DE Prosa

Der Todesgruß der Legionen, 1. Band

Am Ufer der Marne, in der Nähe der kreidereichen weißen Ebene der Champagne, liegt die alte Stadt Saint-Dizier, ein kleiner Ort mit etwa fünftausend Einwohnern, deren Industrie zum großen Theil darin besteht die auf der Marne herabgeflößten Holzstämme in Bretter zu zerschneide...

Chapters

2. Chapter 2

Der junge Cappei blickte sinnend und fast traurig vor sich nieder; Herr Vergier beobachtete mit scharfen spähenden Blicken den jungen Deutschen und Fräulein Luise schien mit bes...

8. Chapter 8

"Warum das, Herr Director," fragte ein langer, fast ängstlich magerer Herr mit einem faltigen, leberkranken Gesicht, welcher eine Kette mit verschiedenen kleinen Decorationen im...

13. Chapter 13

"Sagen Sie den Herren," rief der König mit zitternder Stimme, "daß ich sie nicht empfangen wolle, daß ich ihnen befehlen lasse, augenblicklich nach Paris zurückzureisen. Ich wer...

1. Chapter 1

Am Ufer der Marne, in der Nähe der kreidereichen weißen Ebene der Champagne, liegt die alte Stadt Saint-Dizier, ein kleiner Ort mit etwa fünftausend Einwohnern, deren Industrie...

4. Chapter 4

"Sire," erwiderte Duvernois, "ich bin Franzose und bin ein treuer Anhänger der napoleonischen Dynastie--Eure Majestät können also darüber nicht im Zweifel sein, daß meinem Gefüh...

14. Chapter 14

"Es wäre doch vielleicht besser gewesen," sagte Herr von Harling, gegen den Major von Düring gewendet, "wenn Sie oder Herr von Tschirschnitz nach Hietzing gegangen wären. Ich we...

7. Chapter 7

"Ich glaube, Du hast vollkommen Unrecht," erwiderte der Baron von Rantow, indem er sich ein wenig emporrichtete und zu seinem Freunde hinüberneigte. "Das Geld ist die Macht, wel...

9. Chapter 9

"Ich will nicht, daß unser Gespräch zu Ende sei, Herr von Büchenfeld. Ich bitte Sie die Blumen zu bewahren, die ich Ihnen gegeben; ich bitte Sie dieselben täglich zu betrachten...

12. Chapter 12

Die Prinzessin Friederike im dunklen Morgenanzug, einem kleinen mit pelzbesetzten Mantel von schwarzem Sammet und einem Hut von gleichem Stoff, vereinigte in ihrer Erscheinung d...

5. Chapter 5

"Meine Gemahlin möchte ein wenig die Leitung in die Hand nehmen, wie es scheint," sagte er, als die Kaiserin das Cabinet verlassen hatte, langsam auf- und niederschreitend. "Sie...

3. Chapter 3

Herr Duvernois, der seine publicistische Laufbahn in Algier begonnen, früher lebhafte Opposition gemacht, und endlich damit geendet hatte, aus wirklicher und aufrichtiger Ueberz...

6. Chapter 6

"Das nicht," erwiderte der Kaiser mit einer leichten Verlegenheit, "indessen die Bestimmung, die ich selbst persönlich bei dem Kaiser Franz Joseph Gelegenheit hatte zu bemerken,...

11. Chapter 11

"Was führt Sie her, mein lieber Staatsrath," sagte er, indem er Herrn Klindworth einen Stuhl neben seinem Schreibtisch bezeichnete. "Ich glaubte, Sie wollten für einige Zeit in...

10. Chapter 10

Der Herzog von Grammont war ruhig und lächelnd wie immer. Sein feines, fast zierlich geschnittenes Gesicht mit den dunklen, vornehm gleichgültig blickenden Augen, dem kleinen Mu...

15. Chapter 15

"Freilich," sprach er weiter, "wird es in einem solchen Augenblicke nicht allein auf tüchtige Generale, sondern auch auf Staatsmänner ankommen, welche Kraft und Energie besitzen...