Katharina von Bora: Geschichtliches Lebensbild

Chapter 27

Chapter 273,705 wordsPublic domain

[182] T.-R. I, 26. 213. Ratzeberger 60. Rietschel L. und sein Haus. Halle 1888. S. 45. („Der Kleider und des Baretts springen“ — Sack- oder Hosenlaufen und Barlauf?) Jost Br. IV, 7. Jost und Lippus; 41.

[183] T.-R. I, 13. _Matthesius_ 145a. Br. IV, 41 f. 343. V, 163. _Ratzeberger_ 59.

[184] T.-R. I, 294. 212. 185. 178. Cord. 732. _Weißlinger_ in seiner Schmähschrift „Friß Vogel oder stirb“ (Straßburg, 1726, S. 78) hat ein Familienbild: D. Luther, die Frau Käth und liebe Jugendt; darauf stehen in einer Gruppe das Ehepaar, an den Vater angeschmiegt „Hänßchen“, dann dem Alter nach „Lisel“, als erwachsenes Mädchen (obwohl sie mit einem halben Jahr gestorben ist.), „Lenchen, Martin, Paulus, Gretel“; in der Thür steht ein älterer Knabe mit der Schrift. „Ich heiß Andräsel“. — Dies Bild hat mit Weglassung von Elisabeth ein Straßburger Maler etwas veredelt nachgebildet und diese Nachbildung ist in der „Niederlage Christlicher Schriften“ in Straßburg als Photographie erschienen und in G. Buchwalds D.M.L. deutsche Briefe (L. Bernh. Richter 1899) reproduziert. — Vielleicht ist das Weißlingersche Bild unter schmähsüchtigem Hinzuthun des „Andräsel“ einem älteren Original nachgebildet; die Tracht der Kinder weist zum Teil auf die Wende des 16. Jahrhunderts. Bei Luther, Käthe und Lenchen hatte der Zeichner offenbar die bekannten Originale vor Augen.

[185] Muhme Lene. Magdalena von Bora fehlt in dem Nimbschener Personenverzeichnis von 1525/6. Von 1520-25 fehlt ein solches. IV, 44 f. Vgl. T.-R. I, 200.

[186] T.-R. III, 153. Br. IV, 42. 132. 343.

[187] _Lauterbach_ 2. 141 f. 164 f. Cyriak Br. III, 550. IV, 8. 15. 121. 139. VI, 123.

[188] Lies. gleichzeitig, statt „frühzeitig“. Von dem Adoptivsohn _Andreas_ schreiben sich die katholischen Verleumdungen des Lutherschen Ehepaares her, daß er als „Sohn“ bald nach der Hochzeit geboren sei. (Vgl. oben S. 58). Ueber diese Verleumdung vgl. Lauterbach V und 141 Anm. desgl. _Lutherophilus_, „Das 6. Gebot und Luthers Leben.“ Halle, 1893.

Fabian hatte in der „Specke“ ein Abenteuer mit einigen Schlangen, das er daheim natürlich gehörig übertrieben erzählte: als er dahin spazierte und sich darin schlafen legen wollte, trat er auf ein Nest voll Schlangen, die über einen Haufen lagen; die Tiere zischten ihm entgegen, der junge Siegfried aber zog sein Schwert, hieb unter sie, der einen den Kopf, der andern den Schwanz ab, bis das ganze Nest zerstört war. T.-R. I, 233.

[189] Hans Polner Br. IV, 131. VI, 123. 151. Cord. 444 N. lies: Hans statt Andreas Polner.

[190] V, 492. VI, 649 f. _Kolde_, Anm. Luth. 428. Ztschr. f. Kirchengesch. 1878, S. 145. Neobulos, eigentlich Neobolos.

[191] IV, 342 f. T.-R. I, 350.

[192] III, 217 ff. VI, 683 unter „Mocha“.

[193] III, 178. V, 189.

