Das Bildnis bei den altdeutschen Meistern bis auf Dürer

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Anmerkungen zur Transkription

Besondere Schriftschnitte werden im vorliegenden Text mit Hilfe der folgenden Symbole gekennzeichnet:

~Gesperrt~ _Kursiv_ +Fett+

Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr verwendete Schreibweisen bleiben gegenüber dem Original unverändert; fremdsprachliche Ausdrücke wurden nicht korrigiert.

Das Buchformatzeichen (wie eine hochgestellte Null z.B. 4° für die Quartformat,) in den Buchdarstellungen am Ende des Buches, ist als Gradzeichen (°) dargestellt.

Das Ornament auf den Seiten VIII, X, 48, 49 ist durch [ornament] ersetzt.

Die Berichtigungen auf Seite XIV sind im Text korrigiert.

Seite 117, Zeile 1: unter ihnen der Bürgermeister selbst und seine drei Frauen -> »unter ihnen der Bürgermeister, sein Sohn Ulrich und dessen drei Frauen.

Seite 149, Zeile 12: »Aus der Mitte des 15. Jahrhunderts -> »Aus der Mitte des 14. Jahrhunderts

DAS BILDNIS BEI DEN ALTDEUTSCHEN MEISTERN BIS AUF DÜRER

VON

ALFRED LEHMANN

MIT 72 ABBILDUNGEN

VERLAG VON KARL W. HIERSEMANN LEIPZIG 1900

Vorwort.

Diese Studie ist der philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg als Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde eingereicht worden; ich lege sie hiermit, wesentlich erweitert und berichtigt, der Oeffentlichkeit vor.

Die bildlichen Darstellungsformen des Menschen bis zur Renaissance sind ihr wesentlicher Inhalt. Ursprünglich war es meine Absicht gewesen, mich bei der Durchforschung dieses ausgedehnten Gebietes auf die eigentliche Porträtkunst zu beschränken, aber im Laufe meiner Untersuchungen habe ich erkannt, wie das Werden des ~Teiles~ — denn Porträt ist eine engere Begrenzung des Bildnisbegriffes — nur im Entwickelungsgange des ~Ganzen~ verstanden werden kann, und ich habe deshalb meine Arbeit auf das Bildnis im weitesten Sinne des Wortes ausgedehnt.

Den Darstellungen der menschlichen Erscheinung bin ich bis zu ihren typischen Anfängen in der Karolingerzeit nachgegangen, denn wenn auch die Kunst, gleichwie die Kultur dieser Epoche auf römischer Grundlage beruht, so ist doch das Neue in ihren Werken germanischen Geistes, und sein gesetzmässiges Wachstum in Deutschland, nicht in Frankreich zu finden. Von seiner fernen Geburtsstätte aus habe ich das Bildnis durch die wichtigsten Denkmäler der Buchmalerei bis zur allgemeinen Verbreitung der Formenschneidekunst verfolgt, das ist etwa bis zur zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, wo der Bilddruck die Feder- und Pinselzeichnung zu verdrängen beginnt. Gleichzeitig habe ich das Auftreten der Menschen und die Belebung seiner Erscheinungsform in der monumentalen Wanddekoration beobachtet und schliesslich seine Verkörperung durch die Bildhauerkunst und seine Darstellung auf Schaumünze, im Holzschnitt und Kupferstich, wenn auch nur flüchtig, in das Blickfeld meiner Betrachtungen gezogen.

Bei der Schilderung des Menschenbildnisses auf der Malertafel brauchte ich bei den Inkunabeln nicht zu verweilen, denn ihre kindlichen Ausdrucksformen sind denen der Buch- und Wandmalerei nahe verwandt, ich habe vielmehr sogleich die in reicher Fülle auf uns gekommenen Werke von der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts an bis mit dem 15. zum Gegenstand meiner Untersuchungen gemacht.

In dieser eigenartigen Periode deutschen Kunstschaffens, in welcher neben einem langsamen Absterben alter Ideale und Formen die Keime neuer Bildungen sich zu regen beginnen und an deren stürmisch bewegtem Ende der grösste Genius auf dem gesamten Gebiete der bildenden Kunst in Deutschland sich erhebt, erscheinen zum ersten Male, von vereinzelten Vorläufern abgesehen, die eigentlichen Porträts und zwar ~in Gestalt heiliger oder profaner Personen im Rahmen des Altarbildes, als Stifter und als unabhängige Einzelbildnisse~. Die Aufzählung und Beschreibung dieser drei Porträtgattungen, in denen die Bildniswelt des deutschen Quattrocento enthalten ist, beansprucht den grössten Raum in meiner Arbeit.

