Der Graf von Saint-Germain: Das Leben eines Alchimisten

Part 24

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[26] Die bisher bekannt gewordenen Namen, unter denen Saint-Germain auftrat, sind: _Marquis de la croix noire_ (in London), _Surmont_ (in Holland), in Italien: _Marquis de Montferrat_, _Marquis d’Aymar_, Graf _Bellamare_ oder _Belmar_ (in Venedig), _Chevalier Schöning_ (in Pisa), Graf _Soltikow_ (in Genua), dann Fürst _Rakoczy_ und Graf _Welldone_.

[27] Baron Karl Heinrich von Gleichen (1733-1807), Diplomat in bayreuther, dann in dänischen Diensten. Er war ein Schöngeist und Theosoph, schrieb über philosophische und künstlerische Fragen, verfaßte u. a. eine Schrift über „Magie, Kabbala und geheime Gesellschaften“. Sein Freund, Graf A. v. Westerholt, veröffentlichte in den „Andenken für Freunde 1811 und 1812“ (Sulzbach) aus den „Erinnerungen“ den Abschnitt über Saint-Germain, der in deutscher Übersetzung im „Morgenblatt“ (1813) und in den von Vulpius herausgegebenen „Curiositäten der Vor- und Mitwelt“, Bd. 7, S. 12 ff. (Weimar 1818) erschien. Der obige Abdruck nach den von Grimblot herausgegebenen „_Souvenirs de Charles Henri Baron de Gleichen_“, S. 122 ff. (Paris 1868).

[28] Auf dem Wege von Kopenhagen nach Madrid, wohin er als dänischer Gesandter ging.

[29] Ludwig XV.

[30] König Franz I. von Frankreich (1494-1547); König Heinrich VIII. von England (1491-1547).

[31] Pariser Stadtviertel nördlich der Seine.

[32] Die Mutter von Johannes dem Täufer.

[33] Die Mutter von Maria.

[34] Im Jahre 325.

[35] Jean Rameau, französischer Komponist (1683-1764).

[36] Der auch sonst mehrfach erwähnte Chevalier Jacques Vincent Languet, Graf von Gergy, war von 1723 bis zu seinem Tode im Jahre 1734 Botschafter in Venedig.

[37] Vielmehr 1784 in Eckernförde.

[38] Philipp von Stosch (1691-1757), Kunstkenner und Kunstsammler. Er lebte seit 1731 in Florenz.

[39] Herzog Philipp II. von Orléans (1674-1723) führte nach dem Tode Ludwigs XIV. (1715) die Regentschaft für den unmündigen König Ludwig XV.

[40] Maria Anna von Pfalz-Neuburg (1667-1740), Witwe des 1700 gestorbenen Königs von Spanien Karl II.

[41] Herzog Stephan Franz von Choiseul war Staatssekretär des Auswärtigen, vermählt mit Luise Honorine, einer Tochter des Pariser Bankiers Crozat du Châtel.

[42] Robert Ignaz Solar de Breille, Malteserkomtur, 1758-1765 sardinischer Gesandter in Paris.

[43] Ludwig Karl August Graf Belle-Isle, Herzog von Vernon (1684 bis 1761), französischer Marschall und seit 1758 Kriegsminister.

[44] Im Sommer 1759.

[45] Für das folgende vgl. unten den Abschnitt: „Die Mission Saint-Germains im Haag.“

[46] Graf Ludwig August Augustin d’Affry (1713-1793).

[47] Graf Alexei Orlow, ein Bruder des Fürsten Gregor Orlow, des Günstlings der Zarin Katharina II., leitete während des Türkenkrieges 1768/74 die russische Expedition in den Archipel. Unter seinem Oberbefehl errang die russische Flotte am 5./6. Juli 1770 über die türkische den glänzenden Sieg bei Tschesme.

