Category: Historical Novels

Die schwarzen Brüder: Eine abentheuerliche Geschichte. 2/3

Sagt' ichs nicht gleich voraus, daß man mich misverstehen würde? -- Da deutelt der eine über den Zwek meines Büchleins hierhin, der andre dahin, und keiner hat mich recht verstanden und verstehen wollen. Was in diesen Blättern mit deutschen, jedermann verständlichen Worten ges...

Chapters

13. Part 13

Nach einigen Monaten wurde _Florentin_ lieblich überrascht. Eines Morgens lehnte er sich, nach seiner Gewohnheit, zum Fenster hinaus, und o! wie staunte er, da er seinem Hause g...

11. Part 11

Lange hatte der _Graf_ hieran gearbeitet; denn nicht umsonst war er in die Geheimnisse dieser beiden Staatsmänner eingedrungen, hatte er einen schönen Theil seines Lebens in den...

2. Part 2

Der _Küster_ gieng. _Onkelchen_ öffnete einen der Briefe und las: »Nachdem es nun dem grundgütigen Gott gefallen, was maaßen er meine liebe Frau --« Hier hielt ihm _Rikchen_ die...

7. Part 7

»Gott, wenn wir alle hier in Sorbenburg dich einst, als den Befreier Kanellas umarmen sollten! -- kannst du dir mit der üppigsten Fantasie eine wollustvollere Szene vorträumen?...

8. Part 8

Anfänglich versuchte der biedre _Graf_, mit Hülfe des geringen Einflusses, welchen er sich auf eine verstekte, schlaue Weise in die Regierung zu verschaffen gewußt hatte, das Sc...

12. Part 12

Giovanni. Geht, wohin Ihr wollt, ich eile zu der Stätte, welche mir in dieser Nacht die heiligste ist. Kennt ihr nicht mehr den Dominikusplaz, wo weiland mein Vater erschlagen w...

4. Part 4

Regellos, doch schön umschwamm, in schimmernden Lokken, goldnes Haar der Geliebten alabasternen Nakken. Sanft umfieng dasselbe die weiße blendende Stirne in geziemende Gränzen....

10. Part 10

Niemand aber von allen rang und arbeitete mehr, als _Florentin von Duur_, niemand bedürfte mehrerer Erquikkung und Anfrischung, und niemanden wurde weniger von derselben zu Thei...

9. Part 9

Moriz. (starrt lange vor sich nieder, geht dann rasch zum Grafen, legt vertraulich seine Hand auf dessen Achsel; seine Mienen sprechen, aber -- sein Mund schweigt. Er dreht sich...

1. Part 1

Sagt' ichs nicht gleich voraus, daß man mich misverstehen würde? -- Da deutelt der eine über den Zwek meines Büchleins hierhin, der andre dahin, und keiner hat mich recht versta...

3. Part 3

Was sollt er thun? -- umkehren und _Riedelsheim_ verlassen, ohne Sie zu sehn die geliebte Stifterin seines Unglüks? -- sie jezt nicht wiedersehn, die er vielleicht dann nie, wed...

6. Part 6

»Von Seiten der Verrätherei haben wir also wenig nur zu befürchten. Jezt hört mehr! Ihr seid künftighin verbunden, wie jedes andre Glied unsrer Kette _vierteljährige_ Nachrichte...

5. Part 5

»Wären nicht Memmen!« replizirte hierauf einer der Senatoren von Kanella, der unter dem Volke stand, so deutlich, daß es _Moriz_ hören mußte, wenn er nicht im dem Augenblik mit...

14. Part 14

»»Ich führe dich dahin!«« antwortete dieser, indem er mit seinem Schwager so eben in den Dorfkirchhof trat, und den guten _Duur_ vor einem verwitterten Leichensteine stehn lies,...