Category: Language & Communication

Sprachbilder nach bestimmten Sprachregeln Ein einfaches und praktisches Hilfsbuch für den deutschen Sprachunterricht in der Volksschule

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1874 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr gebräuchliche Schreibweisen bleiben gegenüber dem Original unverändert.

Chapters

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1874 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnlic...

2. Part 2

+Otto+ war zum ersten Male in der Residenzstadt Dresden gewesen. Als er wieder nach Hause kam, saßen +Vater+ und +Mutter+ und seine +Geschwister+, +Emil+, +Bertha+ und +Louise+,...

3. Part 3

Mit Reue dachten sie an ihre Vergangenheit und an ihr einstiges Vaterland zurück, wo sie ein Leben in Wohlsein und ohne alle Trübsal geführt hatten. Die Sehnsucht nach dem alten...

4. Part 4

Ein herrlicher Herbsttag lag auf den Gipfeln der Tannen und Fichten. Ein sonniger Hauch wehte auf den bebuschten Hügeln. Da sprang eine Rehkuh auf. Ein solches Thier ist für jed...

5. Part 5

+Wer+ hat das höchste Lebensalter erreicht? -- +Welche+ Spinne halten viele Leute fälschlich für giftig? -- +Welcher+ Kaiser starb auf der Insel St.-Helena? -- Welches Thier fri...

6. Part 6

Der Vater erklärte sich damit einverstanden und brachte den Knaben zu einem Lehrherrn. Bald aber kam August wieder nach Hause und klagte, er müsse zu viel hacken, graben, harken...

7. Part 7

Der erst zwanzigjährige Joachim stand +wegen+ eines Raubanfalls vor Gericht. +Laut+ Aussage seines Vaters hatte er sich als Knabe sehr naschhaft gezeigt. Der Ordnung gemäß wurde...

8. Part 8

Die zierlichen Rouleaux der Salonfenster sind heute nicht heruntergelassen. Bald strahlt hinter ihnen der helle Lichtglanz des Christbaums. Bis auf die Straße herab schallt der...

9. Part 9

Der Geiz beraubt den Menschen vieler Freuden. Er verdüstert ihm das ganze Leben. Er taucht das Herz in eisige Kälte. Er fesselt seine Beute an den todten Geldkasten. Der Geizige...

10. Part 10

Da endlich kam der Geängsteten ein glücklicher Gedanke. Er sollte auch sogleich ausgeführt werden. Sie holte alsbald Weidenruthen herbei. Schon nach wenig Stunden war ein Körbch...

11. Part 11

Der erste Tapezier der nahen Seestadt mußte gleich nach Vollendung der reizenden Sommersitze der den Luxus liebenden Dame zur Bewunderung des gräflichen Reichthums vor allen Fen...

12. Part 12

Den schwächeren Schülern +gebe+ man die einfachen Sätze zu dem Zwecke, sie nach den vorgeschriebenen Fragen zu erweitern. Z. B.: Der Jäger schoß. Der Bote übergab. Der Knabe sch...

13. Part 13

Ganze Compagnien mußten in Bergen und Thälern umherstreifen. Nach Süd und Nord, nach Ost und West gingen einzelne Abtheilungen. Diese bewaffneten Männer spähten unter jeden Hauf...

14. Part 14

Trotzdem geht der Matrose nie mit Zagen, sondern stets mit Freuden aufs neue in See. Der wettergebräunte Seemann vermag in Stunden schwerer Noth lange zu fluchen, allein endlich...

15. Part 15

Der brüderliche oder vielmehr unbrüderliche Kampf war jetzt aufs Höchste gestiegen, die Brühe spritzte nach allen Seiten hin, und der gute Klos rannte wie verzweifelt an den Sch...

16. Part 16

Da endlich langte gerade an dem Sonntage, der der Erinnerung an die Heimgegangenen geweiht ist, die Kunde von einem blutigen Kampfe um den Besitz der Hauptstadt an. Glücklicherw...

17. Part 17

Das Unglück wollte, daß der Förster gerade an diesem Tage sein Pulverhorn hatte an der Wand hängen lassen. Wer die Sorgsamkeit des Försters kannte, mußte diese Unvorsichtigkeit...

18. Part 18

Es kostet oft große Anstrengung, ehe nur ein Einziger für den christlichen Glauben gewonnen wird. Noch viel größere Opfer aber erfordert es, bevor sich ein ganzer Stamm unter da...

19. Part 19

Da nun aber die armen Menschen ihr Flehen fortsetzten, gerieth er endlich in Zorn. In diesem Zorne befahl er seinen Knechten, daß sie das lästige Bettelvolk in eine große Scheun...