DE Prosa

Tahiti: Roman aus der Südsee. Erster Band.

Von einem leichten Ostpassat getrieben, dazu die Obersegel fest, ja sogar noch mit einem Reef im Kreuzsegel, der vor einigen Abenden hineingenommen, und den man sich gar nicht die Mühe gegeben hatte wieder auszustechen, kam ein schwerfälliges, schmutzig aussehendes Schiff lang...

Chapters

1. Chapter 1

Von einem leichten Ostpassat getrieben, dazu die Obersegel fest, ja sogar noch mit einem Reef im Kreuzsegel, der vor einigen Abenden hineingenommen, und den man sich gar nicht d...

2. Chapter 2

René war, als er sich nur einmal außer dem Bereich seiner Kameraden sah, so rasch er konnte gerade einem der nächsten Hügel zugeeilt, und das selbst schien mit der Last die er t...

3. Chapter 3

»So,« sagte der Indianer mit freundlichem Kopfnicken, als er endlich neben René stand und eben die Hand ausstreckte ihn auf die Schulter zu klopfen, »so Freund weißer Mann, nun...

4. Chapter 4

»Halt, Fremder -- halt -- sie sind falsch -- sie wollen Dich binden und halten, und dem Schiff, das ihnen das Lösegeld zurückgelassen hat, wieder ausliefern -- traue ihnen nicht...

5. Chapter 5

Jetzt begriff René erst, worauf der kleine Protestantische Missionair oder Prediger eigentlich abziele, denn dieser mußte natürlich glauben, was ihm die protestantischen Geistli...

6. Chapter 6

»Sie haben sich große Mühe gegeben Sadie,« sagte er endlich, »Dir den Glauben so vieler Tausende in ihrem eignen Vaterlande von der schlimmsten Seite zu schildern -- und schon d...

7. Chapter 7

René hätte die Nacht hindurch diesen lieben weichen Tönen lauschen mögen, aber das Mädchen lenkte endlich, trotz seinen Bitten noch nicht heimzukehren, das Canoe zum Lande zurüc...

8. Chapter 8

»Für den _Vater_ sei es außerdem besonders dringende Pflicht, sein angenommenes Kind vor Verführung zu schützen und ihr Herz zu wahren vor den Eindrücken, die bei einer solchen...

9. Chapter 9

»Vater -- lieber Vater!« rief das Mädchen in jubelnder, kaum gefaßter Lust. -- Mitonare hatte aber kaum gehört was die Sache, die ihm selber das Herz abzustoßen drohte, für eine...

10. Chapter 10

»Ich hab' es mir gedacht, daß es das unglückselige Schiff sei, als ich nur hörte daß es dicht bei dem Wind die Insel anlaufe, und den prachtvollen Westwind versäume nach Nord-Os...

11. Chapter 11

Der Platz selber war für so kurzen Aufenthalt wohnlich genug; gegen Wind und Regen vollständig durch ein gutes Dach und fast fußdicke vielleicht sechs Fuß hohe Steinmauern gesch...

12. Chapter 12

René war in dem Augenblick als ihn Adolphe verließ, in die Höhe gesprungen, und wußte in der That, in dem ersten Gefühl jubelnder Freiheit, nicht was er thun, ob er dem Rathe Ad...

13. Chapter 13

Den Glauben an ihre alten Götter hatten die letzten Jahrzehnde, wenn auch noch nicht ganz zerstört, doch so erschüttert und untergraben, daß diese frühere Religion jeden Einfluß...

14. Chapter 14

[I] Aimata oder Pomare ~IV.~ ist etwa 1812 geboren und war zuerst an einen jungen Häuptling von Tahaa verheirathet, von dem sie sich wieder schied und zu ihrem zweiten Gemahl ei...

15. Chapter 15

Weißer Rauch quoll aus den Schießluken der Englischen Fregatte »Talbot« und der rasch folgende donnernde Schlag des Geschützes, der das Echo grollend weckte in den Bergen, grüßt...

16. Chapter 16

Die Mädchen kicherten zusammen unter ihren vorgebeugten Hüten, aber ganz leise, und der Zug schritt langsam vorwärts, denn er wuchs mit jedem Fußbreit Boden den er gewann, und a...

17. Chapter 17

»In dem Fall,« entgegnete der Französische Consul finster, »kann ich Nichts thun als gegen Alles feierlich protestiren, was die geschlossenen Verträge des Landes, das ich hier z...