Sprachbilder nach bestimmten Sprachregeln Ein einfaches und praktisches Hilfsbuch für den deutschen Sprachunterricht in der Volksschule

Part 11

Chapter 112,880 wordsPublic domain

Der erste Tapezier der nahen Seestadt mußte gleich nach Vollendung der reizenden Sommersitze der den Luxus liebenden Dame zur Bewunderung des gräflichen Reichthums vor allen Fenstern der zahllosen Zimmer auf die ausgesuchteste Weise je vier faltenreiche Gardinen von der schwersten Seide anbringen.

Zudem mußte derselbe gesuchte Verschönerungskünstler der gräflichen Eigenthümerin dieser seltenen Prachtvillen sofort fünfzig Stück auserlesene Teppiche aus den besten orientalischen Stoffen aus einer türkischen Fabrik unter sicherer Begleitung eines zuverlässigen Mannes zum Belegen der Fußböden kommen lassen.

Die namhafteste Glasfabrik der erfinderischen Stadt London arbeitete zu gleicher Zeit in ihren vorzüglichen Glasschleifereien ohne Rücksicht auf den Kostenpunkt der eitlen Herrin zehn überaus kunstvolle Kronleuchter aus dem reinsten Krystallglase zur Zierde der hauptsächlichsten Salons.

Ein alter Gärtner des ruhmsüchtigen Grafen versah während des Monates Mai von seiner großen Zierpflanzenplantage aus die beiden an die Villen stoßenden Gärten zur Erholung der empfindsamen Frau in den heißen Sommertagen mit fürsorglicher Umsicht mit vier dichten Lauben aus saftigem Osterluzzei.

Außerdem schufen eine Menge andere Menschenhände in verhältnißmäßig kurzer Zeit in den weiten Räumen der prächtigen Lustschlösser unter steter Vorschrift des eigensinnigen Grafen zur Vervollständigung der kostbaren Einrichtung der hohen Gebieterin noch eine ganze Menge Luxusgegenstände aus dem theuersten Material.

Die Aussageweise.

139. Der Mensch.

(Wirklich. Möglich. Nothwendig.)

Der Mensch +ist+ ein Kind Gottes. Er +lebt+ und +stirbt+ nach Gottes Willen. Er +kann+ König oder Bettler sein, ganz gleich. Das +darf+ Niemand vergessen. Mancher mag freilich nichts davon wissen. Viele +möchten+ am liebsten nicht daran denken.

Jeder Mensch +will+ gern glücklich sein. Jeder +soll+ es auch werden. Jeder +darf+ darnach streben. Was aber +kann+ er dazu beitragen?

Er +muß+ beten und arbeiten. Auch die kleinste Sünde +muß+ ihm ein Abscheu sein. Das +möge+ Jeder bedenken.

Wortfolge.

140. Die Rose.

~A.~ Gerade Wortfolge.

Die Rose ist eine herrliche Blume. Schon ihr Bau ist bewundernswerth. Ihre Farben sind reizend. Ihr Duft strömt zauberhaft. Eine Rosenknospe fesselt unser Auge wunderbar. Die frischerblühte Rose ist ein Bild höchster Anmuth. Sie ist der Gärten schönster Schmuck. Sie wird darum auch die Königin der Blumen genannt. Mancher Dichter hat sie schon besungen.

Die Rose.

~B~. Umgekehrte Wortfolge.

Eine herrliche Blume ist die Rose. Bewundernswerth ist schon ihr Bau. Reizend sind ihre Farben. Zauberhaft strömt ihr Duft. Wunderbar fesselt unser Auge eine Rosenknospe. Ein Bild höchster Anmuth ist die frischerblühte Rose. Der Gärten schönster Schmuck ist sie. Der Blumen Königin wird sie darum auch genannt. Sie hat schon mancher Dichter besungen.

141. Wiegenbau.

(Gerade Wortfolge.)

Ein kleiner Sänger des Waldes baute in den ersten Maitagen in dem dichten Gezweige eines niederen Fichtenbäumchens mit bewundernswerther Sorgfalt seinen zukünftigen Kindern zum Schutze eine niedliche Wiege aus zartem Moose.

(Versetzung der einzelnen Satztheile.)

Es baute ein kleiner Sänger des Waldes in den ersten etc.

In den ersten Maitagen baute ein kleiner Sänger etc.