[48] Vgl. dazu den Abschnitt: „Saint-Germain in Ansbach.“

[49] Es liegt eine Verwechslung mit Graf Alexei vor, der im Frühjahr 1775 auf der Rückkehr aus Italien Nürnberg berührte.

[50] Karoline, Gemahlin des Markgrafen Alexander, geb. Prinzessin von Sachsen-Koburg († 1791).

[51] Prinz Karl hatte zwei Brüder, den Landgrafen Wilhelm IX. und Prinz Friedrich, der in holländischen Diensten stand.

[52] Dieser Angabe widerspricht der Aufruf des Magistrats von Eckernförde vom 3. April 1784 an die etwa vorhandenen Erben.

[53] Graf Maximilian Joseph Lamberg (1729-1792), Kaiserlicher Kammerherr, zunächst württembergischer Geheimer Rat, dann Oberhofmarschall des Fürstbischofs von Augsburg, lebte seit 1769 als Schöngeist philosophischen und wissenschaftlichen Studien. Der Abdruck nach seiner Schrift: „Le mémorial d’un mondain“, Bd. 1, S. 80 ff. (Au Cap Corse, 1774).

[54] Gemeint ist der Schah Nadir, bekannt unter dem Namen Thamas Chouli-Kan, der 1736 den persischen Thron bestieg, den Großmogul unterjochte und 1747 ermordet wurde.

[55] Herzog Friedrich von York, Sohn König Georgs III. von England, seit 1764 Fürstbischof von Osnabrück.

[56] _Piso_, ein Familienname des Calpurnischen Geschlechts.

[57] Graf Moritz von Sachsen, Sohn des Kurfürsten August des Starken von Sachsen und der Gräfin Aurora von Königsmarck, Marschall von Frankreich (1696-1750).

[58] Johanna Elisabeth (1712-1760), Witwe des 1747 gestorbenen Fürsten Christian August.

[59] Vulgata, Psalm 44, Vers 2; in Luthers Bibelübersetzung (Psalm 45): „Meine Zunge ist ein Griffel eines guten Schreibers.“

[60] Vgl. S. 10.

[61] Jean François de La Mothe Le Vayer († 1764), französischer Rechtsgelehrter.

[62] Vgl. für das folgende den Abschnitt: „Die Mission Saint-Germains im Haag.“

[63] Franz I. (1708-1765), Römischer Kaiser, Gemahl Maria Theresias.

[64] Über einen Aufenthalt Saint-Germains in Österreich liegt sonst keinerlei beglaubigte Nachricht vor.

[65] _Fou_ ist im Französischen der Läufer im Schachspiel.

[66] Man muß als König oder als Narr geboren sein.

[67] Johann Heinrich Pott (1692-1777) und Andreas Sigismund Marggraf (1709-1783), Chemiker in Berlin; Guillaume François Rouelle (1703-1770), französischer Chemiker.

[68] Titel alchimistischer Werke.

[69] Robert Clive (1725-1774), der Eroberer Ostindiens.

[70] Charles Watson (1714-1757).

[71] John Stuart, Lord Bute (1713-1792), englischer Staatsmann, Günstling König Georgs III.

[72] Prinz Friedrich Ludwig von Wales, der Sohn König Georgs II., war 1751 gestorben.

[73] Trauerspiel von Voltaire.

[74] Vgl. Cooper-Oakley, S. 59.

[75] Gemeint ist wohl der bereits S. 13, Anm. 1 erwähnte Prinz Joseph Maria Karl Lobkowitz.

[76] Johann Ferdinand Opiz (1741-1812), österreichischer Schriftsteller, seit 1775 Bankalinspektor in Czaslau. Das Schreiben (undatiert) nach dem Abdruck bei Maynial, _Casanova et son temps_, S. 268 f. (Paris 1911).

[77] Vgl. „_Lettres critiques, morales et politiques_“, Bd. 1, S. 3 (Amsterdam 1786).