Die Gliederung des Stoffes habe ich in der Weise vorgenommen, dass im ersten Teile das Menschenbildnis in allen Kunstgebieten mit Ausnahme dem der Tafelmalerei kurz zusammengefasst und unabhängig von seiner Verteilung auf die verschiedenen deutschen Stammesgruppen besprochen wird, während im zweiten sein Werden und Wandeln auf der Malertafel eine eingehendere und nach Schulen gesonderte Betrachtung erfährt. Es stellt sich somit der erste Teil gleichsam als ein Querschnitt durch die deutsche mittelaltrige Bildniskunst dar, jedoch ohne Berücksichtigung der Tafelmalerei, welche im zweiten Teile in einer Gruppe von Querschnitten durch die Malerschulen des 15. bezw. des 14. Jahrhunderts vorgeführt wird.

Ein dritter und letzter Teil versucht den Porträtinhalt der deutschen Bildnismalerei vor der Renaissance zu einem Gesamtbild zu vereinigen und behandelt eine Reihe sich hieran knüpfender kunst- und kulturgeschichtlicher Betrachtungen und Fragen. —

Eine Geschichte des deutschen Bildnisses ist noch nicht geschrieben. Gleichwohl darf ich nicht den Anspruch erheben, diesen Teilversuch ohne fremde Leitbilder unternommen zu haben. Vor allem ist es Jacob Burckhardts Arbeit über das Porträt in der italienischen Malerei, die mir als allgemeiner Wegweiser gedient hat. Was ich an wohlverarbeitetem Material den Forschungen Janitscheks, Lamprechts, Lichtwarks, Thodes Vischers, Woermanns und vieler Anderer entnommen habe, wird man aus den einzelnen Abschnitten ersehen. Die überwiegende Mehrzahl der besprochenen Kunstwerke ist mir selbstverständlich durch eigene und zumeist wiederholte Anschauung bekannt.

Abbildungen vermag ich dem gedruckten Worte nur in einer verhältnismässig geringen Anzahl zur Seite zu stellen, leider, denn »um von Kunstwerken eigentlich und mit wahrem Nutzen für sich und andere zu sprechen, sollte es freilich nur in Gegenwart derselben geschehen«. (Goethe.) So muss ich mich in der Hauptsache auf das Gedächtnis des Lesers und seine Bildersammlung verlassen.

Um mich in der Arbeit selbst so wenig wie möglich zu wiederholen, gebe ich hier die Erläuterung einiger im Text mehrfach gebrauchter sprachlichen Bezeichnungen:

Unter dem Namen ~Mittelalter~ umfasse ich den gesamten Zeitraum zwischen klassischem Altertum und der Wende des 15. Jahrhunderts. Die Wörter ~Bildnis~ und ~bildnisartig~ verwende ich in ihrem weiten, landläufigen Sinne, ~typisch~, ~individuell~, ~individuell-charakteristisch~, ~porträtartig~ und ~Porträt~ dagegen für die plastische, zeichnerische oder malerische Darstellung eines menschlichen Kopfes, um mit ihnen das Folgende auszudrücken:

Typisch

1. wenn von dem Ganzen und den einzelnen Gesichtsteilen nur das Allernotwendigste, nur die ihnen zu Grunde liegende ideale Form wiedergegeben ist, also gewissermassen für das Symbol eines Menschenkopfes. Unter männlichen und weiblichen, Alters- und Standes-Typus verstehe ich engere, sich selbst erklärende Begrenzungen einer vorgeschrittenen Art dieser primitivsten Bildnisgattung;

2. wenn sich für bestimmte und in den Darstellungen häufig wiederkehrende heilige oder profane Persönlichkeiten (Repräsentanten) innerhalb einer Kunstperiode die gleichen Erscheinungsformen ausgebildet haben und diese während eines längeren Zeitraums mit unwesentlichen Veränderungen in den Kunstwerken erscheinen;

3. wenn für derartige Persönlichkeiten (Repräsentanten) eine bestimmte Malerschule oder auch ein einzelner Meister annähernd die nämlichen Erscheinungsformen verwendet.

