Category: History - European

Der Schiffbau seit seiner Entstehung, Band 1

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1895 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr verwendete Schreibweisen bleiben gegenüber dem Original unverändert; fremdsp...

Chapters

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1895 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnlic...

2. Part 2

Die Seltenheit des Holzes in Ägypten bewirkte, dass seit den ältesten Zeiten andere Stoffe zum Schiffbau Verwendung fanden. Hierzu eignete sich sehr gut der Papyrus. Diese Wasse...

3. Part 3

Im Mittelalter ist mehr als ein Ruderer für jedes Ruder vorhanden; man rechnet mehr mit der schnelleren Bewegung als mit der Vermehrung der Zahl der Ruder, um dadurch eine gröss...

4. Part 4

Es ist bedauerlich, dass man über den Platz der Ruderer bei den Alten keine entscheidenden Anhaltspunkte hat; denn gerade in dieser Hinsicht hat das Mittelalter die Ruderschiffe...

5. Part 5

Derselbe Typ von 5,30 m Länge, 1,95 m Breite und 1 m Tiefe wird eine «Tarella». Diese Barke hat keinen Sporn; zweifellos befinden wir uns hier vor sehr alten Formen. (Vgl. z. B....

6. Part 6

Das «Koggeschiff» scheint älter zu sein als der Hansabund (1250), wenn man sich an seinen Namen hält, dem man schon vor dieser Zeit begegnet. So hatten die Einwohner der Niederl...

7. Part 7

Erst in diesem letzteren Jahrhundert verschwinden bei den grossen Schiffen die klinkerweise genagelten Wandungen, um den glatten Bordwänden Platz zu machen, einer Bauart, die be...

8. Part 8

Kehren wir zu den Formen der Schiffe zurück. Nach der «Kogge» haben wir die «Hulk» erscheinen sehen, die ihrerseits durch die «Baertze» ersetzt wurde; die «Kraeck» ist neben die...

9. Part 9

«It may truly be said, sagt ~Holmes~, S. 114, that during the whole of the eighteenth century the majority of the improvements introduced in the forms and proportions of vessels...

10. Part 10

Der Geschichtsschreiber ~Fincham~ erzählt sogar (_History of naval architecture_ S. 69), dass der Zar Peter den englischen Schiffbau dem holländischen vorgezogen hätte. In diese...

11. Part 11

Daher ist es auch mehr als einmal vorgekommen, dass Kriegsschiffe des Staates von schlanker Form und durch Ballast tief eingesenkt, um das Segeln zu erleichtern, zum grossen Sch...

12. Part 12

Neben diesen Typen bleibt das «Fluitschip» bestehen. Es erfährt indessen einige Abänderungen, die sich aus seiner Zweckbestimmung ergeben, und so entwickelt sich der «Noordvaerd...

13. Part 13

Das «Katschip» besteht aus einem Bujer und einer Flüte. Daraus ergibt sich schon, dass es ein Schiff mit starken Krümmungen ist, da man es oft in flachem Wasser verwendet, so ha...

14. Part 14

Der _Otter_ (franz. loutre), den wir eine kleine verkürzte Pleit nennen können, hat eine Länge von 20-28 m (wenigstens 16 m, höchstens 30, s. ~Dehem~, S. 507), eine Breite von 4...

15. Part 15

Um die Wirkung der Strömung auf die Fähre zu verstärken, befestigt man an der stromaufwärts gerichteten Seite, d. h. auf der Seite des Gierkabels, zwei oder vier Schwerter, von...

16. Part 16

Der «Laadbak» und die «Zolderschuit» sind so bekannt, dass wir nur auf die Zeichnungen verweisen möchten, während noch auf ein sehr nützliches Schiff aufmerksam zu machen ist, d...

17. Part 17

+------------------------------------------------------------------+ | =Zusammensetzung der holländischen Fischerei-Flotte mit | | Ausnahme der Bommen von 1867 bis 1905.= | +---...

18. Part 18

Der _Hoogaars_ hat also einen graden und über die Horizontale schwachgeneigten Vordersteven, der viel schwächer ist als der des «Schockers». Die Beplankung, die bisher aus übere...

19. Part 19

Ein einziger Blick schon zeigt, dass die Grenzen der Frachten sich in sehr starkem Masse geändert haben; hinsichtlich der Verteilung der Sprachen und der Art der Wohnungen macht...