Category: Short Stories

Vom köstlichen Humor

Auch in der schweren Zeit des Weltkrieges soll dem guten deutschen Humor eine bescheidene Stätte gewahrt bleiben: das Bedürfnis nach vorübergehender Entspannung wird sich immer wieder und bei vielen, im Felde und daheim, einstellen; weder ätzende Satire noch gewöhnliche Kalaue...

Chapters

1. Part 1

Auch in der schweren Zeit des Weltkrieges soll dem guten deutschen Humor eine bescheidene Stätte gewahrt bleiben: das Bedürfnis nach vorübergehender Entspannung wird sich immer...

2. Part 2

Stanislaus Wetterwetzer saß inzwischen auf dem Sofa und spürte allmählich mit Behagen, wie frische Blutwellen ihn durchrieselten. Als er satt war, rieb sich der Pastor die Hände...

3. Part 3

Stane ging wieder auf Arbeit und schonte sich nicht, aber er wurde blaß und blasser, magerer, hinfälliger, so daß es allen Leuten auffiel. Stine bat und flehte ihn an, sie arbei...

4. Part 4

Er sah den Mann an und sah um sich -- es war am Markte, und viele Menschen standen in der Nähe -- am liebsten hätte er ihn durch das Asphaltpflaster hindurch mitten in den Grund...

5. Part 5

Der Junge entsprang ihr in großen Sätzen, obgleich es noch zu früh war; im Hineingehen kamen ihr auch schon die übrigen Kinder entgegen. Fräulein Dehn ging gerade auf Frau Tönni...

6. Part 6

Das nahm nun der Kapitän beinah krumm, daß Hartig Holert, der so gar nicht smart war, ihn hätte zum Narren haben können! »Stine, was ich dir sag', er hat da 'ne Photographie in...

7. Part 7

»Wo is Onkel Hartig?« fragten die Kinder, als daheim, beim Abendbrot, sein Platz am Tische leer blieb und Stine schweigend seinen Teller beiseite stellte. Es war nicht so heiter...

8. Part 8

Als ich den Ausdruck Deiner Herzensmeinung las, daß es hohe Zeit sei, vernünftig zu werden, habe ich mich einer lebhaften Besorgnis nicht erwehren können, daß Du nun wieder eine...

9. Part 9

»Oh, auf die Sächsische Schweiz lasse ich nichts kommen! Sie ist klein, aber so nett und reinlich! Sie nimmt, immer innerhalb ihres Taschenformates, so kühne und so romantische...

10. Part 10

Der Ministerpräsident war in einer Stimmung, die den Radfahrern nichts Gutes verhieß. Das eine stand bereits fest, daß das Radfahren in Gerolstein eingeschränkt, die Fahrfreihei...

11. Part 11

»Dabei soll es aber nicht sein Bewenden haben. Am nächsten Sonntag soll auch ein Artikel erscheinen, der insbesondere unsere jüngeren Fahrer belehren soll. Der Artikel wird den...

12. Part 12

Früher habe ich auf die Frage nach meiner Wohnung stets frohgemut sagen können: Potsdamer Straße 73. Die »vier Treppen« schenkte ich mir, denn wer mich alsdann besuchen wollte,...

13. Part 13

»Lothar,« ruft meine Frau in freudiger Erregung, »du sollst sehen, der letzte Tag in der alten, lieben Wohnung bringt uns noch Glück. Vielleicht bist du zum Gymnasialdirektor er...

14. Part 14

Da saßen wir nun, eine verunglückte Landpartie, in der niedrigen, dumpfigen Gaststube. »Herr Gott! wo ist Knoppermann?« rief plötzlich der Steuerrat. Es wurde im Hause nach ihm...