[194] Ganerben = Gesamterben. Wie falsch diese Beschuldigung des Stehlens war, geht daraus hervor, daß die Herzogin mittellos zu L. kam und ihre Begleiterin ein großes Vermögen im Stich gelassen hatte. (Br. III, 290). Katharina von Mergenthal, (IV, 469) Anna und Christina Korb hatten nichts mitgebracht, als ihr Pelzlein und Ziechen vom Bettgewand. (N. Archiv f. sächs. Gesch. III, S. 319).

[195] S. 104. Br. III, 219. — Die Matronen Luther, Melanchthon u.a. pflegten in der Stadt schwangere Frauen zu besuchen und zu beraten. _Seidemann_, Beitr. S. 496. Kollekt. unter „Bora“.

[196] _Köstlin_ II, 115. Nach _Seckendorf_ II, 122 war die Kurfürstin drei Monate im Lutherhaus.

[197] _Kolde_, An. Luth. 378.

[198] V, 46 f.

[199] „Bildenhauer“ († 1539) T.-R. I, 206. 248. Br. V, 201. VI, 328.

8. Katharinas Haushalt und Wirtschaft.

[200] _Seidemann_, Luthers Grundbesitz. Ztschr. f. histor. Th., 1860, 475-570. _Stein_, die Geschichte des Lutherhauses. Wittenberg, 1883. Vgl. _J. v. Dorneth_. M. Luther, Berlin 1886. II, c. 12. III, c. 10. 24.

[201] Luther wußte, was ihm alles auferlegt wurde: „Luther hat einen dicken Rücken, er wird auch diese Last tragen.“ IV, 294.

[202] _Cord._ 1057. T.-R. IV, 78. 114. Br. III, 417. C. Ref. IV, 890. Vgl. _Hofmann_ 93. — Zu I Cor. 7. W. II, 2830.

[203] Cord. 1079.

[204] V, 228. CR. VI, 625. VII, 144.

[205] _H. Stein_, Geschichte des Lutherhauses. Wittenb. 1883.

[206] T.-R. IV, 272 (Kellereinsturz). Vieh: _Burkh._ 409. 1 Kuh war damals wert 3 fl.; 1 großes Kalb 2 fl.; 1 Ziege mit 2 Jungen 2 fl.; 1 Schwein 1 fl.; 1 Ferkel 1/3 fl. — Hühner T.-R. II, 81. IV, 24. Schweinehirt Johannes T.R. III, 128.

[207] Reparaturen. VI, 327. V, 424.

[208] Grundbes. 484 f. Br. VI 324-326.

[209] 1541. _Burkh._ 403 f.

[210] _Stein a.a.O._

[211] T.-R. I, 102. 123. 183. 213. IV, 291.

[212] Geräte VI, 325. Kasten V, 162. Becher IV, 342. Vermächtnis: Burkh. 362. Uhren III, 168. 449. Messer: Burkh. 270.

[213] Br. VI, 331.

[214] Urkunde: _Burkh._ 202 f.

[215] Myconii Summarium der Ref.-Gesch. Cyprian IV, 27. (2. Aufl.) W. XI, 67. Br. V, 11. 127. 493. 668. 629. 319. 602. III, 156. Ueber das teure Leben in Wittenberg beklagte sich auch ein Student 1532. _Buchwald_ 103. Sonst 1 Kandel Wein 3 ₰. T.-R. I, 268.

Der Bildenhauersche Garten (für 900 fl.) lag nach dem Steueranschlag nicht „unter dem Rat“ wie der an der Zahnischen Straße. (_Burkh._ 409)

[221] Br. IV, 575. VI, 328 f. Wolfs Vogelherd: 154 f. V 787. Vgl. _Burkh._ 409.

[222] _Burkh._ 403. _Hofmann_ 98. — Der „Lutherbrunnen“ gehörte der Stadt.

[223] Br. VI, 547. Grundbes. 520. Pfähle Br. V, 637. Hauspostille 1. September 1532. Rebenstock II, 124b. Stehlen: Grundbes. 530.

