Category: Short Stories

Das Königl. Seminartheater — Altenroda — Grünlein

Seite Das königliche Seminartheater 3 In den Grenzhäusern 37 Der Ausflug 75 Das Telefon des Bildschnitzers 99 Die Briefe der Tochter 117 Die letzte Furche 129 Bergkrach 143 Altenroda 155 Vom Musikleben in Altenroda 177 Der Schuldturm 247 Das traurige Schicksal des Meisters Mic...

Chapters

1. Part 1

Seite Das königliche Seminartheater 3 In den Grenzhäusern 37 Der Ausflug 75 Das Telefon des Bildschnitzers 99 Die Briefe der Tochter 117 Die letzte Furche 129 Bergkrach 143 Alte...

2. Part 2

»Mit dem ganzen Tode von Wallenstein ist es nichts. Die Kerle wollen nicht genug pauken. Und pauken muß nu ein Schauspieler. Ich habe die vier ersten Akte gestrichen, und wir ge...

3. Part 3

Es war in meinen jungen Jahren. Alle Ferientage war ich oben in den Bergen, die ihren gewaltigen Grenzkamm zwischen Preußen und Österreich hinstrecken an die vierzig Meilen lang...

4. Part 4

»Komm raus,« sagte der andere. Der Hahnenwirt ging hinaus, und ich folgte, ohne daß mich jemand bemerkte. Liebich hob eine Decke von dem Wägelchen auf. Darunter stand ein Sarg....

5. Part 5

Die für Wenzel Hollmann maßlos qualvollen Formalitäten wurden vollzogen. Er brachte kaum ein Ja oder Nein heraus. Totenblaß saß er da. Der Müller erbot sich, alles zu zahlen, so...

6. Part 6

Einer mied beständig meine Nähe. Das war Wilhelm Dierschke. Da merkte ich auch die Ursache; er war barfuß. »Junge«, sagte ich, »wo hast du denn deine Stiefel? Du kannst doch nic...

7. Part 7

Bei der Mutter war Hermann, als ihm das Wunder des Fernsprechers offenbar wurde. Die Mutter sagte nachmals, sie hätte geglaubt, der Junge bekäme die Krämpfe. Seine Aufregung und...

8. Part 8

Der Sensenmann -- der ist nur einer von der großen Kompagnie, die »Tod« heißt. Wo die Donner der Schlacht dröhnen und die Blitze der Bajonette zucken, da mäht er seine Schwaden;...

9. Part 9

»Bst! Seid stille! Seid hübsch artig, meine lieba Kinderla! Ihr seid ju olle su hibsche, schmucke Perschla und Madla[22] ihr mißt euch ni händeln. Ich bien euch ju olla asu harz...

10. Part 10

Der Zentner Kohle gilt eine Mark und zwanzig Pfennige. Die Bergleute werden immer frecher. Ein achtzehnjähriges Dienstmädel verlangt mir nichts dir nichts fünfzehn Mark pro Mona...

11. Part 11

Fritz machte, daß er hinauskam. Der Apotheker tobte im Zimmer auf und ab. Nach einer Viertelstunde wurde die Tür aufgerissen, Fräulein Liesel Tilgner stürmte herein und fiel dem...

12. Part 12

Und da geschah das Wunder. Ein Händler kam in Kerners Haus, ein Mann, der einen Korb mit allerlei ›Kurzsachen‹ feilbot: Tabaksdosen, Broschen, Kinderspielzeug. Er bot auch Kerne...

13. Part 13

Und es ging noch am selben Abend ein Gesumme in der Stadt, das Konzert sei herrlich gewesen. Und noch am selben Abend erwogen zwei Männer, ob sie nicht am besten Selbstmord verü...

14. Part 14

Mit entseeltem Gesicht starrte August Stumpe das Zeitungsblatt an. Er las die »Kritik« ein zweites und drittes Mal, spuckte, kratzte sich am Halse und an den Beinen und wurde nu...

15. Part 15

Meister Michael war nach der Menschen Meinung auf dem Gipfel des Glückes angelangt. Der Rat der Stadt hatte freiwillig die ausbedungene Summe für die Uhr zu des Meisters Ehr und...

16. Part 16

Am Rande dieses Waldes lebte in einer hohlen Eiche die Baumgöttin Querka. Sie stand bei den Bürgern von Altenroda in hohem Ansehen; denn sie beschützte die Stadt vor Blitz und H...

17. Part 17

Birnbaum war Beamter, hatte sich durch Streberei und rücksichtsloses Vordrängen hochgearbeitet und es trotz seines nicht bedeutenden Gehaltes zum Besitzer mehrerer Häuser gebrac...

18. Part 18

Hoch am Ochsenkopf und noch dazu abseits vom Hauptwege liegt eine weltverlorene Kolonie, die Weberhäuser. Die Leute, die in den neun verstreuten Häuslein dort leben, haben nur m...

19. Part 19

»Ich weiß, teure Stammesgenossen, die Milde fällt euch schwer. Zu arg und schändlich seid ihr in jener Stadt oft erzürnt worden. Aber der Starke sei gnädig dem Schwachen. Um eur...

20. Part 20

Als Hornriegel mit den tausendfünfhundert Mark abgezogen war, setzte sich Ansorge wieder zu seinem Dackel aufs Sofa. Das Vieh drehte ihm den Schwanz hin. Das war das schlimmste...

21. Part 21

Die Lehrerin war verblüfft. Aber sie war ein kluges Mädchen, und so erkannte sie: hier ist von Kindermund erst der Meister und dann ein Jünger genannt worden. Sie machte die weh...

22. Part 22

Der Briefträger gab die Rolle mit Grünlein auf dem Postamt ab. Als der Gnom gerade an der Wand seines Hauses ein wenig horchen wollte, was draußen los sei, bekam er einen mächti...

23. Part 23

»Kinder,« sagte er, »es hätte ja schöner sein können, aber es war wunderschön. Daß uns die Lumpen den ersten Trompeter, zwei Hornisten und unseren braven Scholz -- o Gott, o Got...