Category: German Literature

Anthroposophie im Umriss Entwurf eines Systems idealer Weltansicht auf realistischer Grundlage

Du warst es, als sich Nacht über mein Auge zu lagern drohte, deren Seelenstärke mir den Entschluß eingab, die lange unfreiwillige Muße der Dunkelkammer zum ordnenden Abschluß längst zerstreut gereifter Gedankenreihen zu benützen, zu deren Niederschrift eine gefällige Hand will...

Chapters

10. Part 10

155. Diese Fälle sind folgende. Jedes Wollen als solches besitzt eine Energie, mit welcher, und einen Inhalt, welcher gewollt wird. Wird die erstere d. i. das Quantum des Wollen...

9. Part 9

134. Eine Ausnahme macht die Stellung des an sich unbedingt Missfälligen, Unverträglichen, in der Idee der Ausgleichung mit harmonischem Ausgang. Weil in diesem Fall das Ursprün...

14. Part 14

210. Da die Idee des Rechts nichts weiter verlangt, als dass Streit gemieden d. h. gegenwärtiger Streit geschlichtet, zukünftiger verhütet werde, so ist dasselbe in dem Grade al...

2. Part 2

15. Dasselbe setzt, um möglich zu sein, daher einerseits die Möglichkeit der Uebereinstimmung, andererseits die Möglichkeit der Erkenntniss jener Uebereinstimmung des Denkens mi...

16. Part 16

234. Folgt aus obiger Betrachtung, dass nicht alles wirklich Scheinende wirklich, so folgt daraus doch nicht, dass der Schein des Wirklichen das einzige Wirkliche sei. Jene Erwä...

17. Part 17

250. Der Einfluss des realistischen Objects auf das Zustandekommen der phänomenalen Welt im Bewusstsein ist der geringste, wenn dasselbe als Wirkliches durch seine Thätigkeit ni...

8. Part 8

120. Aus dem quantitativen Gesichtspunkt entspringt die ästhetische Idee der (ästhetischen) Vollkommenheit. Dieselbe besteht darin, dass der ästhetische Schein, sowol was dessen...

18. Part 18

263. Alle drei Formen des Idealismus des Subjects kommen darin überein, das Wirkliche sei, aber auch, dass nur ein Einziges wirklich sei. Wird daher dieses als einziges Wirklich...

1. Part 1

Du warst es, als sich Nacht über mein Auge zu lagern drohte, deren Seelenstärke mir den Entschluß eingab, die lange unfreiwillige Muße der Dunkelkammer zum ordnenden Abschluß lä...

21. Part 21

304. Die Aufgabe einer logischen Uebersicht des empirischen Stoffs kann es nicht sein, über die Geltung der einen oder der andern beider entgegengesetzten Formen der Atomistik,...

5. Part 5

67. Wenn die logischen Ideen als Vorbilder des Denkens dasselbe zum Wissen (Erkenntniss), so führen die Gegentheile derselben dasselbe zum Nicht- oder Scheinwissen (Irrthum). Ge...

20. Part 20

293. Mit der Annahme, dass das Wirken überhaupt keine Function der Entfernung, also von dieser unabhängig, jedes Mass der Entfernung für das Mass der Wirkung gleichgiltig sei, h...

4. Part 4

49. Wie disparate Denkinhalte mit äquipollenten darin übereinkamen, dass beiderseits die Denkinhalte ihrem Inhalt nach nicht identisch waren, so unterscheiden sich dieselben von...

27. Part 27

359. Alle bisher in Betracht gezogenen Bewusstseinsvorgänge waren entweder primitive Bewusstseinsacte, oder solche, welche aus diesen in Folge der zwischen ihnen herrschenden qu...

15. Part 15

224. Dieser Verdacht wird gesteigert, wenn die Person des Vergelters mit dem Beleidigten, schwindet beinahe völlig, wenn dieselbe mit dem Beleidiger identisch ist. Ersteres enth...