[78] Der berüchtigte Abenteurer Graf Alexander Cagliostro.

[79] Die Welt will betrogen werden.

[80] Vgl. Maynial, S. 269.

[81] Vgl. Maynial, S. 269 f.

[82] Gräfin Félicité von Genlis (1746-1830), geborene Marquise Ducrest de Saint-Aubin, französische Schriftstellerin. Ihre Erinnerungen an Saint-Germain, den sie im Winter 1759/60, also im Alter von 14 Jahren kennen lernte, sind erst rund 50 Jahre später niedergeschrieben, wie ihre Bemerkung über König Friedrich VI. von Dänemark (vgl. S. 75) beweist. Der obige Abdruck nach den „_Mémoires inédits de Madame la comtesse de Genlis sur le dix-huitième siècle et la révolution française depuis 1756 jusqu’à nos jours_“, Bd. 1, S. 134 ff. (Paris 1835).

[83] François Philidor (1726-1795), Komponist.

[84] Maurice Quentin de Latour (1704-1788); Carle Vanloo (1705-1765).

[85] Prinz Karl war vermählt mit Prinzessin Luise, der Schwester König Christians VII. (1749-1808); seine Tochter Sophie heiratete 1790 den Kronprinzen Friedrich (VI.), der als König von 1808 bis 1839 regierte.

[86] Pierre Jean Grosley (1718-1785), französischer Gelehrter und Schriftsteller. Der obige Abdruck nach seinen „_Oeuvres inédites_“, Bd. 3, S. 323 ff. (Paris 1813), aus der Beschreibung einer von ihm 1772 unternommenen Reise nach Holland.

[87] Vgl. den Abschnitt: „Die Mission Saint-Germains im Haag“.

[88] 1743-1745.

[89] In „Gil Blas“, dem berühmten Sittenroman von Alain René Lesage (1668-1747).

[90] Wohl das Attentat, das Damiens 1757 auf Ludwig XV. verübte.

[91] Bei dem Mann mit der eisernen Maske handelt es sich nach der neueren Forschung um einen Minister des Herzogs von Mantua, der in Pinerolo, wohin ihn Ludwig XIV. bringen ließ, verschwand.

[92] Der Königin-Witwe Maria Anna von Spanien (vgl. S. 53).

[93] Vgl. „Hohenzollern-Jahrbuch“, Jahrg. 1911, S. 296.

[94] Vgl. „Un diplomate français à la cour de Cathérine II. Journal intime du chevalier de Corberon, 1775-1780“, hrsg. von Labande. Bd. 1, S. 195 f. (Paris 1901.)

[95] Charles Antoine Gouffier, Marquis von Heilly und Ribemont (geb. 1698), franz. Brigadegeneral.

[96] Vgl. „Des Reichsgrafen Ernst Ahasverus Heinrich Lehndorff Tagebücher nach seiner Kammerherrnzeit“. Hrsg. von K. E. Schmidt-Lötzen. Bd. 1, S. 6 f. (Gotha 1921.)

[97] Voltaires Trauerspiel: „_Hérode et Mariamne_“, 1724 zum erstenmal aufgeführt. Herodes der Große, Vierfürst von Galiläa, ließ seine Gemahlin Mariamne hinrichten.

[98] Vgl. die den „_Mémoires sur la vie de Marie Antoinette_“ angehängten „_Anecdotes du règne de Louis XV_“.

[99] Vgl. S. 59 ff.

[100] Elisabeth Berkeley (1750-1828), in erster Ehe mit Lord Craven vermählt, heiratete nach ihrer Scheidung von demselben 1791 den Markgrafen Alexander von Ansbach. Der obige Abdruck nach den „Denkwürdigkeiten der Markgräfin von Ansbach“, Bd. 2, S. 27 f. (Stuttgart und Tübingen 1826). Zur Kritik derselben ist zu beachten, daß sie Saint-Germain persönlich nicht gekannt hat.

