht man. Das eine ist scheckig, das andere...

31. Part 31

Der Weg war beschwerlich, aber doch nicht so beschwerlich, wie häufig in diesen öden Landen voll Ruinen, Bächen, Strömen und Schluchten. Sie freuten sich also, noch ehe die Nach...

17. Part 17

»Ich will's Euch aufrichtig sagen. Ich weiß nicht, was ich darum gäbe, aber manchmal denke ich: vergebliches Seufzen! Auch so hat mir Gott Glückseligkeit herabgesandt, indem er...

26. Part 26

»Erst forsche ihn aus,« sagte der kleine Ritter. »Vielleicht wird er es nicht gleich gestehen, denn er ist ein seltsamer Mensch. Aber das tut nichts; allmählich wird er vertraul...

39. Part 39

Der Vezier selbst war begierig, ihn zu sehen, »und die aufgehende Sonne des Krieges«, der junge Kaimakam Kara-Mustapha, der für Kriegsruhm und wilde Krieger schwärmte, gewann ih...

28. Part 28

Damit öffnete er die Arme, und Nowowiejski der Vater wußte selbst nicht, was er tun sollte. Er konnte nicht fertig werden mit diesem Sohne, der als Bube von Hause davongelaufen...

36. Part 36

Bei diesem Anblick umarmte Muschalski Herrn Nienaschyniez, obgleich er ihn sonst nicht besonders liebte, und beide weinten leise. Herr Motowidlo riß die Augen auf, als wollte er...

14. Part 14

Von Mund zu Munde ging es, daß die Wahl eine stürmische sein werde, denn das ganze Land war in drei Hauptparteien getrennt: für Condé, den Fürsten von Neuburg, und den Lothringe...

2. Part 2

Von Wilna ging's nach Grodno, nach Bialystock, und von da zog er nach Siedlez. Als er durch Lukow kam, erfuhr er, daß die Familie Skrzetuski mit ihren Kindern und mit Herrn Sagl...

21. Part 21

Bald erglänzte das geräumige Gemach von neuem in hellem Licht, und ein Knecht stellte vor jeden der Ritter ein Quart Warmbier hin. Alle tauchten gern die Lippen hinein, und als...

23. Part 23

Aber kaum war der Schimmel mit der Schnelligkeit einer Schwalbe einige tausend Schritt gelaufen, als sich plötzlich vor ihm eine Riesenschlucht auftat. Bärbchen gab ohne einen A...

5. Part 5

»Wenn Herr Sagloba sich um das Abendbrot kümmert,« versetzte der kleine Ritter, »so reicht es aus, und wenn wir auch zweimal so viele kämen. Laßt die Kisten heraustragen; ich ha...

27. Part 27

Ein grausamer Winter hatte die Wälder in eine dicke Eiskruste gehüllt, und die felsigen Schluchten bis an den Rand mit Schnee gefüllt. Das ganze Land schien eine weiße Ebene zu...

1. Part 1

1. Kapitel 9 2. Kapitel 38 3. Kapitel 62 4. Kapitel 94 5. Kapitel 123 6. Kapitel 136 7. Kapitel 164 8. Kapitel 199 9. Kapitel 241 10. Kapitel 283 11. Kapitel 295 12. Kapitel 338...

47. Part 47

In den Schlössern wurden die Kapellenglocken geläutet, die Trommelwirbel ertönten von allen Seiten. Im Zwielicht, da die Nacht sich vom Tage schied, und die Stadt verhältnismäßi...

49. Part 49

An den anderen Stellen stand es noch schlimmer, um so schlimmer, als der Himmel umwölkt war, und ein Regen niederging, der die Zünder der Granaten feucht machte, auch hinderte d...

48. Part 48

Kanonendonner erschütterte gleich am frühen Morgen Schloß und Stadt. Schon hatten die Türken das Schloß entlang einen Graben von fünfhundert Ellen Länge ausgehöhlt, an einer Ste...

3. Part 3

»Dieser Schlag ist um so empfindlicher für mich,« sagte er endlich, »weil, wie Ihr wahrscheinlich nicht wisset, in letzter Zeit gerade so innige Freundschaft zwischen uns ward....