24. Part 24

333. Um dieselbe zu heben, hat Herbart den Ausweg der sogenannten "zufälligen Ansichten" ergriffen. Indem das Reale a, dessen einfache Qualität a sein soll, mit dem Realen b, de...

12. Part 12

187. Steigerung wirklicher oder doch als Anlage vorhandener Kräfte in quantitativer Hinsicht ohne Rücksichtnahme auf deren anderweitige qualitative Beschaffenheit ist es, was im...

11. Part 11

173. Wie die natürliche Correctheit d. i. die Abwesenheit einander ausschliessender Vorstellungen im Bewusstsein zur künstlichen d. i. zu der sei es zufällig, sei es willkürlich...

30. Part 30

390. Die Bearbeitung des eigenen Vorstellungsmaterials erfolgt, wenn das letztere von fremdartigen, ästhetischen und praktischen Zusätzen gereinigt ist, "sine ira", aber erst, w...

29. Part 29

377. Wie die andere ihresgleichen appercipirenden d. h. sich anschmelzenden Vorstellungsmassen im individuellen Bewusstsein, so stellen die einzelnen, jede für sich organisirten...

6. Part 6

87. Aus der Natur des Bewusstseins folgt es auch, dass weder der Intensitätsgrad, noch die Fülle des dem Vorstellen Dargebotenen eine gewisse äusserste Grenze der Leistungsfähig...

7. Part 7

104. Consonanz (Harmonie) und Dissonanz (Disharmonie) der Tonempfindungen hängt demzufolge von deren überwiegender Identität oder dem Gegensatz des Inhalts derselben ab. Da nun...

19. Part 19

281. Die Mannigfaltigkeit ist die geringste d. h. die Gleichartigkeit des Wirklichen ist die denkbar grösste, wenn dessen Verschiedenheit nicht in einer sogenannten inneren (Eig...

25. Part 25

346. Wie chemisch disparate Körperbestandtheile, die zu einander keinerlei Affinität besitzen und lediglich durch mechanischen Druck zusammengehalten werden, in ihrem Verbande b...

28. Part 28

369. Weil nun jeder Versuch, über die Gemeinsamkeit des Inhaltes individuell verschiedener Einzelbewusstsein ein Urtheil zu fällen, nicht nur voraussetzt, dass dieser Inhalt sel...

32. Part 32

413. Wie die Politik als Anwendung der logischen Ideen auf den öffentlichen Geist als Staatsklugheit, so erscheint sie in der Anwendung der ästhetischen Ideen auf denselben als...

13. Part 13

200. An die ethische Idee des Wohlwollens schliesst sich ein Verfahren an, welches die in derselben enthaltene Forderung nicht blos auf das gesammte Wohl und Wehe Anderer berühr...

22. Part 22

314. Je nachdem der organische Körper als am Orte haftend, oder mit der Fähigkeit begabt, denselben beliebig zu wechseln, so wie, je nachdem derselbe als sich oder anderes vorst...

23. Part 23

322. Es ist nicht die Verschiedenheit beider Classen von Erscheinungen dem äusseren Anschein nach, welche bestritten wird, eben so wenig als die Gegner der Verschiedenheit organ...

3. Part 3

37. Von einander äquipollenten, substituirbaren Denkinhalten gilt, wenn der eine wahr oder falsch, dass es auch der andere sei (z. B. was vom gleichseitigen Dreieck gilt, gilt a...

31. Part 31

401. Frucht der Gemüthsbildung ist die Lebendigkeit des Geschmacks (der "Stimme des Gottes") im Künstler, des Gewissens (der "Stimme Gottes") im Einzel- und des Mitgefühls (soci...

26. Part 26

354. In dieser appercipirenden Macht, welche die Ich-Vorstellung über die Gebilde des Bewusstseins im weitesten Umfange ausübt, liegt der Grund, weshalb der sich selbst begreife...

33. Part 33

422. Wie die bildende Kunst als Darstellung der logischen Ideen in der leblosen und belebten Natur als "Weltverbesserung", so tritt sie als Verwirklichung der ästhetischen Ideen...