[101] Vgl. S. 59.

[102] Cäsar war in den Jahren 55 und 54 v. Chr. in England gelandet.

[103] Renée Charlotte Victoria de Froulay, Marquise de Créquy (1714-1803), Witwe des 1741 verstorbenen Generalleutnant Marquis Louis Marie de Créquy. Bei den „Erinnerungen“, denen der obige Abdruck entnommen ist, handelt es sich um eine Fälschung, die unter dem Titel „Souvenirs de la marquise de Créquy“ 1834 in sieben Bänden aus der Feder eines gewissen Cousin de Courchamps erschien. Trotzdem haben die im 3. Bande enthaltenen Angaben über Saint-Germain ernsthafte Beachtung gefunden.

[104] Jeanne Camus d’Urfé (1705-1775), geb. de Pontcarré, Witwe des 1734 gestorbenen Louis Christophe de La Rochefoucauld de Lascaris d’Urfé, Marquis de Langeac. Durch ihre alchimistischen Neigungen wurde sie das leichtgläubige Opfer von Abenteurern. Ihr Verkehr mit Saint-Germain ist durch sein Bild bezeugt, das in ihrem Salon hing, nach dem auch der Stich von Thomas (vgl. das Titelbild) angefertigt ist. Eine Kopie des Bildes befand sich auf Schloß Triesdorf, dem Sommersitz des Markgrafen von Ansbach.

[105] Die Brüderschaft der „Rosenkreuzer“, angeblich um 1400 von einem Deutschen, Christian Rosenkreutz, gegründet mit dem Ziel, die Welt zu reformieren. Den Namen der „Rosenkreuzer“ nahm auch eine alchimistische Gesellschaft an, die sich im Haag 1622 bildete und sich von dort aus weit verzweigte. Aus der Verquickung mit der Freimaurerei entstand dann zwischen 1756 und 1768 in Süddeutschland der Orden der „Gold- und Rosenkreuzer“.

[106] Antoine de Créquy, Herr von Créquy und von Canaples, Kardinal, Bischof von Nantes, dann von Amiens (geb. um 1531, † 1574).

[107] 1545-1547.

[108] Andreas Herkules de Fleury, Kardinal und Premierminister von Frankreich, war bereits 1743 gestorben.

[109] Louis Auguste Le Tonnelier Baron de Breteuil (1733-1807) erhielt erst 1783 dieses Amt.

[110] Die Schilderung des Äußeren, vor allem „der üppige Bart“, stimmt in keiner Weise zu dem durch Thomas’ Stich (vgl. das Titelbild) uns überlieferten Porträt von Saint-Germain.

[111] Der geschiedene Gatte der Marquise von Pompadour.

[112] Claude de Beauvoir, Herr von Chastellux, Vicomte d’Avallon (1385 oder 1386-1453), Marschall von Frankreich.

[113] Karl VI. (1380-1422).

[114] Nach der „Biographie Universelle“, Bd. 8, S. 8 f. (Paris 1844) war seine Mutter Jeanne de St.-Verain und seine erste Gemahlin Alix de Toucy.

[115] Alain Chartier (1386-1458) und Mellin de Saint-Gelais (1491 bis 1558), französische Dichter.

[116] Flamel, Schreiber in Paris und Verfasser alchimistischer Schriften, lebte in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Er soll zur Kenntnis der Darstellung des Steins der Weisen gelangt sein.

[117] Der berüchtigte Abenteurer Graf Alexander Cagliostro, mit seinem wahren Namen Joseph Balsamo (1743-1795), aus Palermo, verheiratet mit einem Mädchen aus niederem Stande, Lorenza Feliciani. Der obige Abdruck entstammt den „_Mémoires authentiques pour servir à l’histoire du Comte de Cagliostro, par M. de Beaum_ ...“ (Paris 1785). Die Schrift ist eine Fälschung, ihr Verfasser Jean Pierre Louis de la Roche de Maire, Marquis de Luchet. Als Erdichtung ist Cagliostros Besuch bei Saint-Germain zu betrachten. Schon fast eine zehnjährige Abenteurerlaufbahn lag hinter ihm, mit langen Aufenthalten in London und Paris, als er 1779 in Petersburg auftauchte.

