DE Prosa

Charaktere und Schicksale

„Du darfst nicht böse werden, wenn ich es sage, lieber Friedrich! Aber daß du überhaupt auf solche Dinge Wert legst, ist mir bei deinen sonstigen Anschauungen unverständlich. Du bemühst dich darum, Kommerzienrat zu werden, und jetzt gerätst du sogar für unsere Margarete auf eh...

Chapters

14. Chapter 14

Der erste Gedanke, der Klamm kam, nachdem er diesen Brief gelesen hatte, war: daß Adelgunde seiner Mutter mit keiner Silbe gedacht hatte. Sie entbot die Dienstboten zu sich — se...

4. Chapter 4

„Ich werde bitten, ehestens meine Tante besuchen zu dürfen. Wird mir dies erlaubt, so werde ich an einem Ihnen noch schriftlich mitzuteilenden Tage gegen ein Uhr auf dem Potsdam...

8. Chapter 8

„Du, der entsetzlich nüchterne Verstandesmensch, legst auf Dinge solchen Wert, erörterst gar deren Wert in solcher Weise! Du, für den Erwerb, Geld, Lebenszweck ist! Ich denke, d...

15. Chapter 15

Ileisa zauderte, sie hob die Schultern und atmete tief auf. Aber in der Ueberlegung, daß ihr Mann ihr ihre Freiheit bereits zurückgegeben, überwand sie alle Bedenken. Auch dräng...

17. Chapter 17

Knoops hatten sich überall verabschiedet. Sie waren bei ihren alten Freunden und bei denjenigen gewesen, denen sie seinerzeit ihre Antrittsbesuche gemacht. Nirgends waren sie in...

13. Chapter 13

„‚Ich möchte Sie nun sehr ernstlich ersuchen, solche Koketterien mit meinem Gatten nicht ferner zu wiederholen! Ich möchte Sie erinnern, daß wir, Ihre Nachbarn, sehr streng über...

3. Chapter 3

Es stieg die unruhige Befürchtung in dem Personal auf, daß Klamm bald da sitzen oder dort ein anderer sitzen werde, wo der Betreffende selbst bisher sein unbeschränktes Herrsche...

6. Chapter 6

„Auch ist allerlei Auffallendes in diesen Tagen geschehen. Er hat mit seiner Mutter zusammen einen Fremden, der in einem Hotel in der Jägerstraße wohnt, versteckt beobachtet. Di...

10. Chapter 10

Unter solchen Umständen mußte aber Theodor nun doch an Klamm herantreten. Daß sich Klamm mit Kapital und seiner Arbeitskraft beteiligen werde, hatte die Bank, die Erkundigungen...

9. Chapter 9

„Jedenfalls kannst du aber doch nicht mit ihm verhandeln. Du, den er beschuldigt, daß du ihn und seine Mutter um ihr ganzes Vermögen gebracht hast. Da müßte doch ein anderer vor...

12. Chapter 12

Der Winter hatte sich in diesem Jahre sehr früh verzogen. Der Frühling war jählings ins Land gestürmt und hatte seine unwiderstehliche Herrschaft angetreten. Plötzlich war's von...

11. Chapter 11

„Seltsam! Je näher der Augenblick kommt, desto mehr ängstige ich mich! Wenn wir nur zu einander passen, Grete. — Natürlich, nur dir sage ich das — und nur zufolge meiner Gewisse...

7. Chapter 7

„Ich wollte vor meiner Erkrankung wieder so rasch wie möglich von Ihnen scheiden. Ich wollte mich vor mir selbst behüten. Der Gedanke, Sie nun doch um das zu bitten, was Sie mir...

5. Chapter 5

„Es hat sich mir nämlich als unzweifelhaft ergeben, daß Ihr Herr Bruder zu einer Gruppe von Personen gehört, die vor Jahren meine Mutter durch falsche Vorspiegelungen um ihr gan...

2. Chapter 2

„Und doch sind sie weit verbreiteter, als man glaubt. Man begreift bisweilen nicht, weshalb Personen plötzlich eine andere Haltung annehmen. Man schiebt ihnen, wenn keine Erklär...

16. Chapter 16

„Ich wundere mich, offen gestanden, verehrte Gnädige, daß Sie grade diese Frage an mich richten. Ich habe doch Ileisa auseinandergesetzt, was mich zu meinem Entschluß veranlaßt....

1. Chapter 1

„Du darfst nicht böse werden, wenn ich es sage, lieber Friedrich! Aber daß du überhaupt auf solche Dinge Wert legst, ist mir bei deinen sonstigen Anschauungen unverständlich. Du...

18. Chapter 18

Mein Neffe Arthur hat mir auf alle meine vielen Briefe nicht geantwortet! Mein reicher Bruder beruft sich auf einen endgültigen Verzichtschein, den ich ihm einst ausstellte. So...