Category: Biographies

Der Graf von Saint-Germain: Das Leben eines Alchimisten

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1923 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr gebräuchliche Schreibweisen bleiben gegenüber dem Original unverändert.

Chapters

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1923 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnlic...

2. Part 2

Die Stellung, die er bei Hofe genoß, der Ruf eines Alchimisten, der wie eine Aureole sein Haupt umschwebte, der Glanz seines Reichtums, über den fabelhafte Gerüchte umliefen, --...

3. Part 3

In rückschauender Erinnerung hat der Ansbacher Minister, Freiherr von Gemmingen, seinen Bericht über Saint-Germains Aufenthalt im Ansbachischen, in Schwabach und Schloß Triesdor...

4. Part 4

Bei meiner Rückkehr nach Paris im Jahre 1759[28] besuchte ich die Witwe des Chevalier Lambert, eine alte Bekannte. Nach mir sah ich einen mittelgroßen, sehr stämmigen Mann eintr...

5. Part 5

„Nun, mein Herr, ein Mann wie ich ist bei der Wahl seiner Mittel sehr oft in Verlegenheit, und wenn es zutrifft, daß die Narren oder die Könige die einzigen sind, denen man eine...

6. Part 6

„Der Unbekannte hüllte sich in geheimnisvolle Zurückhaltung und sagte nur, wer solche Geheimnisse besäße, vermiede es, daß man davon erführe. „Das weiß ich wohl“, entgegnete die...

7. Part 7

Als der Augenblick nahte, legten er und seine Frau eine weiße Tunika an, die ein aurorafarbener Gürtel zusammenhielt und stellten sich so im Schlosse ein. Die Zugbrücke senkte s...

8. Part 8

Mittwoch, 14. Mai. Wie der Herausgeber der „_Gazette de Bruxelles_“[143] uns erzählt, ist der hier kürzlich aus Holland angekommene sogenannte Graf von Saint-Germain 1712 in Ita...

9. Part 9

Das junge Weib achtet scheinbar nicht auf die Summe und denkt nur an ihren Liebhaber und den Schmerz, ihn zu verlieren, an das grausame Opfer, zu dem Vernunft und Eigenliebe sie...

10. Part 10

Sogleich ging ich zu Herrn Yorke ... und fragte ihn, ob Saint-Germain in seinem Hause gewesen sei. Er sagte, er sei zweimal bei ihm gewesen[197]. Beim ersten Besuch hätte er mit...

11. Part 11

Ich ging selbst zu Saint-Germain und riet ihm in seinem eigenen Interesse, sobald als möglich fortzugehen[223]. Ich erzählte, ich wäre von dritter Seite unterrichtet[224], daß d...

12. Part 12

Mittlerweile ist ein sonderbarer Zwischenfall eingetreten. Am vergangenen Sonntag (23. März) erhielt Graf d’Affry einen Kurier vom Herzog von Choiseul mit dem Befehl, den Grafen...

13. Part 13

Mir ist indessen von guter Hande zu vernehmen gekommen, daß Saint-Germain sich allhier gegen einem Freunde über dieses gegen ihm ausübendes Verfahren ungemein beschweret und dem...

14. Part 14

Trotz dieses Verbots fuhr Saint-Germain fort, Reden zu halten und Schritte zu tun, um sich auch weiterhin das Ansehen eines bedeutenden Mannes zu geben. Er hat beharrlich den en...

15. Part 15

Damit habe ich ihre großen Pläne weder verworfen noch gebilligt. Möglicherweise befinden sich unter der großen Zahl von Geheimmitteln, deren Ausbeutung so glänzende Erfolge vers...

16. Part 16

Der Mann suchte mich hier gleichsam nur auf der Durchreise auf. Trotzdem seine Lebensgeschichte und selbst seine Person in geheimnisvolles Dunkel gehüllt ist, fand ich bei ihm h...

17. Part 17

Die Torheit ist also begangen, und die arme Frau Nettine, die ich von Herzen bedauere, schwebt in großer Gefahr, die ganze Zeche zu bezahlen. Wie ist es möglich, daß sie diesem...

18. Part 18

Mein Hof- und Staatskanzler hat mir über seinen ganzen Schriftwechsel mit dem Grafen Cobenzl betreffs der angeblichen Geheimmittel für Fabriken und Manufakturen berichtet, die e...

19. Part 19

Einstmals zeigte Tzarogy dem Markgrafen an, daß er einen Kurier von dem eben aus Italien zurückkehrenden Grafen Alexis Orlow[411] mit der dringenden Einladung erhalten habe, ihn...

20. Part 20

Seine Äußerungen über seine Persönlichkeit, die ich selbst gehört habe, sind voller Eitelkeit und Hochmut. Verschiedene Unterhaltungen, die ich mit ihm hatte, seine Komplimente,...

21. Part 21

Ich stellte bei ihm mehrere Widersprüche fest und noch mehr Lügen. Jemand verlangte von ihm 4000 Gulden zurück, die er in Schwabach oder Umgegend aus der Zeit seines dortigen Au...

22. Part 22

Ich habe sehr wohl gewußt, daß viele Hohe und Niedere sich von diesem Menschen betören ließen, der weder öffentliche noch geheime wahre Künste und Wissenschaften besaß, obgleich...

23. Part 23

Ich verbrachte zwei Abende bei dem berüchtigten Saint-Germain. Ich bin so sicher wie von meinem Dasein überzeugt, daß er ein Abenteurer und ein Charlatan in jedem Belange ist. Z...

24. Part 24

[26] Die bisher bekannt gewordenen Namen, unter denen Saint-Germain auftrat, sind: _Marquis de la croix noire_ (in London), _Surmont_ (in Holland), in Italien: _Marquis de Montf...

25. Part 25

[235] Im Pariser Friedensschlusse von 1763 ging Kanada in englischen Besitz über; dagegen wurden die von England in Ostindien gemachten Eroberungen an Frankreich und das 1756 vo...

26. Part 26

[516] Helene Zriny, Tochter des Banus von Kroatien, in erster Ehe mit Fürst Franz I. Rakoczy (1645-1676) und nach seinem Tode mit dem Magnaten Emerich Tököly vermählt. Ihr Sohn,...