[118] Im Herbst 1779 war Saint-Germain nach Schleswig übergesiedelt.

[119] Auf dem Père Lachaise in Paris, wo damals die gute Gesellschaft hinströmte und Andachten verrichtete.

[120] Friedrich Anton Mesmer (1733-1815), Begründer der Lehre vom tierischen Magnetismus.

[121] Der Teich Bethesda.

[122] Die Geliebte des Epikur.

[123] Die Gemahlin des Kaisers Mark Aurel.

[124] Oströmische Kaiserin, nach dem Tode ihres Gemahls, Kaiser Leos IV., Vormünderin ihres Sohnes Konstantin VI., von Nikephoros (I.) gestürzt († 803).

[125] Als Anmerkung dem Texte der „Denkwürdigkeiten zur Geschichte des Grafen Cagliostro“ angehängt.

[126] Vgl. S. 54.

[127] Vorstadt von Paris.

[128] Jakob Heinrich Meister (1744-1826), ein geborener Schweizer, Mitarbeiter an der von Grimm und Diderot herausgegebenen „_Correspondance littéraire, philosophique et critique_“, machte den obigen kritischen Zusatz bei der Anzeige der „_Mémoires authentiques_“. Vgl. „_Correspondance littéraire_“, hrsg. von Tourneux, Bd. 14, S. 253 (Paris 1880).

[129] Die Darstellung geht offenbar auf die „_Mémoires authentiques_“ zurück. Sie entstammt einer anonymen Schrift: „Über Zauberglauben und andere Schwärmereien“, S. 378 (Leipzig 1787), die Vulpius in den von ihm herausgegebenen „Curiositäten der Vor- und Mitwelt“, Bd. 7, S. 11 f. (Weimar 1818) wieder abgedruckt hat.

[130] Nach der ebenfalls von dem Marquis Luchet (vgl. S. 100, Anm. 1) anonym herausgegebenen Schrift: „_Essai sur les Illuminés_“, S. 96 und 107 ff. (Paris 1789). Die Schrift erschien darauf in deutscher Übersetzung unter dem Titel: „Ist Cagliostro Chef der Illuminaten? oder das Buch _Sur la secte des Illuminés_, in deutsch“ (Gotha 1790). Die oben angehängte „Charakteristik“ war von dem anonymen Übersetzer (Johann Joachim Christoph Bode) zu Seite 128 der Schrift als Fußnote hinzugefügt.

[131] Guillaume Postel (1510-1581), französischer Schwarmgeist.

[132] Prinz Karl von Hessen. Vgl. den Abschnitt: „Saint-Germain in Schleswig und Eckernförde.“

[133] Vgl. S. 59 ff.

[134] Die Illuminaten.

[135] Anläßlich einer Besprechung der Übersetzung: „Ist Cagliostro Chef der Illuminaten?“ durch Rw. in der „Allgemeinen deutschen Bibliothek“, Bd. 7, S. 609 (Kiel 1792).

[136] Horace Walpole, Lord von Orford (1717-1797), Sohn des englischen Staatsmannes Robert Walpole, Mitglied des Parlaments. Er widmete sich später der Kunst und Literatur.

[137] Horace Man war englischer Gesandter in Florenz. Der obige Abdruck nach den von P. Toynbee herausgegebenen „_Letters of Horace Walpole, fourth Earl of Orford_“, Bd. 2, S. 161 (Oxford 1903).

[138] Anläßlich des Aufstandes des englischen Kronprätendenten Karl Eduard Stuart (1720-1788), Enkel des 1688 vertriebenen Königs Jakob II.

