Category: Novels

Pantherkätzchen

Der vorliegende Text wurde anhand der 1913 erschienenen Buchausgabe so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr gebräuchliche Schreibweisen sowie Schreibvarianten bleiben gegenübe...

Chapters

2. Part 2

„Ja, wir sind ja nu all vier Jahre verheiratet. Und er is so, wie Männer nu eben so sind. Er tut ja seinen Dienst bei de Bahn ganz ordentlich und hat auch das Allgemeine Ehrenze...

11. Part 11

Zum ersten Male war eine große Sehnsucht über ihr und ließ ihre Nerven erzittern wie Harfensaiten unter tastenden Fingern. Wieder und wieder durchlebte sie im Geiste jede Sekund...

14. Part 14

„Ja, sie hat keinen Funken von meinem Gemüt,“ sagte die Baronin traurig, „aber laß Dich das nicht anfechten, mein süßer Liebling, ärgere Dich nur nicht darüber! Du siehst schon...

12. Part 12

Sie brach ab, erschreckt über das Verhalten ihres Bräutigams, der zu seiner Mutter getreten war. Er beugte sein erblaßtes Gesicht über die alte Frau und sagte, indem er wie besc...

10. Part 10

Eine Sekunde später stürmte Monika davon, die Treppe hinunter; wie gehetzt kam sie in Frau von Wetterhelms Bude an, die sie im Verlaufe des Festes nicht mehr verließ. Sie sei zu...

16. Part 16

Bertha fragte sie nie etwas. Nicht aus Diskretion, sondern weil sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt war; sie steckte in ihrem Studium wie in einem Kleide, das ihr nach allen...

15. Part 15

„Ich bitte Euch alle, mir zu verzeihn. Aber es ist besser, daß ich gehe. Ich sitze in soviel Schwierigkeiten und weiß nicht ein noch aus. Ihr müßt nicht glauben, daß ich etwas S...

18. Part 18

„Aber das ist ja unendlich interessanter, als wenn es anders wäre,“ rief er lebhaft. „Ich habe bei allen Kunstwerken mehr Interesse für die erste Skizze als für das fertige Werk.“

8. Part 8

„Wir können jetzt die Senfpflaster auflegen,“ wandte sich der Arzt an Monika. Diese griff nach einem Paket, das man aus der Apotheke geholt. Der Doktor legte Heinrich vier Senfp...

5. Part 5

„Ja, Doktor, es ist doch eigentlich sonderbar, daß Sie Ihr Leben hier so vertrauern. So rasend klug wie Sie sind und gebildet! Sie könnten doch eine Rolle spielen, könnten in gr...

17. Part 17

Edith dagegen war entgegenkommender. Sehr erfreut darüber, daß sie nun durch Monika Anschluß an elegante Kreise gefunden, zeigte sie sich von einer Lebhaftigkeit, die ihre äußer...

13. Part 13

„Die Kleine wird ihn gut unterkriegen,“ hatte das allgemeine Urteil gelautet, „die mit ihrem sprühenden Temperament, ihrer so urpersönlichen Art, Menschen und Dinge aufzufassen...

6. Part 6

„Ach, Ihr heuchelt bloß wieder, Jungens. Lebt Ihr denn der Mama zuliebe? Wenn Alfred für achtzig Mark Schulden macht im Zigarrengeschäft und Heinrich sich verbotene Bücher kauft...

4. Part 4

Monika begann. Aber die Teufelin, der niemals etwas schnell genug ging, kam von ihrer Idee zurück. „Nein, jetzt nicht vorlesen. Ich werde einen Extrakt des Stückes geben, und da...

7. Part 7

Aber der neue Morgen bricht an für unser Geschlecht. Noch sind wir wenige, aber mit brennendem Eifer schmieden wir die Waffen, mit denen wir uns befreien werden. Und diese Waffe...

3. Part 3

Sie erzählte in dem besten Deutsch, das sie aufzubringen vermochte, daß bei der Gnädigen Besuch aus Hahndorf sei und sie und Fräulein Marie und die Gäste eben im Salon Kaffee tr...

9. Part 9

Zwischen Mutter und Tochter entbrannten dieselben Meinungsverschiedenheiten wie bei der Auswahl der Möbel; jede suchte ihren eigenen Geschmack durchzusetzen. Die Mutter siegte a...

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der 1913 erschienenen Buchausgabe so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Un...

19. Part 19

„Monika, -- -- und wenn diese Scheidung vollzogen ist, dann darf ich hoffen, daß Sie meine Frau werden? Ich will ja Ihr Sklave sein, Monika, ich will Ihnen jeden Willen tun, Ihn...