Category: Novels

Herrn de Charreards deutsche Kinder: Die Geschichte einer Familie

Die Abbildungen zeichnete Fritz Schiementz, den Umschlag Wilhelm Repsold. Alle Rechte, besonders das der Übersetzung, vorbehalten. Copyright 1922 by Carl Flemming und C. T. Wiskott A.-G., Berlin W 50

Chapters

1. Part 1

Die Abbildungen zeichnete Fritz Schiementz, den Umschlag Wilhelm Repsold. Alle Rechte, besonders das der Übersetzung, vorbehalten. Copyright 1922 by Carl Flemming und C. T. Wisk...

2. Part 2

Ja, Sophia Christine weinte, und es erschien ihr auf einmal ganz selbstverständlich, daß sie all ihre Not der alten, schlichten Frau in den Schoß schüttete, so wie ein Kind sein...

3. Part 3

Da tat Sophia Christine etwas, das gegen Sitte und Herkommen verstieß. Sie hielt keine feierliche Danksagung, sie faßte zuerst die Hand der Rabenmutter und dann Hand um Hand, de...

4. Part 4

Das war freilich den Kindern nur halb recht. Sie wären herzensgern geblieben, doch der Rabenvater sah ernsthaft drein. »Gut, daß es der Nikolaus war, der euch gefunden hat, es h...

5. Part 5

Es war nicht allein für die Kinder gut, es war auch eine Wohltat für die Hausfrau selbst, daß der Magister Albertinus im Hause lebte. Anthoine und Jeannettchen liebten den gütig...

6. Part 6

Auch Herr Anthoine de Charreard sah das Trüpplein ziehen, und mancherlei Gefühle strudelten dabei in ihm durcheinander. Er fühlte sich schuldig dem alten Freund seiner Frau gege...

7. Part 7

»Ja, ja, Junker, das ist halt so. Hab' damals im Walde mein Herz an die Charreards gehängt und schätze, es ist besser, Ihr habt einen zur Seite, der all das Grausen kennt.«

8. Part 8

»So nit. Bin ein Pösener Kind wie unser Junker, aber Schockschwerebrett, ich will mit, und wenn's gegen die Türken ging, dann wär's ein Hauptspaß.« Und dann erzählte der Nikolau...

9. Part 9

»Dunderwetter ja! Der Herr Magister kann's fluchen fast besser als der Herr von Hünefeld, und der hat arg gewettert, als wir so Woche um Woche gelegen haben und nix zu sehen kri...

10. Part 10

Anthoine wurde totenblaß, er blieb stumm, ging stumm durch eine schmale Gasse, die nach dem Schottentor zuführte, und murmelte endlich: »Hier!« Ein unansehnliches Haus nahm die...

11. Part 11

»Und wie geht's in Pösen?« Den beiden Freunden waren in diesem Augenblick alle Fremdwörter gleich, sie strebten dem Herrenhause zu, sie mußten aber langsam reiten, denn der Magi...