Category: History - Other

Sechs Jahre in Surinam Bilder aus dem militärischen Leben dieser Colonie und Skizzen zur Kenntniss seiner socialen und naturwissenschaftlichen Verhältnisse

Das Interesse, welches in neuester Zeit das holländische und französische _Guyana_ bei Manchem erregt, die verschiedenen Meinungen, welche über Sklaverei herrschen und das schlechte Prädicat hinsichtlich des Gesundheits-Zustandes beider Colonien ermuthigten mich, die Erfahrung...

Chapters

8. Part 8

Etwa einen Monat nach meiner Ankunft auf dem Posten wurde unser schwarzer Kamerad abgelöst, und ein anderer kam an seinen Platz. Dieser hiess Liverpool, sein Neger- oder gewöhnl...

19. Part 19

Da ich nicht schwimmen konnte, so hatte ich den gewissen Tod vor Augen; denn an Rettung vom Posten aus war bei diesem stürmischen Wetter nicht zu denken. Statt aber, wie es sich...

18. Part 18

Wegen der vielen Klippen, welche sich am Ufer des Stromes befinden, waren wir genöthigt, in der Mitte desselben zu fahren; auch hatten wir alle Hoffnung, noch unter Dach zu komm...

17. Part 17

Das Piaien dauert Nächte lang ununterbrochen fort, nur dass von Zeit zu Zeit der Doctor dem Kranken Tabaksrauch ins Gesicht bläst, oder seine Beschwörungen an der Hängematte sel...

11. Part 11

An einem etwa drei Stunden langen Fahrweg, der sich von Osten nach Westen längs der Küste hinzieht, liegen verschiedene jetzt verlassene Baumwollenpflanzungen. Ein gegrabener Ca...

10. Part 10

Die Pont, welche uns nach Paramaribo bringen sollte, lag bei der Brücke und wir mussten desshalb bis um die Hüfte im Wasser marschiren, wobei man die Brücke immer im Auge zu beh...

15. Part 15

Ich hatte mich in mein Haus eingeschlossen und lag schon in tiefem Schlaf, als ein höllisches Geschrei und Gepolter, das aus der Bäckerei zu kommen schien, mich weckte. Mit dem...

2. Part 2

Hier blieben wir nun ohne alle Beschäftigung vierzehn Tage und erhielten unser Essen vom Schiffe, an dem anhaltend gearbeitet wurde; übrigens war uns alle Freiheit gestattet. Wi...

12. Part 12

Bisher waren wir immer südwestlich gegangen, in welcher Richtung die Nannaykreek liegen musste; aber jetzt weigerten sich meine Soldaten einstimmig, mir in dieser Richtung weite...

14. Part 14

Voll vom Gedanken an Reichthum und Ehre, lief ich, wiewohl es beinahe Hochwasser war, und ich stellenweise bis um den Hals in demselben gehen musste, nach dem ersten Indianerdor...

13. Part 13

Ich habe hier eine merkwürdige Art von Begrüssung wahrgenommen, die ich, wenn ich auch den Sinn der Worte nicht begriff, wenigstens doch sehr zeitraubend fand. Der Neuangekommen...

7. Part 7

Der Posten und die Wohnung des Kommandanten liegen im Thale am Strom. In einer Schlucht des Hügels entspringt eine Wasserquelle dem Felsen, welche einen Sumpf bildet, der mit de...

9. Part 9

Die Nächte sind kühl, die Tage aber drückend heiss, weil die vielen Felsen eine grosse Hitze zurückwerfen. Ich besuchte den eine Viertelstunde vom Posten entfernten, in der ganz...

21. Part 21

Ich besuchte meine alten Freunde, die Arowacken, von welchen ich, da sie gerade ein Bienennest gefunden hatten, mit Honig tractirt wurde. Der Junge trug eine mit Rum gefüllte Fl...

16. Part 16

Ist nun endlich die ganze Haushaltung: Menschen, Affen, Hunde, Papagayen, Hühner und Schildkröten im Boote, so setzt sich der Eigenthümer desselben gravitätisch an's Steuer, und...

20. Part 20

Man brach nun mein Haus zuerst ab, was eigentlich ein starker Wind hätte thun können, und errichtete aus Brettern eine temporäre Hütte, welche ohne Fussboden 20' lang und 8' bre...

4. Part 4

Die Holzetablissements, welche schon seit so vielen Jahren betrieben werden, hieben natürlich dasjenige Holz, das in der Nähe der Flüsse oder Kreeken stand, zuerst weg, und habe...

1. Part 1

Das Interesse, welches in neuester Zeit das holländische und französische _Guyana_ bei Manchem erregt, die verschiedenen Meinungen, welche über Sklaverei herrschen und das schle...

6. Part 6

Vom Posten Oranje bis zur Mündung der Motkreek, einem Arme der Cottica, rechnet man vier Stunden und von da bis zu den Ausflüssen des Matappica-Canals ebenfalls vier. Eine Stund...

3. Part 3

Oeffentliche Gebäude und Privathäuser zeichnen sich mehr durch Zierlichkeit als durch imposante Bauart aus. Das Gouvernement liegt zwischen der Stadt und dem Forte an einem gros...

22. Part 22

Am andern Morgen verliess ich Victoria und war in zwei Stunden auf Bergendaal zurück. Hr. H., der immer noch am Fieber litt, erwartete mich, um nach Paramaribo zurückzukehren. W...

5. Part 5

Die häufigsten Krankheiten, denen der Europäer wie der Creole unterworfen ist, und die unter Buschnegern und Indianern gleich stark grassiren, sind Wechselfieber, welche, wenn d...

23. Part 23

So war denn meine Dienstzeit bis auf zwei Monate geschwunden und ich hatte in den verschiedenen Theilen der Colonie und unter verschiedenen Verhältnissen stets einer guten Gesun...

24. Part 24

[3]: Vor mehreren Jahren, ich glaube im Jahr 1832, ehe man einen Communikationsweg nach dem Posten Armina aus der oberen Comowyne angelegt hatte, ging jeden Monat regelmässig ei...