In dem dichten Gezweige eines niederen Fichtenbäumchens baute ein etc.

Mit bewundernswerther Sorgfalt baute ein kleiner Sänger etc.

Seinen zukünftigen Kindern zum Schutze baute ein kleiner etc.

Zum Schutze für seine zukünftigen Kinder baute ein etc.

Eine niedliche Wiege aus zartem Moose baute in den etc.

Aus zartem Moose baute ein kleiner Sänger des Waldes etc.

142. Vom einfachsten bis zum erweitertsten einfachen Satze.

I.

Subj.: Gott Der Geist Der Wasserfall Präd.: ist ein Geist. ist unsterblich. braust.

II. ~A.~

Subj.: Das Bild Die Kälte Der Dorn =Beif.=: des Vaters Sibiriens der Rose Präd.: ist ein Heiligthum. ist groß. verwundet.

~B.~

Beif.: Der fromme Plötzliche Das arme Subj.: Elias Abkühlung Kind Präd.: war ein Prophet. ist schädlich. bettelt.

~C.~

Beif.: Sein Unser Mein Subj.: Vater Heer Blut Präd.: war ein Graf. ist tapfer. wallt.

~D.~

Subj.: Die Noth Die Scheere Der Storch Beif.: unter den Menschen in Kindeshand auf dem Dache Präd.: ist ein Besserungsmittel. ist gefährlich. klappert.

III. 1. ~A.~

Subj.: Gott Ein Engländer Der Wolf Präd.: (Zeitw.) regiert bestieg raubt =Ergänz. 4. Fall:= die Welt. den Montblanc. Lämmer.

~B.~

Subj.: Der Mitleidige Gott Der Magen Präd.: hilft verzeiht dient =Erg. 3. Fall:= dem Armen. dem Sünder. den Gliedern.

~C.~

Subj.: Der Müde Die Nacht Der Feind Präd.: wünscht beginnt hoffte Ergänz.: zu ruhen. zu dämmern. zu siegen.

~D.~

Subj.: Der Fromme Der Christ Das Gebet Präd.: weiht dankt gibt Erg. 3. Fll.: dem Herrn Jesu dem Schwachen Erg. 4. Fll.: sein Leben. die Erlösung. Kraft.

2.

Subj.: Die Strenge ist Die Eltern sind Der Stolze ist Ergänz.: dem Kinde der Liebe auf seine Schönheit Präd.: (Eigsch.) heilsam. werth. stolz.

IV. ~A.~

Subj.: Kain Das Schiff Viele Präd.: fand nahm finden Ort: nirgends an dem Strande in Californien Erg. 4. Fll.: Ruhe. Steinkohlen auf. Gold.

~B.~

Subj.: Der Hund Paul Der Reiter Präd.: folgt half sah Erg. 3. Fll.: seinem Herrn dem Blinden seinem Pferde Ort: in alle Welt. über den Graben. in das Maul.

~C.~

Subj.: Die Weisen Der Hauptmann Der Jagdhund Präd.: brachten schickte brachte Erg. 3. Fll.: dem Heilande seinen Kindern dem Förster Erg. 4. Fll.: Geschenke Anzüge einen Hasen Ort: aus dem Morgenlande. von Paris. über die Stoppel daher.

V. ~A.~

Subj.: Der Gerechte Gustav Adolf Der Wächter Präd.: findet sprach ertappte Zeit: einst vor der Schlacht während der Nacht Ort: drüben unter freiem in einem Keller Himmel Erg. 4. Fll.: seinen Lohn. ein Gebet. einen Dieb.

~B.~

Subj.: Die alten Deutschen Die Schweizer Bello Präd.: opferten huldigten wehrte Zeit: tagelang immer stets Ort: in ihren Hainen in ihren Bergen an der Thür Erg. 3. Fll.: den Götzen. der Freiheit. den Bettlern.

~C.~

Subj.: Der Lehrer Die Weichsel Der Fuchs Präd.: erzählt überschwemmt stiehlt Zeit: mitunter fast alljährlich zuweilen Ort: in der Schule in Polen im Hofe Erg. 3. Fll.: den Schülern den Landbewohnern der Bauerfrau Erg. 4. Fll.: eine Geschichte. die Fluren. eine Gans.