Individuell

wenn der Umriss eines Kopfes, sein Knochenbau und die Gesichtsteile nach dem unmittelbaren Vorbilde eines Lebenden oder nach dem lebhaften Erinnerungsbilde von einem solchen geschaffen zu sein scheinen.

Individuell-charakteristisch

wenn in einem individuellen Kopfe etwas von dem bleibenden inneren Leben des Dargestellten ausgeprägt ist, d. h. wenn er von der Wesenseigentümlichkeit der betreffenden Persönlichkeit Kunde giebt.

Man wolle beachten, dass ich unter individuell im allgemeinen die physische, unter charakteristisch die seelische und geistige Durchbildung eines Kopfes begreife.

Porträtartig

wenn ich von einem individuellen oder individuell-charakteristischen Kopfe die Empfindung habe, dass der Künstler ihn als den einer ganz bestimmten Persönlichkeit hat wiedergeben wollen, ohne dass ihm jedoch seine Absicht in höherem Sinne gelungen ist.

Zu dieser Gruppe zähle ich auch solche Bildnisse, bei denen das Wollen des Künstlers lediglich aus einem begleitenden Nebenumstand, wie Wappen, Namen oder dergleichen zu erkennen ist.

Porträt

wenn eine Fülle von Einzelheiten eines individuell-charakteristischen Kopfes und seine Gesamterscheinung so nach dem wirklichen Leben gebildet ist, dass ich den Eindruck von einer vollkommenen und in sich abgeschlossenen Einzelexistenz erhalte.

Ich weiss recht wohl, dass diese hier voneinander geschiedenen Begriffe häufig oder beinahe stets ineinander verlaufen und miteinander verschwimmen, und dass es in der Praxis ganz unmöglich ist, scharfe Trennungslinien zwischen ihnen zu ziehen, ebensowenig wie etwa zwischen den Farben des Sonnenspektrums oder den Tonnuancen eines Rembrandtschen Gemäldes, aber angesichts der weiten Kreise, welche jene Begriffe im allgemeinen Sprachgebrauche umschliessen, schien es mir wünschenswert, sie in dem meinigen nach Möglichkeit zu verengen. —

Allen, die mir bei Beschaffung des Abbildungsmaterials behilflich gewesen sind, spreche ich hiermit meinen Dank für ihre Unterstützung aus.

~Dresden~, Sommer 1900.

+Alfred Lehmann+

Inhaltsübersicht.

Seite: Vorwort III Meisterliste VII Verzeichnis der Dargestellten IX Einleitung 1

Erster Teil. 1. Die Anfänge des Bildnisses 15 2. Das Bildnis in der Buchmalerei 19 3. Das Bildnis in der Wandmalerei 29 4. Das plastische Bildnis 34 5. Die Schaumünze 40 6. Der Holzschnitt und der Kupferstich 43

Zweiter Teil. 1. Allgemeine Betrachtungen über das Werden und Wandeln des Bildnisses in der Tafelmalerei 51 2. Die Schule von Prag 58 3. Alt-Köln und seine Einflusssphäre 63 4. Oberrhein, Schwaben, Schweiz 95 5. Baiern, Oestreich, Tirol 130 6. Sachsen und Schlesien 143 7. Franken 147

Dritter Teil. 1. Die Auftraggeber 191 2. Das Porträt im Rahmen des Altarbildes (Assistenzbild) 194 3. Das Stifterbildnis 201 4. Das Rosenkranzbild und die Mater Misericordiä 208 5. Das Porträt als Totendenkmal und die Reihenporträts 214 6. Das unabhängige Einzelporträt 219 a) Vorläufer 219 b) Aeusserlichkeiten des Porträts. Form, Grösse, Tracht, Geschmeide, Hintergrund 221 c) Künstlerische Auffassung. — Die gleichzeitige italienische und niederländische Porträtkunst. — Malweise. — Porträtsammlungen 229 d) Physiognomisches Gesamtbild der Porträts des 15. Jahrhunderts 241 Rückschau und Ausblick 245

Abbildungen.

