Category: Philosophy & Ethics

Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft Text der Ausgabe 1793, mit Beifügung der Abweichungen der Ausgabe 1794

In diesem Text finden sich drei Arten von Fußnoten. Kants ursprüngliche Fußnoten werden unmarkiert wiedergegeben. Fußnoten, die Kant selbst der Ausgabe _B_ von 1794 hinzufügte, werden am Anfang des Fußnotentextes mit [+] gekennzeichnet. Außerdem hat der Herausgeber (Kehrbach)...

Chapters

2. Part 2

S.157, Z. 3-4 v. o. A: offenbart hat, aus welchen Ursachen dieses aber auf Erden geschehe B: offenbart hat, die Ursachen aber, aus welchen eine freie Handlung auf Erden geschehe

22. Part 22

[Fußnote 41: [+] [[Diese allgemeine Anmerkung{[168]} ist die erste von den vieren, deren eine jedem Stücke dieser Schrift angehängt ist, und welche die Aufschrift führen könnten...

6. Part 6

Diese _angeborne_ Schuld (_reatus_), welche so genannt wird, weil sie sich so früh, als sich nur immer der Gebrauch der Freiheit im Menschen äußert, wahrnehmen läßt, und nichts...

23. Part 23

[Fußnote 55: [+] [[Die Absicht derer, die am Ende des Lebens einen Geistlichen rufen lassen, ist gewöhnlich, daß sie an ihm einen _Tröster_ haben wollen; nicht wegen der _physis...

20. Part 20

1. _Das Beten_, als ein _innerer förmlicher_ Gottesdienst und darum als Gnadenmittel gedacht, ist ein abergläubischer Wahn (ein Fetischmachen); denn es ist ein bloß _erklärtes W...

4. Part 4

Vorrede zur zweiten Ausgabe. [13] (A -). (B XXI-XXII). In dieser ist, außer den Druckfehlern, und einigen wenigen verbesserten (R 13-14). Ausdrücken, nichts geändert. Die neu hi...

5. Part 5

Wenn wir die genannten drei Anlagen nach den Bedingungen ihrer Möglichkeit betrachten, so finden wir, daß die _erste_ keine Vernunft, die _zweite_ zwar praktische, aber nur ande...

14. Part 14

Aus dem Judenthum also, aber aus dem nicht mehr altväterlichen und unvermengten, bloß auf eigene politische Verfassung, (die auch schon sehr zerrüttet war), gestellten, sondern...

18. Part 18

Die Verehrung mächtiger unsichtbarer Wesen, welche dem hilflosen Menschen durch die natürliche auf dem Bewußtsein seines Unvermögens [190] gegründete Furcht abgenöthigt wurde, f...

1. Part 1

In diesem Text finden sich drei Arten von Fußnoten. Kants ursprüngliche Fußnoten werden unmarkiert wiedergegeben. Fußnoten, die Kant selbst der Ausgabe _B_ von 1794 hinzufügte,...

8. Part 8

Wäre nun ein solcher wahrhaftig göttlich gesinnter Mensch zu einer gewissen Zeit gleichsam vom Himmel auf die Erde herabgekommen, der durch Lehre, Lebenswandel und Leiden das _B...

17. Part 17

Das ist der wahre _Dienst_ der Kirche, unter der Herrschaft des guten Princips; der aber, wo der Offenbarungsglaube vor der Religion vorhergehen soll, der _Afterdienst_, wodurch...

9. Part 9

Es kann nun noch gefragt werden, ob diese Deduction der Idee einer Rechtfertigung des zwar verschuldeten, aber doch zu einer Gott wohlgefälligen Gesinnung übergegangenen Mensche...

16. Part 16

Es kann demnach eine Religion die _natürliche_, gleichwohl aber auch _geoffenbart_ sein, wenn sie so beschaffen ist, daß die Menschen durch den bloßen Gebrauch ihrer Vernunft au...

11. Part 11

Die erhabene nie völlig erreichbare Idee eines ethischen gemeinen Wesens verkleinert sich sehr unter menschlichen Händen, nämlich zu einer Anstalt, die allenfalls nur die Form d...

12. Part 12

Um aber nun mit einem solchen empirischen Glauben, den uns dem Ansehen nach ein Ungefähr in die Hände gespielt hat, die Grundlage eines [116] moralischen Glaubens zu vereinigen,...

10. Part 10

Was die _theistischen_ Wunder betrifft: so können wir uns von den Wirkungsgesetzen ihrer Ursache, (als eines allmächtigen &c. und dabei moralischen Wesens) allerdings einen Begr...

21. Part 21

[Fußnote 20: Wenn das Gute = _a_ ist, so ist sein contradictorisch Entgegengesetztes, das Nichtgute. Dieses ist nun die Folge entweder eines bloßen Mangels eines Grundes des Gut...

13. Part 13

Hiebei kann noch angemerkt werden: daß nach dem ersten Princip der Glaube (nämlich der an eine stellvertretende Genugthuung) dem Menschen zur Pflicht, dagegen der Glaube des gut...

24. Part 24

[Fußnote 98: Mit welchem sich die öffentliche Geschichte desselben (die daher auch allgemein zum Beispiel der Nachfolge dienen konnte), endigt. Die als Anhang hinzugefügte gehei...

15. Part 15

Weil aber doch dieser Glaube, der das moralische Verhältniß der Menschen [153] zum höchsten Wesen, zum Behuf einer Religion überhaupt, von schädlichen (A 201-2). Anthropomorphis...

3. Part 3

Statt der Pluralbildung auf e ist die auf _en_ angewandt worden in [XXIX] Verbindungen wie: jene empirisch_en_ Beweise statt jene empirische Beweise; die gewöhnlich_en_ vorberei...

19. Part 19

Es ist ein moralischer Grundsatz, der keines Beweises bedarf: man soll _nichts auf die Gefahr wagen, daß es unrecht sei_ (_quod dubitas, ne feceris! _Plin.__) Das _Bewußtsein_ a...

25. Part 25

[Fußnote 124: Durch diese Definition wird mancher fehlerhaften Deutung des Begriffs einer Religion überhaupt vorgebeugt. _Erstlich_: daß in ihr, was das theoretische Erkenntniß...

7. Part 7

Aber Eines ist in unsrer Seele, welches, wenn wir es gehörig ins Auge fassen, wir nicht aufhören können, mit der höchsten Verwunderung zu betrachten, und wo die Bewunderung rech...

26. Part 26

[Fußnote 156: In jenem Wunsch, als dem Geiste des Gebets, sucht der Mensch nur auf sich selbst (zu Belebung seiner Gesinnungen vermittelst _der Idee von Gott_), in diesem aber,...