VI. ~A.~

Subj.: Huß Luther Kain Präd.: erlitt schlug erschlug Zeit: 1415 1517 einst Ort: zu Konstanz an die Schloßkirche am Opferfeuer =Weise=: geduldig freimüthig wuthentbrannt Erg. 4. Fll.: den Feuertod. 95 Sätze an. den Abel.

~B.~

Subj.: Johannes der Christus Petrus Täufer Präd.: predigte verzieh verleugnete Zeit: vor Christo dermalen in jener Nacht Ort: in der Wüste am Kreuze in der Vorhalle Weise: mit Nachdruck von Herzen auf schmähliche Weise Erg. 3. Fll.: dem Volke. seinen Feinden. seinen Herrn.

~C.~

Subj.: Der Richter Der fromme Greis Noah Präd.: verkündigte widmete brachte Zeit: am Montage jeden Abend nach der Sündflut Ort: im Gerichtssaale in seinem Kämmerlein unter freiem Himmel Weise: mit bewegter andächtigen mit dankbaren Stimme Herzens Gefühlen Erg. 3. Fll.: einem Mörder dem lieben Herrgott dem Herrn Erg. 4. Fll.: das Todesurtheil. ein Gebet. ein Opfer.

VII. ~A.~

Subj.: Elise Sebastian Ein Knecht Präd.: häkelte zertrümmerte erschlug Zeit: am Sonntage heute früh gestern Ort: in der Laube vor dem Spiegel auf der Wiese =Beweggr.=: aus Langerweile aus Muthwillen aus Bosheit Weise: gemächlich schnell kalten Herzens Erg. 4. Fll.: eine Börse. eine Gipsfigur. eine junge Katze.

~B.~

Subj.: Julius Der Großvater Viele Leute Präd.: erhält trägt trinken Zeit: zuweilen im Winter in der Früh Ort: in der Schule auf der Straße in ihrer Behausung =Ursache=: wegen Faulheit der Kälte halber auf ärztlichen Rath Weise: vor allen Kindern mit Wohlbehagen ohne Widerstreben Erg. 4. Fll.: Strafe. einen Pelz. bittre Wässer.

~C.~

Subj.: Ein Hauptmann Der Klassenoberste Rosalie Präd.: überreichte sang kaufte Zeit: am Donnerstage am Examentage vorigen Freitag Ort: im Kasernenhofe in der Aula auf dem Jahrmarkte Erg. 3. Fll.: seinem dem Schulinspector ihrer Großmutter Feldwebel =Zweck=: zur Auszeichnung zur Ergötzung zum Geburtstage Weise: unter mit viel Gefühl schleunigst noch Trompetenschall Erg. 4. Fll.: einen Orden. eine Arie. eine Kaffeetasse.

VIII. ~A.~

Subj.: Ein junger Häuptlinge Heinrich Bildhauer der Wilden Präd.: arbeitete geben zerbrach Zeit: in seinen zuweilen gestern Abend Mußestunden Ort: auf seinem in ihren Zelten in der Kinderstube Zimmer Erg. 3. Fll.: seinem alten fremden Gästen seinem Bruder Lehrer =Beweggr.=: aus Dankbarkeit aus Hochachtung aus Neid Weise: in aller Stille mit sichtlichem ungesehen Stolze Erg. 4. Fll.: Schiller’s Büste ein Gastmahl ein Spielzeug =Stoff=: aus Alabaster. von dem Fleische aus Glas. erschlagener Feinde.

~B.~

Subj.: Gerhard Die Mutter Ein Regiment Präd.: baute nähte schenkte Zeit: vergangenen in zwei Tagen während des Herbst letzten Krieges Ort: im Holzstalle auf der mitten im Nähmaschine Lager Erg. 3. Fll.: seinem kleinen ihrer ältesten seinem Commandanten Bruder Tochter =Zweck=: für den Winter zum Balle zum Andenken Weise: mit wenig ohne besondere unter militärischer Werkzeugen Anstrengung Ceremonie Erg. 4. Fll.: einen Schlitten ein Kleid ein Paar Sporen Stoff: aus Eichenholz. aus blauer von purem Seide. Golde.

