DE Prosa

Katharina von Bora: Geschichtliches Lebensbild

In dem „Leben Luthers“ bietet das Kapitel „Luthers Häuslichkeit“ als freundliche Idylle ein liebliches Ausruhen von den dramatischen Kämpfen und dem epischen Gange einer reformatorischen Wirksamkeit. Die Briefe an eine „liebe Hausfrau“ sind unter den Tausenden seiner Episteln...

Chapters

28. Chapter 28

[377] T.-R. IV, p. XVIIIf. Br. VI, 328. Matthes. 131. Nach M.D. _Richter_, Geneal. Luth. 369, war auch der Jurist Joh. Schneidewin 10 Jahre Käthes Haus- und Tischgenosse und wur...

10. Chapter 10

Und Käthe sah, wo sie's kriegte. Sie war nicht so heikel, wie Luther, Verehrungen anzunehmen. Während sie Freund Link von einem Hochzeitsbecher absolviert, hat sie die von Luthe...

12. Chapter 12

Ein anderes Vorkommnis setzte Frau Käthe 1538 hart zu. Ein Tagelöhner arbeitete oft bei ihr, ein fleißiger und braver Mensch, nüchtern sanfter wie ein Lamm, aber in der Trunkenh...

26. Chapter 26

[45] In der Zeit, da das Kloster evangelisch geworden war, wurde den Schreibverständigen unter den Klosterfrauen aufgegeben, die jungen wenigstens, die es noch nicht konnten, sc...

20. Chapter 20

Liebe Käthe! Wir sitzen hier und lassen uns martern und wären wohl gern davon; aber es kann noch nicht sein, als mich dünkt, in acht Tagen. Mag. Philippus magst Du sagen, daß er...

11. Chapter 11

Liebe Käthe! Ich hab, acht ich, Deine Briefe alle empfangen. So ist dies der vierte Brief, den ich Dir schreibe heut daß Er Johann von hinnen gegangen ist. Lenchen Konterfeit ha...

22. Chapter 22

Das Gutachten des Kanzlers ist nun ein eigentümlich gehässiges Schreiben. Brück berichtet darin an den Kurfürsten zuerst die vertrauliche Beratung der drei Theologen mit allen f...

27. Chapter 27

[182] T.-R. I, 26. 213. Ratzeberger 60. Rietschel L. und sein Haus. Halle 1888. S. 45. („Der Kleider und des Baretts springen“ — Sack- oder Hosenlaufen und Barlauf?) Jost Br. IV...

24. Chapter 24

Dieweil aber dies meines Sohnes erstes Abreise ist, und ich auch derhalben ihn zumeist abgefertigt, (damit er) neben seinen Studien gegen die Leute lerne wissen sich zu (ver)hal...

19. Chapter 19

Ja, auf Melanchthon selbst, seinen alten Freund und Mitarbeiter, wurde Luther mißtrauisch gemacht wegen allerlei Abweichungen vom „echten“ Luthertum und es entstand eine gefährl...

5. Chapter 5

Aber den Eltern Baumgärtners war offenbar die entlaufene Nonne anstößig, und daß sie vermögenslos war, konnte sie erst recht nicht empfehlen. Daher ging Hieronymus auf dieses Ul...

6. Chapter 6

Schon in diesem Jahre, 1525, schenkte der Stadtrat verschiedene Fuhren Kalk, womit das Klosterhaus innen und außen, wenigstens teilweise, getünscht werden konnte. Vielleicht ges...

21. Chapter 21

Zwar das trat nicht ein, was Luther gefürchtet hatte, daß „die vier Elemente (d.h. doch wohl die vier Fakultäten der Universität) sie nicht wohl leiden“ würden. Auch davon hört...

17. Chapter 17

Luther liebte, als ein echtes Bauernkind und mit gesundem Appetit gesegnet, recht derbe Hausmannskost. Ueppige Speise machte ihm Beschwerden. Er lobte sich eine reine, gute, gem...

4. Chapter 4

So standen die Aermsten von jedermann verlassen da, in nicht geringer Gefahr, daß ihr Vorhaben entdeckt und gehindert, die Beteiligten aber empfindlich gestraft würden, wie es z...

23. Chapter 23

Die Witwe konnte sich kaum in ihren neuen Stand einleben, da nahte schon das Unglück, das Luther vorausgesehen und vorausgesagt: es kam der Schmalkaldische Krieg und mit ihm Ver...

8. Chapter 8

Eine Braustube war schon im Kloster vorhanden; denn der Kurfürst hatte diesem die Braugerechtigkeit für 12 „Gebräude“ verliehen; diese ging auf den neuen Besitzer über und wurde...

25. Chapter 25

Weniger freundliche Denkmäler haben der Gattin Luthers katholische Schriftsteller gesetzt, welche die Ehe des Mönches und der Nonne als ein Sakrileg und Skandal auffaßten und in...

7. Chapter 7

Am Vorabend vor Luthers Geburtstag, den 9. November 1531, traf zu Wittenberg im schwarzen Kloster wieder ein Sohn ein, der deshalb des Vaters Namen erhielt. Als jetzt der jüngst...

9. Chapter 9

Auch der Doktor war mit dieser großen Ausdehnung der Wirtschaft nicht mehr recht einverstanden, obwohl er den Hausspruch: „Eigen Wat gut ist dat“ sehr wohl kannte und anerkannte...

14. Chapter 14

Im selben Jahre 1529 kam dieser Anton _Lauterbach_, geboren 1500 als Sohn des Bürgermeisters zu Stolpe, nach Wittenberg, wo er Magister wurde und mindestens schon 1531 Luthers H...

18. Chapter 18

Das Verhältnis zwischen Käthe und Luther war das der achtungsvollen Verehrung; das entsprach einmal der Anschauung des Mittelalters von der Herrschaftsstellung des Mannes zum We...

13. Chapter 13

„Gnade und Friede. Meine liebe Jungfer und Frau Käthe! Euer Gnaden sollen wissen, daß wir hier, Gottlob, frisch und gesund sind; „fressen, wie die Böhmen“ — doch nicht sehr — „s...

16. Chapter 16

Georg _Spalatin_ war bald nach Luthers Vermählung aus dem Hofdienst getreten, hatte sich verheiratet und war neben M. Eberhard Brisger Oberpfarrer von Altenburg geworden. Weil d...

2. Chapter 2

Klöster gab es damals genug im Land: es wurden allein im Meißnischen gegen 30 Nonnenklöster gezählt[29]. In welches Kloster Katharina eintreten sollte, das stand von vornherein...

3. Chapter 3

Eine gewisse Unterhaltung gewährte noch die Besichtigung und Instandhaltung der zahllosen Reliquienstücke, welche in der Nimbscher Kirche aufgespeichert waren, und welche es gal...

1. Chapter 1

In dem „Leben Luthers“ bietet das Kapitel „Luthers Häuslichkeit“ als freundliche Idylle ein liebliches Ausruhen von den dramatischen Kämpfen und dem epischen Gange einer reforma...

15. Chapter 15

Aber auch Frau Käthe stellte in der Rede ihren Mann. Ueber diese weibliche Wohlredenheit wurde sie öfter aufgezogen von Luther. Er fragte sie lachend: ob sie predigen wolle und...

29. Chapter 29

[633] Vgl. Teil-Receß. _Beste_ 129. C.R. VI. 585. _Zitzlaff_, „Bugenhagen“ 122. Daß nur Deutsche in die Stadt durften, hatten sich die Wittenberger ausbedungen. Als nun aber die...