Portrait painting -- Germany

Das Bildnis bei den altdeutschen Meistern bis auf Dürer

Die bildlichen Darstellungsformen des Menschen bis zur Renaissance sind ihr wesentlicher Inhalt. Ursprünglich war es meine Absicht gewesen, mich bei der Durchforschung dieses ausgedehnten Gebietes auf die eigentliche Porträtkunst zu beschränken, aber im Laufe meiner Untersuchu...

Chapters

1. Part 1

Die bildlichen Darstellungsformen des Menschen bis zur Renaissance sind ihr wesentlicher Inhalt. Ursprünglich war es meine Absicht gewesen, mich bei der Durchforschung dieses au...

2. Part 2

Lambert, Professor. 73. Landauer. 162. Leonore, Gemahlin Kaisers Friedrich III. 213. Leopold der Heilige, Markgraf von Oestreich, † 1136. 138. Leopold III., Herzog von Oestreich...

3. Part 3

Dieselbe im Gehirn des Künstlers unaufhörlich nach schöpferischer Gestaltung drängende Kraft erklärt auch die Vorliebe der deutschen Maler für ~dramatische Bewegung~ ihrer Stoff...

4. Part 4

Aber noch in die Lebenszeit Karls des Grossen fallen die ersten schüchternen Versuche, der Realität der Physiognomie ein wenig näher zu kommen, so z. B. in den kleinen Profilköp...

5. Part 5

Im östlichen Sachsen, wohin die Bildnerschule aus der Harzgegend allmählich ihren Mittelpunkt verlegt hatte, entstanden zum Beginn des 13. Jahrhunderts die grossartigen Triumphk...

6. Part 6

Die Vorzüge dieses an Geist und Empfindung überreichen Meisters, der Schatten gleichsam, den die kommende Riesengestalt Dürers vorauswarf, liegen allerdings auf einem anderen Ge...

7. Part 7

Am beredetsten spricht das deutsche Element aus den Resten der ~Wandmalerei~ in der ~Kollegiatkirche Mariä Himmelfahrt~ und aus den auf einer fortlaufenden Holztäfelung gemalten...

8. Part 8

Die erzbischöfliche oder Seminarmadonna, wie sie gewöhnlich bezeichnet wird, wurde von Schnaase dem Dombildmeister abgesprochen, wohl mit Unrecht. Kämmerer, der an ihrer Echthei...

9. Part 9

Als Stecher der Bilder des genannten Kabinets und des Hausbuches im Besitze des Fürsten von Waldenburg-Wolfegg weltbekannt und in seinen Arbeiten deutlich zu erkennen, führt er...

10. Part 10

Für unsere Untersuchungen von Wichtigkeit ist die Frage: sind die Physiognomien der Dargestellten auf diesem frühen Werke typische oder individuelle und, wenn das letztere der F...

11. Part 11

Von seinen Werken — das meiste befindet sich in den beiden Stuttgarter Museen —, ist zunächst der ~Altar~ aus der Kirche auf dem ~Heerberge~ von 1497 zu nennen, ~Stuttgart~, Alt...

12. Part 12

Gleichfalls nicht ganz sicher von Herlin ist ein ~Epitaphium~ einer Frau Müller in der ~Georgskirche~ zu ~Nördlingen~, am alten Rahmen mit 1463 bezeichnet, welches Christus am K...

13. Part 13

Am Schlusse der westbairischen Kunstthätigkeit ist noch zweier ~Wandgemälde~ mit porträtartigen Darstellungen zu gedenken. Das eine ist ein ~Gruppenbild~ in der Kirche von ~Hofl...

14. Part 14

Und dieser Gattungseindruck ist der einer grundechten, bodenwüchsigen Kunst, in der ~deutsche Art~ mit ihren Vorzügen, aber auch mit ihren Mängeln, am schärfsten und am vielseit...

15. Part 15

Der alte Herr in violetter, pelzbesetzter Damastschaube mit dem feinen, von grauweissen Haar umkränzten Gelehrtengesicht schaut hellen Blickes in dreiviertel Wendung nach links...

16. Part 16

Die junge Frau mit grossen, derben Gesichtszügen, breiter und hoher Stirn, zurückgehendem Untergesicht und gedankenleeren Augen ist ein echt wolgemutischer Typus. Sie hat die Un...

17. Part 17

Dass von keiner Auftragsseite ein kunstfreundliches Motiv bestimmend gewesen ist, darf von vornherein als ausgemacht gelten. Bei den Altargemälden (Gruppe 1 und 2) ist es der fr...

18. Part 18

Wo in dem ältesten Kunstschaffen, in Assyrien und Aegypten, der Sterbliche vor dem Unsterblichen erscheint, ist er fast ausnahmslos von derselben Leibesgrösse gebildet wie diese...

19. Part 19

Aber schon frühzeitig, trotz der von der Antike geerbten Vorliebe für plastische Formen, drängt sich in die gegossene oder gemeisselte Porträtwelt der Gräber eine andere Darstel...

20. Part 20

In seine gewohnte Umgebung, in einen geschlossenen Innenraum mit Ausstattungsgegenständen wird der Dargestellte noch nicht gebracht, höchstens könnten Briefschaften, die an der...

21. Part 21

Diejenigen Männer, die wir heute als die eigentlichen Träger des Geistes jenes merkwürdigen 15. Jahrhunderts betrachten, fehlen auch hier. In überwiegender Mehrheit sind es die...

22. Part 22

Ganz verschwunden ist allerdings auch später die profane Assistenz von den heiligen Darstellungen nicht, und selbst die kleinen Adorantenpüppchen leben bekanntlich noch heute we...

23. Part 23

61 Die Bleistift(!)-Zeichnung in der Albertina ist wohl nicht von Dürer, sondern von einer anderen Hand nach dem Münchner Bilde angefertigt. Karl Voll in der Beilage zur Allgeme...