~C.~

Sub.: Ein Koch Der Kürschner Ein Drechsler Präd.: bereitete verfertigte arbeitete Zeit: neulich vergangene am Donnerstage Woche Ort: in einem in seiner Wohnung an seinem Gasthause Werktische Erg. 3. Fall: einem Fremden dem Großvater dem Invaliden Ursache: aus Unkenntniß der Kälte um seines lahmen halber Beines willen Weise: eiligst nach dem Maße unentgeltlich Erg. 4. Fall: ein Glas Grog ein Paar Hausschuhe eine Krücke Stoff: aus Nordhäuser. aus Schafpelz. aus Buchsbaumholz.

IX.

Subj.: Die Tochter Bertha Die Gemeinde des Hauptmanns zu X. Präd.: kaufte mußte überreichte Zeit: vor drei Tagen binnen acht Tagen am Sonntage Ort: in einem Gewölbe in Papas Stube in seinem Studirzimmer Erg. 3. Fll.: ihrem Onkel der kleinen ihrem Seelsorger Schwester Bew., Urs., Zweck: aus Anhänglichkeit wegen Faulheit zum Jubiläum Weise: ohne Handel mit aller Sorgfalt feierlich Zahl: zwei drei ein Dutzend Erg. 4. Fll.: Armleuchter Nachthäubchen Speiselöffel Stoff: aus blankem aus Wolle aus gediegenem Neusilber. stricken. Silber.

143. Fragen nach den einzelnen Satztheilen.

Wer? } Nach dem Subjecte. Was? }

Was für ein? } Nach der Beifügung. Wessen? }

Was? } Wen? } Nach der Ergänzung. Wem? }

Wann? } Wie lange? } Nach der Zeit. Wie oft? } Seit wann? }

Wo? } Wohin? } Nach dem Orte. Woher? }

Wie? Nach der Art und Weise.

Weshalb? Nach der Ursache.

Warum? Nach dem Beweggrunde.

Woran? Nach dem Erkenntnißgrunde.

Wozu? Nach dem Zwecke.

Wie viel? Nach der Zahl.

Woraus? Nach dem Stoffe.

Ein möglichst erweiterter einfacher Satz.

144. Für die Friedenszeit.

Der junge Haustischler eines reichen Grafen im fernen Ungarlande hat während der regnerischen Tage des letzten Herbstes in seiner düsteren Werkstatt in den hinteren Räumen des gräflichen Schlosses zu P. mit äußerster Anstrengung all seines Geschmacksinnes dem alten Generale des siebenten Regimentes der östreichischen Husaren zu dessen häuslicher Bequemlichkeit während der langen Friedenszeit zwei prachtvolle Sophas aus dem feinsten Cedernholze gefertigt.

Fragen nach den einzelnen Satztheilen.

(Praktische Ausführung.)

1) Wie heißt der einfache Satz?

Der Tischler fertigte.

2) Wer fertigte?

+Der Tischler+ fertigte.

3) Welche Thätigkeit vollzog der Tischler?

Er +fertigte+.

4) Was fertigte er?

Er fertigte +Sophas+.

1) Was für ein Tischler fertigte Sophas?

Der +junge+ Tischler etc.

2) Wessen junger Tischler fertigte Sophas?

Der junge Tischler eines +Grafen+ etc.

3) Was für eines Grafen?

Der junge Tischler eines +reichen+ Grafen.

4) Was für eines reichen Grafen?

Eines reichen Grafen +aus dem Ungarlande+.

5) Aus was für einem Ungarlande?

Aus dem +fernen+ Ungarlande.

6) Was fertigte der junge Tischler eines etc.?

Der junge Tischler eines reichen Grafen aus dem fernen Ungarland fertigte +Sophas+.

7) Was für Sophas fertigte der junge etc.?

Der junge etc. fertigte +prachtvolle+ Sophas.

8) Wie viel prachtvolle Sophas fertigte der junge etc.?

Der junge etc. fertigte +zwei+ prachtvolle Sophas.

9) Woraus fertigte der junge etc. zwei prachtvolle Sophas?

Der junge etc. fertigte zwei etc. aus +Cedernholz+.

10) Aus was für Cedernholz fertigte etc.?

Der junge etc. fertigte etc. aus dem +feinsten+ Cedernholze.

11) Wem fertigte der junge etc. zwei etc. aus dem feinsten Cedernholze?

Der junge etc. fertigte +dem Generale+ zwei etc. aus dem feinsten Cedernholze.

12) Was für einem Generale fertigte der etc.?