[139] Prinz Friedrich Ludwig (vgl. S. 66).

[140] Vgl. _Letters of Horace Walpole_, Bd. 6, S. 391 (Oxford 1904).

[141] Jean Jacques Rousseau (1712-1778), der bekannte Genfer Philosoph und Schriftsteller.

[142] Nach Maynial, S. 264.

[143] Jean Henri Maubert de Gouvest (1721-1767).

[144] Vgl. S. 119, Anm. 3.

[145] König Ludwig XV.

[146] Giacomo Casanova de Seingalt (1725-1798), der bekannte Abenteurer. Der obige Abdruck nach seinen „_Mémoires écrits par lui-même_“, Bd. 5, S. 223 ff. und 344 ff. (Paris 1832). Ihre historische Glaubwürdigkeit ist neuerdings stark angefochten.

[147] Vgl. S. 91.

[148] Anne Henry Gräfin Gergy, die Witwe des 1734 als französischer Botschafter in Venedig gestorbenen Grafen (vgl. S. 51).

[149] Vgl. S. 93.

[150] Herzog Christian IV. von Zweibrücken-Birkenfeld (1722 bis 1775).

[151] Schloß Chambord.

[152] Vgl. „_Mémoires de Madame du Hausset, femme de chambre de madame de Pompadour_“, S. 148 ff., 179 und 186 ff. (Paris 1824).

[153] König Franz I. von Frankreich (1494-1547).

[154] Anne Herzog von Montmorency (1492-1567), Connétable von Frankreich.

[155] Franz II. (1559-1560), Karl IX. (1560-1574) und Heinrich III. (1574-1589).

[156] Maria Stuart war in erster Ehe mit König Franz II. vermählt.

[157] Erste Gemahlin König Heinrichs IV., 1599 von ihm geschieden.

[158] Vgl. S. 122.

[159] Vgl. dazu die widersprechende Angabe bei Lamberg (S. 60).

[160] Charles Antoine Armand (1708-1788), Marquis, seit 1758 Herzog von Gontaut, Generalleutnant.

[161] François Quesnay (1694-1774), Leibarzt Ludwigs XV. und Nationalökonom, Begründer der physiokratischen Schule.

[162] Maria Angelica, Herzogin von Brancas, war Ehrendame der Dauphine.

[163] François Joachim de Pierre, Graf Bernis (1715-1794), Abbé, Juni 1757 bis Oktober 1758 Staatssekretär des Auswärtigen, seit Oktober 1758 Kardinal, im Dezember 1758 aus Paris verwiesen, seit 1769 Gesandter in Rom.

[164] Jean Petitot (1607-1691), Erfinder der Emailmalerei.

[165] Don Joachim Antonio de Bazan y Melo, Marquis de San Gil, 1734-1746 spanischer Botschafter im Haag.

[166] Held eines spanischen Gaunerromans.

[167] Bruno von der Hellen, preußischer Geschäftsträger im Haag. Der Bericht nach der Ausfertigung im Preußischen Geheimen Staatsarchiv zu Berlin.

[168] Durch den Abschluß der Versailler Allianz vom 1. Mai 1756 mit dem Wiener Hofe war Frankreich auf Seite der Gegner Preußens getreten und stand mit Österreich und Rußland gegen Friedrich den Großen im Felde.

[169] Bei Kay am 23. Juli, wo der zum Diktator ernannte General von Wedell, und bei Kunersdorf am 12. August 1759, wo König Friedrich selbst von den Russen besiegt wurde.

[170] Der Generalkontrolleur der Finanzen, Étienne de Silhouette, erhielt am 21. November 1759 seine Entlassung.

[171] Der Marquis de Marigny war Generaldirektor der Königlichen Schlösser in Frankreich. Der obige Abdruck nach den von J. Cooper-Oakley in ihrer Monographie „_The Comte de Saint-Germain_“, S. 183 ff. im Auszug mitgeteilten Briefen in der _Bibliothèque nationale_ in Paris.