[224] Bienenstock. _Rebenst._ II, 109. Fische T.-R. II, 80.

[225] a. 1542 schätzt L. Braunen Haus auf 420 fl. IV, 575. Grundbesitz 502. Br. VI, 328: Die 250 fl. scheinen übrigens eine Abschlagszahlung gewesen zu sein, denn das Haus kam höher zu stehen. Der Kaufbrief (v. 1541) bei _Richter_ Geneal. Luth. lautet: Bruno Brauer Pfarrer zu Dobin verkauft erblich eine Bude im Elsterviertel zwischen D. Luthers Behausung und Bruno Brauer an Luther und seine Erben mit allen Gerechtigkeiten und mit Gehöft und Raum von der vordern Säule bis auf die erste Ecke des Brunnens und von der hintern Ecke des Brunnens bis auf die alte Badestube, zusamt derselben Badestube für 430 fl. zu 20 Groschen jeden.

[226] „Mein lieber Herr“ ist = mein Gemahl.

[227] Burkh. 319. Nach dem Bericht von Kanzler Brück an den Kurfürsten vom 13. März 1546 hat Frau Käthe dennoch „die Böse (das ist doch wohl das Gut Boos) zur Miet und um einen liederlichen Zins etliche Jahr her inne gehabt“. _Förstemann_, D.M.L. Testamente. Nordhausen 1846, S. 31.

[228] S.o.S. 3. T.-R. II, 233. Br. V, 358. 298. 318. 431. 434. 753. VI, 304. _Burkh._ 357.

[229] V, 312 f. 358. 495. 605. 609. 323. Ueber Käthes Walten in Zulsdorf vgl. _Anton_ 193 ff.

[230] VI, 318. V, 313. 427. 448 f. 482. 507. 528. _Burkhardt_, Th. Stud. und Krit. 1896, S. 161. Der Scheunenbau spielt zwei Jahre lang. C.-R. VII, 125.

[231] Zulsdorf wird in 21 Briefen und T.-R. II, 233 erwähnt. (S. Br. VI, 705). V, 300. 318. 323. 394. 400. Den Mainzer Erzbischof und den Herzog Heinrich von Braunschweig nennt Lauterbach in dieser Zeit „die wahren Türken“. V, 401.

[232] V, 299. 659. VI, 304. — An der Decke war einer der bekannten Tintenflecke und am Balken ein Spruch, angeblich von Luthers (?) Hand. „Willt du Trost haben, so gehe nach Droßdorf“ (1/4 Stunde davon gelegen). Daß das Gütlein nicht ganz ohne Schmuck war, zeigen die noch vorhandenen Reliefbilder von Luther und Käthe, zwei Medaillons, das eine in Stein, das andre in Gips; beide, besonders das letztere, kraß realistisch; sie sind später auf das Hofgut Kieritzsch und dann in die dortige Kirche gekommen. Eine Nachbildung des Reliefbildes von Katharina ist in der Leipziger Illustr. Zeitung vom 2. Febr. 1899. Vgl. oben S. 263.

[233] L.W. II, 279. T.-R. IV, 59. L.W. XXI, 169*. Br. IV, 643. T.-R. III, 128. IV, 62.

[234] _Cord._ 1471. 1597. 589. _Schlaginhaufen_ 419. T.-R. IV, 199.

[235] T.-R. IV, 306 (Cord. 980). L. führte diese Bezeichnung Käthes als „Morgenstern“ als Beispiel für die zahlreichen „Metaphern“ oder „verblümte Wort“ der deutschen Sprache an, neben Redensarten wie „groß Geschrei — wenig Wolle“; „er hängt den Mantel nach dem Winde“. — Bekanntlich hat _Engelhard_ diese Methapher im gehässigen Sinn als Lucifer Wittenbergensis zum Titel seiner Schmähschrift gemacht: „Lucifer Wittenbergensis oder der Morgenstern von Wittenb., d.i. Vollständiger Lebenslauff C. von Bore, des vermerkten Ehe-Weibs D.M. Lutheri, in welchem alle ihre Scheintugenden, erdichtete Großthaten, falsche Erscheinungen weitläuffig erzehlet werden v. R.D. Euseb. Engelhard.“ Landsperg 1747. — Käthes Krankheiten: Cord. 965. T.-R. IV, 24. II, 230. 233. III, 37. 122. 131. IV, 259. Br. IV, 530. V, 271.