Der junge Tischler etc. fertigte dem +alten+ Generale etc.

13) Wessen altem Generale fertigte etc.?

Der junge Tischler etc. dem alten Generale des +Regiments+ etc.

14) Was für eines Regiments?

Des +siebenten+ Regiments.

15) Wessen siebenten Regiments?

Des siebenten Regiments der +Husaren+.

16) Was für Husaren?

Der +östreichischen+ Husaren.

17) Wozu fertigte der junge etc. dem alten etc. zwei etc. aus dem feinsten Cedernholze?

Der junge etc. fertigte etc. dem etc. zwei etc. zur +Bequemlichkeit+.

18) Zu was für einer Bequemlichkeit fertigte etc.?

Der junge etc. zur +häuslichen+ Bequemlichkeit.

19) Zu wessen häuslicher etc. fertigte etc.?

Der junge etc. zu +dessen+ häuslicher Bequemlichkeit.

20) Zu was für einer häuslichen etc. fertigte etc.?

Der junge etc. zu dessen häuslicher Bequemlichkeit während +der Friedenszeit+.

21) Während was für einer Friedenszeit?

Während der +langen+ Friedenszeit.

22) Wie fertigte der junge Tischler dem etc.?

Der junge etc. fertigte etc. +mit Anstrengung+ zwei prachtvolle etc.

23) Mit was für Anstrengung fertigte etc.?

Der junge etc. mit +äußerster+ Anstrengung zwei etc.

24) Mit wessen äußerster Anstrengung fertigte etc.?

Der junge etc. mit äußerster Anstrengung +des Geschmacksinnes+ zwei etc.

25) Mit wessen Geschmacksinnes?

+Seines+ Geschmacksinnes.

26) Mit wie viel seines Geschmacksinnes?

Mit äußerster Anstrengung +all+ seines Geschmacksinnes.

27) Wo fertigte der junge Tischler etc. dem etc.?

Der junge etc. +in der Werkstatt+ etc. dem etc.

28) In was für einer Werkstatt fertigte etc.?

Der junge etc. in der +düsteren+ Werkstatt etc.

29) In wessen düsterer Werkstatt fertigte etc.?

Der junge etc. in +seiner+ düsteren Werkstatt etc.

30) In was für einer düsteren Werkstatt fertigte etc.?

Der etc. in seiner düsteren Werkstatt +der Räume+ etc.

31) In wessen Räumen?

In den Räumen +des Schlosses+ etc.

32) In was für einem Schlosse?

In dem +gräflichen+ Schlosse.

33) In was für Räumen des gräflichen Schlosses?

In den +hinteren+ Räumen des gräflichen Schlosses.

34) Wann fertigte der junge etc. in etc. dem etc. zu etc. mit etc. zwei etc. aus Cedernholz?

Der junge etc. während +der Tage+ etc.

35) Während welcher Tage?

Der junge etc. während der Tage +des Herbstes+ etc.

36) Was für eines Herbstes?

Der junge etc. während der Tage des +letzten+ Herbstes etc.

37) Während welcher Tage des letzten Herbstes?

Der junge etc. während der +regnerischen+ Tage des letzten Herbstes etc.

Zusammenfassung der vollständigen Satztheile.

1) Wer fertigte während -- aus dem feinsten Cedernholze?

+Der junge Tischler eines reichen Grafen im fernen Ungarlande+ fertigte etc.

2) Was fertigte der -- Ungarlande?

Den junge etc. fertigte +prachtvolle Sophas+.

3) Wie viel Sophas fertigte -- Ungarlande?

Der junge etc. fertigte +zwei+ Sophas.

4) Woraus fertigte -- Sophas?

Der junge etc. fertigte etc. +aus dem feinsten Cedernholze+.

5) Wem fertigte -- Cedernholze?

Der junge etc. fertigte etc. +dem alten General des siebenten Regiments der östreich. Husaren+ etc.

6) Wozu fertigte -- Cedernholze?

Der junge etc. +zu dessen häuslicher Bequemlichkeit während der langen Friedenszeit+ etc.

7) Wie fertigte -- Cedernholze?

Der junge etc. +mit äußerster Anstrengung all seines Geschmacksinnes+ etc.

8) Wo fertigte -- Cedernholze?

Der junge etc. +in seiner düsteren Werkstatt in den hinteren Räumen des gräflichen Schlosses+ etc.