9. Part 9

Christine ging in seltsamer Stimmung den ganzen Tag umher; sie war blaß, müde und hielt die Augen zu Boden gerichtet; bisweilen errötete sie bis über die Stirn, bisweilen zitter...

16. Part 16

Unterdes empfing sie die Frau Truchseß, selbst sehr beunruhigt, sehr bekümmert. Als sie hörte, daß alle Nachforschungen vergeblich gewesen waren, weinte sie bittere Tränen und j...

45. Part 45

»Das ist ein unbedeutender Sieg, kein schöner,« antwortete er. »Gut ist er zur Hebung des Mutes bei den weniger erfahrenen Leuten und bei den Einwohnern, andere Folgen aber wird...

41. Part 41

Der Befehl wurde sofort ausgeführt, die Leichen wurden am Boden mit ihren eigenen Dolchmessern festgenagelt. Den Gefangenen band man Stöcke an die Füße und legte sie um das Wach...

33. Part 33

Aber der Schwindel ging allmählich vorüber -- der Schmerz dagegen wuchs beständig und bohrte in der Stirn, in den Augen, im ganzen Kopfe, so daß sich Asyas Brust ein winselndes...

44. Part 44

Noch an demselben Tage machte sich Herr Wolodyjowski mit der Fahne auf, um Herrn Wasilkowski zu Hilfe zu eilen, der gen Hryntschuk geeilt war, weil, einer Nachricht zufolge, die...

42. Part 42

Inzwischen waren sie ganz in die Nähe von Raschkow gekommen; sie betraten das felsige Land, das die Nähe des Dniestr ankündigte. Asya war gegen Abend in einen fiebernden Zustand...

38. Part 38

»Ums Himmels willen,« sagte er, »was grämen wir uns, wozu nach dem lausigen Kamieniez gehen und uns dort einschließen? Ist es nicht besser, bei dem Hetman zu bleiben und auf fre...

40. Part 40

Sie benutzten die bekannte Heerstraße über Mohylow und Jampol. In Mohylow stießen sie auf die alte Besatzung von Raschkow, von der sich zweihundert Mann auf Grund eines Befehls...

29. Part 29

Bei dieser Beschäftigung traf ihn Sagloba, der gerade mit dem Rosenkranz eintrat, und da er bald merkte, um was es sich handelte, kam er auf den Fußspitzen heran und bearbeitete...

30. Part 30

Als der junge Tatar diesen Brief gelesen hatte, verfiel er in eine entsetzliche Wut; erst zerrieb er das Schriftstück zu Staub in der Hand, dann bohrte er sein Dolchmesser ein ü...

51. Part 51

Mit solcher Ritterschaft stand Sobieski vor Chozim. Für die Schmach, die der Republik angetan war, in erster Reihe aber auch für ihre eigene Schmach wollten diese Krieger Rache...

18. Part 18

In der Tat, in manchen Schluchten war es entsetzlich. Es war nicht nur düster, sondern auch stumm; kein Wind wehte, Laub und Zweige rauschten nicht, man hörte nur das Getrappel...

50. Part 50

Plötzlich geschah etwas Seltsames. Alle türkischen Kanonen verstummten auf einmal, wie auf ein gegebenes Zeichen. Auch das Knattern der Janitscharenbüchsen im neuen Schloß verst...

46. Part 46

Hamdi hatte schon längst den kleinen Ritter bemerkt, aber da er seine Taten sah, erschrak er im ersten Augenblick. Er scheute sich, den großen Ruhm und das junge Leben gegen die...

43. Part 43

Am lebhaftesten aber wandte sich die Aufmerksamkeit der Menge dem Einzuge Bärbchens zu. Es gab gewiß viele höher gestellte Frauen in Kamieniez, aber es gab keine, deren Gatten e...

6. Part 6

Eines Morgens begann denn auch der erste Unterricht, hauptsächlich durch Bärbchens Ruhmredigkeit hervorgerufen und durch ihre Versicherungen, daß sie diese Kunst schon recht gut...

52. Part 52

Nowowiejski -- denn er war es -- hatte schon vorher furchtbares Verderben verbreitet; niemand konnte seiner Kraft und seiner finsteren Wut widerstehen. Jetzt aber hatte er der S...