DE Prosa

Der goldene Spiegel: Erzählungen in einem Rahmen

Franziska und die Freunde 1 Was über den Spiegel beschlossen wurde 13 Die Pest im Vintschgau 25 Der Stationschef 47 Geronimo de Aguilar 63 Von Helden und ihrem Widerspiel 89 Der Tempel von Apamea 107 Die Gefangenen auf der Plassenburg 135 Paterner 176 Nimführ und Willenius 196...

Chapters

20. Chapter 20

Er ging auf Franziska zu. Hinkend kam er heran. Er hatte einen Klumpfuß, und seltsam, gerade dieser Körperfehler war es, der in ihr das Gefühl der Identität bestärkte. So wird j...

18. Chapter 18

Graf Erdmann verfiel bei der Kunde des Geschehnisses in solche Trübsal, daß Herr von Wrech um seine Gesundheit besorgt wurde; dazu kam, daß auch seine Mutter um jene Zeit aus He...

19. Chapter 19

Zweimal unternahm er den Versuch, die Gräfin Caroline wiederzusehen, die in der Nähe der Stadt Merseburg lebte. Die Gräfin weigerte sich, ihn zu empfangen. Er fuhr in den Norden...

15. Chapter 15

Nimführ erblickte darin einen Krampf. Voll höchsten Respektes vor dem Können des Freundes glaubte er helfen zu müssen. »Du richtest dich zu grund, Menschenskind«, sagte er eines...

8. Chapter 8

Frau von M., erlaubt mir, daß ich den Namen verschweige, hatte nach zehnjähriger Ehe ihren Gatten verloren und lebte mit ihrem einzigen Sohn auf einem Landgut am Rhein. Sie hatt...

21. Chapter 21

»Na, so kritisch hab' ich mir meine Situation nicht vorgestellt«, erwiderte Hadwiger mit humoristischem Anflug. »Ich begreife überhaupt nicht, wie ihr auf den Verdacht kommt, da...

22. Chapter 22

Wir steuerten in eine weite Bucht, in der uns das feste Eis halt gebot, und warteten, da wir der Küste näher zu kommen hofften. Am zweiten Tag sprengte der Sturm die gefrorene S...

12. Chapter 12

Die Sträflinge zitterten an allen Gliedern und sahen aus wie Verhungernde, an denen eine duftende Schüssel vorübergetragen wird. Erst allmählich wirkte das gehörte Wort; es gab...

4. Chapter 4

Auf den Fluren war tiefe Stille. In keinem Haus brannte Licht, und alle Tore waren verschlossen. Als Franz das Dorf betrat, grüßte ihn kein vertrautes Gesicht, überall war die g...

6. Chapter 6

»Wozu willst du ein Schiff haben, Malinche?« fragte der Fürst heiter und vertraut. Malinche war der Schmeichelname, den die Mexikaner für den düstern Fremdling erfunden hatten,...

13. Chapter 13

Peter Maritz blickte seinen Gefährten flehend an. Alexanders Miene war verstört. Der Atem der auf ihn Eindringenden verursachte ihm Übelkeit. Sie forderten stürmischer, ihr argw...

17. Chapter 17

»England hat eine Gesellschaft, das macht den Unterschied«, erwiderte Cajetan, »das gibt dem einzelnen Rückgrat und Figur, seinem Handeln Gewicht und Relief. Er ist sich stets u...

14. Chapter 14

»Ich muß wieder von den beiden Plassenburger Dichtern reden«, sagte Cajetan; »sie beschäftigen mich. Es ist etwas sehr Bedeutsames in der Rivalität zwischen Alexander und dem Br...

5. Chapter 5

»Es gibt ein Beispiel von einer derartigen Entfesselung eines gemeinen Strebers«, sagte Lamberg; »Collot d'Herbois war ein mittelmäßiger Schauspieler in Lyon. Er wurde in jeder...

1. Chapter 1

Franziska und die Freunde 1 Was über den Spiegel beschlossen wurde 13 Die Pest im Vintschgau 25 Der Stationschef 47 Geronimo de Aguilar 63 Von Helden und ihrem Widerspiel 89 Der...

11. Chapter 11

»Was denkst du darüber?« triumphierte Peter Maritz; »das ist ein Stöffchen, wie es nicht bei jedem Literaturkrämer zu haben ist.« Alexander fand das Motiv sehr bedeutend; aber e...

10. Chapter 10

Unter der Regierung der Söhne Constantins wurde allenthalben im römischen Reich, namentlich aber in Syrien und Kleinasien, das Heidentum nach Kräften ausgerottet. Es lebte damal...

16. Chapter 16

Herr de Landa, ein Mann von großem Reichtum, bewohnte in einem Villenort nahe der Stadt ein vornehmes Haus. Er war seit zehn Jahren verheiratet, die Ehe, aus der zwei Söhne ents...

3. Chapter 3

»Vor zwei Jahren war ich auf einem mährischen Gut zu Gast. Man kannte mich in der nahgelegenen Stadt, und weil der ansässige Arzt über Land gefahren war, wurde ich eines Abends,...

7. Chapter 7

Cortez stellte sich sehr erzürnt über diese Tat, doch Geronimo durchschaute die Heuchelei und, vor Schmerz zitternd, warf er ihm einen Blick zu, vor dem sich selbst dieser Ehern...

23. Chapter 23

»Ein Vorschlag, der keinem Widerspruch begegnen wird«, erwiderte Lamberg lächelnd und quittierte mit einer reizend chevaleresken Geberde die stumme Zustimmung Cajetans und Borsa...

2. Chapter 2

Cajetan erhob sich, trat zu Hadwiger und legte den Arm mit jovialer Geberde auf dessen Schulter. »Die weibliche Figur steht unvergleichlich da«, sagte er. »Sie trägt wirklich; j...

9. Chapter 9

»Wie meisterhaft sich oft Menschen im Traum selbst zeichnen«, sagte Borsati, »davon lieferte mir unlängst einer meiner Patienten den Beweis. Er ist ein sehr beschränkter, sehr g...