DE Prosa

Der Todesgruß der Legionen, 3. Band

Der Kaiser Napoleon ging in heftiger Bewegung in seinem Cabinet auf und nieder; die krankhafte Abgespanntheit, welche sonst auf seinem Gesicht zu liegen pflegte, war verschwunden, an deren Stelle war eine lebhafte Aufregung getreten, seine Lippen zuckten, seine Augen blickten...

Chapters

4. Chapter 4

„Ich danke Euch, meine Tapferen,“ sagte der Kaiser, als nach einigen Minuten die Rufe der nahe herandrängenden Soldaten verstummt waren, „ich kenne Eure Ergebenheit für mich, ic...

15. Chapter 15

Als ein Tag nach dem andern vergangen war, ohne daß eine solche Nachricht eintraf, hatte sie dann alle Möglichkeiten der Verzögerung sich klar gemacht, sie hatte auch wohl mit e...

6. Chapter 6

„Alles ist vorbereitet,“ las er dann, den Zeilen folgend, „die maßgebenden Personen sind der Proclamation des Prinzen von Asturien günstig. Das Volk im Ganzen mit Ausnahme einig...

2. Chapter 2

„Sie wissen,“ sagte der Kaiser, als er mit dem Großsiegelbewahrer allein war, „daß die Kaiserin nach der Verfassung des Reichs zur Regentin bestimmt ist, für den Fall meiner Abw...

3. Chapter 3

Der Tisch setzte sich sogleich in eine lebhafte Bewegung. Er schwankte einige Male stark hin und her, dann senkten sich die beiden erhobenen Füße desselben nieder, und in rasche...

18. Chapter 18

„Um Gottes Willen, meine Herren,“ rief der Regierungsrath Meding, — „bedenken Sie, was Sie thun. Bedenken Sie, daß es sich in diesem Augenblick nicht um eine erneute Aufnahme de...

9. Chapter 9

„Nun,“ sagte er, „Abeken und der arme St. Blanquart werden wohl nicht so gefährliche Feinde meiner Gesundheit sein, lassen Sie sie nur immerhin, ich verspreche Ihnen, ich werde...

8. Chapter 8

„Nun,“ sagte er, „der Prinz Leopold wird wohl so bald nicht in der Lage sein, mit der unumschränkten Autorität Carl V. und Philipp II. über die Armeen Spaniens verfügen zu könne...

16. Chapter 16

„Ich danke Ihnen, Herr Vergier,“ sagte sie, „dafür, daß Sie all des Schmerzlichen, das zwischen uns liegt, bisher niemals erwähnt haben, — ob in meinem Herzen Dasjenige jemals w...

20. Chapter 20

„Es würde zu nichts führen,“ sagte der Untersuchungsrichter, „denn eine gleichgültige Antwort würde noch nichts zu Ihren Gunsten beweisen, — wenn diese Briefe wirklich nur der D...

13. Chapter 13

Was will man in Paris?“ fuhr er fort, indem er die Hand vor die Stirn legte und unruhig nachdenkend schnell auf und nieder ging. „Will man den Krieg? Das ist ja beinahe unmöglic...

7. Chapter 7

„Ich danke, Eure Majestät,“ erwiderte die Königin, auf deren Gesicht bei den ersten Worten des Kaisers der Ausdruck gespannter Erwartung erschienen war, „sie befinden sich vortr...

19. Chapter 19

„Wir haben Alles geordnet,“ sagte er, die wenigen Zeilen überlesend, welche dieser Bogen enthielt, — „wir haben die diplomatischen Fäden gezogen, — um unsere wohlwollenden Freun...

5. Chapter 5

Die alte Frau versprach ihm lächelnd, seiner Geliebten zu schreiben, und dann setzte er sich zu ihr und plauderte lange mit ihr, und er erzählte von seiner Geliebten, ihren schö...

11. Chapter 11

Der Kaiser, welcher sich nach dem Familiendiner so eben zurückgezogen und den Frack mit einem leichten weiten Sommerrock vertauscht hatte, lag halb in einem jener großen amerika...

14. Chapter 14

Und einen Augenblick den Vortrag unterbrechend, aß Seine Majestät etwas kalten Hummer und trank ein Glas Wein, während er zugleich den Geheimen Legationsrath Abeken aufforderte,...

1. Chapter 1

Der Kaiser Napoleon ging in heftiger Bewegung in seinem Cabinet auf und nieder; die krankhafte Abgespanntheit, welche sonst auf seinem Gesicht zu liegen pflegte, war verschwunde...

10. Chapter 10

„Eure Majestät,“ sagte Benedetti, indem er sich niederließ, „haben die Gnade, dieselbe Ueberzeugung auszusprechen, in welcher ich hierher gekommen bin, — ich bin gewiß, daß es u...

17. Chapter 17

„Sire,“ sagte der Herzog von Gramont, indem die Depeschen in seinen Händen leise zitterten, „eine ebenso unerwartete als unangenehme Nachricht! Aus München und Stuttgart wird ge...

12. Chapter 12

„Meine Gemahlin wird nicht zufrieden sein,“ sagte er dann, „über die so friedliche Lösung — sie glaubt an den Sieg — ich will ihr selbst die Sache sogleich mitteilen, damit sie...