[236] VI, 547. 332.

[237] _Lauterb._ 111. T.-R. IV, 593. Rietschl 43 f. L.W. XXI, 163*.

9. „Wunderliche Rechnung zwischen D. Martin und Käthe.“

[238] Br. VI, 151. V, 403. IV, 342. Widerruf vom Fegefeuer. Cord. 105 f. Br. IV, 575.

[239] L. Grundbes. 518. (_Burkhardt_) Stud. und Krit. 1896, S. 158 ff. 1894 S. 769. _Burkh._ 432. _Kolde_, An. L. 396. 409.

[240] VI, 325 f. II, 524, 618.

[241] Diener III, 342. 449. VI, 324 f. _Kolde_, An. L. 195. _Seidemann_, Grundbes. 484 f.

[242] Br. III, 104. T.-R. III, 308. Br. III, 496.

[243] III, 495.

[244] V, 189.

[245] _Ratzeberger_ 59 f.

[246] IV. 342.

[247] _Mathes._ 144b. 377. Vgl. Kolde, An. Luth. 254. Hoffmann 99 f.

[248] _Lauterbach_ S. 5.

[249] VI, 328 ff.

[250] Eine Schneiderrechnung: „1 Rock, Hosen und Wams Doktori Martino zu machen bei Schneider Cunz Krug 18 Gr.“

[251] Würze und Zucker durfte allein der Apotheker (Lukas Kranach) verkaufen. — 1 Loth Seide kostete 1 Gr. 6 ₰; 5 Ellen Barchent 21 Gr. 8 ₰. — „10 Ellen schwarz puritanisch Tuch vor 3 Schock 20 Gr. hat der Rat (1524) D.M.L. zum Rock geschenkt und Hier. Krapp (Melanchthons Schwager war ein Gewandschneider) bezahlt.“ _Schild_, Denkw. Wittenb. S. 27.

[252] Die Paten waren in Wittenberg sehr zahlreich, wie man schon bei Luthers Kindern sieht. Am 20. Jan. 1536 wurden neun Kinder auf einmal getauft; da war natürlich auch D. Martinus, ferner D. Pommer, M. Philipp und viele andere treffliche ehrsame Leute Gevattern. T.-R. IV, 146. Luther stand zahllose Male zu Gevatter. Er hatte es so oft versprochen, daß er einmal gar nicht mehr wußte, wem, und es seinem Famulus auftrug, es auszukundschaften. IV, 559. (Das erinnert an den vergebenen Traum Nebukadnezars, Daniel 2). Hochzeiten V, 570.

[253] Br. IV. 342. _Mathes._ 144b: In der Teuerung zur Pestzeit borgte L. beim Schösser etliche Scheffel Frucht und „wagte sie an die armen Leute“. T.-R. II, 212. Bezeichnend ist ein Zettel des Doktors (an den Stadtrat?) vom März 1539: „Lieben Herrn! Es muß dieser arme Gesell auch Hungers wegen davon. Nu hat er keine Zehrung wie die andern und muß fern reisen; weil er aber ein fromm gelehrt Mann ist, so muß man ihm helfen. So wisset Ihr, daß meines Gebens ohn das viel und täglich ist, daß ich's nicht kann alles erschwingen. Bitt derhalben, wollet ihm 30 Gr. geben; wo nicht so viel da ist, so gebet 20, so will ich 10 geben; wo nicht, so gebet die Hälfte. 15, so will ich die andere Hälfte geben. Gott wird's wohl wiedergeben. Martinus Luther.“ VI, 226.

[254] III, 157. V, 570.

[255] _Cord._ 1601.

