Category: History - Other

Westafrikanische Kautschuk-Expedition

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1900 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr gebräuchliche Schreibweisen bleiben gegenüber dem Original unverändert.

Chapters

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1900 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnlic...

2. Part 2

Die nächsten Tage meines Aufenthaltes gebrauchte ich nun dazu, Erkundigungen über das Hinterland einzuziehen. Herr +Fritsch+ war selbst einmal bis Ife im Yoruba-Lande gewesen un...

3. Part 3

Die Häuser standen, mit Ausnahme der an felsigen Orten gebauten, dicht zusammen. Es schien mir kaum glaublich, als ich sah, eine wie große Menschenmenge hier zusammengepfercht w...

4. Part 4

Um 4½ Uhr am Morgen des folgenden Tages ließ ich alles zum Aufbruch nach dem Terminus der Eisenbahnlinie rüsten. Längs des frisch aufgeworfenen Eisenbahndammes hatten wir 4½ Mei...

5. Part 5

Auch hier in Bibundi waren bei dem Wohnhause des Herrn +Rackow+ einige Ficus elastica-Stämme von genügender Stärke vorhanden, so daß ich Versuche damit anstellen konnte. Ich lie...

6. Part 6

Banana selbst besteht vornehmlich aus den Gebäuden der Handelsniederlassung der Nieuwe Afrikaansche Handels-Vennootschap und einigen Gebäuden der Congostaat-Regierung. Es sind a...

7. Part 7

Am nächsten Tage machte ich mich auf den Weg, um dem Distriktsvorsteher, Herrn +Costermans+, meine Rückkehr nach Leopoldville anzuzeigen und ihn um Erlaubnis zu bitten, mein Lag...

8. Part 8

Coquilhatville ist eine der größten Stationen im Innern und gehört wohl entschieden auch mit zu den wichtigsten; die Eingeborenen in dem Distrikte sind immer mehr oder minder im...

9. Part 9

Die Fahrt über den Congo an jenem Tage werde ich nicht vergessen. Anfangs ging alles gut, das Canoe wurde zwar immer hin und her geschleudert, doch schlugen die Wellen selten üb...

10. Part 10

Ich hatte in einem kleinen Buschwalde in der Nähe meines Hauses ein Exemplar der Landolphia Klainei entdeckt, welche einen sehr guten Kautschuk liefert. Leider sind die Stämme d...

11. Part 11

Nach etwa dreistündigem Aufenthalte verließen wir das Dorf N’Kunda und dampften nun den Fluß noch eine Strecke weiter hinauf, bis wir an einer Stelle anlegen konnten, wo wir gen...

12. Part 12

Da sich am 22. September eine günstige Gelegenheit bot, nach dem oberen Dja hinaufzufahren, so benutzte ich mit Freude eine Einladung des Herrn +Bunge+, welcher mit der „Holland...

13. Part 13

Da der „Président Urban“ für Dr. +Plehn+ die sämtlichen von ihm bestellten Ausrüstungsgegenstände für eine geplante längere Expedition ins Innere mitgebracht hatte, so setzte Dr...

14. Part 14

Am Nachmittage brach während dieser Zeit mit merkwürdiger Regelmäßigkeit ein Tornado mit Regen aus, welcher häufig so stark war, daß die Häuser auf der Station Gefahr liefen, um...

15. Part 15

Endlich nach 2 Uhr konnten wir die Fahrt fortsetzen. Die hügeligen, zum großen Teile bewaldeten Ufer boten einen recht pittoresken Anblick dar mit ihren häufig steil abfallenden...

16. Part 16

Den Verabredungen gemäß brach ich am 11. Januar von Buëa auf, um Herrn Geheimrat +Wohltmann+ nach Lisoka zu folgen. Auf einer breiten, schönen Straße, wie sie Herr +Leuschner+ n...

17. Part 17

Schon zeitig hatte ich am nächsten Tage die Leute zusammenkommen lassen, um alles zum weiteren Marsche fertig zu machen. Das Zelt war schnell abgebrochen und die Lasten wieder f...

