Opera

Oberon

Die Romanzen und Ritterbücher, womit Spanien und Frankreich im zwölften, dreyzehnten und vierzehnten Jahrhundert ganz Europa so reichlich versehen haben, sind, eben so wie die fabelhafte Götter--und Heldengeschichte der Morgenländer und der Griechen, eine Fundgrube von poetisc...

Summary

Die Romanzen und Ritterbücher, womit Spanien und Frankreich im zwölften, dreyzehnten und vierzehnten Jahrhundert ganz Europa so reichlich versehen haben, sind, eben so wie die fabelhafte Götter--und Heldengeschichte der Morgenländer und der Griechen, eine Fundgrube von poetischem Stoffe, welche, selbst nach allem was Bojardo, Ariost, Tasso, Allemanni, und andere daraus gezogen haben, noch lange für unerschöpflich angesehen werden kann.

Chapters

2. Part 2

53 Herr Hüon fuhr dann zu erzählen fort: Wie stracks auf dieses einz'ge Wort Der Aufruhr sich gelegt, die Ritter alle zurücke Gewichen, und Karl, wiewohl im Herzen ergrimmt, Mit...

3. Part 3

44 Ach! keicht er, gnädiger Herr, was sagt' ich euch?--Nicht weiter, Freund Scherasmin! fällt ihm der Zwerg ins Wort: Ich kenne dich als einen wackern Streiter, Nur läuft zuweil...

6. Part 6

48 Die nie erhörte Schwärmerey Lockt bald aus jedem Vorgemache Der Kämmerlinge Schaar herbey, Sodann das Frauenvolk, und endlich gar die Wache. Sie all' ergreift die lust'ge Ras...

7. Part 7

27 Das heil'ge Bad der Christen zu empfangen Stand nun (wie unser Held in seiner Einfalt meint) Ihr weiter nichts im Weg. Ihr ist's, um vor Verlangen Zu brennen, schon genug, da...

4. Part 4

54 Der Ritter bleibt wie angefroren stehn, Winkt Scherasmin herbey, und fragt ihn, was er sehe? O, das ist leicht, erwiedert der, zu sehn: Freund Oberon ist sichtlich in der Näh...

5. Part 5

49 Weg war ihr Traum, doch nicht aus ihrem Herzen Der Jüngling mit dem langen gelben Haar. Stets schwebt sein Bild, die Quelle süßer Schmerzen, Bey Tag und Nacht ihr vor, und se...

9. Part 9

45 So soll ich, ruft er aus, und beißt vor wilder Pein Sich in die Lippen, ach! so soll ich denn mit leeren Trostlosen Händen wiederkehren, Zu ihr, für die mein Leben noch allei...

12. Part 12

56 Auf, Kinder, greifet zu! So ein Gesicht wie dieß Gilt uns zu Tunis mehr als zwanzig reiche Ballen: Der König, wie ihr wißt, liebt solche Nachtigallen; Und dieser wilden hier...

10. Part 10

9 Und hört nicht auf ihm sein Erstaunen zu bezeigen, Wie einem, der sich nicht zwey Flügel angeschraubt, Es möglich war die Felsen zu ersteigen, Wo, dreyßig Jahre schon, er sich...

11. Part 11

72 Kaum sah sie sich darin, so kam ein heimlich Zittern Sie an; sie sank auf einen weichen Sitz Von Rosen und von Moos. Itzt fühlt sie, Blitz auf Blitz, Ein schneidend Weh Gebei...

8. Part 8

90 Doch, ohne sich an ihren Zorn zu kehren, Macht Oberon, was er geschworen, wahr. Berührt von seinem Lilienstabe, klären Sich Gangolfs Augen auf, verschwunden ist der Staar. Er...

14. Part 14

67 Und als er drauf, was ihm in dieser Nacht Begegnet war, erzählt, faßt er den guten Alten Vorn an der Brust, und schwört: ihn soll die ganze Macht Von Afrika nicht länger halt...

13. Part 13

3 Die heiße Tageszeit vertritt das Amt der Nacht In diesem Land, und wird verschlummert und verträumet. Allein, so bald der Abendwind erwacht, Fragt Hüon, den die Liebe munter m...

1. Part 1

Die Romanzen und Ritterbücher, womit Spanien und Frankreich im zwölften, dreyzehnten und vierzehnten Jahrhundert ganz Europa so reichlich versehen haben, sind, eben so wie die f...

15. Part 15

62 Und wie das Horn ertönt, ergreift der Zauberschwindel Zuerst das Volk, das um den Holzstoß steht, Schwarzgelbes, lumpiges, halb nackendes Gesindel, Das plötzlich sich, wie to...

16. Part 16

Idschoglan, X. 49. Nahme einer Art von Pagen des Türkischen Hofes, die im dritten Hofe des Serai neben dem Divan wohnen, und in vier Oda's oder Klassen abgetheilt sind, von welc...