[256] VI, 329.

[257] _Cordatus_ Nr. 1057 hat nur 50 fl. Im Jahre 1537 aber bei der zahlreichen Familie und den vielen Kostgängern kann das lange nicht gereicht haben, wenn er auch nur die Barauslagen rechnet. Sonst wäre ja auch die Haushaltung nicht „wunderlich“. — VI, 331.

[258] _Fürstemann_, Denkmale D.M.L. errichtet. Nordh. 1846. S. 27.

[259] III, 111. 115.

[260] Potentem et avarum. Strobel, Beitr. II, 481. C.R. V, 314. „Die _richtige_ Bezahlung“. _Förstemann_, Luthers Testamente. Nordhausen 1846, S. 3.

[261] T.-R. IV, 62.

[262] VI, 329.

[263] IV, 342.

[264] An Link: III, 10. 104 an Rühel. „L. Hr. Dr. und Schwager! Das ihr meine Käthe hie zu W. geben habt, bin ich lang hernach inne worden; meinte nicht anders, Ihr hättet's hinweg, wie ich bat.“ — Käse: IV, 556 und 599 u.a. Kolde, Ann. L. 423. Kolde, M. Luther II, 519.

[265] Br. V, 605. S.o.S. 155 ff.

[266] _Cord._ 662.

[267] III, 157. V, 424. VI, 326.

[268] T.-R. I, 274. Br. III, 495.

[269] T.-R. IV, 130.

[270] Uebrigens war Käthe im Grundsatz mit Luther einigermaßen einverstanden, vgl. den Brief an Löser S. 83.

[271] T.-R. IV, 70 f. Spr. Sal. 31, 10-31.

10. Häusliche Leiden und Freuden.

[272] Das Folg. in D.T. Pommerani und I. Jonä Historie von L. geistl. und leibl. Anfechtungen. a. 1527. L.W. XXI, 158* ff. Br. III, 187-190.

[273] Br. III, 191. 205. Vgl. 200. 213. 170. — Ueber die Fortschritte der Pest. Vgl. auch G. _Buchwald_, zur Wittenb. Stadt- und Universitätsgeschichte, L. 1893, S. 3-17. — Mocha(u): VI, 683.

[274] _Buchwald_ S. 7. Auf dem Pestkirchhof wurden die Kleider der Pestkranken verbrannt; daher wohl verbrannte dort Luther auch die Bannbulle.

[275] Br. III, 217 f. 221. _Buchwald_ 9. 12. 15. Br. III, 188. 193 ff. 212. 215. 217-19. 221. Teuerung. _Vogt_, Bugenhagens Briefw. Stettin 1888. S. 106.

[276] III, 218. 221. 225. 240. 241. 243. 247. 253.

[277] III, 222. 246. 248 f.

[278] III, 314. 364 f. 376. 390. VI, 96.

[279] III, 390. 404. 423.

[280] III, 432. 469.

[281] III, 512.

[282] IV, 1 f. 34. 132. 179. V, 186 — „Gruboc“ umgekehrt von Coburg.

[283] Luth. Ztsch. 1880, 50. C.-R. II, 40 f. Br. IV, 115. 132. 2. 10. 12. 32. V, 186.

[284] IV, 132. 10. 19. 32. 43. 120. T.-R. IV, 244. „Oertlein“ 270.

[285] IV, 121. 51. 10 174.

[286] _F. Eysenhardt_ und _A. v. Dommer_. Mitteil. a.d. Stadtbibl. zu Hamburg II, 1885, S. 96. — H ... „Hürlein“. Es ist bekannt, daß für Kinder als Kosenamen oft die häßlichen Wörter gewählt werden z.B. „Du Spitzbub. Du Schelm!“ So hörte ich einmal eine alte Kindsmagd im Ueberschwang ihrer Gefühle sagen. „Du liebes Schindluderle“. — Luther gebrauchte also, wie sonstige Gelehrte, zum _Lesen_ schon früh (1525) eine Brille. II,624. — Ueber den Goldschmied Christian Döring s. Br. VI, 657.