18. Part 18

Am Nachmittage ging ich zusammen mit Herrn +Schubert+ nach Mundame, um auch diesen Platz kennen zu lernen und in der +Jantzen-Thormählen+schen Faktorei daselbst für die Weiterre...

19. Part 19

Nachdem wir unser Mittagessen beendet hatten, zogen wir weiter des Weges, unserem Ziele, dem Kupee-Berge, entgegen. Meine Leute hatten sich mit den Bakossi merkwürdig rasch befr...

20. Part 20

Mit Sonnenaufgang ließ ich am nächsten Tage abfahren, froh, von dieser Gesellschaft von Duallas Abschied nehmen zu können. Die Vegetation, welche wir anfangs vor uns hatten, bes...

21. Part 21

Am 4. März nachmittags erschien der deutsche Postdampfer „Helene Woermann“, um die wenigen in Victoria wartenden Passagiere noch abzuholen. Mit diesem fuhr ich dann nach Togo ab...

22. Part 22

Der kurze Marsch, den wir am nächsten Tage noch bis zur +Sholto Douglas+schen Plantage am Agu-Gebirge zurückzulegen hatten, führte uns erst auch durch ebenes Steppengebiet, das...

23. Part 23

Da wir am 16. März wieder einen Berg zu erklimmen haben sollten, ließ ich schon um 5 Uhr antreten. Es war interessant, des Morgens diese Scene zu beobachten. Gewöhnlich ließ ich...

24. Part 24

Daß die Umgebung hier allgemein fruchtbar sein müsse, schien schon aus den großen, dreifüßigen Kornspeichern hervorzugehen, welche wir heute in den meisten Dörfern sahen. Wir be...

25. Part 25

Von Ashanti-Kpoeta um 6 Uhr aufbrechend, stiegen wir wieder langsam auf die Berge und gelangten dann in ein ziemlich zerrissenes, dicht bewaldetes Terrain, auf dem die falsche K...

26. Part 26

Gegen 5½ Uhr rief am 4. April meine Signalpfeife unsere Schar wieder zusammen. Da ich die Absicht hatte, bloß bis Badja zu marschieren, ließ ich heute nicht so zur Eile antreibe...

27. Part 27

Bei Ficus Vogelii liegen die Verhältnisse etwas günstiger. Diese Art liefert einen Kautschuk, der zwar nicht harzfrei ist, aber doch nicht klebt. Infolge seines doch noch bedeut...

28. Part 28

Dieser letzteren ist eine Methode verwandt, für welche sich insofern einiges sagen läßt, da nur wenig Arbeitskräfte dazu nötig sind, doch ist sie ebenso wie die eben beschrieben...

29. Part 29

Weit weniger erfreulich stellt sich aber die Sache dar, wenn wir den Herkunftsländern des in den Hamburger Handel gelangenden Kautschuks nachgehen. Nicht weniger als 3832 Tonnen...

30. Part 30

Von dem Waldgebiete Kameruns habe ich nur die Gegenden am Kamerun-Gebirge kennen gelernt und dann die riesigen Wälder der Sanga-Ngoko-Region. Wie es bei einem Gebirge von derart...

31. Part 31

Die Verbreitung dieser Art ist sehr interessant. Ursprünglich wurde sie aus Madagascar beschrieben, dann auf dem östlichen Teile des afrikanischen Kontinents aufgefunden, nun li...

32. Part 32

In campis arenosis prope Dolo juxta „Stanley-Pool“ (Congo). VI. 1899 -- No. 12464; In paludibus prope Dolo juxta „Stanley-Pool“ (Congo). VI. 1899 -- No. 12473. In fruticetis pro...

33. Part 33

Diese von Bentham zu Gongronema gestellte Art kann ich generisch nicht von Marsdenia trennen. Die Gattung Gongronema bedarf überhaupt einer genaueren Durcharbeitung, da offenbar...

34. Part 34

In graminosis prope Atikpui (Togo). IV. 1900 -- No. 12983. In graminosis inter Ibadan et Abeokuta (Yoruba-Land). III. 1899 -- No. 12350. Ad margines fruticetorum prope Librevill...