9) Wann fertigte -- Cedernholze?

Der junge etc. +während der regnerischen Tage des letzten Herbstes+ etc.

Anhang.

Eine Art von Aufgaben.

(Bilde Sätze auf folgende Fragen.)

1) Wer? (Was?) Was ist er (sie, es)?

Der Bleistift ist ein Schreibwerkzeug.

2) Wer? Wie ist er?

Der Bleistift ist spitzig.

3) Wer? Was thut er?

Der Bleistift schreibt.

4) =Was für ein?= Wer? Was ist (wie ist, was thut) er?

Der bunte Rock ist ein Kleidungsstück.

5) Wer? =Wessen?= Wie ist (was ist, was thut) er?

Der Rock des Kindes ist warm.

6) =Was für ein?= Wer? Wessen? Was thut (was ist, wie ist) er?

Der bunte Rock des Kindes wärmt.

7) Was für ein? Wer? Wessen? Was thut er? =Was= (wen)?

Der geschickte Drechsler der Residenz arbeitet ein Schachspiel.

8) Was für ein? Wer? Wessen? Was thut er? =Wem?= Was?

Der geschickte Drechsler der Residenz arbeitet dem Grafen ein Schachspiel.

9) Was für ein? Wer? Wessen? Was that er? =Wann?= (wie oft,

Der geschickte Drechsler der Residenz arbeitete voriges Jahr

wie lange, seit wann)? Wem? Was?

dem Grafen ein Schachspiel.

10) Was für ein? Wer? Wessen? Was that er? Wann?

Der geschickte Drechsler der Residenz arbeitete voriges Jahr

=Wo?= Wem? Was?

in seiner Werkstatt dem Grafen ein Schachspiel.

11) Was für ein? Wer? Wessen? Was that er? Wann?

Der geschickte Drechsler der Residenz trug gestern

Wem? Was? =Wohin= (woher)?

dem Grafen ein Schachspiel in seine Wohnung.

12) Was für ein? Wer? Wessen? Was that er? Wann?

Der geschickte Drechsler der Residenz arbeitete voriges Jahr

Wo? Wem? =Wie?= Was?

in seiner Werkstatt dem Grafen mit großer Sorgfalt ein Schachspiel.

13) Was für ein? Wer? Wessen? Was that er? Wann?

Der geschickte Drechsler der Residenz arbeitete voriges Jahr

Wo? Wem? =Weshalb?= Wie?

in seiner Werkstatt dem Grafen auf Bestellung mit großer Sorgfalt

Was?

ein Schachspiel.

14) Was für ein? Wer? Wessen? Was that er? Wann?

Der geschickte Drechsler der Residenz arbeitete voriges Jahr

Wo? Wem? =Warum?= Wie?

in seiner Werkstatt dem Grafen aus Dankbarkeit mit großer Sorgfalt

Was?

ein Schachspiel.

15) Was für ein? Wer? Wessen? Was that er? Wann?

Der geschickte Drechsler der Residenz arbeitete voriges Jahr

Wo? Wem? =Wozu?= Wie?

in seiner Werkstatt dem Grafen zur Unterhaltung mit großer Sorgfalt

Was?

ein Schachspiel.

16) Was für ein? Wer? Wessen? Was that er? Wann?

Der geschickte Drechsler der Residenz arbeitete voriges Jahr

Wo? Wem? Wozu? Wie?

in seiner Werkstatt dem Grafen zur Unterhaltung mit großer Sorgfalt

=Wie viel?= Was?

zwei Schachspiele.

17) Was für ein? Wer? Wessen? Was that er? Wann?

Der geschickte Drechsler der Residenz arbeitete voriges Jahr

Wo? Wem? Wozu? Wie?

in seiner Werkstatt dem Grafen zur Unterhaltung mit großer Sorgfalt

Wieviel? Was? =Woraus?=

zwei Schachspiele aus Nußbaumholz.

=NB.= Zu den Ergänzungen, Zeit-, Ortsbestimmungen etc. etc. können natürlich wieder einfache oder doppelte Beifügungen gesetzt werden.

Es lassen sich durch Weglassung eines Satztheiles oder mehrerer Satztheile noch verschiedene Variationen in Bezug auf diese Art Aufgaben gewinnen. Z. B.