Seite: Perikles, Büste, London 18 Euripides, Büste, Neapel 19 Der Schreiber Wandelgarius, Handschriftillustration 20 Kaiser Lothar, Handschriftillustration 22 Kaiser Heinrich II., Handschriftillustration 24 Gottesurteil, Handschriftillustration 27 Wandgemälde in Oberzell 30 Ekkehard und Uta, Naumburger Stifterfiguren 35 Kopf des Reiters, Bamberger Dom 37 Peter Parler von Gmünd, Büste, Prag 38 Der sog. Tiroler Thaler 41 Mohammed II., Holzschnitt 44 »Der türgisch Kayser«, Holzschnitt 46 Junge Frau vom Meister W. [ornament] B. Kupferstich 49 Votivbild aus Raudnitz 61 Kölner Dombild 66 Erzbischöfliche Madonna von Lochner 70 Altarbild des Meisters der heiligen Sippe 74 Weibliches Bildnis vom Meister von Severin 78 Niederrheinisches Bildnis in Heidelberg 80 Kalvarienberg vom Meister des Amsterdamer Kabinets 83 Das Liebespaar in Gotha 86 Von Meister Franckes Thomas-Altar 92 Desgleichen 93 Von Mosers Magdalenenaltar 96 Altarbild von Konrad Witz 100 Passionsbild von Isenmann 102 Schongauers Selbstbildnis, Kopie von Burgkmair 105 Von dem Multscherschen Altarwerk 108 Zeitbloms Selbstbildnis 110 Silberstiftzeichnung von Holbein d. Ä. 112 S. Pauls-Basilika, von Holbein d. Ä. 114 Epitaphbild von Holbein d. Ä. 117 Geiler von Kaisersberg, von Burgkmair 120 Von Herlins Georgsaltar 122 Männliches Porträt von Herlin (?) 124 Von einer Stiftung des Rosenkranzordens 126 Von einer Kreuzigung aus Benediktbeuren 131 Herzog Sigmund, von Olmendorfer (?) 133 Von einem Altar des Meisters von Neustift 142 Meissner Dombild 145 Schmerzensmann, fränkisch 149 Hohenzollernsche Votivtafel 151 Vom tucherschen Altar 154 Maria als Himmelskönigin, fränkisch 155 Kreuzigung von H. Pleydenwurff 159 Kanonikus Schönborn, von H. Pleydenwurff 161 Vom Zwickauer Altar 166 Vom Peringsdörffer Altar 169 Vom Schwanenaltar in Ansbach 171 Ehepaar in Dessau, von Wolgemut (?) 174 Porträt des Perckmeister, von Wolgemut (?) 175 Hans Tucher, von Dürer 178 Konrad Imhof, fränkisch 180 Doppelbildnis, fränkisch 181 Jörg Ketzler, von Elsner 182 Bildnis eines jungen Mannes, fränkisch 184 Porträt einer Patrizierin, fränkisch (?) 186 Porträt des Pacimondanus, fränkisch (?) 188 Männliches Porträt von Dürer (?) 189 Weltgericht von Lochner 195 Der h. Bernhardin von Siena, Kupferstich 199 Rosenkranzbild 209 Mater Misericordiä, Skulptur 212 Adolf von Schauenburg, von Francke (?) 215 Gruppenbild aus Hoflach 217 Konrad Kyeser, Miniatur 220 Wohnraum mit Porträt 222 Gruppe aus dem Thomas-Altar 226 Giovanni Arnolfini, von J. von Eyck 230 Luigi Scarampi, von Mantegna 231 Anbetung der Könige, vom Meister der h. Sippe 235

Meisterliste.