[172] Haushofmeister der Schlösser Chambord und Blois.

[173] Gouverneur des Schlosses Chambord.

[174] In der Vorlage verschrieben: 1758.

[175] Graf Andreas Peter Bernstorff (1735-1797), dänischer Staatsmann. Er weilte 1757 in Frankreich. Nach dem Abdruck bei Maynial, S. 263 f.

[176] Charles Claude de Flahaut, Herr de la Billarderie, Graf d’Angiviller (1730-1809). Er war Kammerjunker bei den Kindern des 1765 gestorbenen Dauphins Ludwig gewesen. Nach seinen 1805 verfaßten Aufzeichnungen „_Épisodes de ma vie_“ in den von Bobé herausgegebenen „_Efterladte Papirer fra den Reventlowske Familiekreds_“, Bd. 7, S. 195 f. (Kopenhagen 1906).

[177] Prinz Karl von Hessen.

[178] Stephan Franz Graf von _Stainville_ (1719-1785), am 11. November 1758 zum Staatssekretär des Auswärtigen ernannt und zum Herzog von _Choiseul_ erhoben. Der obige Abdruck nach dem von J. Cooper-Oakley (S. 188 ff.) im Auszug mitgeteilten Schriftwechsel im Archiv des Ministeriums der Auswärtigen Angelegenheiten zu Paris.

[179] Vgl. S. 55, Anm. 1.

[180] Französischer Marinekommissar in Amsterdam.

[181] Heinrich Leonhard Johann Baptiste Bertin war der Nachfolger Silhouettes (vgl. S. 140 f.) als Generalkontrolleur der Finanzen.

[182] Jean Pâris de Montmartel, französischer Hofbankier, und sein Bruder Joseph Pâris-Duverney, gleichfalls Bankier.

[183] Vgl. S. 54, Anm. 2.

[184] Graf Willem Bentinck, Herr van Rhoon (1704-1773). Er hatte bei der Wiedereinführung der Statthalterschaft in Holland 1747 eine Rolle gespielt und war ein Anhänger Englands. Vgl. unten S. 162 ff. die Aufzeichnungen Bentincks.

[185] Inhaber eines Handelshauses in Amsterdam.

[186] Vgl. S. 146 f.

[187] Peter Steyn.

[188] Govert van Slingelandt, Generalsteuereinnehmer von Holland.

[189] Gemeint ist der von England und Preußen in Vorschlag gebrachte Friedenskongreß.

[190] Der sächsische Resident.

[191] Der russische Gesandte.

[192] Prinz Ludwig von Braunschweig-Wolfenbüttel (1718-1788) führte die Regierung für den minderjährigen Prinzen Wilhelm V. von Oranien.

[193] Der österreichische Gesandte.

[194] Die abschlägige Antwort von Österreich, Rußland und Frankreich auf die englisch-preußische Deklaration vom 25. November 1759 mit dem Vorschlag, einen Friedenskongreß zu beschicken.

[195] Der englische Gesandte.

[196] Heinrich Fagel, Greffier der Generalstaaten.

[197] Vgl. dafür unten S. 170 ff. die Berichte von Yorke.

[198] Verschrieben für Holdernesse (vgl. unten S. 175).

[199] Vgl. S. 148 f.

[200] Vgl. dazu unten S. 169 f. die Aufzeichnung des Grafen Bentinck vom 18. April.

[201] Mitglied des auswärtigen Ausschusses der Generalstaaten.

[202] Vgl. unten S. 160 f.

[203] Tobias Boas, Bankier im Haag.

[204] Vgl. C. A. van Sypesteyn, _Voltaire, Saint-Germain, Cagliostro, Mirabeau en Nederland_, S. 100 f. (Haag 1869).

