Category: Novels

Unter den Hohen Tauern: Ein Roman aus der Steiermark

Der vorliegende Text wurde anhand der 1911 erschienenen Buchausgabe so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr gebräuchliche Schreibweisen sowie Schreibvarianten bleiben gegenübe...

Chapters

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der 1911 erschienenen Buchausgabe so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Un...

2. Part 2

„Das weiß ich nicht! Ich für meine Person, als Hofchef und Hausmarschall, werde mich in die Jagdangelegenheiten ganz gewiß nicht einmischen! Und falls ich gefragt werden sollte,...

3. Part 3

Beleidigt warf Amanda den Kopf auf und scharf erwiderte sie: „Schinden und rackern darf sich die Frau, eine geistige Erholung wird ihr aber nicht gegönnt! Von Fortbildung gar ni...

4. Part 4

Nun schmunzelte Pater Wilfrid und witzelte: „Auch du, Brutus? Man sollte es nicht für möglich halten, daß handgreiflicher Scherz für blutigen Ernst genommen werde!“ Und nun gest...

5. Part 5

Nach dem Lunch sprach Fürstin Sophie im Flur des Schlößls mit ihm, hörte seinen Bericht an, wonach in der „Gschwend“ ein schußbarer Hirsch mit einem Ovalgeweih stehe, der noch v...

6. Part 6

Nach einer Weile zog die Fürstin den ihr so kostbaren Brief aus der Tasche und sprach: „Für eine Nacht werde ich mich von diesem Dokument doch trennen müssen, denn es erscheint...

7. Part 7

Grüßend kam Pater Wilfrid vom Kirchlein herab, freundlich bat er die Leute, ihm ein Viertelstündchen zum Frühstück zu gönnen, dann stehe er zur Verfügung. Und lächelnd meinte er...

8. Part 8

Vor dem Jagdschlößl im einsamen Halltale stand eines klaren Morgens ein schmächtiger, junger Mann in alter, verwetzter Steierertracht. Kalkigweiß die Wangen, seltsam tief, schar...

9. Part 9

In einen Wettermantel gehüllt, von Hartlieb begleitet, unternahm Fürstin Sophie noch eine kleine Promenade. Es wurde ein Gamstrieb für den Vormittag angeordnet. Hartlieb machte...

10. Part 10

Hastig las Fürstin Sophie den Bericht des Sohnes zu Ende: „Tags darauf fuhren wir, der Herzog und ich, in die Dessauer Gehege, begleitet vom Leibjäger, der nicht bloß Kammerdien...

11. Part 11

„Der Hunger tut weh, Fräuln Restituta! Besonders tut der Hunger weh, wenn der Mensch kein Geld nicht hat! Sind Sie vielleicht auch aus einer adeligen Familie, Fräuln Restituta?...

12. Part 12

Mit munterer Wichtigkeit hatte Fräulein von Gussitsch berichtet, daß künftig Prinz Emil sozusagen „Jagdherr“ sein werde, der Oberleiter, und Hartlieb seine rechte Hand und obers...

13. Part 13

Auf den Einwand Hartliebs, daß die Fürstin gegenteilige Befehle erteilt habe, äußerte sich Prinz Emil dahin, daß er nun die Oberleitung führen werde und demgemäß seine Anordnung...

14. Part 14

Als dann die Sehenswürdigkeiten besichtigt waren und der von Norbert gedeckte Tisch im schattigen Garten des behäbigen Gasthofes bezogen wurde, waren etliche Stunden verflossen....

15. Part 15

Die Herren trennten sich. Wolffsegg fuhr nach Hall, Emil aber stapfte in das weitgedehnte Stift und suchte den Pater Wilfrid. Aber der Gastmeister des Klosters und Pfarrer von H...

16. Part 16

Das Hochamt begann und wurde wie an Sonntagen zelebriert bis zum Evangelium. Wie dieses aber gesungen wurde, ertönte die schrille, im ganzen Kloster vernehmbare Konventglocke, d...

17. Part 17

Auf seiner Bude konnte Emil sich mopsen nach Belieben. Auch das schöne Liedchen summen: „Du bist mir nah und doch so fern.“ Wie sehr er sich für Isotta interessierte, bewies die...

18. Part 18

Die Fürstin holte tief Atem. „Noch einen Augenblick, liebe Gussitsch! Sie müssen ja doch wissen, um was es sich handelt! Der Kummer will nicht enden in meinem Hause! Ein Sorgenk...

19. Part 19

An einem frostklaren Wintermorgen mit glitzernder Pracht vereinigte in der kleinen Haller Kirche Pater Wilfrid das schöne, glückstrahlende Paar. Und der Trauung wohnte als Braut...