Category: Science-Fiction & Fantasy

Der rote Stern: Ein utopischer Roman

Lieber Genosse, ich sende Ihnen Leonids Schriften. Er wollte sie veröffentlichen, -- Sie verstehen sich auf diese Dinge besser als ich. Leonid hat sich verborgen. Ich verlasse das Krankenhaus, um ihn zu suchen. Meiner Ansicht nach wird er in den Bergwerksgebieten zu finden sei...

Chapters

1. Part 1

Lieber Genosse, ich sende Ihnen Leonids Schriften. Er wollte sie veröffentlichen, -- Sie verstehen sich auf diese Dinge besser als ich. Leonid hat sich verborgen. Ich verlasse d...

2. Part 2

Menni gebot mir, auf der Seitenbank der Gondel Platz zu nehmen, dann verlöschte er das elektrische Licht und öffnete das riesige Saalfenster. Er selbst setzte sich vorne an die...

3. Part 3

»Die klare Vergrößerung beträgt etwa das Sechshundertfache«, entgegnete Menni. »Genügt uns dies nicht, so photographieren wir das Gesichtsfeld und betrachten die Photographie un...

4. Part 4

Einmal zeigte mir Enno durch das stärkste Vergrößerungsglas den winzigen Planeten Eros; ein Teil seiner Bahn lag zwischen Erde und Mars, der andere befand sich weiter als der Ma...

5. Part 5

Es gab, nachdem die Produktionsmittel sozialisiert worden waren, keine Entschädigung im wahren Sinne des Wortes, doch wurden die Kapitalisten pensioniert. Später spielten viele...

6. Part 6

»Die Zahlen ändern sich stündlich«, erklärte Menni. »Im Verlauf einer Stunde melden einige tausend Arbeiter ihren Wunsch, zu einer anderen Arbeit überzugehen. Dies wird vom zent...

7. Part 7

Die Bemerkungen waren meist naiv, häufig jedoch scharfsinnig; sie wandten sich vor allem gegen Ennos Behauptung, daß zu unserer Zeit die Venus für die Menschen ein äußerst nutzl...

8. Part 8

»Vollkommene Schutzvorrichtungen, die jeden Unglücksfall ausschließen, gibt es überhaupt nicht. Aber Sie sehen hier die Verletzten aus einem Gebiet mit zwei Millionen Einwohnern...

9. Part 9

Schließlich mußte ich mich ergeben; ich sah, daß Schlaffheit und Apathie immer stärker meinen Willen schwächten, daß ich immer weniger gegen sie anzukämpfen vermochte. Eines Abe...

10. Part 10

Nicht »schlechter« zu arbeiten als die anderen, das strebte ich aus allen Kräften an, und fast immer mit einem gewissen Erfolg. Doch mußte ich bemerken, daß dies für mich eine w...

11. Part 11

Ich beschloß, systematisch Nachforschungen anzustellen. Es fielen mir Beobachtungen ein, zu denen mich einige zufällige und unwillkürliche Andeutungen Nettis veranlaßt hatten: d...

12. Part 12

Die Zeit der Umwälzung ist demnach nicht zu bestimmen, und es hängt nicht von uns ab, sie früher herbeizuführen. Jedenfalls können wir nicht so lange warten. Im Verlauf von drei...

13. Part 13

Ich begab mich in den großen Observatoriumssaal und sprach dort zu einem der Arbeiter: »Ich muß Sterni sehen.« Der Genosse ging, um Sterni zu rufen, kehrte nach wenigen Augenbli...

14. Part 14

Aber nicht nur Wladimir kam mir wie ein Kind vor. Selbst Werner, dieser alte Revolutionär, erschien mir weit naiver und kindlicher, als ich früher geglaubt hatte -- und das glei...