Category: Novels

Aristipp in Hamburg und Altona: Ein Sitten-Gemälde neuester Zeit

Der vorliegende Text wurde anhand der 1840 erschienenen Buchausgabe so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Ungewöhnliche und altertümliche Schreibweisen sowie Zeichensetzung, welche nicht mehr dem heutigen Standard entspricht, wurden nicht korrigiert, insbesondere w...

Chapters

12. Part 12

„Es ist mir unmöglich, Aristipp,“ begann er nach einigen Augenblicken, „dieses Glockenspiel zu hören, ohne von einer süßen, wehmüthigen Empfindung ergriffen zu werden! Wie rein,...

13. Part 13

„Das kann mir einerlei sein. Jeder Mann, er gehöre zu welcher Partei er wolle; er sei Aristokrat, Republikaner, Carlist oder Christinos, Anhänger des Absolutismus oder der Const...

2. Part 2

„Gerade, weil ich vielfach angegriffen und getadelt worden bin. Ich fand, daß der meiste Tadel, welcher mich traf, nur auf Hörensagen beruhte; ungerecht war. Ich sah ferner ein,...

5. Part 5

Es wurden uns Stühle gebracht. Hippias, Herr Bleicamb und ich setzten uns. Der Baron ging in das angrenzende Zimmer, in welchem Madame Janßen nebst ihrem Sohn, die Erstere mit w...

7. Part 7

„Ich habe nichts dagegen, Du frommer, liebevoller Mann! Das von der Erbsünde warf ich nur so hin, und mit meiner Welt von Teufeln war es auch nicht so bös gemeint. Wir Deutschen...

3. Part 3

„Durchaus nicht. +Du glaubst also, daß in unseren Zeiten nur dann ein Mensch den andern in Schutz nähme, wenn er von ihm Vortheil gezogen oder noch zieht? Leider hast Du im Allg...

4. Part 4

„Nun, das ist eine poetische Unterhaltung geworden! rief der Baron, nachdem Hippias geredet hatte. Wir müssen Ihnen dankbar sein, Fräulein Brettomani, daß Ihre Gegenwart diese G...

10. Part 10

„Es ist sonderbar,“ nahm nach einigen Augenblicken der Baron das Wort, „daß es Tage giebt, an welchen man jeder Sache nur die traurige Seite abgewinnen kann. Wo selbst die liebl...

6. Part 6

Es sind jetzt ungefähr funfzehn Jahre her, daß ich beschloß die Welt zu sehen, auf Reisen zu gehen. Ich hatte vor meiner Abreise noch einige Familien-Verhältnisse zu ordnen und...

8. Part 8

Meine Geschichte ist aus, meine Herren! Bewundern Sie die Delicatesse, die Großmuth dieses Mannes mit mir. Aus meinen Mittheilungen war ihm der beklagenswerthe Zustand meiner Fi...

9. Part 9

„Das allgemeine gute Urtheil über einen Menschen hat allerdings etwas sehr Anziehendes,“ sprach Hippias. „Es ist bei weitem leichter Bewunderung, als die allgemeine Achtung und...

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der 1840 erschienenen Buchausgabe so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Ungewöhnliche und altertümliche Schreibweisen sowie Zeichen...

11. Part 11

„Ich bitte Dich, um Gotteswillen,“ schrie Bleicamb: „thut mir nur den Gefallen und fangt nicht wieder an zu raisonniren, zu philosophiren, zu politisiren, zu religiosiren und zu...

14. Part 14

Madame Grigoir, Clairon und ich begaben uns in verschiedenen Zimmern zur Ruhe. Es war eine mondhelle Nacht; die schwarzen Cypressen vor dem Hause erschienen in gespenstischer Be...