[287] IV, 7.

[288] IV. 39. 41. 7. 9. 16-18 (vgl. III, 219).

[289] IV, 4. 7 f. 13 f. 51 f. 41 f. 39.

[290] IV, 131 ff.

[291] Die Briefe waren lateinisch.

[292] Exemplar = Manuskript.

[293] VI, 121 f.

[294] Br. IV, 230. 322.

[295] Großeltern. T.-R. I, 201. Brief an den kranken Vater III 550 f., an die Mutter IV, 256 ff.

[296] Martin IV, 313. 320. 414. T.-R. 201. Paul IV, 411. 431. 436. Margarethe IV, 574, vgl. 555. Hans immatrikuliert, _Lauterbach_ 141.

[297] _Kolde_, An L. 184. Br. VI, 144.

[298] Burkh., St. und Krit., a.a.O., 158.

[299] IV, 553.

[300] _Köstlin_ IV, 380 f.

[301] IV, 362. V, 560. 643. 703 f., vgl. 524: „Euer Sohn hat jetzt die Masern gehabt; haben sein mit Fleiß gewartet nach Dr. Augustin (Schurf) Rat; ist nun wieder gesund.“

[302] IV, 342. T.-R. IV, 93, lies: Rischmann.

[303] Wenigstens wird Jakobs von Seidewitz sel. Sohn, Kammerjunker Martin von Seidewitz erwähnt. Ztschr. f. hist. Theol., 1860, S. 570.

[304] V, 106. 201. 411. 516. Ztschr. f. hist. Th., 1860, 565-69.

[305] T.-R. IV, 451 f. 244.

[306] T.-R. I. 201 f. 204. 205.

[307] V, 46 f. 492 f. Daß Luther seinen Sohn Hans schon (1533) im 7. Jahr ein lateinisches Urteil über Erasmus und im 11. Jahr (1537) einen lateinischen Brief schreibt (Br. IV, 497, V, 46), ist nicht zu verwundern; schrieb doch der 11jährige Herzog Wilhelm von Sachsen an Hans Luther auch eine, wohl mit Hilfe seines Lehrers, verfaßte lateinische Epistel 1541, _Mayer_ § 17. (D. D. _Richter_, Geneal. Luther. 379).

[308] _Lauterbach_ 141. Martin. T.-R. I, 205. _Köstlin_ II, 491. Florian, Ztschr. f. K.-Gesch. II, 145 f.: L. diktiert dem Buben zum Willkomm drei Tage hintereinander je des Tages einen guten fetten Schilling. — Zeile 10 lies: Florian (st. Fabian).

[309] T.-R. I, 202.

[310] T.-R. IV, 76. 64.

[311] T.-R. IV, 129. _Matthes._ 145.

[312] Muhme Lehnes Tod. T.-R. III, 153. — Rosine, Br. V, 625. 396. 506. 753.

[313] V, 101.

11. Hochzeiten und Krankheiten, Pest und Tod.

[314] T.-R. IV, 41. 84. 104. Br. V, 186 f. 198. II, 317.

[315] T.-R. IV, 53, 75. 51.

[316] VI, 189 f. 196. T.-R. III, 147. IV, 54-56.

[317] Br. VI, 217.

[318] T.-R. IV, 58. I, 184. — Wein und Brot. T.R. I. 106. Wenn Luther das Tanzen empfiehlt, so vgl. [445].

[319] T.-R. IV, 59.

[320] IV, 610 f. 618. 625. 627. _Burkh._ 237 f.

[321] V, 49 ff. 57 f. („hessische Betten“). _Ratzeberger_ 105 f. (nasse Bettücher), _Seckendorf_ III, § 60. _Burkh._ 276.

[322] Mist: In Schmalkalden gab man Luther ein Getränk? von Pferdemist und Knoblauch ein. Man hielt viel auf solche Mistkuren: T.-R. I 120: „Pferdemist dienet für Pleurosie“.