[205] Vgl. C. A. van Sypesteyn, S. 100 f.

[206] Am 16. Mai wurde die Denkschrift d’Affrys darauf durch den Ratspensionär Steyn der Versammlung der Staaten von Holland mitgeteilt. Diese beschloß, daß die Denkschrift von den Herren der Ritterschaft und „anderen Hochedlen, die dem Großen Ausschuß als Ratgeber und Sachverständige beigegeben waren“, geprüft werden solle. Vgl. C. A. van Sypesteyn, S. 101 f.

[207] Für Bentinck vgl. S. 146, Anm. 1. Der obige Abdruck nach den von J. Cooper-Oakley (S. 225 ff.) im Auszug mitgeteilten „Papieren“ Bentincks im Königlichen Hausarchiv im Haag.

[208] Choiseul (damals noch Graf Stainville) war 1757 und 1758 bis zu seiner Berufung zum Staatssekretär des Auswärtigen (vgl. S. 144, Anm. 1) französischer Gesandter in Wien.

[209] Nicht in dem am 1. Mai 1756 zwischen Frankreich und Österreich geschlossenen Versailler Defensivvertrag, sondern erst in dem Offensivvertrag vom 1. Mai 1757 findet sich die geheime Abmachung, nach der Flandern dem Infanten Philipp, Herzog von Parma und Schwiegersohn König Ludwigs XV., abgetreten werden sollte, sobald Maria Theresia wiederum in den Besitz Schlesiens gelangt sei.

[210] Thomas Pelham, Herzog von Newcastle, englischer Erster Lord des Schatzes.

[211] John Carteret, Lord Granville, Präsident des Geheimen Rates.

[212] William Pitt, Lord Chatham (1708-1778), Staatssekretär und Premierminister.

[213] Neufville war Inhaber eines Handelshauses in Amsterdam.

[214] Vgl. S. 146 f.

[215] Vgl. S. 152.

[216] Vgl. S. 148 f.

[217] Vgl. S. 146 f.

[218] Vgl. S. 154 f.

[219] Linnières, angeblich ein Edelmann aus der Franche-Comté, hatte mit Saint-Germain eine Gesellschaft für die Herstellung von hydraulischen Maschinen zur Reinigung von Häfen, Kanälen und Flüssen begründet; doch trat letzterer nur als stiller Teilhaber auf (Bericht d’Affrys vom 27. Juni 1761, vgl. Cooper-Oakley, S. 221).

[220] Wohl der Bankier Adrian Hope (vgl. S. 147).

[221] Gerard Arnoud Hasselaar (1698-1766), Bürgermeister von Amsterdam.

[222] Der Erbstatthalter Wilhelm V. war am 8. März 1748 geboren.

[223] Das Folgende bezieht sich auf Saint-Germains Flucht am Morgen des 16. April (vgl. S. 156 f.).

[224] Vgl. S. 165.

[225] Joseph Yorke, englischer Generalmajor und Gesandter im Haag. Der Abdruck nach Abschriften im Geheimen Staatsarchiv in Berlin.

[226] Robert d’Arcy, Lord Holdernesse, englischer Staatssekretär.

[227] König Georg II. (1683-1760).

[228] In geheimen Besprechungen Yorkes mit dem französischen Botschafter Graf d’Affry.

[229] Vgl. S. 119 ff.

[230] Die Vermählung der Prinzessin Karoline, Schwester des Erbstatthalters Wilhelm V., mit dem Prinzen Karl von Nassau-Weilburg fand am 5. März statt.

[231] Nicolas René Berryer, der Chef des Departements für Marine und Kolonien.

[232] Die spanische Krone hatte im Herbst 1759 ihre Vermittlung für einen englisch-französischen Frieden angeboten.

[233] Mit Preußen und einigen deutschen Fürsten hatte England Subsidienverträge geschlossen.

[234] Die Kaiserin Maria Theresia und Zarin Elisabeth.