Bernward von Hildesheim, 34. Berthold, 152. Bertram von Minden, 91. Breslauer Meister von 1447, 146, 158. Burgkmair, Hans, 105, 119. Dietrich von Prag s. Theodorich. Dürer 21 Anm., 42, 43, 45, 144. Elsner, Jakob, 183. Francke 91, 215, Anm. Frass, Leo, 119. Fries, Hans, 130. Frühauf, Rueland, 137. Fuetrer, Uelrich, 132. Funhof, Hinrik, 91. Fyoll, Konrad, 88. Giltlinger, Gumbold, 119. Herbst, Hans, 129. Herlin, Friedrich, 121. Herrad von Landsberg, 26. Hirtz, Hans, 97. Holbein, Ambrosius, 118. Holbein d. Ä., 111. Holbein d. J., 118. Isenmann, Kaspar, 102. Konrad von Soest, 81. Lauwlin, 96. Lochner, Stephan, 67. Mächselkircher, Gabriel, 131. Meister des Amsterdamer Kabinets, 48, 83. " " h. Bartholomäus, 76. Meister des Clarenaltars, 63. " " Donaueschinger Bildes, 98. " E. S., 47. " von Frankfurt, 89 Anm. " des Georg- und Hippolytaltars, 73. " von Grossgmain, 137. " der Kreuzigung in der Frauenkirche, 158. " des Liebespaares in Gotha, 87. " von Liesborn, 82. " des Mainzer Marienlebens, 85. " " Marienlebens, 68, 71. " " Meissner Dombildes, 144. " N. D., 138. " des Neustifts, 143. " " Altars der Reglerkirche, 157. " " Schwabacher Altars, 170. " " Seeligstädter Altars, 84. " von S. Severin, 76, 199, 212. " " Sigmaringen, 125. " der h. Sippe, 73, 236. " mit dem Skorpion, 140. " der Spielkarten, 47. " des tucherschen Altars, 156. " der Verherrlichung Mariä, 73, 199. " W. [ornament] B., 48. " von Wittingau, 62, 135. " des Wolfgang Altars, 153. Mittelrheinischer Meister, 89 Anm. Moser, Lukas, 97, 248. Multscher, Hans, 107. Olmendorfer, Hans, 132. Pacher, Friedrich, 143. Pacher, Michael, 140. Pfenning, 138, (156). Pleydenwurff, Hans, 159. Pleydenwurff, Wilhelm, 44, 168. Ratgeb, Jerg, 128. Rueland, Wolfgang, 138. Schit, Nikolaus, 85. Schongauer, Martin, 47, 103. Schühlein, Hans, 109. Strigel, Claus, 125. Sunter, Jakob, 140. Theodorich von Prag, 59. Tieffental, Hans Heinrich, 96. Traut, Hans, 170. Wertinger, Hans, 135. Wilhelm von Herle, (94) 65. Witz, Konrad, 99. Wolgemut, 44, 163. Wurmser, Nikolaus, 33, 59. Wynrich, Hermann, (64) 65. Zeitblom, Bartholomäus, 109.

Verzeichnis der Dargestellten.

Aich, von. 75. Albrecht Achilles, Kurfürst von Brandenburg, † 1486. 172. Albrecht III., Herzog von Baiern-München, Gemahl der Agnes Bernauerin, † 1460. 136. Albrecht IV., der Weise, Herzog von Baiern, Pfalzgraf bei Rhein † 1508. 132, 135. Anna, Gemahlin des Kurfürsten Albrecht Achilles, † 1512. 172. Anna von Schweidnitz, 3. Gemahlin Karls IV., Tochter des Herzogs Heinrich von Jauer. 33. Artzt, Bürgermeister von Augsburg. 112.

Baccharach, Nyclaes, Ritter von. 79. Bernhardin von Siena, † 1444 (heilig gesprochen 1450). 199. Berthold, Bischof von Eichstädt, Burggraf von Nürnberg, † 1364. 150, 205. Brogny, Jan Allarmet de, geb. 1342, † in Rom 1426. Präsidierte dem Konstanzer Konzil zur Zeit der Verbrennung des Huss. Das S. 101 erwähnte Bild kann erst nach seinem Tode gemalt sein. 101. Brun, Greda, gen. Faut von Monsberg, Gattin des Claus Humbracht, † 1501. 89.

Conreshem, Christian, gen. Jisenmenger (Eisenmenger). 77. Cusanus, Nikolaus, Kardinal, † 1464. 73.

Diethelm (?). 125. Dietner. 163. Dietrich, Bischof von Salzburg. 32.

Eberhard, Bürger von Prag. 60. Ehingen, oberschwäbisches Geschlecht. 111. Ehingen, Burkhard von, zu Diessen, »mit dem Zopf«, † 1407. 127. Ehingen, Georg, Ritter von, Enkel des vorigen, † 1508. 111. Ekkehard, Markgraf von Meissen. 35, 36 Anm., 37. Elisabeth von Hohenzollern, Gemahlin Ruprechts von der Pfalz, † 1411. 151. Elisabeth, Gemahlin des Burggrafen Friedrich V. von Nürnberg, † 1375. 151. Elisabeth, Landgräfin von Thüringen, Gemahlin des Landgrafen Ludwig IV., † 1231. 26. Ensinger (Entzinger), Moritz, Baumeister, † 1482. 128. Ernst, Herzog zu Baiern-München, Vater Albrechts III., schuldig des Justizmordes an der Bernauerin. † 1438. 136.