[323] V, 59 f.

[324] V, 59. 270. 58.

[325] Muhme Lene † T.-R. III, 153.

[326] IV, 524. V, 188. _Burkh._ 259. _Schmidt_, Ztschr. f. Gesch. II, 256. VI, 187 f.

[327] VI, 188.

[328] V, 579. 259 f. VI, 291. _Seckendorf_ III, 182. V, 127.

[329] VI, 444 ff. schrofa (d.i. scropha) ista Boemica „jene böhmische Sau“, _Burkh._ 285 f. 289-95.

[330] Burkh. 365. 467.

[331] T.-R. I, 225. II, 212.

[332] T.-R. II, 441 f. IV, 257. Br. V, 218 f. 225. Auch Dr. Sebald und seine Frau hatte er besucht, angegriffen und betastet. Und da er ihre Kinder ins Haus genommen, gaben ihm etliche einen Stich, als wollte er Gott versuchen, T.-R. IV, 251.

[333] Jonas' Briefw. I, 381 f. Diese Krankheit muß es gewesen sein, von der Luther T.-R. IV, 259 redet. Als nämlich von den Schrecken des Todes die Rede war, sagte er. „Da fraget meine Käthe drum, ob sie des etwas gefühlet hat, denn sie war recht gestorben.“ Sie aber antwortete. „Herr Doktor, ich habe gar nichts gefühlet.“

[334] V, 269-271. 273. 277. 218. _Ratzeberger_, 104. T.-R. II, 230. 233.

[335] Jonas' Briefw. I, 383.

[336] V, 300.

[337] _Burkh._ 356 ff.

[338] Sprichwörtlich, vgl. S. 131. Seltsamerweise kehrt die alte Schreibart des Namens wieder, vielleicht bei einem Abschreiber, obwohl man auch damals wußte, daß L. seinen Namen von Lothar („vom Kaiser Luther“) habe, wie der Stadtpfarrer M. Cölius zu Eisleben in seiner Leichenrede erklärt. _Förstemann_, Denkm., Nordh. 1846, S. 55.

[339] _Burkh._ 131, I. VI, 269 f.

[340] V, 298.

[341] V, 299 f.

[342] V, 107. 201. 411. 516. _Faber_, Briefw. 14. _Burkh._ 401. 423.

[343] V, 306.

[344] V, 336. 346. 348-52.

[345] V, 416, 431. VI, 297.

[346] V, 744. 763.

[347] Vgl. S. 196. Cyriak: andere nehmen seinen Bruder Fabian als den heimlich Verlobten an; er war gleichzeitig mit seinem Bruder Andreas und seinem Vetter Hans Luther an Trinitatis 1533 immatrikuliert — also jünger wie Cyriak, welcher schon 1529 Student war. Daher wird auf diesen die Verlobung eher passen. — T.-R. IV, 96. 84 ff. 491 ff. 500 ff. Beier: Br. V, 619. 676. Burkh. 453 f. C.R. V, 313, 286 ff. Mel. d. J. Verlöbnis. Kreuzigers Klagebrief über die Wittenb. Händel. Br. V, 620: L. hat Melanchthon übermocht, daß er seinem Sohn nicht nachgebe. 616: Phil. und sein Weib vergehen fast an ihrem Sohn.

[348] V, 497. — Das folgende steht in T.-R. 258-265.

[349] Die folgenden Verse, in deutscher Uebersetzung, lauten:

„Die ich in Sünden war geborn Hätt ewig müssen sein verlorn, Aber ich leb nun und hab's gut, Herr Christe erlöst mit deinen Blut.“

Sie sind vielleicht vom Berichterstatter. _Mayer_ § 20. — _M. Richter_, Geneal. Luther. 352.

[350] V, 502 f. 506.

[351] V, 520.

[352] V, 519.

12. Tischgenossen und Tischreden.

Vgl. _Anton_, Zeitverk. 145 ff.

[353] IV, 629.

