Category: Novels

Der Uebel grösstes ...

Der vorliegende Text wurde anhand der 1919 erschienenen Buchausgabe so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr gebräuchliche Schreibweisen sowie Schreibvarianten bleiben gegenübe...

Chapters

23. Part 23

Nun stand er hier und sah zu, wie sich dort oben unter dem Schein des verführerischen Purpurs, der das junge Blut doppelt erhitzen mochte, eines der vielen Schäferstündchen absp...

13. Part 13

„Wozu das betonen. Lassen Sie. Wenn es uns noch hascht, will die Scham kommen und einen großen Zorn daraus brauen. Dabei, großer Gott! Was hat das Altwerden mit der Abkühlung de...

8. Part 8

„Wozu? Die Mühe kann ich mir sparen. Sie ist dermaßen in ihn verliebt und vertraut ihm so blindlings, daß sie zur Zeit ohne Ueberlegung die eigene Mutter aufgäbe, um ihn zu beha...

26. Part 26

„Genaues weiß ich nicht. Als ich dazu kam, waren schon alle Stiftsdamen bei ihr und schrieen und jammerten. Sie lag mitten auf den Fließ. Der Gasschlauch hing herunter und die L...

3. Part 3

„Als ich sie kennen lernte, gehörte sie schon dem Andern. Und ich war sein Freund und nächster Nachbar. Wissen Sie.. kein Freund, wie Sie und auch ich jetzt, ihn verlangen. Dazu...

7. Part 7

Eva begann zu zittern. Die Scham, daß sie Paul Karlsens Vorschlag angenommen, wurde so stark, daß sie zur Tür strebte, um ohne Gruß zu scheiden. -- Da streckte sich die dürre Ha...

17. Part 17

Wenn es einmal und zwar schüchtern gegen die Küchentür stieß, dann war es Filax, der alte Stubenhund, den ein beständiger Hunger plagte. Wenn es zweimal und zwar mit einem donne...

15. Part 15

„Ja,“ nickte er eifrig. „Hören Sie einen Augenblick aufmerksam zu. -- Durchschnittlich an jedem Tage gehen zwanzig bis fünfundzwanzig ähnlicher Mitteilungen heraus. Ich bediene...

4. Part 4

Da flogen die Träume von dannen. Was aber blieb, war noch köstlich genug. Gaben -- Freundlichkeit -- und Ermahnungen. Auch diese! Eva von Ostried hörte scheinbar aufmerksam zu,...

25. Part 25

„Sie irren, mein lieber Dichter. Nur abgearbeitet bin ich. Und... werde es in Zukunft noch viel mehr sein. Sehen Sie hier -- mein Büchlein ist voller Pflichten. In nächster Woch...

9. Part 9

Suche sofort aus bester Familie für meine Tochter gebildete Gesellschafterin. Ernste Lebensauffassung, fester Charakter neben guten Zeugnissen Bedingung. Vorstellung jederzeit....

18. Part 18

Jetzt lachte sie ein wenig. Dann hörte er die Tür gehen und war mit dem immer noch uneröffneten Briefe allein. Das lenkte ihn zunächst ab. Die fremde steife Schrift auf dem Umsc...

11. Part 11

Eben ging Eva von Ostried, wie in tiefen Gedanken versunken, unten vorüber, ohne die beiden sorgenvollen Gesichter zu bemerken. Sie hatte einen eiligen Gang vor. Noch einmal wol...

24. Part 24

„Daß einer Ostried, die gleich einer Nachtigall flötet -- verzeih’ mir diese Anmaßung, aber so steht es geschrieben -- eines Tages ein Märchenschloß vom Himmel herabfällt, worin...

12. Part 12

„Und jetzt wollen wir in die Klappe gehen,“ sagte der Amtsrat wieder in seinem alten, fast befehlshaberischen Tone, den sich ein Herr leicht angewöhnt, der auf seinem Stück Eige...

19. Part 19

Und sie konnte doch nur haltlos und überglücklich weinen! Es half nichts, daß sie sich sofort seine lebhafte Abneigung gegen alle Tränen, die nicht auf der Bühne vergossen wurde...

14. Part 14

Auf einer Bahre hatten sie ihn gebracht. Einer der Träger erzählte mit umständlicher Wichtigkeit, ohne daß ihn jemand darum befragt hätte: „Wir gingen gerade vorüber, als sein K...

6. Part 6

„Fräulein von Ostried, ich weiß nichts näheres, als daß sie sich mit der Absicht getragen hat, Ihnen in jeder Beziehung die Wege zu ebnen. Vielleicht wollte sie es mit mir an Ih...

5. Part 5

Eine Sekunde blieb die Antwort aus. Ihre Augen hielten dem forschenden Blick nicht stand. Ein jäher Widerwille gegen die beabsichtigte Lüge stieg in ihr auf. Aber die sichtliche...

16. Part 16

„Wenden Sie nicht ein, daß es eine arge Verschwendung wäre,“ begann Eva von Ostried von neuem, „ich für meinen Teil bedarf dieser Abwechslung wahrhaftig ebenso dringend. Natürli...

10. Part 10

„Soll das heißen, daß ich ihn ungebührlich in Anspruch nehme, ihn in seiner Entwicklung hemme? -- Das aber kann unmöglich deine wahre Ansicht sein, Mama. Noch vor wenigen Tagen...

21. Part 21

Sie hatte wiederholt daran gedacht, sich auch diese Sachen in ihr Heim kommen zu lassen, unterließ es aber, weil die jetzige Wohnung keinen genügenden Raum dafür bot. Ihr Herz h...

22. Part 22

„Ich danke für diesen Hinweis. Er wird aber, denke ich, überflüssig werden. Oder sollte der Vetter Generalleutnant sowie die andern wirklich nichts von jener hauptsächlichsten B...

20. Part 20

Heute überlegte Eva von Ostried mit einem Gefühl der Genugtuung, daß es ihr gutes Recht sei, unter diesen Andern zu sitzen und mitzustimmen. Ihr Einspruch würde genügen, um eine...

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der 1919 erschienenen Buchausgabe so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Un...

2. Part 2

In ihrem Gesicht zuckte ein harter Kampf. Eitelkeit und Dankbarkeit rangen mit einander. Das berauschende Vorempfinden uneingeschränkter Bewunderung maß sich mit der überwältige...

27. Part 27

„Sie hat es gut gemeint,“ sagte sie endlich leise und weich, „und es war auch gütig, daß du gekommen bist. Aber, nicht wahr, nun wollen wir uns nicht länger quälen. Ich werde me...