Falkenstein, Cuno von, Erzbischof von Trier. 65. Ferin, Gehraus (Wildbret?). 153 Frey, Agnes, Dürers Gattin, † 1538. 42. Friedberg s. Pacimondanus. Friedrich III., Kaiser, † 1493. 139, 213. Friedrich V., Burggraf von Nürnberg, † 1398. 151. Friedrich VI., Burggraf von Nürnberg, seit 1415 Markgraf, dann Kurfürst von Brandenburg, † 1440. 151. Friedrich IV., Markgraf zu Ansbach und Bayreuth, 2. Sohn des Kurfürsten Albrecht Achilles, † 1536. 170. Friedrich I., der Siegreiche, Kurfürst und Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Baiern, † 1476. 126, 129. Fries, Anna, Gattin des Ulrich Schwarz, vielleicht eine Tochter des Malers Hans Fries, der in Augsburg thätig gewesen sein soll. 117. Fuchshart, Jakob, Bürger von Nördlingen. 121. Fugger, Augsburger Geschlecht. 112. Fugger, Anton. 119. Fugger, Jakob, † 1525. 42.

Ganghofer, Jörg, von Haselbach, Baumeister d. Frauenkirche. † 1488. 185. Geiler, Johannes, von Kaisersberg, † 1510. 119. Genger, Hans. 123. Georg zu Kaisheim, Abt. 116. Gerhardus, Professor zu Köln. 73. Glockenton, Hans, † 1433. 153. Graden, Ritter von. 138. Groland. 167.

Hackenay, Johann. 75. Haimendorf. 185. Haller, Nürnberger Patrizierfamilie. 157, 167. Hallerin, Margareth Wilhelm. 167. Hanau, Graf von. 88. Heiligenberg-Wardenberg. 107. Heimeran, Zimmermeister der Frauenkirche, † 1488 (?). 185. Heinrich II., Kaiser, † 1024. 23, 37, 157. Heinrich der Löwe, Herzog von Baiern und Sachsen, † 1194. 34, 36 Anm. Heinrich von Plauen, Hochmeister, † 1429. 216, 220. Heinrich der Reiche, Herzog von Baiern-Landshut, † 1450. 135. Herbst, Hans, Maler, † gegen 1550. 129. Herlin, Friedrich, Maler, † 1500. 123. Hermann, Landgraf von Thüringen, † 1217. 26. Hirzlach, Friedrich von, Abt. 149. Hoferin. 186. Hohenlandenberg, Hugo von, Bischof zu Konstanz. 107. Holbein d. Ä., † etwa 1524. 115. Holbein, Ambrosius, ältester Sohn des vorigen, † nach 1518. 115. Holbein d. J., † 1543. 114, 115. Holzschuherin, Clara. 150. Humbracht, Claus, † 1505. 89.

Imhof, in Schwaben, Franken und Italien ansässiges Geschlecht. 152, 153. Imhof, Anton Christian, † 1449. 153. Imhof, Konrad. 179.

Johann III., Burggraf von Nürnberg, † 1420. 151. Johann V. von Weissbach, Bischof von Meissen. 144. Juditha von Flandern. 127. Jungen, Heinrich zum. 90.

Kannegiesser, Peter. 73. Karl der Grosse, † 814. 21, 66. Karl II., der Kahle, Kaiser der Westfranken, † 888. 23. Karl IV., König von Böhmen, † 1378. 33, 60, 62, 63, 219. Ketzler, Jörg. 183. Ketzler (Ketzel), Ulrich, † 1463. 227. Konrad von Jungingen, Hochmeister, † 1407. 216. Koler. 157. Kraft. 111. Kress. 163. Kunigunde, Gemahlin Kaiser Heinrichs II, † 1038. 157. Kunigunde von Oestreich, Tochter Kaiser Friedrichs III., Gemahlin Albrechts IV. von Baiern, † 1520. 132. Kyeser, Konrad. 221.