[354] _Schadow_, Wittberg Denkw. 60 f. Br. III, 14. V, 11. 15. 19. Verlöbnis 196.

[355] IV, 476. 629. C.R. XXIV, 397. Burkh. 237 f. Br. IV, 641. 414.

[356] III, 217. VI, 286. _Lauterb._ 158. V, 767. _Kolde_ 377.

[357] _Burkh._ 238. Br. IV, 413. 629. T.-R. I, 179. V, 767.

[358] V, 619. 624 f. 630.

[359] Besuch von Mansfeld, z.B. 30. November 1538, T.-R. III, 358. — Capito V, 70.

[360] _Burkhardt_, Th. St. u. Krit. 1896, S. 192. 161.

[361] Cordatus, S. 13. 20. 22. T.-R. I, 414.

[362] II, 153. 46. 677. III, 9. 31. 59. 130. 149 f. 210. 394. 401 f. 476. IV, 272. 370. 388 f. T.-R. IV, 297. _Burkh._ 216 ff. _Kolde_, An. Luth. 197.

[363] Lauterb. IX.

[364] T.-R. IV, 667. _Seidemann_, M.A. Lauterbachs Tagebuch, Dresden 1872, V-VII, _Waltz_, Ztschr. f. K.-Gesch. 1878, S. 629 f., vgl. Beitr. zur Sächs. K.-G., 1893, S. 74 ff. 79.

[365] _M. Preger_, Tischreden L.s nach den Aufz. von Schlaginhaufen, L. 1888, S. VI-X. T.-R. III, 118 f.

[366] _H. Nobbe_. Dr. H. Weller, Ztschr. f. hist. Th. 1870, S. 153 ff. Br. IV, 38 f. 131. 477. 586. Beide Weller des jungen Musikus Joh. Jöppel gute Freunde! 535. Ruf nach Dresden 161. Schwermut 556 f. Cord. 601, 6. 783. Br. V, 11. T.-R. 538. Cord. 1774: „Lieber Weller, lügt Euch nicht zu Tode; Ihr könnt noch wohl ein Jurist werden.“

[367] T.-R. II, 46. Mayer, p. 56 f.

[368] T.-R. II, 210. L.-W. XXI. 186* ff.

[369] T.-R. I, 57 f.

[370] _Hirsch_ und _Würfel_, Lebensbeschr. aller Hh. Geistlichen in Nürnberg. Nürnb., 1756. III, 4-6. — Br. IV, 363. 192. 199. Krause Sinne: T.-R. III, 184. Cord. 920. _Hausrath_ 278. Vgl. oben S. 121.

[371] Briefe aus Wittenberg an H. Baumgarten. Ztschr. f. hist. Th., 1874, S. 546 f. — Br. IV, 665. V, 564.

[372] C. Ref. V, 314^4. S.o.S. 963. Stud. und Krit. 1887, S. 354. _Köstlin_ II, 496. — Die Klagen Besolds über Frau Käthe werfen nicht gerade ein schlechtes Licht auf ihren Charakter. Ihre „Habsucht“ belegt er damit, daß sie „alles zu Rate gehalten und bei den Tischgenossen auf richtige Bezahlung gedrungen“; ihre „Herrsucht“ damit, daß sie „diejenigen Theologos nicht leiden können, welche Weiber von schlechten Stande geheiratet.“ Beides ist nur ein Beweis für ihre gesunde praktische Lebensansicht.

[373] Lemnius: „ein Poetaster und Leuteschänder“ Matthes. 126. Br. V, 105. 381 f. 385-7. — T.-R. II, 223. III, 317. IV, 95. 259. 705. M. Holstein, „der neue Jurist“: T.-R. III, 317. — Th. St. und Krit. 1887, S. 354. Ztschr. f. hist. Th. 1874, S. 570 ff.

[374] Br. VI, 234. 270. V, 29. T.-R. III, 293. 381. IV, 285. — Vgl. o.S. 131.

[375] Matthes. 68. T.-R. IV, 444.