Category: Essays, Letters & Speeches

Briefe an Ludwig Tieck (2/4) Zweiter Band

Der vorliegende Text wurde anhand der 1864 erschienenen Buchausgabe möglichst originalgetreu wiedergegeben. Die Zeichensetzung wurde stillschweigend korrigiert. Aufgrund der Vielfalt der persönlichern Schreibstile der verschiedenen Autoren wurden ungewöhnliche und inkonsistent...

Chapters

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der 1864 erschienenen Buchausgabe möglichst originalgetreu wiedergegeben. Die Zeichensetzung wurde stillschweigend korrigiert. Aufgrund der Vie...

2. Part 2

Schenks Belisar hat ja in Weimar sehr viel Glück gemacht? -- Ich höre Adam Müller spitze gewaltig die Feder zu jesuitischer Polemik? -- Daß doch die Leute geschwiegen haben, wo...

3. Part 3

Da ich von Paretz nach Berlin muß zu einer Hochzeit bei dem Geh. Leg. R. Borck, so benuze ich die wenigen Augenblicke der Durchreise, um Ihnen zu sagen, theurer Freund, wie dank...

4. Part 4

Die Schwabh. konnte nicht stehn, vielweniger gehen. Ihr ganzes Wesen hat nicht eine Spur von der Leichtigkeit und Elegance die das Lustspiel erfordert. Ich machte also nur im Tr...

5. Part 5

Hier fand ich Uechtritz fleißig an einer neuen Arbeit, um welche er den Spartacus wieder zurückgelegt hat. Sie soll: Die Chaldäer in Jerusalem, heißen, und die Katastrophe des V...

6. Part 6

In Berlin lernte ich zwar Ihren Freund Steffens kennen, sah ihn aber für meinen Wunsch zu wenig, wie das in der großen Stadt, wo Jeder nur in seinem Kreise sich bewegt, bei kurz...

7. Part 7

Das Liebste wäre mir nun, wenn _Ihnen_ diese Sache auch einige Freude machte. Ist dieß der Fall, so würde ich Sie bitten, Ihre Abneigung gegen das Schreiben zu überwinden, und m...

8. Part 8

Wegen Schlegels glaube ich doch ein ganz reines Gewißen zu haben. Solche Scherze sind ja von jeher in der Literatur erlaubt gewesen; blickt aus ihnen keine traurige und feindsel...

9. Part 9

Wenn ich Ihnen nun noch Einiges über unsern hiesigen Zustand, über den Kreis sagen soll, der Ihnen zum Theil bekannt, so haben Sie leider nicht viel Frohes zu hören. Ich glaube...

10. Part 10

Uechtritz spricht gern und angenehm von seinem Berliner Aufenthalt, lobt besonders das Theater, und hat mir von Ihnen, verehrter Freund, erzählen müssen, was er nur irgend konnt...

11. Part 11

Ihre neue angekündigte Samlung von Novellen seh ich mit freudiger Sehnsucht entgegen: fahren Sie noch lange fort uns mit Ihren geistreichen Gaben zu ergötzen! Die herliche Maler...

12. Part 12

Was müssen Sie von mir denken, daß ich all’ die Liebe und Freundschaft, die Sie mir geschenkt, die überaus gütige Aufnahme, die ich bei Ihnen fand, Ihre Theilnahme und Belehrung...

13. Part 13

Aus den kümmerlichen und wol auch mitunter unrichtigen Korrespondenznotizen der Zeitungen habe ich mir über Ihr seitheriges Befinden und Thätigseyn doch manches Erfreuliche zusa...

14. Part 14

Selbst auf die Gefahr hin, Sie mit weitern Zeilen zu langweilen oder zu plagen, möchte ich die mir so liebe Unterhaltung mit Ihnen verlängern; allein eine heitere Stimmung -- un...

15. Part 15

Seitdem hat sich das Leben denn so in gewohnter Weise abgesponnen. Nur Zweierlei Bedeutendes ist mir in diesen letzten Monaten begegnet. Das erste war der Besuch des Geh. Rath H...

16. Part 16

Ein gänzlich Unbekannter entblödet sich, Eure Wohlgeboren mit Brief und Pack zu behelligen. -- Ich würde nur die Wahrheit sagen, wenn ich mich damit entschuldigte, daß es mich l...

17. Part 17

Mit der neuern Kunst scheint es hier zu gehen, wie in Italien; man dient der Mode, weil man zu keinem selbstständigen Geschmack kommen kann. Die letzten Anlagen reihen sich im b...

18. Part 18

Ja, mein theurer Freund, noch jetzt im 71ten Jahre bewahre ich lebhaft und treu die Erinnerungen aus jener schönen Zeit -- aber sie ist vorüber! Nicht für mich allein -- für All...

19. Part 19

Mein Schwager Waymar, den Sie ja von Carlsruhe her kennen gastirt in Dresden: wem könnte ich ihn besser empfehlen, als Ihnen. Er selber, natürlich, muß seine Sache vor den Lampe...

20. Part 20

Wenn Sie mir einige Zeilen an Schlegel in Bonn senden wollten, was mir aus mehreren Gründen _sehr lieb_ wäre, so würde Ihr Brief mich bis zum _2ten April_ in Potsdam treffen, un...

21. Part 21

Mit der größten Theilnahme habe ich erfahren, daß Sie wieder ein mal recht krank waren, und heißen Dank zum Himmel gesandt, daß Sie uns noch ein mal erhalten sind. -- Vor einige...

22. Part 22

Mein geliebter Freund! Ich glaube, die schöne innere Zuversicht Ihrer vielfachen Gegenwärtigkeit unter uns macht mich so faul und nachläßig gegen Sie, und so bilde ich mir denn...

23. Part 23

Gedichte (1817). -- Übersetzungen aus Calderon, 6 Bde. (1819 bis 25). -- Stern, Scepter, Blume, Übertragung dreier Lope de Vegaschen Schauspiele (1824). -- Poetischer Nachlaß un...

24. Part 24

Es hat zwar etwas Rührendes, mein lieber theurer Freund, daß Sie meine Bitte, mir nicht zu schreiben, eh’ ich zum zweitenmal geschrieben, so gewissenhaft erfüllen, aber es hat a...

25. Part 25

Nur um Ihr Haupt mit feurigen Kohlen zu sengen und Ihnen zu sagen, daß Sie ein recht abscheulicher Freund sind, nehme ich die Feder in meine vor Wuth zitternde Hand und gebe Ihn...

26. Part 26

Ich müßte nicht das unbegrenzte Vertrauen auf Ihre Humanität haben, welches mir der Umgang mit Ihrem Geiste, durch Ihre Schriften gewährt, mir einflößte wenn ich daran zweifeln...

27. Part 27

Ihren Mittheilungen für das Morgenblatt, und besonders auch für das Literaturblatt seh ich mit der größten Begierde entgegen. Es wäre mir äußerst erwünscht, wenn die belletristi...

28. Part 28

Mein Ziel war es, im Sophokles und Aeschylos den antiken Trimeter, durch angemessene Umgestaltung desselben, in unserer Sprache einzubürgern und einen neuen Styl für das deutsch...