Category: Adventure

Wie ich Livingstone fand; Erster Band

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1879 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr verwendete Schreibweisen bleiben gegenüber dem Original unverändert; fremds...

Chapters

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1879 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnli...

2. Part 2

Ich habe mich des Wortes „Soldaten“ in diesem Buche bedient. Die bewaffnete Begleitung, welche ein Reisender in Sold nimmt, damit sie ihn nach Ostafrika geleite, besteht aus fre...

3. Part 3

Die Europäer und Amerikaner, die in der Stadt Zanzibar wohnen, sind entweder Regierungsbeamte oder unabhängige Kaufleute oder Agenten für ein paar grosse europäische und amerika...

4. Part 4

Meine Besorgnisse über diesen Punkt waren sehr peinigend. Ich studirte die schweren Namen und Maasse wiederholt durch, lernte die vielsilbigen Worte auswendig und hoffte im Stan...

5. Part 5

Der Sultan könnte, was seinen Anzug betrifft, für einen mingrelischen Mann von Stande gelten, mit Ausnahme seines Turbans, dessen reiche Falten, abwechselnd in roth, gelb, braun...

6. Part 6

Ich hatte 14 Tage verloren, denn Dschemadar Sadur in Kaole hatte sich nie aus seinem befestigten Hause in jenem Dorfe heraus bemüht, um mir zu dienen, sondern war nur einmal, na...

7. Part 7

Man muss sehr sorgfältig in der Wahl seiner Waffen, seien sie nur für die Jagd, oder zur Vertheidigung bestimmt, sein. Ein Reisender sollte wenigstens drei verschiedene Arten Sc...

8. Part 8

Die Sattel waren ausgezeichnet und übertrafen alle Erwartungen. Das starke Hanfsegeltuch trug seine 150 Pfund, als ob es Leder gewesen wäre, und das Auf- und Abladen des verschi...

9. Part 9

Vor unserer Abreise am folgenden Morgen brachte mir Maganga, der Führer der vierten Karavane, die traurige Nachricht, dass drei seiner Pagazis krank wären und er bat mich deshal...

10. Part 10

_Kingaru_: „Ich habe es nicht gethan, sondern meine Brüder, die mir sagten: «Komm her, komm her, Kingaru, sieh, was der weisse Mann gethan hat. Hat er nicht von Deinem Grund und...

11. Part 11

Am 12. erreichte die Karavane Mussundi am Ungerengeri-Fluss. Zum Glück für unsere geduldigen Esel war dieser Marsch von all den lästigen durch die Dschungels veranlassten Störun...

12. Part 12

Wir fanden, dass die Entfernung von Bagamoyo nach Simbamwenni 119 Meilen betrug, welche wir in 14 Märschen abmachten. Doch erstreckten sich diese Märsche infolge der Schwierigke...

13. Part 13

Mit grossem Erstaunen hörte ich diese lange Geschichte an; meine Brust hob sich von verschiedenen widerstreitenden, durch dieselbe hervorgerufenen Empfindungen bestürmt; es war...

14. Part 14

Alles ist in Ordnung, aber ich habe ein gut Theil Tuch zur Bezahlung der Pagazis verbraucht. Ein Ballen ist vollständig zu Ende, der Kirangozi war ein verdammter Schuft. Ich hab...

15. Part 15

„Hören Sie mich an, Shaw und Farquhar. Vom Augenblick an, wo Sie die Küste verlassen, haben Sie stets Esel zum Reiten und Leute zu Ihren Diensten gehabt. Man hat Ihnen Ihre Zelt...

16. Part 16

St. Min. Mvumi in Klein-Ugogo 12 30 Mvumi in Gross-Ugogo 4 -- Matamburu 4 -- Bihawana 4 -- Kididimo 2 -- Pembera Pereh 10 -- Mizanza 5 30 Mukondoku 6 30 Munieka 5 -- Mabunguru M...

17. Part 17

Das Tembé des nächsten Sultans, durch dessen Gebiet wir am 30. Mai marschirten, befand sich in Kididimo, und vier Meilen von Bihawana entfernt. Der Weg führte uns durch eine fla...

18. Part 18

Nachdem wir eine Stunde gehalten, nahmen wir unsern Marsch wieder auf und kamen nach vier Stunden im eigentlichen Mukondoku an. Dieser äusserste Theil von Ugogo ist sehr bevölke...

19. Part 19

Am 10. Juni erreichten wir nach einer Reise von vier ein halb Stunden Kiti, wo wir den unaufhaltsamen Hamed in schweren Sorgen antrafen. Er, der ein Cäsar hatte sein wollen, erw...

20. Part 20

Nachdem wir einen Tag in Rubuga halt gemacht, von wo ich Soldaten an Scheikh Seyd bin Salim und Scheikh bin Nasib, die beiden Hauptwürdenträger von Unyanyembé, abschickte, um ih...

21. Part 21

Wie die Pässe des Olympos die Pforten des oströmischen Reiches den Horden Othman’s eröffneten, wie die Pässe von Kumaylé und Suru den Briten den Zutritt zu Abessinien verschafft...

22. Part 22

Die Wasagara beider Geschlechter tätowiren sich Stirne, Brust und Arme. Ausser dem in jedes Ohr hineingesteckten Kürbishalse, in welchem sich ein kleiner Vorrath von „Tumbak“ od...

23. Part 23

Als ich mich dem Tembé von Said bin Salim näherte, kam Scheikh bin Nasib mit andern arabischen Grossen zu uns. Vor der grossen Thür des Tembé hatten die Leute die Ballen und Kis...

24. Part 24

Die lieblichste Gestalt in diesem Bilde war mir die eines edeln, treuen Mannes, der mich Sohn nannte. Die lebhaftesten Eindrücke hatte ich von meinem Leben in den grossen Fichte...

25. Part 25

Kaum hatten sie aber Platz genommen, als ich ihnen erklärte, sie möchten, da der Krieg nur zwischen ihnen und Mirambo ausgebrochen sei und wol bedeutend mehr Zeit in Anspruch ne...

26. Part 26

Heute setzte ich mich mit meiner Handarbeit an seine Seite, um ihn zu ermuthigen und habe ihm zum ersten mal die eigentliche Aufgabe meiner Mission mitgetheilt. Ich erzählte ihm...

27. Part 27

Da ich sah, dass er wol in der Laune war, sich mit mir vor den ausserhalb meines Tembé als Zuschauer versammelten Araber zu zanken und ich durch nichts in meinen Absichten gestö...

28. Part 28

Bisweilen geht diesem Fieber ein heftiger Schüttelfrost voran, während welcher Zeit man wollene Decken über den Patienten legen kann, ohne die tödliche Kälte, die er empfindet,...

29. Part 29

Ich hielt einen Springbock und ein Zebra ausreichend für das Jagdvergnügen eines Tages, namentlich nach einem langen Marsch. Der Gombé, ein sich lang hinstreckendes tiefes Gewäs...

30. Part 30

Feradschi, ein früherer Tellerputzer von Speke, war mein Koch. Er wurde in dies Amt befördert, nachdem Bunder-Salaam ausgerissen war und Abdul Kader sich als völlig unbrauchbar...